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Lexikon

Simon Petrus, bibeldidaktisch

Thomas Heller

(erstellt: Febr. 2018)

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1. Lebensweltlicher Zugang

Auf den ersten Blick bietet der Fischer Simon (in Act 15,14 und 2 Petr 1,1: Simeon), geboren und aufgewachsen in einfachen Verhältnissen vor über 2.000 Jahren in der Nähe der Jordanmündung am Nordufer des Sees Genezareth, kaum Anknüpfungspunkte an die Lebenswelt heutiger Kinder und Jugendlicher. Insbesondere unter seinem Beinamen „Kephas“ (vom aramäischen „Kepha“) bzw. „Petros“ (griechisch) und später „Petrus“ (lateinisch), was jeweils „Stein“ bedeutet und schon bald als ein bis dahin nicht bekannter Eigenname gebraucht wird (u.a. 1 Kor 1,12; Gal 1,18; 1 Petr 1,1), hat der Fischer als einer der ersten Jünger Jesu, als prägende Gestalt des Zwölferkreises, als Bekenner und Verleugner Jesu, als Osterzeuge, Missionar und Organisator der frühen Christenheit jedoch vielfältig Eingang ins Neue Testament gefunden und eine reichhaltige Wirkungsgeschichte entfaltet, die auch in die Lebenswelt heutiger Heranwachsender hineinreicht. Zu erwähnen sind hier zunächst die durch seinen Beinnamen entstandene Vornamen, ist doch Peter, Pietro, Pierre, Pit, Peer, Peet, Pjotr etc., ergänzt durch weibliche Formen wie Petra, eine in weiten Teilen der Welt häufige Namenswahl. Hinzu treten die Patronate, die Petrus in der christlichen Traditionsbildung zugeeignet wurden, und die in Teilen zumindest römisch-katholisch sozialisierten und erzogenen Kindern und Jugendlichen bekannt sein dürften: Petrus fungiert anknüpfend an seinen erlernten Beruf nicht nur als Patron der Fischer, sondern damit eng verbunden auch der Schiffer, sowie weiterhin anknüpfend an Mt 16,19 auch als Patron der Schlosser, Schmiede, Uhrmacher und anderer mehr, und ist darüber hinaus zum Namensgeber zahlreicher Berge, Blumen, Brunnen, Gemeinden, Kirchen, Klöster etc. und selbst Sternbilder geworden (einleitend Abeln, 2015, 40-52; zur Darstellung in der christlichen Kunst Braunfels, 1976). Konfessionell übergreifend dürfte der in der römisch-katholischen Tradition erste Inhaber des „Stuhles Petri“ dabei als „Schlüsselfigur für kirchliche Autorität überhaupt“ (Böttrich, 2001, 9) bekannt sein; und auch viele konfessionell nicht gebundene Kinder und Jugendliche dürften Petrus als ‚Himmelspförtner‘ sowie weiterhin als Verantwortlichen für das Wetter kennen: als ‚Wetterherren‘, der es mal ‚gut meint‘, mal ‚seine Schäfchen weidet‘ (bei den sogenannten Schäfchenwolken) oder auch mal ‚mit den Engeln Kegel schiebt‘ (was sich dann als Donner äußert) – eine weitreichende „Verselbstständigung und Popularisierung der Petrusgestalt“ (Böttrich, 2001, 13), für die das biblische Schrifttum zumindest keinen expliziten Anhaltspunkt bietet.

2. Fragen und Anknüpfungspunkte

Gerade weil Petrus in den neutestamentlichen Schriften als „Traditionsträger par excellence […] eine Art ‚gesamtkirchlicher‘ Autorität“ (Böttrich, 2015) erlangt, auf die sich dann spätestens ab Mitte des 3. Jahrhunderts die Bischöfe von Rom zur Stützung des sich entwickelnden päpstlichen Primats beziehen werden, ist er in der Kirchen- und Theologiegeschichte immer wieder zum „Fels des Anstoßes“ (Niemann, 1994), zur „kontroverstheologische[n] Reizfigur“ (Böttrich, 2001, 18) geworden, insbesondere dabei in den konfessionellen Auseinandersetzungen des 16. Jahrhunderts, bei denen von protestantischer Seite her die vermeintlichen/tatsächlichen „menschlichen Schwächen des Apostels […] zur Fundamentalkritik am Papsttum“ (Rickers, 2008, 236f.) herangezogen und Petrus als Antagonist von Paulus bzw. der paulinischen Rechtfertigungslehre dargestellt wurde (ausführlich Rickers, 1967). Dieses Profil als ‚Reizfigur‘ dürfte ihn für Kinder und Jugendliche neben den oben genannten lebensweltlichen Anknüpfungspunkten zusätzlich interessant machen; gleichwohl handelt es sich hier jedoch um Streitfälle bzw. Themen, die lebensweltlich zunächst nur bedingt von Bedeutung sind und teils mit erheblichen, u.a. entwicklungspsychologisch bedingten „Verständnisschwierigkeiten“ (Willems, 2011, 362, mit Blick auf das Thema „Rechtfertigung“) verbunden sind. Zugleich wird so exemplarisch deutlich, dass der biblische Petrus oft im Rahmen hermeneutischer Kategorien interpretiert wurde, die von voraussetzungsreichen Vorentscheidungen geprägt sind, bzw., überspitzt gesprochen, er immer wieder mit seiner Wirkungsgeschichte ‚überfrachtet‘ wurde. Spezifisch bibeldidaktisch geprägten Zugängen zu Petrus stellt sich so eine weitreichende, freilich gegebenenfalls fruchtbar aufgreifbare Herausforderung: Wie kann der im Schatten sowohl des Petersdoms (zu diesem Bild Böttrich, 2001, 19) wie auch Martin Luthers als auch zugleich einer weitreichenden „Verselbstständigung und Popularisierung“ (siehe oben) stehende Fischer vom See Genezareth im Rahmen religiöser Bildung produktiv zur Sprache kommen?

3. Biblisch-Theologische Klärungen

Das Neue Testament berichtet von keiner Person im Umfeld Jesu so ausführlich wie von Petrus (einleitend zu Petrus im Neuen Testament und in der frühen Christenheit u.a. Becker, 2009; Böttrich, 2001; Cullmann, 1985; Gnilka, 2002; Omerzu/Schmidt, 2016; Pesch, 1980; einen nach wie vor informativen Forschungsüberblick bietet Doering, 2002). Zu nennen sind dabei drei verschiedene Textgattungen: zunächst die ca. 50-60 entstandenen Paulusbriefe, in denen Petrus u.a. als Osterzeuge (1 Kor 15,5) und prägende Gestalt beim sogenannten Apostelkonvent (Gal 2,1-10) Erwähnung findet (weiterhin in 1 Kor 1,12; 3,22; 9,5; Gal 1,18; 2,11-14), zweitens die ca. 70-100 entstanden Evangelien, in denen Petrus von der Berufung der ersten Jünger an bis hin zu den nachösterlichen Begebenheiten präsent ist (siehe unten), sowie drittens die ca. 90-100 entstandene Apostelgeschichte, die in Act 1,13-15,29 gar eine weitreichend zusammenhängende Darstellung der Aktivitäten und Erlebnisse des Petrus bietet. Anders als bei Paulus, über den in der Apostelgeschichte ebenfalls ausführlich berichtet wird, bietet keine dieser Quellen dabei allerdings „authentische Selbstaussagen, in denen Petrus unmittelbar und sozusagen im Originalton zu Wort käme“ (Böttrich, 2001, 20). Gleiches trifft auch auf die beiden Petrusbriefe zu, die als ca. 80-100 sowie um die Mitte des 2. Jahrhunderts verfasste Pseudepigrafen einer im frühen Christentum bereits ausgeprägten Autorität des Petrus unterstellt wurden, diese damit zugleich stärkten und kaum Agrapha des Petrus bewahrt haben dürften (einleitend Gnilka, 2002, 179-200), wobei sich Analoges auch hinsichtlich teils noch im 2. Jahrhundert entstandener, neutestamentlicher Apokryphen wie der Apokalypse des Petrus, dem Petrusevangelium und der Petrusakten ausführen lässt (Einführungen und Texte bei Schneemelcher, 1990/1997).

Doch auch wenn kein ihm eindeutig zuzuordnendes Wort des Petrus erhalten ist, anders als bei Jesus auch keine nicht-christlichen Zeugnisse des 1. Jahrhunderts erhalten sind – was aufgrund seiner zunächst nur innerchristlichen Bedeutung auch nicht überrascht – und sowohl die Paulusbriefe (deren Autor Petrus immerhin mehrfach begegnet ist) wie auch die Evangelien und die Apostelgeschichte zunächst als tendenziöse Quellen zu werten sind, deren Darstellung des Petrus beispielsweise bei Paulus durch das Bemühen um Abgrenzung und Kongruenz zugleich geprägt ist, besteht doch zugleich kein Grund, die Existenz des Petrus sowie seine Bedeutung im Zwölferkreis und in der frühen Christenheit anzuzweifeln, ebenso wenig wie einzelne biografische Details wie seine Herkunft oder seinen Beruf. Vielmehr dürfte gelten, dass bei der Rekonstruktion des ‚historischen Petrus‘ u.a. mit dem sogenannten historischen Plausibilitäts- und Differenzkriterium die gleiche Methodik wie bei der Rekonstruktion des ‚historischen Jesus‘ heranzuziehen ist (Böttrich, 2001, 23; zu den Kriterien Theißen/Merz, 2011, u.a. 26-30) und hier zwar beispielsweise mit Blick auf die Evangelien zu beachten ist, dass die jeweilige Petrusdarstellung (zu den Akzentuierungen u.a. Wiarda, 2000) stets nachösterlich geprägt ist – wobei sich aber dennoch historische Spuren erhalten haben dürften: „Der vorösterliche Petrus in den Evangelien ist nicht erst das Konstrukt der frühen Christenheit. Die Texte haben vielmehr die Erinnerung an eine der wichtigsten Gestalten im Umkreis Jesu festgehalten und so weitergegeben, dass sie für die Gemeinden ihrer Zeit exemplarische Bedeutung gewinnen konnte“ (Böttrich, 2001, 23).

Anzumerken bleibt, dass die Existenz des Petrus sowie seine Bedeutung in der frühen Christenheit auch durch archäologische Quellen zwar nicht bewiesen, so doch gestützt wird: So wurde bei Ausgrabungen an der Stelle des biblischen Kafarnaums, laut den Synoptikern Wohnort des erwachsenen Petrus (siehe unten), eine Wohnanlage entdeckt, in der ein Haus noch in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts u.a. mit einer Verputzung sowie Bildern und Wandinschriften zu einer Hauskirche umfunktioniert wurde, die dann wiederum im 5. Jahrhundert mit einer größeren, achteckigen Kirche überbaut wurde – so dass sich hier eine sehr alte Tradition erkennen lässt, die gegebenenfalls die Erinnerung an das Haus des Petrus bewahrt hat (insbesondere Strange/Shanks, 1987). Ob darüber hinaus die unter dem Petersdom liegende, aus dem 2. Jahrhundert stammende, gegebenenfalls von Anfang an als Ädikula gestaltete, in einer Nische unter Umständen ursprünglich einen Gedenkstein beinhaltende sogenannte rote Mauer – den im Neuen Testament vorausgesetzten und dann in der apokryphen Literatur sowie den sogenannten Apostolischen Vätern mit Rom verbundenen Märtyrertod Petri entsprechend (siehe unten) – den Ort seines Martyriums (eher weniger: seines Grabes) markiert, scheint zumindest möglich und wird intensiv diskutiert (einleitend u.a. Gnilka, 2002, 109-141; Gnilka/Heid/Riesner, 2015; Heid, 2011; Thümmel, 1999; Zwierlein, 2013; Zwierlein, 2016).

Wird nun der Darstellung der neutestamentlichen Quellen gefolgt, lässt sich dabei folgendes Bild des Petrus zeichnen: Herkommend laut Johannes aus Betsaida (Joh 1,44), wohnhaft laut den Synoptikern mit seiner Familie im wenige Kilometer entfernten Kafarnaum (Mt 8,14; Mk 1,29f.; Lk 4,38; zur Frau auch 1 Kor 9,5; zum Vater Jona/Johannes Mt 16,17; Joh 1,42; Joh 21,15-17; zu möglichen Kindern Mt 19,27-29; Mk 10,28f.; Lk 18,28f.), wird der Fischer laut Matthäus und Markus zusammen mit seinem Bruder Andreas der erste Jünger Jesu, indem beide bei der Arbeit von Jesus zu ‚Menschenfischern‘ berufen werden (Mt 4,18-20; Mk 1,16-18; mit Fokus auf Petrus sowie u.a. mit einem Sündenbekenntnis verbunden hingegen Lk 5,1-11; wiederum anders Joh 1,35-42, wo von den beiden hier den Jüngern des Johannes angehörenden Brüdern zunächst Andreas zu Jesus findet und die Geschehnisse in Betanien lokalisiert sind). In der Folge nimmt Petrus im Kreis der Jünger Jesu eine zentrale Rolle ein, wo er an zahlreichen Stellen als Hauptakteur (als ‚Kleingläubiger‘ bei der Stillung des Sturmes: Mt 14,22-33; als Bekenner: Mt 16,13-17; Mk 8,27-29; Lk 9,18-20; Joh 6,67-69; als Nachfolger: Mt 19,27-30; Mk 10,28-31; Lk 18,28-30; weiterhin u.a. Mt 15,15; 16,22f.; 17,24-27; 18,21f.; Mk 1,35-37; 8,31-33; 11,20-24; Lk 8,43-48; 12,41; Joh 13,1-11.21-26) oder zumindest herausgestellte bzw. eigens erwähnte Person (als Zeuge der Verklärung Jesu: Mt 17,1-9; Mk 9,2-9; Lk 9,28-36; als Zeuge der Heilung der Tochter des Jairus: Mk 5,22-24.35-43; Lk 8,41f.49-56; weiterhin u.a. Mk 13,3) und damit insgesamt als Jünger ‚per se‘ in Erscheinung tritt. Dem korreliert auch, dass er bei Konstituierung des Zwölferkreises an erster Stelle genannt wird (Mt 10,1-4; Mk 3,16-19; Lk 6,13-16) und neben dem auch an Andreas (sowie im Duktus der Perikope auch an Jakobus und Johannes: Mt 4,21f.; Mk 1,19f.; singulär an Petrus hingegen Lk 5,10) gerichteten Menschenfischerwort drei weitere, stark nachösterlich geprägte Beauftragungen an ihn ergehen: erstens seine „Brüder“ zu stärken (Lk 22,32), was auf Basis von V. 31 auf gemeindeaufbauende und seelsorgerliche Aktivitäten abzielen dürfte, sowie zweitens Jesu „Lämmer“/„Schafe“ zu „weiden“ (Joh 21,15-17), was gemeindeleitende Aktivitäten im Blick haben dürfte. Drittens schließlich soll er als „Felsen“ (Petra) der „Gemeinde“ (Ekklesia) Jesu dienen (Mt 16,18), was auf seine Herausstellung als Repräsentant der sogenannten apostolischen Tradition, also seine Hervorhebung als Beispiel einer Person, die als Überlieferungsträger Jesus erlebt und die Anfangsjahre des Christentums mit geprägt hat (zum frühchristlichen Apostelbild Bienert, 1997), abzielen dürfte, und in V. 19 mit der Vollmacht ‚zum Binden und Lösen‘ bzw. der sogenannten Schlüsselgewalt, die vermutlich als Lehr- und Gemeindeorganisationskompetenz in 18,18 dann allen Jüngern zugesprochen wird, verbunden wird.

Auch im Rahmen der Passions- und Ostergeschichten erscheint Petrus dann als exemplarischer (u.a. Lk 22,7-13), freilich von Jesus mit der Ansage seines Scheiterns konfrontierter Jünger (Mt 26,31-35; Mk 14,26-31; Lk 22,33f.; Joh 13,36-38); ein Scheitern, das dann mit dem Schlaf in Gethsemane (Mt 26,36-46; Mk 14,32-42; ohne explizite Nennung von Petrus Lk 22,39-46) und der teils mit einer Selbstverfluchung verbundenen Verleugnung (Mt 26,69-75; Mk 14,66-72; Lk 22,54-62; Joh 18,15-18.25-27) auch eintritt. Anders als bei Judas (u.a. Mt 27,3-5) ist sein Weg mit Jesus damit jedoch noch nicht vorbei: Narrativ vorbereitet durch den Schwertstreich bei der Verhaftung (Joh 18,10f.) und sein ihn gefährdendes Vorwagen in den Hof des Hohepriesters (siehe oben) findet Petrus durch Reue unter Tränen (Mt 26,75; Mk 14,72; Lk 22,62) wieder zurück in den Kreis der Jünger, aus dem heraus er Zeuge des leeren Grabes (Lk 24,12; Joh 20,1-10) und des Auferstandenen wird (insbesondere Lk 24,34; Joh 21; 1 Kor 15,5; vgl. auch Mk 16,7). In der Jerusalemer Urgemeinde nimmt er in der Folge eine zentrale Stellung ein (als erster der verbleibenden Jünger genannt in Act 1,13; weiterhin herausgestellt mit der Formel „Petrus und die Apostel“ in 2,37; 5,29; vgl. auch 1,15; Gal 1,18f.; gemeinsam mit Johannes agierend in Act 3; 4,1-22; 8,14-25; zugleich zunehmend ergänzt durch die sieben Diakone und Jakobus: Act 6,1-7; Gal 2,9), wobei er durch organisatorische (Leitung der sogenannten Apostelwahl: Act 1,15-26; Auseinandersetzung mit Hananias und Saphira 5,1-11; Auseinandersetzung mit Simon Magus: 8,14-25) und missionarische Tätigkeiten (mit acht Reden, insbesondere dabei Predigten: Act 1,15-22; 2,14-36; 3,12-26; 4,8-12; 5,29-32; 10,34-43; 11,4-18; 15,7-11; zunächst dabei unter den Juden, vgl. auch Gal 2,7-9; dann auch unter den nicht-jüdischen Völkern: Act 8,14-25; 9,32-11,18; mit gegebenenfalls damit verknüpfter und/oder durch Verfolgung in Jerusalem bedingter neuer Heimat in Antiochia: Gal 2,11; vgl. auch Act 12,17) sowie, damit teils eng verknüpft, als Wundertäter (Act 3,1-10; 5,1-16; 9,32-43; als ‚Gegenstand‘ einer Gott gewirkten Befreiung: 12,3-17) und Beteiligter bei Lehrstreitigkeiten (Act 11,1-18; 15,1-29; Gal 2) hervorsticht. Ab dem Apostelkonvent in Act 15,1-29 (mit seinem späten, die zurückgehende Bedeutung des Judenchristentums bereits voraussetzenden Beschluss in V. 19f.28f.) und dem Streit um die Tischgemeinschaft in Gal 2,11-21 (die wohl im Dissens mit Paulus verblieb) gerät er dann bis auf vereinzelte Hinweise (Anhängerschaft in Korinth: 1 Kor 1,12; 3,22; unterwegs mit seiner Frau: 1 Kor 9,5; gegebenenfalls Kontakte in Kleinasien: 1 Petr 1,1; gegebenenfalls in Rom: 1 Petr 5,13) neutestamentlich aus dem Blick; über seinen Märtyrertod (vorausgesetzt in Joh 13,36; 21,18f.) in Rom, gegebenenfalls im Jahr 64, informiert dann die nicht-kanonisch gewordene frühchristliche Literatur (u.a. 1 Clem 5,1-4.6,1; IgnRöm 4,3; ActPetr 35-41).

4. Didaktische Überlegungen

Als bedeutende Person im Umfeld Jesu und in der frühen Christenheit, die facettenreich Eingang ins Neue Testament gefunden und eine kaum zu überblickende Wirkungsgeschichte entfaltet hat, sollte Petrus auch eine wahrnehmbare Rolle im Rahmen religiöser Bildungsprozesse einnehmen. Dem korreliert die Zahl der vorliegenden entsprechenden Überlegungen (Butt/Roose, 2011; Büttner/Roose, 2007, 98-109; Dievenkorn, 2009; Mendl, 2015, 155-158; Metzger, 2013, 355-357; Rickers, 2008, 236-238; Roose, 2006; Röhm, 2013) und Materialien (beispielsweise Arbeitsblätter und Unterrichtsentwürfe; u.a. Schmidt, 2002; Stein, 2015; Wittenberg, 2007; Worm, 2013, 8-15; bündelnd rpi-virtuell o.J.). Sie zeigen auf, dass Petrus – u.a. abhängig von Religiosität und Vorwissen der Lernenden sowie der theologischen und pädagogischen Position der Lehrenden – im Rahmen ganz unterschiedlicher Zielstellungen und/oder Methoden in den Blick geraten kann: So verfolgen Christian Butt und Hanna Roose das Ziel, dass sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 u.a. mittels im Namen Petri verfasster Briefe an seine im Rahmen der Berufung verlassene Mutter und Standbildern von der Verleugnungsszene „mit ihren Gefühlen in die Erzählung[en] einschreiben“ und hierbei zu der Einsicht gelangen, dass Glück nicht von Besitz, Macht etc., sondern von „Faktoren wie Glauben, Vertrauen und Verzeihen“ (Butt/Roose, 2011, 160;168) abhängig ist. Hanna Roose geht es in ihren Überlegungen zu einer konstruktivistischen Bibeldidaktik (→ Konstruktivistischer Religionsunterricht) am Beispiel der wundersamen Befreiung des Petrus darum, u.a. mittels der Arbeit an einer Lückengeschichte für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 eine Auseinandersetzung mit dem Text zu schaffen, die es ermöglicht, nicht nur „die unterschiedlichen, im Text eingefangenen Perspektiven nebeneinander zu stellen“, sondern auch „eigene Perspektiven einzubringen und die Konsequenzen zu bedenken“ (Roose, 2006, 90). Matthias Röhm setzt hingegen auf die Methode des Bibliologs (→ Bibliolog), bei der das laute Lesen des Bibeltextes im Stuhlkreis immer wieder durch Enroling (das Hinein-Versetzen in biblische Personen und Äußern entsprechender Gefühle) und Echoing (das Verstärken der so erhaltenen Äußerungen durch einen Moderator) unterbrochen wird, um bei Lernenden einer 7. Klasse anhand der Verleugnungsszene die hier zugängliche „Theologie von Jugendlichen“ zu explizieren, was dann als Basis dienen soll, um zu einem „Theologisieren mit Jugendlichen“ (→ Jugendtheologie) zu gelangen, bei dem u.a. die Frage nach Gottes Allmacht thematisiert werden kann (Röhm, 2013, 16). Und beispielsweise Paul Metzger schlägt schließlich u.a. vor, ausgehend von der neutestamentlich bezeugten Autorität des Petrus sowie unter Nutzung von Texten wie der Enzyklika „Ut unum sint“ (1995) mit Lerngruppen, wobei hier eher Lernende der Sekundarstufe 2 im Blick sein dürften, darüber zu diskutieren, ob das Christentum nicht konfessionsübergreifend eines „herausgehobenen Vertreters“ (Metzger, 2013, 356) bedarf, und wie ein solches Amt gegebenenfalls beschaffen sein könnte.

Werden die vorliegenden Überlegungen und Materialien summarisch in den Blick genommen, ist dabei allerdings anzumerken, dass an verschiedenen Stellen ohne weitere Reflexion der nicht-biblische und der Jüngerschaft Petri nur bedingt angemessene Begriff der Freundschaft genutzt wird, um das Verhältnis von Jesus und Petrus zu charakterisieren (u.a. Dievenkorn, 2009, 52f.; Schmidt, 2002; Stein, 2015, 13-20; vgl. mit einer kurzen, jedoch die Unterscheidung von Jünger- und Freundschaft auch nicht beachtenden Reflektion Butt/Roose, 2011, 153), wie auch auffällt, dass die bei genauerem Hinsehen zahlreich vorhandenen Anknüpfungspunkte an die Lebenswelt heutiger Kinder und Jugendlicher (siehe Kapitel 1), die bereits in der Primarstufe einen guten Zugang zu Petrus bieten, nur bedingt Eingang gefunden haben (so bei Dievenkorn, 2009, 55). Gleiches trifft auch auf die mit Petrus verbundenen Attribute – insbesondere der/die Schlüssel und der Hahn, aber auch der Fisch, das Petruskreuz oder das Schiff – zu, die ertragreiche symbol- und zeichendidaktische Zugänge (→ Symboldidaktik) zu Petrus eröffnen dürften, so wenn sie in ihrer Bedeutungsvielfalt herausgearbeitet, in ihrer Rezeption diskutiert und mit eigenen Erfahrungen verknüpft werden.

Zugleich ist erkennbar, dass zahlreiche Überlegungen und Materialien sowohl für Lernende in der Primarstufe wie auch für Kinder und Jugendliche in den Sekundarstufen 1 und 2 vom Bemühen um eine „[s]tarke Identifikation der [Lernenden] mit Petrus“ (Butt/Rosse, 2011, 158), von einer Herausarbeitung des von Petrus dargebotenen „Identifikationspotenzial[es]“ (Dievenkorn, 2009, 55), von einer Betonung der von Petrus gebotenen „vielfältige[n] Anknüpfungsmöglichkeiten für die eigene Erfahrung“ (Metzger, 2013, 356) etc. geprägt sind. Hierfür sprechen gute Gründe, zeigt Petrus doch gerade aufgrund seines verschiedentlichen Scheiterns (insbesondere beim Schlaf in Gethsemane und bei der Verleugnung, aber u.a. auch als ‚Kleingläubiger‘ bei der Stillung des Sturmes), verbunden mit Reue und einem neuen Anfang, einen gangbareren Weg der Nachfolge auf als viele weitere christliche „Leuchttürm[e]“, „Haupthelden“ oder „Hochkaräter“ (Rickers, 2008, 214;218;233). Anders formuliert: Der biblische Petrus ‚sperrt‘ sich dagegen, beispielsweise wie Dietrich Bonhoeffer (→ Dietrich Bonhoeffer) allzu leicht „als Säulenheiliger in unerreichbare Ferne“ (Lange, 2008, 3) gerückt zu werden – Petrus „repräsentiert nicht die Elite der Christenheit, sondern den exemplarischen Schüler Jesu, der durch Aufbruch, Scheitern, Umkehr und Neubeginn zu einer wichtigen Identifikationsfigur für die frühe Christenheit wird“ (Böttrich, 2015), und vermag eine solche Funktion derart gegebenenfalls auch für Schülerinnen und Schüler, Konfirmandinnen und Konfirmanden etc. zu erfüllen (insbesondere Mendl, 2015, 155-158; Rickers, 2008, 236-238; vgl. weiterführend auch die Überlegungen zum sogenannten orientierenden Lernen sowie zum sogenannten problematischen Vorbild und zum sogenannten kritisch gebrochenen Vorbild bei Rickers, 2002; Englert, 1985, 323-346; Rickers, 2008). Hier ist es gleichermaßen von Vorteil wie als religionspädagogische Herausforderung ernst zu nehmen, dass sich Heranwachsende – nachdem diese Vorbildern in den 1960er-1990er Jahren eher mit Skepsis begegneten (u.a. Fritzsche, 1997; 358f.; mit Anzeichen für eine Trendwende Fritzsche, 2000, 215-219) – als „‚Kinder der Freiheit‘ im ‚Wahlzwang‘“ (Mendl, 2015, 28), die versuchen, „[fit zu] werden für den Umgang mit Pluralität“ (Mendel, 2015, 30), gegenwärtig einer Orientierung am Lebensentwurf anderer Personen gegenüber durchaus aufgeschlossen zeigen (mit zahlreichen empirischen Belegen und Hintergründen u.a. Mendl, 2015, 21-49; Lindner, 2007, 30-39; Rickers, 2008, 213-217).

Eine besondere Herausforderung dürfte dabei abschließend noch der Begriff des Märtyrers darstellen (bei Petrus im Neuen Testament freilich nur indirekt angesprochen, siehe Kapitel 3), ist dieser doch einerseits insbesondere seit dem 11.9.2001 weithin negativ konnotiert. Didaktisch kann dies freilich mit Lernenden höherer Klassenstufen gewinnbringend aufgegriffen werden, indem genaue semantische Differenzierungen u.a. zum Begriff des Selbstmordattentäters und Terroristen erarbeitet werden (Albrecht, 2008). Andererseits wird der Märtyrerbegriff (oder der des Blutzeugen) dabei auch explizit als „interessenbezogen intendiert“ (Rickers, 2002, 218) festzuhalten sein, so dass er im Rahmen einer auf Mündigkeit abzielenden religiösen Erziehung und Bildung nicht ohne entsprechende Reflexion verwendet werden sollte (grundlegend Rickers, 2002).

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