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Lexikon

Schulbibel

Michael Landgraf

(erstellt: Febr. 2018)

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1. Definition und Geschichte der Schulbibel

1.1. Zur Definition von Schulbibeln

Schulbibeln gelten als eine Sonderform der Gattung Kinder- und Jugendbibeln. Generell fällt eine Definition in Abgrenzung zu Kinderbibeln schwer, da es im Protestantismus bereits vor der Einführung der Schulpflicht Bibelausgaben für Kinder und pädagogische Zwecke gab (Reents, 2001,1010). Oft wird der Terminus „Schulbibel“ dem Gattungsbegriff „Kinderbibel“ untergeordnet (→ Kinder- und Jugendbibeln). Der Begriff verweist als Besonderheit auf die Schule als pädagogischen Lernort. Daher definiert Rainer Lachmann: „Die Schulbibel ist eine für Schulzwecke bearbeitete Bibelausgabe, die im Unterricht statt der Vollbibel eingesetzt wird. Konstitutiv für jede Schulbibel ist, dass sie eine Auswahl an biblischen Inhalten darstellt und ihre Adressaten Schülerinnen und Schüler am Lernort Schule sind“ (Lachmann, 2001, 1017). Damit wird eine Gebrauchssituation die Basis der Definition und Namensgebung (→ Schule, öffentlich/staatlich Schule).

Schulbibeln sollen es Schülerinnen und Schülern ermöglichen, einen leichteren Zugang zur Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens zu erlangen. Damit sind sie vom Zweck her ein Medium religiöser Bildung (→ Bildung, religiöse). Didaktisch besteht jedoch das Problem, dass „viele Texte und Bücher der Vollbibel für heutige Schüler unverständlich“ (Lachmann, 2001, 1018) sind. Daher elementarisieren bestimmte Schulbibeln den Text und bieten in der Regel Zusatzmaterial, durch das ein Zugang zu ihm geschaffen werden kann, oder Impulse, um über dessen Inhalte sowie über die darin verankerten Lebensfragen zu kommunizieren.

Schulbibeln gibt es in unterschiedlichen Formen, was eine formal bestimmte Definition schwer macht. Es gibt sie als Vollbibeln, als Auswahlbibeln mit Vollbibeltexten sowie als Kinder- und Jugendbibeln für die Primar- und die Sekundarstufe mit altersabhängigen Nacherzähltexten, teils Erklärungen und Bildern. Vollbibeln, die für den Schulgebrauch zugelassen sind, weisen meist ein Design und eine Funktionalität auf, die sie als Schulbibel kennzeichnen (preiswerte Ausgaben mit einem eigens geschaffenen Cover: die „für Dich“-Ausgaben der Luther- und Gute Nachricht Bibel). Auswahlbibeln orientieren sich in der Regel an Lehrplänen. Schulbibeln mit Nacherzähltexten, Erklärungen und Bildern wurden konzipiert, weil man davon ausgeht, dass Kinder und Jugendliche von der Sprache und den Inhalten her eine Vollbibel schwer erfassen können. Ein Schlüssel für den Erfolg einer Schulbibel ist es daher, wenn durch sie Lernende motiviert werden, sich mit den Bibeltexten auseinanderzusetzen und nach der Lektüre in der Lage sind, sie zu verstehen. Daher wird dafür plädiert, neben der Verstehbarkeit der Texte auch „erklärende und veranschaulichende“ Informationen und Bilder sowie eine ästhetisch ansprechende Buchgestaltung in die Definition einer Schulbibel einzubeziehen (Dohmen-Funke/Hartenstein, 2002, 528). Letztlich bleibt eine Schulbibel mit Nacherzählungen jedoch vom Verwendungszweck, kaum aber inhaltlich von Kinderbibeln abgrenzbar (Naas, 2012, 72).

Als Schulbuch sind Schulbibeln, neben Religionsbüchern, Lerngrundlage für den Religionsunterricht. Da es seit den 1960er Jahren in den meisten Bundesländern die Lernmittelfreiheit gibt, ist der Einsatz von Schulbibeln nicht nur von der Zulassung als Lernmittel im jeweiligen Bundesland abhängig, sondern auch den Lehrenden bzw. der Schulgemeinschaft überlassen.

1.2. Zur Geschichte der Schulbibel

Wie bis zur Reformation Bibeltexte religionspädagogisch vermittelt wurden, lässt sich nur ansatzweise klären (zum Forschungsstand: Reents/Melchior, 2011, 31-50; Landgraf, 2009, 9-11). Lernstoff für den Unterricht waren seit dem Mittelalter liturgische Basistexte wie das Vaterunser, das sich auf „ABCdarien“ für das Lesenlernen findet und der Dekalog, der in frühen Erziehungsbüchern mit Holzschnitten wie „Der Sele Trost“ oder der „Decalogus“ vermittelt wurden (Werner, Leonhard, Das ist der sele trost genannt, 1478, http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00031704/images/index.html?seite=00001&l=de; Decalogus, um 1400, http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg438). „Heilsspiegel“, „Armenbibeln“ (Biblia pauperum) und das Bildkonzept der 18 gedruckten deutschen Bibeln vor Luther enthalten viele Bilder, die sich in späteren Lernbibeln finden (Landgraf/Wendland, 2005, 6f.). Mit der Reformation kam der Aufschwung der schulischen Bildung. So forderte Martin Luther in seinen Schriften an den Adel (1520) sowie an die Ratsherren der Städte (1524) den Aufbau des Schulwesens. Als Ziel evangelischer Bildung benannte er die Kenntnis der Heiligen Schrift zur Lebensgestaltung und die Fähigkeit, in einer Gemeinde mitwirken zu können. Um dies zu erreichen, entstanden Lateinschulen für die höhere Bildung sowie deutsche Schulen für das niedere Volk. Philipp Melanchthon schuf das „Enchiridion“ für die Schülerhand – eine Lesefibel mit dem ABC und einer Grammatik sowie dem Vaterunser, dem Dekalog, der Bergpredigt und weiteren zentralen Bibeltexten (Stoodt, 1985, 339). Er empfahl außerdem für den Unterricht die Lektüre des Matthäusevangeliums und des Timotheusbriefs (Landgraf, 2009, 12). Dominierendes Lernmittel der Reformationszeit war jedoch der Katechismus (→ Katechismus/Katechismusunterricht). Vollbibeln waren zu teuer und nicht in großer Zahl verbreitet. Erst durch die Gründung der Cansteinschen Bibelgesellschaft (1710) und die Initiative der Bibelgesellschaften im 19. Jahrhundert wurden massenhaft Bibeln hergestellt, sodass sie auch in Schülerhand gelangten. Verbreitet waren seit der Reformationszeit handliche Lernbibeln mit Bildern (zum Begriff „Lernbibeln“ und zum Forschungsstand: Reents/Melchior, 2011, 29). Als eine der ersten Kinderbibeln gilt Martin Luthers „Ein betbüchlein mit eym Calender und Passional hübsch zu gericht“ (1529), das 50 biblische Holzschnitte mit kurzen Texten für die Laienunterweisung enthielt – allerdings eingebunden in ein Buch für Erwachsene (Adam, 2006, 50; Landgraf, 2009, 13; Reents/Melchior, 2011, 60). Eher für schulische Zwecke geeignet war eine 1533 bei Christian Egenolff in Frankfurt veröffentlichte Bibelausgabe namens „Biblische Historien figürlich fürgebildet“, mit Holzschnitten von Hans Sebald Beham und einem zusammenfassenden Satz auf Deutsch, der in einer späteren Ausgabe durch einen lateinischen Satz ergänzt wurde – ideal für Lateinschüler. Die um 1540 entstandene „Straßburger Leienbibel“ von Wendelin Rihel war mit 169 Holzschnitten ausgestattet. Bibelgeschichten und der Dekalog wurden in Reimen wiedergegeben – ein damals im schulischen Kontext üblicher Weg des Memorierens. Diese handlichen Bibelausgaben der Reformationszeit mit ihren kurzen elementaren Texten oder Merkgedichten, einfachen Illustrationen sowie Verweisen auf die Vollbibel waren pädagogisch ausgerichtet und für den Einsatz in der Schule geeignet.

Trotz erster Ansätze einer Schulpflicht im 16. Jahrhundert (Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und Kurpfalz) setzte sich erst im 18. Jahrhundert der Gedanke durch (z.B. Preußen 1794). August Herrmann Francke forderte in dieser Zeit für Schulen ein Modell, nachdem die Bibel Kindern durch Erzählung, Jugendlichen durch Lesen und Zuordnung biblischer Stücke zum Katechismus und Älteren durch die gründliche Lektüre vermittelt werden sollte (Stoodt, 1985, 219). Es entstand eine neue Gattung, die später nach der „Catechetischen Kinderbibel“ von Abraham Kyburz (Bern 1744) benannt wurde. Prototyp waren die 1714 erschienenen „Zwei mal zwei und fünfzig auserlesene Biblische Historien“ vom Hamburger Rektor Johann Hübner (Reents/Melchior, 2011, 117-125; Landgraf, 2009, 17-19). Der darin enthaltene Lernweg enthielt „Deutliche Fragen“, die den Bibeltext in kleine Verständnisabschnitte zerlegten, „Nützliche Lehren“, die den Lebensbezug herstellten und „Gottselige Gedanken“, die mit Reimversen auf ein „frommes Verhalten“ zielten. Eine moralisierende Ausrichtung war erkennbar – beispielsweise bei 1 Sam 11, wo es im Blick auf Batseba heißt, dass „Frauen achtgeben“ sollen, dass sie kein „Ärgernis bilden“. Das Buch erreichte 270 Auflagen (bis 1902). Die ersten vom Titel her erkennbaren Schulbibeln erschienen in der Schweiz: die „Biblischen Geschichten zum Gebrauch in Landschulen“ (1774) sowie Heinrich Gottlieb Zurrenners „Kleine Schul-Bibel für Kinder in Landschulen“ (1799). Schulbibeln, die im 19. Jahrhundert in deutschen Territorien eingesetzt wurden, hießen zumeist „Biblische Geschichte“ (Bezugspunkt war die Heilsgeschichte) bzw. „Biblische Geschichten“. Aus Kostengründen waren viele ohne Bilder ausgestattet. Wichtigste katholische Schulbibel wurde zunächst Christoph von Schmids „Biblische Geschichte für Kinder“ (erschienen 1801-07). Der Priester gestaltete eine bibelnahe Paraphrase, wobei der verklärende Ton, die moralischen Anmerkungen und die realistischen Wunderdarstellungen bereits damals umstritten waren. Auch der evangelische Theologe und badische Prälat Johann Peter Hebel bediente sich in seiner „Biblische Geschichten. Für die Jugend bearbeitet“ (1824) der Bibeldichtung. Allerdings war seine Bibelausgabe stärker am biblischen Text orientiert und kindgemäßer formuliert. Christian Gottlob Barth, der der Erweckungsbewegung angehörte, schuf 1832 die „Zweymal zwey und fünfzig biblischen Geschichten für Schulen und Familien“. Bis 1945 erschienen davon 483 Auflagen und 87 Übersetzungen. Viele Missionare nutzten Barths Werk für den schulischen Unterricht in Afrika und Asien. Die „Biblische Geschichte“ bzw. „Biblische Historien“ von Franz Ludwig von Zahn (1831), Leiter des Lehrerseminars in Moers, war die wichtigste Schulbibel für Preußen. Eine Jahreszählung auf jeder Seite, beginnend mit der Schöpfung „um etwa 4000 vor Christus“, sollte den Wahrheitsgehalt der Bibeltexte deutlich machen. Allerdings gab es in Preußen 1814 und 1825 zwei Mal das Verbot von Bibelübertragungen in der Schule, da man den zu freien Umgang mit Bibeltexten befürchtete.

Auch jüdische Lernbibeln in deutscher Sprache entstanden in dieser Zeit. Gotthold Salomon gab 1837 die „Deutsche Volks- und Schulbibel für Israeliten“ heraus. Für den Religionsunterricht entstanden „Biblische Erzählungen für die israelitische Jugend“. Noch im 20. Jahrhundert wurde die „Kleine Schul- und Haus-Bibel“ (1853) des jüdischen Rabbiners Jakob Auerbach nachgedruckt.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erschien als „Biblisches Lesebuch“ eine Auswahlbibel von Karl Völker und Herrmann Strack, mit Erläuterungen, Abbildungen und Landkarten. Auf katholischer Seite war besonders die „Katholische Schulbibel“ von Jakob Ecker verbreitet. Die 1941 entstandene evangelische Schulbibel „Schild des Glaubens“ von Jörg Erb mit Illustrationen von Paula Jordan war eine der letzten kerygmatisch-heilsgeschichtlich ausgerichteten Bibelausgaben, die für den Unterricht zugelassen wurden. Die didaktische Wende und die theologische Neuorientierung in den 1960er Jahren führte zur Neubesinnung (Reents/Melchior, 2011, 529; Landgraf, 2009, 33f.). Ein Vorbote war Walter Habdanks „Reich Gottes. Auswahlbibel für katholische Schüler“ (1960), das neben den eindrücklichen Holzschnitten des Künstlers als Handwerkszeug für die Arbeit mit der Bibel auch ein kleines Lexikon, Fotos und Landkarten bot. Historisch-kritisch gesicherte Sachinformationen bot die Schulbibel „Geschichten aus der Bibel“ von Markus Hartenstein (1967). Die katholische verantwortete „Neue Schulbibel“ (1973) war ausgestattet mit sachkundlichen Zeichnungen, Fotos und einem Bibellexikon. Einen historisch-kritischen Zugang zur Bibel suchte auch die von Hans Heller und Hans Biesebach herausgegebene Schulbibel „Die Nacht leuchtet wie der Tag“ (1992). Zusätzlich wurden Kunstwerke abgebildet, mit Begleitmaterial für Lehrende zur Deutung dieser hermeneutisch ausgerichteten Bilder.

2. Aktuelle Schulbibeln: Formen und Didaktik

2.1. Formen der Schulbibel

Neben der theologisch-inhaltlichen Frage nach dem Textbestand und der Illustration geht es in der derzeitigen Diskussion darum, welche Kompetenzen durch ein im Bereich Schule eingesetztes Buch gefördert werden. Da die Entwicklung der Lesekompetenz schrittweise angebahnt wird, braucht es geeignete Bibelausgaben für die jeweilige Lese-Zielgruppe. Von einem kumulativen Aufbau der Lesekompetenz her gedacht können folgende Typen von Schulbibeln unterschieden werden. Die genannten Beispiele haben entweder eine Schulbuchzulassung durch Bundesländer oder es wird in schulischen Lernmitteln darauf Bezug genommen (Landgraf, 2016, 105).

  • Bilderbibeln zum Vorlesen für Kinder im Erstlesealter (etwa 6 bis 7 Jahre): Sie enthalten Vorlesetexte und großformatige Bilder, auf denen Lernende vieles entdecken und mit anderen darüber ins Gespräch kommen können (Beispiel: Jeschke, 2012, mit Bildern von Mareijke Ten Kate).
  • Kinderbibeln für Erstleser (etwa 6 bis 8 Jahre): kurze Erstlesetexte und elementare Bilder (Beispiel: Haug, 1998, mit Bildern von Kees de Kort, Verständnishilfen und Impulse für den pädagogischen Einsatz); darüber hinaus vom Format her passend für die Kinderhand und mit Erschließungshilfen (Beispiel: Landgraf, 2011b, mit Lese-Verständnis-Bildern von Susanne Göhlich und einem Werkbuch mit Rahmenerzählungen und Arbeitsblättern für den Unterricht).
  • Erzählbibeln zum Selbstlesen (etwa 8 bis 10 Jahre): zweispaltig gesetzte Texte, die Kinder ab etwa der dritten Klassenstufe lesen können. Der Erzähltext ist spannend geschrieben und die Illustration soll Raum für Entdeckungen bieten (Beispiele: Laubi, 1992, mit Bildern von Annegert Fuchshuber, die teils Deutungskompetenzen voraussetzen; Weth, 1998, mit Bildern von Kees de Kort, allerdings nur mit Erzähltexten; Herrlinger, 2003, mit Bildern von Dieter Konsek und weiteren Textgattungen). Eher als Erzählbibeln für die Lehrerhand gedacht, können im schulischen Kontext Bibelausgaben mit einer anderen Erzählperspektive oder einer Rahmengeschichte eingesetzt werden (Beispiele: Klöpper/Schiffner, 2008, auf Basis einer Nacherzählung in „gerechter Sprache“, bei der Frauen besonders zur Geltung kommen und Gott weiblich benannt wird; Steinkühler, 2015, deren Ziel es ist, Erwachsene zum Erzählen zu motivieren, mit lebendiger Erzählweise, Rahmenerzählungen und einem Lexikon, wobei die Illustrationen von Barbara Nascimbeni eher für Jüngere geeignet sind). Um die Auseinandersetzung mit Bildern aus der Kunst zu fördern, gibt es Erzählbibeln mit Bildinterpretationen, die helfen, diese zu erschließen (Beispiel: Oberthür, 2004).
  • Bibelausgaben für das selbsterklärende Lesen (ab 8 Jahren): anspruchsvollere Texte, die neben der Lesekompetenz auch die Ebene des Wissens und der Interpretation im Blick haben (Beispiele: Güntzel-Horatz, 2003, auf Basis der Einheitsübersetzung; Steinwede, 2003, mit Erklärungen, Fotos, Sachzeichnungen und Bildern aus der Kunst; Landgraf, 4. Aufl. 2017, mit einer Nacherzählung und Textauszügen aus der Lutherbibel sowie mit Einleitungen, Themenseiten, Erläuterungen am Rand, sachkundlichen und hermeneutischen Bildern und einem kompetenzorientierten Anhang; Wiemer, 2014, mit einer Nacherzählung und kindgemäßer Illustration, einem Anhang mit Worterklärungen und Landkarten).
  • Vollbibeln für die Schule: eigens preiswert ausgestattete Vollbibelausgaben; Ausgaben mit einem informationsvermittelnden Anhang (Beispiel: „für Dich“-Ausgabe der Luther-Bibel bzw. der Gute Nachricht Bibel, mit 90 Farbseiten, die Erklärungen und Einführungen enthalten) oder einem crossmedialen Informationssystem auf der Online-Ebene (Beispiel: Basis-Bibel, mit Erläuterungen und Bildmedien).
  • Bibeln zum Selbstgestalten sind eine besondere Gattung, durch die Schülerinnen und Schüler die Bibelgeschichte interpretieren können, basierend auf der Erkenntnis, dass Kinder heute wahrgenommen werden als „selbsttätige, aktive, kommunikationsfähige, kreative, zunehmend an der Frage nach ihrer eigenen Identität interessierte Personen“ (Adam, 2006, 58; Beispiel: Landgraf, 4. Aufl. 2018, mit kurzen Textpassagen, Symbolen und viel Raum für die eigene Gestaltung).

    Eine Sonderform ist die orthodoxe Schulbibel „Die Bibel in kurzen Erzählungen“, die Evangelien, Apostelgeschichte und ausgewählte Psalmen enthält und ab der Klassenstufe 5 im deutschen Sprachraum eingesetzt wird. Übersetzt aus dem Griechischen ist sie mit Ikonen illustriert und hat einen Anhang mit liturgischen Texten und Landkarten.

2.2. Zur Didaktik der Schulbibel

Die didaktische Herausforderung von Schulbibeln ist es, durch eine, den Lehr- oder Rahmenplänen angepasste Textauswahl sowie durch Zusatzmaterial wie Bilder und Erklärungen, einen Zugang zu den biblischen Texten zu ermöglichen und somit eine Brücke zur Lektüre einer Vollbibel zu schaffen. Kriterien zur Beurteilung von Kinder- und Schulbibeln aus religionspädagogischer und theologischer Sicht wurden verschiedentlich zusammengefasst (z.B. bei Reents, 2001, 1014; Stangl/Hölscher, 2006, 44;81; Landgraf, 2009, 46f.). Sie betreffen die Textgemäßheit, die Illustration und die Hilfen, die eine Kinder- und Schulbibel bietet. Als Kennzeichen „problematischer“ Bibelausgaben gelten beispielsweise die Historisierung (vor allem der Urgeschichten), der Fotorealismus, die Abwertung des Alten Testaments, der Antijudaismus, die allwissende Erzählsprache und Moralisierung (Landgraf, 2009, 44).

Textauswahl

Während Religionsbücher Bibeltexte den Themen des Religionsunterrichts zuordnen, orientieren sich Schulbibeln vom Aufbau her am Textkanon der Vollbibel (Ausnahme: Prokant, 1998, die sich an der vermuteten Entstehungszeit orientiert und Landgraf, 2017, der bei den Evangelien das vermutlich zuerst entstandene Markusevangelium an den Anfang stellt). Lehr- und Rahmenplänen legen Schwerpunkte und Texte fest, die Schulbibeln enthalten sollten. Im Zuge der Kompetenzorientierung fällt es allerdings immer schwerer, Festlegungen für Bibeltexte im Bereich Schule zu finden. Einer der wenigen Pläne mit einem Kanon biblischer Texte ist der Grundschullehrplan Rheinland-Pfalz (https://grundschule.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/grundschule.bildung-rp.de/Downloads/Rahmenplan/Teilrahmenplan_Evangelische_Religion_GS.pdf). Grundlage für die Textauswahl in Lehr- und Rahmenplänen sind Überlegungen, welche Texte dem jeweiligen Alter der Schülerinnen und Schüler angemessen scheinen. Hierzu verweist Fricke auf die „formale und inhaltliche Zugänglichkeit“ von Texten, wobei diese auch „das Biblische zur Sprache bringen“ sollen (→ Kinder- und Jugendbibeln). Für den Schuleinsatz zugelassen sind in der Regel Bibelausgaben, die nahe am Bibeltext bleiben, während erzählerisch ausgeschmückte oder fiktionale Texte eher nicht für die Schülerhand empfohlen werden. Dies gilt auch für Bibelübersetzungen wie die Volxbibel, deren Ansatz allerdings als Methode für das kreative Erschließen eines Bibeltextes auch in der Schule möglich ist (Landgraf, 2011a, 43).

Ein wichtiges Kriterium für den Einsatz von Schulbibeln ist, dass nicht nur die Erzähltradition aufgenommen wird (so bei Weth, 1998), sondern die Vielfalt der biblischen Textgattungen erschlossen werden können. So bieten viele Schulbibeln zusätzlich Psalmen sowie Auszüge aus prophetischen Schriften, Briefen und der Offenbarung. (so bei Laubi, 1994; Herrlinger, 2003; Landgraf, 2017; Landgraf 2011b; Wiemer, 2014).

Ein Kriterium für die Ablehnung von Schulbibeln ist eine theologisch problematische Erzählweise. Dazu zählt, dass Autoren den Eindruck vermitteln, Gottes Gedanken zu kennen (z.B. de Vries, 2002, 17) oder dass die Gottheit und Menschheit Christi nicht gleichermaßen zur Sprache kommen (de Vries, 2002, 162 und öfter). Ein weiteres Kriterium ist die theologisch verantwortliche Nacherzählung, bei der, wenn es Rahmentexte gibt, diese klar erkenntlich vom Bibeltext abgegrenzt werden. Ein Unterschied zu früher im schulischen Kontext eingesetzten Schulbibeln ist auch, dass das Alten Testament nicht dem Neuen heilsgeschichtlich untergeordnet wird.

Zusatzmaterial

Zusatzmaterial sind Elemente, die über den Bibeltext oder die Nacherzählung des Textes hinausgehen. Dazu zählen Lexika (Güntzel-Horatz, 2003; Wiemer, 2014) oder ein „Schwere-Wörter-Verzeichnis“ (Landgraf, 2011b), Worterklärungen am Rand oder durch digitale Verlinkung (Landgraf, 2017; Basisbibel); Einleitungen und Themenseiten (Luther und Gute Nachricht-Bibel für Dich; Landgraf, 2017; Landgraf 2011b; Wiemer, 2014) sowie Landkarten (Laubi, 1992; Güntzel-Horatz, 2003; Landgraf, 2011b; Wiemer, 2014; Landgraf, 2017). Trotz des spannungsvollen Verhältnisses von Bild und christlichem Glauben aufgrund des biblischen Bildergebots (Ex 20,4-6; ausführlich Fricke, 2015) sind die meisten Schulbibeln mit Bildern ausgestattet. Prinzipiell muss gefragt werden, ob das Bild in der jeweiligen Zielgruppe verstehbar ist und wie es didaktisch im schulischen Kontext eingesetzt wird (Adam, 2013, 499f.). Die Auswahl der Bildmotive und die Gestaltung offenbart, worauf ein inhaltlicher Fokus liegt und welche Altersgruppe angesprochen werden soll. Bilder können in Schulbibeln unterschiedliche Funktionen haben (siehe hierzu Reents/Melchior, 2011, 655).

  • Sie können einen Text visualisieren und ihn narrativ unterstützen, wie dies in vielen Schulbibeln der Primarstufe angeboten wird (siehe Haug, 1998; Herrlinger, 2003; Wiemer, 2014, als Lese-Verständnisbilder für Erstleserinnen und Erstleser Landgraf, 2011b). Die dargebotene Anschaulichkeit ermöglicht es Kindern, über die Bibelgeschichte ins Gespräch zu kommen. Kritisch ist bei Visualisierungen zu fragen, ob nicht die Vorstellungskraft der Lernenden festgelegt wird (dagegen das Konzept der „Kinderbibel zum Selbstgestalten“, Landgraf, 2007).
  • Eine zweite Funktion ist die sachkundliche Vermittlung von Informationen, meist zur Zeit und Umwelt der Bibel. Dies geschieht in Schulbibeln durch Sachzeichnungen, Kartenmaterial und Fotos der biblischen Spielorte oder von archäologischen Funden (z.B. Güntzel-Horatz, 2003; Landgraf, 2017).
  • Eine dritte Funktion erfüllen hermeneutische Bilder, die den Text „selbständig interpretieren“ oder „einen Kontrast zu ihm setzen“ (Reents/Melchior, 2011,655), also eine Botschaft in sich tragen, die eine Tiefendimension eines Bibeltextes zur Sprache bringen (z.B. Oberthür, 2004; Landgraf, 2017; Wiemer, 2014). Allerdings muss die Deutungskompetenz gerade solcher abstrakter oder symbolgeladener Bilder angebahnt werden.

Zur Arbeit mit Schulbibeln

Die Formen der Schulbibeln können unterschiedlich eingesetzt werden. Texte werden, je nach Lesekompetenz und Textbasis, vorgelesen oder selbst gelesen und ins Gespräch gebracht. Bilder werden betrachtet und beschrieben, als Zugang zur oder als Zusammenfassung einer Geschichte (Impulse zur ganzheitlichen Erschließung: Landgraf, 2009, 74). Dabei kann gefragt werden, warum das Bildmotiv gewählt wurde. In höheren Klassenstufen kann rezeptionskritisch gearbeitet werden – beispielsweise durch Textvergleich einer Grundschulbibel mit einer Vollbibel (Adam, 2013, 502). Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler selbst Texte im Stil einer Schulbibel formulieren oder Bilder gestalten, bis zur Umsetzung eigener Bibelprojekte (Beispiele dokumentiert bei Landgraf, 2009, 75-92; Reents/Melchior, 2011, 480-482).

Fazit

Schulbibeln liegen in unterschiedlichen Formen vor und eine Definition, was eine Schulbibel ausmacht, kann im Grunde nur vom Verwendungszweck als schulisches Lernmittel her bestimmt werden. Der Einsatz von Schulbibeln mit Nacherzählungen basiert auf der Erkenntnis, dass der Einsatz von Vollbibeln im schulischen Kontext erst angebahnt werden muss. Es bedarf besonderer Lernarrangements und Hilfsmittel, wie sie in vielen Schulbibeln zu finden sind, damit Kinder und Jugendliche biblische Texte verstehen (→ Bibeldidaktik, Grundfragen). Zweck von Schulbibeln ist es, eine Brücke zur Arbeit mit der Vollbibel zu leisten. Daher sind die Kriterien zur Beurteilung dieser Bibelausgaben auch eng an den Bibeltext gebunden. Quasi als „Brückenbibel“ ist es Aufgabe einer Schulbibel, die Schülerinnen und Schüler kompetent für die Lektüre einer Vollbibel zu machen.

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  • Schindler, Regine, Mit Gott unterwegs. Die Bibel für Kinder und Erwachsene neu erzählt, mit Bildern von Štĕpán Zavřel, Zürich 4. Aufl. 2001.
  • Stangl, Herbert/Hölscher Dorothee, Mit der Bibel wachsen. Kinderbibeln im Vergleich, Bonn 2006.
  • Steinkühler, Martina/Nascimbeni, Barbara, Die neue Erzählbibel, Stuttgart 2015.
  • Steinwede, Dietrich, Die Bibel, Düsseldorf 2003.
  • Stoodt, Dieter, Arbeitsbuch zur Geschichte des Evangelischen Religionsunterrichts in Deutschland, Münster 1985.
  • Straß, Susanna, Die Bibel als Buch für Kinder?! Theologische und didaktische Analyse aktueller Kinderbibeln. Kriterien, Beispiele, Perspektiven, Erlangen u.a. 2002.
  • Tschirch, Reinmar, Bibel für Kinder. Die Kinderbibel in Kirche, Gemeinde, Schule und Familie, Stuttgart 1995.
  • Tschirch, Reinmar, Art. Kinderbibel, in: Religion in Geschichte und Gegenwart 4. Aufl. IV (2001), 973.
  • Werner, Leonhard, Das ist der Sele trost genannt, 1478, Digitale Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek München 2 Inc.c.q 783 a, http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0003/bsb00031704/images/index.html?seite=00001&l=de; abgerufen am 14.08.2017.
  • Weth, Irmgard, Neukirchener Kinderbibel. Mit Bildern von Kees de Kort, Neukirchen-Vluyn 2. Aufl. 1989.
  • Weth, Irmgard, Neukirchener Erzählbibel. Mit Bildern von Kees und Michiel de Kort, Neukirchen-Vluyn 1998.
  • Wiemer, Axel (Hg.), Die Grundschulbibel, Leipzig u.a. 2014.
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