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Augustus

Kaiser des römsichen Reichs von 27 v. bis 14 n. Chr.

Augustus regierte als Kaiser von 27 v. bis 14 n. Chr. über das Römische Reich. In seine Regierungszeit fällt die Geburt von Jesus. Der Name »Augustus« bedeutet »der Erhabene«. Augustus wurde 63 v. Chr. geboren, sein eigentlicher Name war Gaius Octavius. Im Jahr 44 v. Chr. wurde er von seinem Großonkel Julius Caesar adoptiert und zum politischen Erben eingesetzt. Augustus regierte 57 Jahre lang. Nach einer langen Zeit blutiger Kriege und Bürgerkriege gelang es ihm, im römischen Weltreich für einen dauerhaften Frieden zu sorgen. Man nennt diesen Frieden die »pax romana«. Augustus förderte in seinem Reich die Künste, die Wissenschaften und die Literatur.
Augustus hatte ein gutes Verhältnis zu den Juden. Er ließ auf seine Kosten zweimal am Tag im Tempel Opfer bringen. Als regionaler König der Juden war Herodes der Große vom römischen Kaiser abhängig. Augustus war ihm gegenüber jedoch sehr großzügig. Er machte ihm Geschenke und ließ ihm innenpolitisch große Freiheiten. Dafür errichtete Herodes sogar verschiedene Tempel für Augustus.
Von vielen wurde Augustus schon zu Lebzeiten als der große Friedensbringer und göttliche Retter der Welt gefeiert. Nach seinem Tod erhielt er im Römischen Reich offiziell den Status eines Gottes.


(Quelle: ​BasisBibel. Das Neue Testament und die Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)

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