bibelwissenschaft.de - Das wissenschaftliche Bibelportal der Deutschen Bibelgesellschaft

Lexikon

Dis/ability Studies

Andere Schreibweise: Disability Studies; Dis/Ability Studies; Dis_ability Studies

Markus Schiefer Ferrari

(erstellt: Febr. 2019)

Artikel als PDF

Permanenter Link zum Artikel: https://www.bibelwissenschaft.de/stichwort/200578/

Digital Object Identifier: https://doi.org/10.23768/wirelex.Disability_Studies.200578

1. Einführung

Die Dis/ability Studies befassen sich, wie Schneider/Waldschmidt, 2012 programmatisch beschreiben, mit dem Differenzverhältnis von Behinderung/Nicht-Behinderung. Dabei geht es den Dis/ability Studies nicht in erster Linie um die Frage nach dem Umgang der Gesellschaft mit behinderten Menschen. Vielmehr soll ein Perspektivwechsel stattfinden und danach gefragt werden, „[w]ie, warum und wozu […] – historisch, sozial und kulturell – ‚Andersheit‘ als Behinderung hergestellt, verobjektiviert und institutionalisiert“ (Schneider/Waldschmidt, 2012, 129) wird. Der aktuelle Forschungsstand dieser noch relativ jungen, „über die verschiedenen Wissenschaften verstreuten, international betriebenen Querschnittsdisziplin“ ist allerdings sehr heterogen und lässt sich daher „kaum zusammenfassend darstellen“ (Schneider/Waldschmidt, 2012, 132). Trotz dieser Vielfalt und der unterschiedlichen Ausdifferenzierungen sind zwei Grundannahmen entscheidend: (1) Die Dis/ability Studies grenzen sich grundsätzlich von „rehabilitationswissenschaftlichen sowie heil- und sonderpädagogischen Ansätzen“ ab, die einem medizinischen bzw. individuellen und damit reduktionistischen Modell von Behinderung folgen. Nach diesem Modell wird Behinderung „mit der Schädigung oder funktionalen Beeinträchtigung des Einzelnen“ gleichgesetzt und „als schicksalhaftes, persönliches Leid [gedeutet], das medizinisch-therapeutischer Behandlung oder sonderpädagogischer Förderung bedarf“ (Schneider/Waldschmidt, 2012, 132f.). (2) Dagegen verstehen die Dis/ability Studies Behinderung als Konstruktion der Gesellschaft bzw. als gesellschaftliches Differenzierungsmerkmal, das „in wissenschaftlichen und alltagsweltlichen Diskursen sowie politischen und bürokratischen Verfahren“ produziert wird. Ziel ist es, „die vielfältigen Inszenierungen von Normalität, die Machtmechanismen in und durch Organisationen, in denen ‚A-Normalität‘ hergestellt und abgesichert wird, und die Wirklichkeit konstituierende Kraft von dahinterstehenden Wissensapparaten zu analysieren“ (Schneider/Waldschmidt, 2012, 132).

Nach einem kurzen Überblick über die Entstehung der Dis/ability Studies seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts (2.1) sind im Folgenden insbesondere die unterschiedlichen Behinderungsmodelle (medizinisches, soziales und kulturelles Modell) (2.2) und die Notwendigkeit, Behinderung anders/neu zu denken (2.3), darzustellen. Am Beispiel der Literatur- (3.1), Geschichts- (3.2) und Kunst- bzw. Medienwissenschaft (3.3) – Wissenschaftsbereiche, die auch mit Blick auf die Religionspädagogik und den Religionsunterricht besonders relevant erscheinen – wird in einem zweiten Schritt die entschieden interdisziplinäre Orientierung der Dis/ability Studies erläutert. Schließlich soll vor allem ihre im Wissenschaftsdiskurs bislang nur wenig beachtete Bedeutung für die Religionspädagogik (4.) erörtert und exemplarisch entfaltet werden.

2. Grundlagen der Dis/ability Studies

2.1. Anfänge der Dis/ability Studies

Die Dis/ability Studies haben sich seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts einerseits aus der politischen Behindertenbewegung und andererseits aus wissenschaftlichen Antriebskräften etwa zeitgleich in den USA und England entwickelt (vgl. im Folgenden Dederich, 2007, 17-32; vgl. auch Schneider/Waldschmidt, 2012, 134-138; Sierck, 2012; Renggli, 2004; http://www.disabilitystudies.de/studies.html). Das heißt nicht, dass es nicht bereits vorher eine Reihe von Autorinnen und Autoren gegeben hätte, die sich, aus heutiger Sicht betrachtet, bereits im Sinne der Dis/ability Studies mit dem Thema Behinderung/Nicht-Behinderung befasst hätten. So werden im rekonstruierenden Rückblick vor allem die Arbeiten von Michel Foucault, aber auch die von Erving Goffman als grundlegend für die Dis/ability Studies bewertet (Waldschmidt, 2007; Dederich, 2007, 17f.;68-79).

Am Anfang der Dis/ability Studies steht in den USA der frühen siebziger Jahre insbesondere die Independent-Living-Bewegung. Menschen mit Behinderung sollten selbst ihre Anliegen – z.B. die Möglichkeit, sich gegen Abschiebung in spezielle Einrichtungen, Ausgrenzung sowie Fremdbestimmung zu wehren – vertreten können („Nicht über uns ohne uns!“) und in der Gesellschaft und Politik Gehör und Anerkennung finden. Anfang der achtziger Jahre wurde unter Federführung des amerikanischen Soziologen Irving Kenneth Zola die – erst später als solche bezeichnete – Society for Disability Studies gegründet, um Lebensbedingungen und Kontexte von Menschen mit Behinderung aus einer inter- und transdisziplinären und nicht nur, wie bisher, aus einer medizinischen, psychologischen und rehabilitationswissenschaftlichen Perspektive zu betrachten. Waren zunächst die Sozialwissenschaften für den weiteren Diskurs bestimmend, haben sich in den folgenden Jahren in den USA insbesondere die Geistes- und Kulturwissenschaften in den Dis/ability Studies etabliert.

In Großbritannien setzte sich – u.a. angestoßen durch den Soziologen Mike Oliver – vor allem ein sozialpolitisch orientierter Behinderungsbegriff durch. Im Jahr 1990 wurde das erste Institut für Disability Studies in Europa gegründet, das 2000 zum Centre for Disability Studies an der Universität Leeds erweitert wurde.

Auch für Deutschland sind die Anfänge der Disability Studies in der politischen Behindertenbewegung Ende der siebziger Jahre zu finden. Entscheidend für ihre Etablierung waren die zusammen mit der Deutschen Behindertenhilfe – Aktion Mensch e.V. durchgeführte Tagung und Ausstellung „Der (im-)perfekte Mensch“ (2001) und die Tagung „PhantomSchmerz“ (2002) im Deutschen Hygiene-Museum Dresden sowie 2002 die Gründung der AGDS, der Arbeitsgemeinschaft Disability Studies in Deutschland, und 2003 die Sommeruniversität „Disability Studies in Deutschland – Behinderung neu denken“ in Bremen. Mittlerweile sind die Dis/ability Studies auch an deutschen Universitäten und Hochschulen vertreten, z.B. an der Universität zu Köln (Anne Waldschmidt), der Alice Salomon Hochschule Berlin (Swantje Köbsell), der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum (Recht und Disability Studies; Theresia Degener) sowie der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit & Diakonie im Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) in Hamburg (Matthias Nauerth). Zudem werden die Dis/ability Studies in verschiedenen Disziplinen – ohne explizite Nennung in der Fachbezeichnung – von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowohl mit Behinderung als auch ohne Behinderung aufgegriffen.

2.2. Behinderungsmodelle

Wie erwähnt, gehen die US-amerikanischen – und auch deutschen – Vertreterinnen und Vertreter der Dis/ability Studies heute in erster Linie von einem kulturwissenschaftlichen Behinderungsmodell aus. In England wird dagegen nach wie vor stärker das soziale Behinderungsmodell favorisiert. In der Darstellung und Entfaltung der beiden Modelle – die Trennungslinie ist nicht immer eindeutig und scharf – werden die wesentlichen Grundanliegen der Dis/ability Studies besonders deutlich, vor allem ihre dezidierte Abgrenzung gegenüber einem individuellen bzw. medizinischen Behinderungsmodell.

2.2.1. Individuelles bzw. medizinisches Modell

Das individuelle (oder präziser: individualistische) Modell bzw. das medizinische Modell betrachtet „individuelle Schädigung (impairment) als alleinige Ursache von Beeinträchtigung (disability)“. Behinderung wird mit körperlicher Schädigung oder funktionaler Beeinträchtigung gleichgesetzt und „als schicksalhaftes, persönliches Unglück, das individuell zu bewältigen ist“ (Waldschmidt, 2005a, 17), gedeutet. Weitere Prämissen des Modells sind „die Expertendominanz im rehabilitativen Versorgungssystem und das Verwiesensein der Behinderten auf Sozialleistungen, deren Empfang an soziale Kontrolle und Disziplinierung gekoppelt ist“ (Waldschmidt, 2005a, 17). Das individuelle/medizinische Modell – und damit vielfach verbunden auch alltagsweltliche Deutungsmuster – reduziert Behinderungen „tendenziell auf Schädigungen des Körpers und damit auf objektiv beschreibbare Naturvorgänge bzw. Naturtatsachen“; der Körper wird „essenzialistisch als außergesellschaftliches und ahistorisches Faktum verstanden, das dem objektivierenden Blick einer wissenschaftlich fundierten Praxis zugänglich ist und zum Zweck der Prävention, Heilung oder Linderung von Pathologien diagnostisch entschlüsselt und praktisch bearbeitet“ (Dederich, 2007, 36;57) werden muss. Durchaus berechtigte Anliegen und Fortschritte der Medizin, individuelle körperliche Defizite zu heilen oder Beeinträchtigungen zu kompensieren, führen auf der Basis eines molekularbiologischen Paradigmas zunehmend zu Vorstellungen von der Perfektibilität des Menschen und der Kontrollierbarkeit möglicher Abweichungen. Implizit verbunden ist damit die „Abwertung unheilbar kranker und behinderter Menschen“ (Dederich, 2007, 177).

2.2.2. Soziales Modell

Zentral für das soziale Modell steht der Gedanke „Man ist nicht behindert, man wird behindert!“. Nach diesem Modell wird Behinderung im Gegensatz zum individuellen/medizinischen Modell als sozial konstituiert verstanden, „als Resultat einer sozialen Übereinkunft [...], die Einschränkungen in den Aktivitäten Behinderter durch die Errichtung sozialer Barrieren bewirkt“ (Thomas, 2004, 33). Behinderung (disability) „entsteht durch systematische Ausgrenzung und ist nicht einfach das Ergebnis medizinisch festgestellter Pathologie. Menschen werden nicht aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigung behindert, sondern durch das soziale System, das ihnen eine marginalisierte Position zuweist und Barrieren gegen ihre Partizipation errichtet. Entsprechend wird Behinderung in den Kontext sozialer Unterdrückung und Diskriminierung gestellt und als soziales Problem thematisiert, das wohlfahrtsstaatlicher Unterstützung und gemeinschaftlicher (Selbsthilfe-)Aktion bedarf“ (Schneider/Waldschmidt, 2012, 139; Waldschmidt, 2010, 17).

Auch wenn mit dem sozialen Behinderungsmodell ein gesellschaftskritisches Paradigma geschaffen wurde, das es den Dis/ability Studies erlaubt, wissenschaftliche Diskurse ebenso mit politischer Interessensvertretung wie mit privater Lebenspraxis zu verbinden, sind nach Waldschmidt (vgl. u.a. Waldschmidt, 2007, 57-60; Waldschmidt, 2005a, 19-24) folgende Kritikpunkte zu benennen: Die strikte Unterscheidung zwischen Beeinträchtigung (impairment) und Behinderung (disability) führt ungewollt zur Körpervergessenheit, weil sie übersieht, dass auch medizinische Kategorien „ihre Geschichte, ihre kulturelle Bedeutung und ihre sozialen Konstruktionsmodi haben“ und daher die körperliche Schädigungsebene als gesellschaftlich bedingt und ebenso die Unterscheidung selbst als historisch kontingent betrachtet werden muss (Schneider/Waldschmidt, 2012, 141). Behindertsein (impairment) und Behindertwerden (disability) sind also „keineswegs trennscharfe Kategorien (im Sinne von: hier das natürlich, körperlich Gegebene, dort die darauf bezogene gesellschaftliche Praxis), sondern verschiedene Dimensionen ein und desselben gesellschaftlichen, also sozial hergestellten Phänomens, die sich wechselseitig durchdringen und aufeinander verweisen“ (Schneider/Waldschmidt, 2012, 142). Insofern bedarf es einer Ergänzung des sozialen Behinderungsmodells durch das sogenannte kulturelle Modell, um einen kulturwissenschaftlichen Ansatz deutlicher zu profilieren (Schneider/Waldschmidt, 2012, 143), der es erlaubt, Behinderung nicht primär als ‚Problem‘ wahrzunehmen, das das individuelle, aber auch das soziale Modell – wenn auch auf je unterschiedliche Weise – zu beheben versuchen, sondern als „spezifische Form der ‚Problematisierung‘ körperlicher Differenz“ (Waldschmidt, 2005a, 24).

2.2.3. Kulturelles Modell

Das kulturelle Modell erwächst aus einem kulturwissenschaftlichen Perspektivwechsel, nach dem es nicht genügt, wie Waldschmidt erstmals 2005 maßgeblich formuliert und in den kommenden Jahren weiter ausdifferenziert hat (vgl. besonders Schneider/Waldschmidt, 2012, 143-148; Waldschmidt, 2017a, 22-26), „Behinderung als individuelles Schicksal oder diskriminierte Randgruppenposition zu kennzeichnen. Vielmehr geht es um ein vertieftes Verständnis der Kategorisierungsprozesse selbst, um die Dekonstruktion der ausgrenzenden Systematik und der mit ihr verbundenen Realität. Nicht nur Behinderung, sondern auch ihr Gegenteil, die gemeinhin nicht hinterfragte ‚Normalität‘ sollen in den Blickpunkt der Analyse rücken. Denn behinderte und nicht behinderte Menschen sind keine binären, strikt getrennten Gruppierungen, sondern einander bedingende, interaktiv hergestellte und strukturell verankerte Komplementaritäten. Die kulturwissenschaftliche Sichtweise unterstellt nicht – wie das soziale Modell – die Universalität des Behinderungsproblems, sondern lässt die Relativität und Historizität von Ausgrenzungs- und Stigmatisierungsprozessen zum Vorschein kommen. Sie führt vor Augen, dass die Identität (nicht)behinderter Menschen kulturell geprägt ist und von Deutungsmustern des Eigenen und des Fremden bestimmt wird“ (Waldschmidt, 2005a, 25). Mit dem Perspektivwechsel des kulturellen Modells werden nicht mehr Menschen mit Behinderung als Randgruppe betrachtet, vielmehr wird die Mehrheitsgesellschaft zum eigentlichen Untersuchungsgegenstand. Es genügen nicht allein Sozialleistungen und Bürgerrechte, „um Anerkennung und Teilhabe zu erreichen, vielmehr bedarf es auch der kulturellen Repräsentation. Individuelle und gesellschaftliche Akzeptanz wird erst dann möglich sein, wenn behinderte Menschen nicht als zu integrierende Minderheit, sondern als integraler Bestandteil der Gesellschaft verstanden werden“ (Waldschmidt, 2005a, 26f.). Nach dem kulturellen Modell ist eine gesellschaftliche Praxis zu kritisieren, „die damit beschäftigt ist, homogene Gruppen zu bilden und diese auf der Basis normativer Bewertungen zu hierarchisieren, anstatt die eigene Heterogenität anzuerkennen und wertzuschätzen“ (Waldschmidt, 2005a, 27).

2.3. Behinderung neu denken

Behinderung neu bzw. anders zu denken, bedeutet auf der Grundlage des kulturellen Modells also, dass „nicht die Abweichung, die Pathologie, die irritierende Andersartigkeit, ‚der Störfall‘ […] in den Blick“ zu nehmen ist; vielmehr ist die Kategorie Behinderung zu verwenden, „um die ‚Mehrheitsgesellschaft‘ […] zu rekonstruieren und von deren Analyse aus nach den Auswirkungen und Folgen für Behinderte zu fragen“ (Dederich, 2007, 29; vgl. auch Waldschmidt, 2003, 16).

Im Gegensatz zu einer häufig vertretenen, aber reduktionistischen Sicht handelt es sich bei Behinderung nicht im alltagsweltlichen Sinne um eine eindeutige Kategorie, „sondern um einen höchst komplexen, eher unscharfen Oberbegriff, der sich auf eine bunte Mischung von unterschiedlichen körperlichen, psychischen und kognitiven Merkmalen bezieht, die nichts anderes gemeinsam haben, als dass sie mit negativen Zuschreibungen wie Einschränkung, Schwäche oder Unfähigkeit verknüpft werden“ (Waldschmidt, 2010, 14). Konsequenterweise ist daher auch nicht von disability, sondern von dis/ability und damit von Dis/ability Studies zu sprechen, um mit der optischen Trennung von dis und ability mittels eines Schrägstrichs „die Verschränkungen und Verknüpfungen, das Wechselspiel von ‚normal‘ und ‚behindert‘“ (Waldschmidt, 2010, 20), deutlich zu machen und zu zeigen, dass Behinderung als kontingent, das heißt als soziokulturelle bzw. -historische Konstruktion und gesellschaftliche Differenzkategorie zu denken ist.

Wenn Differenzmerkmale wie gesund/krank oder nicht behindert/behindert ebenso soziokulturelle Konstrukte wie Perfektibilitäts- oder Normalitäts­vorstellungen als Gegensatz zu Abweichung, Krankheit und Behinderung sind und nicht zuletzt aufgrund sozial-demografischer Veränderungen in westlichen Gesellschaften zunehmend fragwürdig erscheinen, ist mit Blick auf jede Einzelne/jeden Einzelnen sinnvollerweise von temporarily abled (‚zeitweise nicht behindert‘), differently abled (‚unterschiedlich befähigt‘) oder embodied difference (‚verkörperte Differenz‘) zu sprechen (vgl. Waldschmidt, 2010, 14f.; Bösl, 2009b, 19f.; Dederich, 2007, 20). Zugleich ist von einem Menschenbild auszugehen, „bei dem nicht mehr in der Tradition der europäischen Aufklärung einseitig Autonomie und Selbstbestimmung im Vordergrund“ stehen, „sondern Aspekte wie Abhängigkeit und Angewiesenheit, Fragilität und Zerbrechlichkeit verstärkt hervortreten“ (Dederich, 2007, 188). Aus differenzphilosophischer Sicht ist damit die Vielfalt als Regelfall zu betrachten und Konzepte der Abweichung sind zurückzuweisen (Dederich, 2007, 188; Davis, 2002, 26-32).

In letzter Konsequenz müsste sich daher aus den Dis/ability Studies ein neues Forschungsprogramm der „normality studies“ entwickeln, „welches sich von der bislang vorherrschenden, auch für den wissenschaftlichen Blick charakteristischen ‚Besonderung‘ des Phänomens Behinderung gänzlich verabschiedet, um das Augenmerk auf das für jede Kultur und Gesellschaft zentrale Phänomen der Besonderung zu richten“ (Schneider/Waldschmidt, 2012, 59).

3. Kultur-/Geisteswissenschaften und Dis/ability Studies

Auf dieser Grundlage eines sozialen und kulturellen Behinderungsmodells entfalten sich in den Dis/ability Studies unterschiedliche Diskurse, etwa zu den Themen Alterität, Differenz, → Diversity und → Heterogenität sowie zu Partizipations- und Marginalisationsprozessen oder dem Wechselverhältnis von Exklusion und → Inklusion. Diese Diskursfelder bedingen sich gegenseitig und werden von verschiedenen Fächern bzw. Fächergruppen im Zusammenspiel mit ihren je eigenen Theoriekonzepten und Methodologien erörtert und je unterschiedlich akzentuiert, insbesondere von den Sozialwissenschaften, etwa Soziologie, Politologie und Jura, und den Geistes- und Kulturwissenschaften, vor allem der Literatur-, Geschichts- und Medienwissenschaft und Philosophie, sowie anderen Querschnittdisziplinen, wie etwa den Gender- oder Queerstudies. Wenn für die Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) 2006 maßgebliche Voraussetzungen in der politischen Behindertenbewegung zu sehen sind, so gilt umgekehrt, dass heute die Dis/ability Studies und die damit verknüpften Fächergruppen weiterhin im Besonderen die UN-BRK im Blick haben (sollten). Für die Dis/ability Studies ist aber nicht nur eine inter- bzw. transdisziplinäre Orientierung entscheidend, vielmehr erweisen sie sich im Kontext der Auseinandersetzung mit anderen Ungleichheitskategorien, wie race, gender, class und age, und der Erforschung ihrer Wechselwirkungen zunehmend ebenso als intersektional (Waldschmidt, 2017b). Die Beschäftigung der Theologie bzw. der Religious Studies, besonders der Biblical Studies, mit den Dis/ability Studies wird von Seiten der Dis/ability Studies bislang relativ zögerlich wahrgenommen (Waldschmidt, 2017a, 23, mit Verweis auf Junior/Schipper, 2013). Gewinnbringend für den Dialog zwischen der Theologie und den Dis/ability Studies erscheinen, wie im Folgenden kurz dargestellt wird, speziell die Diskurse der Literatur-, Geschichts- und Medien- bzw. Kunstwissenschaft zu sein.

3.1. Literaturwissenschaft

Insbesondere mit Blick auf die Deutung biblischer Texte und ihre Wirkungsgeschichte ist im Kontext der Dis/ability Studies die Erörterung der Frage wichtig, auf welche Weise gerade literarische Repräsentationsformen an der Hervorbringung und Verfestigung wissenschaftlicher, kultureller und sozialer Differenzvorstellungen einer Gesellschaft und damit auch an einer narrativen Konstruktion von Behinderung als negativer Differenzkategorie beteiligt sind (vgl. im Folgenden Schiefer Ferrari, 2012, 41f.). Literarische Texte tragen nach den Studien von Mitchell/Snyder (1997;2000) wesentlich dazu bei, „kulturelle Prozesse der Erzeugung, Aufrechterhaltung und ‚Bewältigung‘ von Differenz“ zu bekräftigen und „Grenzen und Übergangsbereiche zwischen Normalität und Abweichung in der Erfahrung der Leser“ zu konstruieren bzw. zu rekonstruieren, indem das kulturell Selbstverständliche und Normale auf der Folie des kulturell Anderen und Fremden besonders plastisch erfahrbar gemacht wird (Dederich, 2007, 107-123; hier 108f.).

Behinderungen werden immer wieder „für die Bildung vielfältiger Analogien und Metaphern herangezogen“. Dabei geht es eigentlich gar nicht um die Behinderung, vielmehr symbolisiert Behinderung „etwas Abstraktes oder Allgemeines, etwa innere Ängste, zwischenmenschliche Konflikte oder soziale Probleme wie die Folgen von Krieg und Gewalt“ und ist gekennzeichnet von einer Ambivalenz zwischen „Faszination und Abscheu, Neugier und Ablehnung, Zuwendung und Ausschluss“ (Dederich, 2007, 110f.). Behinderungs-Metaphern transportieren in der Regel diskriminierende psychologische, soziale oder moralische Wertungen, letztlich aus der irrigen Annahme heraus, von einer Behinderung aus auf die durch sie nach außen hin verkörperten inneren Defekte eines Menschen schließen zu können. Werden diese Metaphern nicht als solche wahrgenommen, entfalten sie umso mehr ihre Macht (Dederich, 2007, 114-117;119-122).

Um die Stellvertreterfunktion behinderter Charaktere in literarischen Texten besonders deutlich zu machen, verwenden Mitchell/Snyder das Bild der „narrativen Prothese“. So wie eine physische Prothese gleichermaßen auf die Behinderung und auf das Normgerechte verweist, versucht auch eine von einer Behinderung handelnde Erzählung sowohl von der Entstehung als auch „von der Auflösung, Korrektur oder dem Ausschluss einer Abweichung“ zu berichten, indem sie das Geschehen deutet und es „in einen kulturellen Bezugsrahmen (etwa in ein politisches Weltbild, eine → Anthropologie, eine Mythologie oder Theodizee)“ einordnet (Dederich, 2007, 117-119).

Umgekehrt können literarische Texte auch Gegenbilder gegen Negativbewertungen von Behinderung hervorbringen und „populäre Erwartungen an menschliches Behindertsein erschüttern, indem sie den Prozess der Unsichtbarmachung, der stigmatisierenden Hervorhebung, der Normalisierung oder der Auslöschung unterlaufen und beispielsweise den behinderten Körper nicht als Sinnbild für andere soziale oder menschliche Probleme missbrauchen“ (Dederich, 2007, 123).

3.2. Dis/ability History

Der Dis/ability History geht es weniger nur darum, sich mit Klassifizierungen und Lebenslagen von Menschen mit Behinderung in der Geschichte auseinanderzusetzen, sondern mittels der Kategorie Behinderung auf das menschliche Zusammenleben in Gesellschaften und den Umgang mit Unterschieden im Ganzen zu blicken (Bösl, 2009a, 1; vgl. im Folgenden Schiefer Ferrari, 2017b, 69). Dabei untersucht die Dis/ability History „historische Prozesse der Wahrnehmung von ‚Andersheit‘ (bzw. ‚Normalität‘), die auf physische, psychische und mentale Merkmale zurückgreifen, um Differenzierungsmerkmale konstruieren zu können“ (Bösl/Klein/Waldschmidt, 2010, 8), und versucht, „in historischer Tiefe differenzierte Bilder von der Konstruktion von und dem gesellschaftlichen Umgang mit Behinderungen“ (Bösl, 2009a, 3f.) zu entwerfen und Menschen mit Behinderungen „zunehmend als Handelnde und als Subjekte der Geschichte [...] und nicht mehr nur als Behandelte“ zu betrachten (Bösl, 2009a, 8). Die Dis/ability History sieht im Übrigen in der Kategorie Behinderung ein Produkt der bürgerlichen Gesellschaft Europas seit der Aufklärung. „Tradierte Vorstellungen über den Umgang mit verkörperten Andersheiten in antiken und mittelalterlichen Gesellschaften“, wie etwa die von permanenter Vernachlässigung oder Verstoßung, werden hinterfragt (Bösl, 2009a, 17). „So seien die Bandbreite der familiären und gesellschaftlichen Reaktionen und Verhaltensweisen [...] sehr viel größer“ gewesen und hätten „Sorge und Pflege ebenso [...] wie die konkrete Zuweisung sozialer und wirtschaftlicher Funktionen“ eingeschlossen (Bösl, 2009a, 17). Diese dezidierte Infragestellung zeit- und kulturübergreifender Konstanten beim Phänomen Nicht/Behinderung und die vorrangige Wahrnehmung von Menschen mit Behinderung als Handelnde durch die Dis/ability History sollten gerade auch bei der Lektüre biblischer Texte oder bei der Beurteilung kirchengeschichtlicher Ereignisse vor der unreflektierten Übertragung gegenwärtiger, meist reduktionistischer Annahmen schützen.

3.3. Medien- und Kunstwissenschaft

Die verschiedenen Disziplinen der Kunst- und Medienwissenschaft setzten sich im Rahmen der Dis/ability Studies mit der „Wahrnehmung und Inszenierung von Behinderung“ auseinander und erörtern, „inwieweit die Frage des Bildes und mediale Produktion kulturellen Sehens analysiert bzw. welche Rolle den komplexen Systemen von Sehen und Nicht-Sehen, von Wahrnehmungs­strukturen und Blickkonstellationen sowie von Strategien der Un/Sichtbar­machung in Wechselwirkung mit dem jeweiligen Eigensinn der Medien zugesprochen wird“ (Ochsner/Schimmel/Grebe/Bellina, 2012, 242). Diese Fragestellungen sind dabei ebenso auf das Leitmedium Fernsehen zu beziehen wie auf Visualisierungen in der Antike oder im Mittelalter bis in die Gegenwart. Ziel ist es, „diejenigen medialen Praktiken aufzuzeigen, die ,Behinderung‘ bzw. die soziale und kulturelle Differenz zwischen (Bildern von) Behinderung und Nicht-Behinderung herstellen. So geht es um die Analyse eines in bestimmter Weise kodierten, praktizierten und tradierten Sehens, das im kulturellen Modell selbst zu verorten ist“ (Ochsner/Grebe, 2013b, 7).

Wie sehr sich „Selbstverständlichkeiten des eigenen Sehens“ in Frage stellen und „vermeintlich eindeutige Gleichsetzungen wie ‚normal = schön‘ und ‚behindert = häßlich‘“ durcheinanderbringen und irritieren lassen müssen, zeigt beispielsweise die Performance-Künstlerin Mary Duffy. So hat Duffy ihren eigenen, armlosen Körper als Venus von Milo inszeniert und sich anschließend aus der Pose gelöst, „um auf die Konstruktion des behinderten Körpers aufmerksam zu machen“, indem der „Widerspruch zwischen der Imagination eines zertrümmerten Torsos als idealem weiblichen Körper und der negativen Bewertung eines real vorhandenen Frauenkörpers als behindert, weil ihm die Arme fehlen“, deutlich wird (Schneider/Waldschmidt, 2012, 130-132).

4. Religionspädagogik und Dis/ability Studies

Geht man von der kulturprägenden Wirkung des Christentums aus, müssen sich die Theologie ebenso wie andere Geistes- und Kulturwissenschaften fragen (lassen), inwieweit nicht auch sie über Jahrhunderte zu einer Konstruktion von Differenzvorstellungen beigetragen und beispielsweise die binären Gegensätze von normal/abweichend und behindert/nicht behindert entscheidend mitgeformt haben. Daraus erwächst für alle theologischen Disziplinen gleichermaßen die Aufgabe, zum einen die eigenen Traditionen auf solche Differenzkonstruktionen hin zu reflektieren, etwa beim Thema Exklusion und Inklusion (Leutzsch, 2016; Fischer, 2013), und zum anderen auch die aktuelle Vermittlungspraxis kritisch auf implizit damit verbundene Normalitäts- und Perfektibilitätsvoraussetzungen zu befragen. Neben einzelnen Ansätzen innerhalb der Theologie (vgl. u.a. Liedke/Wagner, 2016; Nord, 2015; Eurich/Lob-Hüdepohl, 2014; Liedke, 2013; Eurich/Lob-Hüdepohl, 2011; Mohr, 2011; Creamer, 2009; Liedke, 2009; Bach, 2006; Hull, 2003) findet in den letzten Jahren vor allem in der Religionspädagogik (vgl. z.B. Geiger, 2017; Grümme, 2017; Schweiker, 2017; Brieden, 2016; Nord, 2016; Kammeyer/Roebben/Baumert, 2015; Pemsel-Maier/Schambeck, 2014; Kammeyer/Zonne/Pithan, 2014; Pithan/Wuckelt/Beuers, 2013; Pithan/Schweiker, 2011) eine intensive Auseinandersetzung mit der Inklusions-Exklusions- bzw. Heterogenitäts-Vielfalt-Debatte statt. Vielfach werden dabei notwendige Verbesserungen gesellschaftlicher, insbesondere schulischer Verhältnisse in den Blick genommen; die von den Dis/ability Studies vorgetragenen Fragestellungen werden aber von der Theologie in der Regel nicht – zumindest nicht explizit – erörtert (vgl. dagegen Pithan, 2017; Betcher, 2007; Eiesland, 1994).

Dagegen setzen sich im Bereich der Bibelwissenschaft einzelne Vertreterinnen und Vertreter seit mehr als zehn Jahren intensiv mit der Bedeutung des kulturellen Behinderungsmodells für die Rezeption und Interpretation biblischer Texte sowie den sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Applikation biblischer Erzählungen auseinander (vgl. z.B. Grünstäudl/Schiefer Ferrari/Distelrath, 2017; Melcher/Parsons/Yong, 2017; Grünstäudl/Schiefer Ferrari, 2012; Moss/Schipper, 2011; Raphael, 2008; Avalos/Melcher/Schipper, 2007; Schipper, 2006). So lässt sich beispielsweise an neutestamentlichen Heilungserzählungen deutlich machen, dass diese auf der einen Seite zwar die aus paradiesischen Urbildern abgeleiteten Endzeiterwartungen anfanghaft ‚realisieren‘ und auf diese Weise Zukunftshoffnungen in der Gegenwart der Leserinnen und Leser wecken können. Auf der anderen Seite hat die gleichzeitige Wahrnehmung menschlicher Fragilität aber eine erheblich deutungsverändernde Wirkung für das Verständnis der in der Bibel erzählten wundersamen Heilungen. Die in der UN-BRK geforderte „Achtung vor der Unterschiedlichkeit von Menschen mit Behinderungen“ und die „Akzeptanz dieser Menschen als Teil der menschlichen Vielfalt und der Menschheit“ (Art. 3 Buchstabe d) sowie ihre „volle Teilhabe an allen Aspekten des Lebens“ (Art. 26 Abs. 1) wird offenbar nicht eingelöst, wenn Bilder vom Paradies ebenso wie zukünftige Heilserwartungen unhinterfragt mit körperlicher Vollkommenheit verbunden werden. Vielmehr muss ein dis/abilitykritischer Perspektivwechsel wegführen von einer ‒ auch in der Theologie in Bezug auf Behinderung und Krankheit ‒ vielfach üblichen „Defizitperspektive“ zu einer schöpfungs­theologischen und soteriologischen Doppelperspektivität der Gleichheit aller Menschen, also zu einer Sicht, nach der Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen von Anfang an zur guten Schöpfung Gottes gehören und mit Blick auf die Endzeit ebenso teilhaben am zukünftigen Heil Gottes (Schiefer Ferrari, 2017b, 13;17;30f.).

Eine didaktisch-methodische Implementierung solcher dis/abilitykritischen Ansätze in der Schule ist erst Schritt für Schritt zu entwickeln (Comenius-Institut, seit 2014). So bietet die noch junge Dis/ability-Forschung zwar „instruktive Ergebnisse für die Religionspädagogik, die allerdings noch umfassend rezipiert und reflektiert werden müssen“ (Pithan, 2017, 191). Dabei ist die Vermittlung von Pluralitäts- und Heterogenitätskompetenzen – im Sinne einer inklusiven Religionspädagogik bzw. Religionspädagogik der Vielfalt – Aufgabe der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Religionslehrkräften. Die Sensibilisierung für die von den Dis/ability Studies hervorgehobenen Grundaspekte des Menschseins „wie Abhängigkeit und Angewiesenheit, Fragilität und Zerbrechlichkeit“ (Dederich, 2007, 188) und die Notwendigkeit einer Orientierung an solchen Voraussetzungen sind nicht nur inhaltlich – im Gegensatz zu Vollkommenheits- und Machbarkeitsvorstellungen – zu benennen und auch auf dem Hintergrund der jüdisch-christlichen Tradition zu entfalten, sondern müssen ebenso für die je eigenen methodischen und handlungsorientierten Umsetzungsversuche gelten.

Literaturverzeichnis

  • Albrecht, Gary/Seelman, Katherine/Bury, Michael (Hg.), Handbook of Disability Studies, Tousand Oaks 2001.
  • Arbeitsgemeinschaft Disabilitystudies in Deutschland, http://www.disabilitystudies.de/agdsg.html; abgerufen am 02.07.2018.
  • Avalos, Hector/Melcher, Sarah J./Schipper, Jeremy (Hg.), This Abled Body. Rethinking Disabilities in Biblical Studies, Semeia studies 55, Leiden u.a. 2007.
  • Bach, Ulrich, Ohne die Schwächsten ist die Kirche nicht ganz. Bausteine einer Theologie nach Hadamar, Neukirchen-Vluyn 2006.
  • Barton, Len/Oliver, Mike (Hg.), Disability Studies. Past, Present and Future, Leeds 1997.
  • Betcher, Sharon V., Spirit and the Politics of Disablement, Minneapolis 2007.
  • Betcher, Sharon V., Disability and the Terror of the Miracle Tradition, in: Alkier, Stefan/Weissenrieder, Annette (Hg.), Miracles Revisited. New Testament Miracle Stories and their Concepts of Reality, Studies of the Bible and its reception 2, Berlin u.a. 2013, 161-181.
  • Bösl, Elsbeth, Dis/ability History: Grundlagen und Forschungstand, in: H-Soz-Kult, 07.07.2009, 2009a, www.hsozkult.de/literaturereview/id/forschungsberichte-1113; abgerufen am 02.07.2018.
  • Bösl, Elsbeth, Politiken der Normalisierung. Zur Geschichte der Behindertenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland, Disability Studies 4, Bielefeld 2009b.
  • Bösl, Elsbeth/Klein, Anne/Waldschmidt, Anne, Disability History: Eine Einleitung, in: Bösl, Elsbeth/Klein, Anne/Waldschmidt, Anne (Hg.), Disability History. Konstruktionen von Behinderung in der Geschichte. Eine Einführung, Disability Studies 6, Bielefeld 2010, 7-10.
  • Brieden, Norbert, Inklusion und Bildungsgerechtigkeit. Interdisziplinäre Sondierungen, in: Grümme, Bernhard/Schlag, Thomas (Hg.), Gerechter Religionsunterricht. Religionspädagogische, pädagogische und sozialethische Orientierungen, Stuttgart 2016, 42-62.
  • Comenius-Institut (Hg.), Inklusive Religionslehrer_innenbildung. Module und Bausteine, Münster seit 2014.
  • Creamer, Deborah B., Disability and Christian Theology. Embodied Limits and Constructive Possibilities, Oxford 2009.
  • Davis, Lennard J. (Hg.), The Disability Studies Reader, New York u.a. 1997 (4. Aufl. 2013).
  • Davis, Lennard J., Bending over backwards. Disability, dismodernism, and other difficult positions, Cultural front, New York u.a. 2002.
  • Dederich, Markus, Körper, Kultur und Behinderung. Eine Einführung in die Disability Studies, Disability Studies 2, Bielefeld 2007.
  • Eiesland, Nancy L., The Disabled God. Toward a Liberatory Theology of Disability, Nashville 1994; in deutscher Übersetzung: Der behinderte Gott. Anstöße zu einer Befreiungstheologie der Behinderung, übersetzt und eingeleitet von Werner Schüßler, Würzburg 2018.
  • Eurich, Johannes/Lob-Hüdepohl, Andreas (Hg.), Inklusive Kirche, Behinderung – Theologie – Kirche 1, Stuttgart 2011.
  • Eurich, Johannes/Lob-Hüdepohl, Andreas (Hg.), Behinderung – Profile inklusiver Theologie, Diakonie und Kirche, Behinderung – Theologie – Kirche 7, Stuttgart 2014.
  • Fischer, Irmtraud, Inklusion und Exklusion – Biblische Perspektiven, in: Pithan, Annebelle/Wuckelt, Agnes/Beuers, Christoph (Hg.), „… dass alle eins seien“ – Im Spannungsfeld von Exklusion und Inklusion, Forum für Heil- und Religionspädagogik 7, Münster 2013, 9-23.
  • Foucault, Michel, Die Geburt der Klinik. Eine Archäologie des ärztlichen Blicks, München 1973.
  • Geiger, Michaela/Stracke-Bartholmai, Matthias (Hg.), Inklusion denken. Theologisch, biblisch, ökumenisch, praktisch, Behinderung – Theologie – Kirche 10, Stuttgart 2017.
  • Goffman, Erving, Stigma. Über Techniken der Bewältigung beschädigter Identität, Frankfurt a.M. 1975.
  • Goodley, Dan, Disability Studies: An Interdisciplinary Introduction, London 2011.
  • Goodley, Dan, Dis/ability Studies. Theorising Disablism and Ableism, New York 2014.
  • Grümme, Bernhard, Heterogenität in der Religionspädagogik. Grundlagen und konkrete Bausteine, Freiburg u.a. 2017.
  • Grünstäudl, Wolfgang/Schiefer Ferrari, Markus (Hg.), Gestörte Lektüre. Disability als Leitkategorie biblischer Exegese, Behinderung – Theologie – Kirche 4, Stuttgart 2012.
  • Grünstäudl, Wolfgang/Schiefer Ferrari, Markus/Distelrath, Judith (Hg.), Verzwecktes Heil? Studien zur Rezeption neutestamentlicher Heilungserzählungen, Biblical Tools and Studies 30, Leuven u.a. 2017.
  • Hermes, Gisela (Hg.), „Nichts über uns – ohne uns!“ Disability Studies als neuer Ansatz emanzipatorischer und interdisziplinärer Forschung über Behinderung, Neu-Ulm 2006.
  • Homann, Jürgen/Bruhn, Lars, Cripping Heaven. Inklusive Anmaßungen an Theologie und Kirche, in: Nord, Ilona (Hg.), Inklusion im Studium Evangelische Theologie. Grundlagen und Perspektiven mit einem Schwerpunkt im Bereich von Sinnesbehinderungen, Leipzig 2015, 99-118.
  • Hull, John M., The Broken Body in a Broken World. A Contribution to a Christian Doctrine of the Person from a Disabled Point of View, in: Journal of Religion, Disability and Health 7 (2003) 4, 5-23; in deutscher Übersetzung: Der gebrochene Körper in einer zerbrochenen Welt. Ein Beitrag zu einer christlichen Lehre der Person aus der Sicht eines Menschen mit Behinderung, in: Lutz, Gottfried/Zippert, Veronika (Hg.), Grenzen in einem weiten Raum. Theologie und Behinderung. Eine Publikation des „Konvents von behinderten SeelsorgerInnen und BehindertenseelsorgerInnen e.V.“ (kbS), Leipzig 2007, 53-73.
  • Junior, Nyasha/Schipper, Jeremy, Disability Studies and the Bible, in: McKenzie, Steven L./Kaltner, John (Hg.), New Meanings for Ancient Texts. Recent Approaches to Biblical Criticisms and their Applications, Louisville 2013, 21-38.
  • Kammeyer, Katharina/Zonne, Erna/Pithan, Annebelle (Hg.), Inklusion und Kindertheologie, Inklusion – Religion – Bildung 1, Münster 2014.
  • Kammeyer, Katharina/Roebben, Bert/Baumert, Britta (Hg.), Zu Wort kommen. Narration als Zugang zum Thema Inklusion, Behinderung – Theologie – Kirche 9, Stuttgart 2015.
  • Leutzsch, Martin, Biblisch-theologische Perspektiven auf Heterogenität, Inklusion und Exklusion, in: Liedke, Ulf/Wagner, Harald (Hg.), Inklusion. Lehr- und Arbeitsbuch für professionelles Handeln in Kirche und Gesellschaft, Stuttgart 2016, 54-70.
  • Liedke, Ulf, Beziehungsreiches Leben. Studien zu einer inklusiven theologischen Anthropologie für Menschen mit und ohne Behinderung, Göttingen 2009.
  • Liedke, Ulf, Menschenbilder und Bilderverbot. Eine Studie zum anthropologischen Diskurs in der Behindertenpädagogik, Bad Heilbrunn 2013.
  • Liedke, Ulf/Wagner, Harald (Hg.), Inklusion. Lehr- und Arbeitsbuch für professionelles Handeln in Kirche und Gesellschaft, Stuttgart 2016.
  • Lindner, Heike/Tautz, Monika (Hg.), Heterogenität und Inklusion. Herausforderungen für die Religionspädagogik, Theorieband, Kölner Studien zur Religionspädagogik 2, Münster u.a. 2018.
  • Melcher, Sarah J./Parsons, Mikeal C./Yong, Amos (Hg.), The Bible and Disability. A Commentary, Waco 2017.
  • Mitchell, David T./Snyder, Sharon L., Introduction: Disability Studies and the Double Bind of Representation, in: Mitchell, David T./Snyder, Sharon L. (Hg.), The Body and Physical Difference. Discourses of Disability, The body in theory, Ann Arbor 1997, 1-31.
  • Mitchell, David T./Snyder, Sharon L., Narrative Prosthesis. Disability and the Dependencies of Discourse, Corporealities, Ann Arbor 2000.
  • Mohr, Lars, Schwerste Behinderung und theologische Anthropologie, Lehren und Lernen mit behinderten Menschen 22, Oberhausen 2011.
  • Moss, Candida/Schipper, Jeremy, Disability Studies and Biblical Literature, New York 2011.
  • Nord, Ilona (Hg.), Inklusion im Studium Evangelische Theologie. Grundlagen und Perspektiven mit einem Schwerpunkt im Bereich von Sinnesbehinderungen, Leipzig 2015.
  • Nord, Ilona, Inklusion als Thema der Praktischen Theologie und Religionspädagogik. Eine Orientierung, in: Theologische Literaturzeitung 141 (2016) 11, 1167-1184.
  • Ochsner, Beate/Schimmel, Ursula/Grebe, Anna/Bellina, Larissa, Medien und Disability Studies, in: Zeitschrift für Medienwissenschaft (2012) 6, 242-246.
  • Ochsner, Beate/Grebe, Anna (Hg.), Andere Bilder. Zur Produktion von Behinderung in der visuellen Kultur, Disability Studies 8, Bielefeld 2013a.
  • Ochsner, Beate/Grebe, Anna, Vorwort, in: Ochsner, Beate/Grebe, Anna (Hg.), Andere Bilder. Zur Produktion von Behinderung in der visuellen Kultur, Disability Studies 8, Bielefeld 2013b, 7-11.
  • Pemsel-Maier, Sabine/Schambeck, Mirjam, Inklusion!? Religionspädagogische Einwürfe, Freiburg i.Br. u.a. 2014.
  • Pithan, Annebelle, Dis/ability, Geschlecht und inklusive Religionspädagogik, in: Knauth, Thorsten/Jochimsen,Maren A. (Hg.), Einschließungen und Ausgrenzungen, Münster u.a. 2017, 181-204.
  • Pithan, Annebelle/Schweiker, Wolfhard (Hg.), Evangelische Bildungsverantwortung: Inklusion. Ein Lesebuch, Münster 2011.
  • Pithan, Annebelle/Wuckelt, Agnes/Beuers, Christoph (Hg.), „… dass alle eins seien“ – Im Spannungsfeld von Exklusion und Inklusion, Forum für Heil- und Religionspädagogik 7, Münster 2013.
  • Raphael, Rebecca, Biblical Corpora. Representations of Disability in Hebrew Biblical Literature, Library of Hebrew Bible/Old Testament studies 445, New York u.a. 2008.
  • Rathgeb, Kerstin (Hg.), Disability Studies. Kritische Perspektiven für die Arbeit am Sozialen, Wiesbaden 2012.
  • Renggli, Cornelia, Disability Studies. Ein historischer Überblick, in: Weisser, Jan/Renggli, Cornelia (Hg.), Disability Studies. Ein Lesebuch, ISP-Universität Zürich 11, Luzern 2004,14-26.
  • Schiefer Ferrari, Markus, (Un)gestörte Lektüre von Lk 14,12-14. Deutung, Differenz und Disability, in: Grünstäudl, Wolfgang/Schiefer Ferrari, Markus (Hg.), Gestörte Lektüre. Disability als Leitkategorie biblischer Exegese, Behinderung – Theologie – Kirche 4, Stuttgart 2012, 13-47.
  • Schiefer Ferrari, Markus, Der gebrochene Leib. Behinderung und Abendmahl aus bibel-theologischer Sicht, in: Eurich, Johannes/Lob-Hüdepohl, Andreas (Hg.), Behinderung – Profile inklusiver Theologie, Diakonie und Kirche, Behinderung – Theologie – Kirche 7, Stuttgart 2014a, 127-147.
  • Schiefer Ferrari, Markus, Gestörte Lektüre. Dis/abilitykritische Hermeneutik biblischer Heilungserzählungen am Beispiel von Mk 2,1-12, in: Kollmann, Bernd/Zimmermann, Ruben (Hg.), Hermeneutik der frühchristlichen Wundererzählungen. Geschichtliche, literarische und rezeptionsorientierte Perspektiven, Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 339, Tübingen 2014b, 627-646.
  • Schiefer Ferrari, Markus, Status und Statur. Darstellung und Deutung Heil(ung) Suchender auf stadtrömischen Sarkophagen des 3. und 4. Jahrhunderts n.Chr., in: Grünstäudl, Wolfgang/Schiefer Ferrari, Markus/Distelrath, Judith (Hg.), Verzwecktes Heil? Studien zur Rezeption neutestamentlicher Heilungserzählungen, Biblical Tools and Studies 30, Leuven u.a. 2017a, 163-213.
  • Schiefer Ferrari, Markus, Exklusive Angebote. Biblische Heilungsgeschichten inklusiv gelesen, Ostfildern 2017b.
  • Schiefer Ferrari, Markus, Wunderbare Aussichten – Biblische Heilungs- und Speisungsgeschichten im inklusiven Religionsunterricht am Beispiel von Mt 15,29-39, in: Lindner, Heike/ Tautz, Monika (Hg.), Heterogenität und Inklusion. Herausforderungen für die Religionspädagogik, Theorieband, Kölner Studien zur Religionspädagogik 2, Münster u.a. 2018, 159-181.
  • Schipper, Jeremy, Disability Studies and the Hebrew Bible. Figuring Mephibosheth in the David Story, Library of Hebrew Bible/Old Testament studies 441, New York u.a. 2006.
  • Schneider, Werner/Waldschmidt, Anne, Disability Studies, in: Moebius, Stephan (Hg.), Kultur. Von den Cultural Studies bis zu den Visual Studies. Eine Einführung, Bielefeld 2012, 128-159.
  • Schönwiese, Volker, Medien- und Kulturgeschichte behinderter Menschen. Sensationslust und Selbstbestimmung, Weinheim u.a. 2003.
  • Schweiker, Wolfhard, Prinzip Inklusion. Grundlagen einer interdisziplinären Metatheorie in religionspädagogischer Perspektive, Göttingen 2017.
  • Siebers, Tobin, Zerbrochene Schönheit. Essays über Kunst, Ästhetik und Behinderung, Disability Studies 3, Bielefeld 2009.
  • Sierck, Udo, Selbstbestimmung statt Bevormundung. Anmerkungen zur Entstehung der Disability Studies, in: Rathgeb, Kerstin (Hg.), Disability Studies. Kritische Perspektiven für die Arbeit am Sozialen, Wiesbaden 2012, 31-37.
  • Snyder, Sharon L./Brueggemann, Brenda Jo/Thomson, Rosemarie Garland (Hg.), Disability Studies. Enabling the humanities, New York 2. Aufl. 2004.
  • Snyder, Sharon L./Mitchell, David T., Die Aufmerksamkeit wieder auf den Körper richten. Disability Studies und der Widerstand gegenüber Verkörperung, in: Weisser, Jan/Renggli, Cornelia (Hg.), Disability Studies. Ein Lesebuch, ISP-Universität Zürich 11, Luzern 2004,77-105.
  • Thomas, Carol, Disability Theory. Key Ideas, Issues and Thinkers, in: Barnes, Colin/Barton, Len/Oliver, Mike (Hg.), Disability Studies Today, Cambridge 2002, 38-57; in deutscher Übersetzung: Theorien der Behinderung. Schlüsselkonzepte, Themen und Personen, in: Weiser, Jan/Renggli, Cornelia (Hg.), Disability Studies. Ein Lesebuch, ISP-Universität Zürich 11, Luzern 2004, 31-56.
  • Valle, Jan W./Connor, David J., Rethinking Disability. A Disability Studies Approach to inclusive practices. A practical guide, New York 2010.
  • Waldschmidt, Anne, „Behinderung“ neu denken. Kulturwissenschaftliche Perspektiven der Disability Studies, in: Waldschmidt, Anne (Hg.), Kulturwissenschaftliche Perspektiven der Disability Studies. Tagungsdokumentation, Kassel 2003, 11-22.
  • Waldschmidt, Anne, Disability Studies. Individuelles, soziales und/oder kulturelles Modell von Behinderung, in: Psychologie und Gesellschaftskritik 29 (2005a) 1, 9-31.
  • Waldschmidt, Anne, Disability Studies. Zur Teilhabe von behinderten Menschen in der Wissenschaft, in: Wacker, Elisabeth/Bosse, Ingo/Dittrich, Torsten (Hg.), Teilhabe. Wir wollen mehr als nur dabei sein, Marburg 2005b, 295-303.
  • Waldschmidt, Anne, Soziales Problem oder kulturelle Differenz? Zur Geschichte von „Behinderung“ aus der Sicht der „Disability Studies“, in: Traverse 13 (2006) 3, 31-46.
  • Waldschmidt, Anne, Macht – Wissen – Körper. Anschlüsse an Michel Foucault in den Disability Studies, in: Waldschmidt, Anne/Werner Schneider (Hg.), Disability Studies, Kultursoziologie und Soziologie der Behinderung. Erkundungen in einem neuen Forschungsfeld, Disability Studies 1, Bielefeld 2007, 55-77.
  • Waldschmidt, Anne/Schneider, Werner (Hg.), Disability Studies, Kultursoziologie und Soziologie der Behinderung. Erkundungen in einem neuen Forschungsfeld, Disability Studies 1, Bielefeld 2007.
  • Waldschmidt, Anne, Warum und wozu brauchen Disability Studies die Disability History? Programmatische Überlegungen, in: Bösl, Elsbeth/Klein, Anne/Waldschmidt, Anne (Hg.), Disability History. Konstruktionen von Behinderung in der Geschichte, eine Einführung, Disability Studies 6, Bielefeld 2010, 13-27.
  • Waldschmidt, Anne, Disability Studies als interdisziplinäres Forschungsfeld, in: Degener, Theresia/Diehl, Elke (Hg.), Handbuch Behindertenrechtskonvention. Teilhabe als Menschenrecht – Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe, Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung 1506, Bonn 2015a, 332-344.
  • Waldschmidt, Anne, Macht der Differenz – Perspektiven der Disability Studies auf Diversität, Intersektionalität und soziale Ungleichheit, in: Soziale Probleme. Zeitschrift für soziale Probleme und soziale Kontrolle 25 (2015b) 2, 173-193.
  • Waldschmidt, Anne, Disabilty goes cultural. The cultural Model of Disability as an analytical tool, in: Waldschmidt, Anne/Berressem, Hanjo/Ingwersen, Moritz (Hg.), Culture – theory – disability. Encounters between disability studies and cultural studies, Disability studies 10, Bielefeld 2017a, 19-27.
  • Waldschmidt, Anne, Norm, Normalität und Normalisierung – Perspektiven der Disability Studies. Vortrag an der Georg-August Universität Göttingen, gehalten am 25.01.2017, 2017b, http://medien.e-learning.uni-goettingen.de/daten/-146/0/23808/119-mp4/2017.01.25-HQ.mp4; abgerufen am 02.07.2018.
  • Watson, Nick/Roulstone, Alan/Thomas, Carol (Hg.), Routledge Handbook of Disability Studies, Abingdon 2012.
  • Weisser, Jan/Renggli, Cornelia (Hg.), Disability Studies. Ein Lesebuch, ISP-Universität Zürich 11, Luzern 2004.
  • Ziemen, Kerstin, Das Verhältnis von Inklusiver Pädagogik und Disability Studies – Herausforderungen und Perspektiven, in: Ziemen, Kerstin (Hg.), Inklusion-Lexikon, http://www.inklusion-lexikon.de/DisabilityStudies_Ziemen.pdf; abgerufen am 02.07.2018.

PDF-Archiv

Alle Fassungen dieses Artikels ab Oktober 2017 als PDF-Archiv zum Download:

VG Wort Zählmarke
http://m.bibelwissenschaft.de