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Lexikon

Beten – christliche Perspektive

1. Zum religionspädagogischen Stellenwert

Beten (etymologisch aus dem Kontext des Bittens) ist ein Grundphänomen menschlichen Lebens im religiösen Horizont – ein besonderer, leiblich geprägter Typus religiöser Kommunikation mit → Gott. Beten gilt in den Religionen als die Kontaktnahme zu einem göttlichen Gegenüber bzw. als Verbundenheit mit dem Transzendenten. Als Form der Hinwendung des Menschen zu Gott in unterschiedlichen Formen und Situationen ist Beten eine zentrale Praxis christlicher Religion, die individuell und gemeinschaftlich gelebt wird.

Religionssoziologisch ist augenfällig, dass sich Jugendliche (→ Religiosität, Jugendliche) zunehmend von kirchlichen Praxen und auch von der eigenen Religiosität distanzieren und personale Gottesbilder schwinden (Schröder, 2017, 218-220;223). Daraus folgen Schwierigkeiten, zu Gebeten einen Zugang zu finden. Zugleich ist bekannt, dass spirituelle Formen gesucht werden. Beten als Form der Kontaktnahme mit Gott kennen zu lernen, ist zugleich ein hermeneutischer Schlüssel zur Innenperspektive christlicher Religion und damit zur Praxis des Glaubens.

2. Biblische Wurzeln des christlichen Gebets

Zunächst ein historisch-biblischer Blickwinkel: Charakteristisch für Gebete in der Hebräischen Bibel sind zunächst prominente Gebetsstätten und rituelle Versammlungsorte wie die Synagoge und der Jerusalemer Tempel. Zeitlich und örtlich ist das Beten auch damals nicht gebunden, da es als freie Form jederzeit und überall geltend gemacht werden kann (z.B. Jona im Bauch des Fisches, Jon 2,3-10).

Aus den zahlreichen Darstellungen des jüdischen Gebets im Alten Testament (→ Beten, jüdische Perspektive) sind insbesondere die Psalmen herauszugreifen als Gebetslieder in unmittelbarster und bilderreicher Sprache. In ihnen formieren sich deutlich Lob und Klage, Bitte und Dank als grundlegende Formen des Kontakts zu Gott; auch zeigt sich die Rolle der Sprache für das Beten.

Im Neuen Testament finden sich unterschiedliche Formen des Betens ebenso wie bestimmte Aspekte, die im Deutschen unter dem Begriff des Betens bzw. Gebets summiert werden. Drei Beispiele zeigen unterschiedliche Facetten:

1. In der Bergpredigt führt Jesus Aspekte des Betens aus (Mt 7,7-11). Das Gebet ist dabei eng mit der Gottesbeziehung verknüpft. Jesus ist derjenige, der Beten aufgrund seiner besonderen Gottesbeziehung auch in spezieller Weise praktiziert, vorlebt und lehrt. Sein Weg zum Beten führt über das Vaterunser und ist eine Abkehr von Heuchelei (Mt 6,5-7). Die Jünger sollen im stillen Kämmerlein beten – dem Ort, welcher der Verborgenheit der göttlichen Macht entspricht.

2. Das zentrale Gebet des Christentums ist das Vaterunser, das im Zentrum der Bergpredigt (Mt 6,9-13) bzw. der Feldrede (Lk 11,1-4) steht und auch von Paulus indirekt (Eph 3,14-21) aufgenommen wird. Als elementarstes Gebet greift es grundlegende Bitten auf und leiht auch den Sprachlosen im Gebet Worte. Zugleich spricht aus ihm eine Haltung der Dankbarkeit und Annahme des Lebens mit Gott. In Lk 11,1 bitten die Jünger Jesus um eine Gebetslehre. Diese jesuanische Anleitung zum Beten, von der die Jünger lernen, steht im Kontext des Gottes, der schon weiß, was Menschen bedürfen, und ist eingebunden in die Bedingungen der Vergebungsbereitschaft (quasi nach der Goldenen Regel). Gebetswege sind im Rahmen der Trinität zum Vater, zu dem auch die Gotteserfahrungen im Alten Testament gehören, zu Jesus, der das Reich und den Willen Gottes führt, bis zur Nachfolge Christi im Geist Gottes sowie zum Heiligen Geist möglich. Nach seiner Himmelfahrt betet die Urgemeinde auch zu Jesus selbst und ruft den Namen Jesu an (1Kor 1,2; Apg 9,14).

3. Gethsemane ist ein Ort und zugleich eine Situation, welche durch das Gebet in höchster Not die Radikalität und Ambivalenz des Lebens in der Passion Jesu zeigt (Mt 26,36-46; Lk 22,39-46). Die Gebete am Kreuz spiegeln die ganze Bandbreite von der Verzweiflung („Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“, Mk 15,34; Mt 27,47) bis zur Hingabe („Vater, ich befehle meinen Geist in deine Hände“, Lk 23,46). Selbst in diesem Stadium der Todesbedrängnis wendet sich Jesus an Gott und vertraut sich dessen Willen an.

3. Systematische Aspekte des Gebets

Wie in anderen theistischen Religionen ist das Gebet Ausdruck und Gestalt der Gottesbeziehung und damit Herzstück eines praktischen Verständnisses vom Christentum. In seinen unterschiedlichen Formen und Haltungen drücken Menschen ihre individuellen wie kollektiven religiösen Erfahrungen (→ Erfahrung) aus und begegnen Gott in einem leiblichen, beim Gemeinschaftsgebet sogar in einem zwischenleiblichen Resonanzraum (Peng-Keller, 2017, 14) – Verstehen geschieht in einem leiblichen Vollzug zwischen Sinn und Sinnlichkeit. Mit der Metapher einer vertikalen Resonanzbeziehung (Rosa, 2016, 441f.) lässt sich verdeutlichen, dass ein Gebet die menschliche Antwort auf göttliche Verheißung ist. In der christlichen → Anthropologie verdeutlicht sich daran die Bezogenheit des Menschen als Geschöpf auf das Gegenüber Gottes.Vor allem in Grenzsituationen, aber auch in als Glück erlebten Situationen, in denen ein Gebet ausgesprochen wird, kommt die Unverfügbarkeit menschlichen Lebens zum Tragen. Damit zeigt sich am Phänomen menschlichen Betens, dass jedes Leben eingebunden ist – in Zusammenhänge über das Hier und Jetzt hinaus.

Religionswissenschaftlich betrachtet ist Beten eine Form des Selbstausdrucks sowie der Kontaktaufnahme zu einer anderen Macht und ermöglicht damit Transzendenzerfahrung (→ Transzendenz (und Immanenz)).

Durch die Theologiegeschichte hindurch spielen unterschiedliche Facetten von Gebeten und Gebetsgestaltungen wie -situationen und -traditionen eine Rolle und sind dabei Seismographen des Gottes- und Menschenbildes. Aus den Aufbrüchen christlicher Gebetsfrömmigkeit wie dem Mönchtum, mittelalterlicher Mystik, der Reformationsbewegung, dem Pietismus samt der Erweckungsbewegung und der Ökumenischen Bewegung im 20. Jahrhundert sowie Initiativen zur Gemeinschaft der Weltreligionen entstammen reichhaltige Sammlungen von Gebeten. Gebet ist ein unverzichtbares Moment des Christentums. Dies zeigt sich in eigens formulierten Gebeten genauso wie in Reflexionen und Anleitungen. In der Theologie des 20. Jahrhunderts wird das Beten als die Weise wahrgenommen, in welcher der Mensch seine Grundsituation sieht, in der er Gott als Sprechenden und Gegenüber wahrnimmt und in der sich folglich Erfahrung und Begegnung als Weisen des Seins zeigen, die mehr als das Erleben des Selbst sind, sondern an einem Du aufbrechen (Buber, 1999). Wirkungslogisch gilt die Verheißung des Erhörens von einem Gebet vor der Erfüllung („Nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt Gott“, so Bonhoeffer in Gremmels/Bethge/Bethge, 2011, 569).

Im Blick auf ekklesiologische Zusammenhänge ist der Gottesdienst (→ Gottesdienst, evangelisch; → Gottesdienst, katholisch) ein symbolisches und leibliches Gemeinschaftsgeschehen als Großform des Gebets. Liturgien nehmen unterschiedliche Traditionen der Gebete als ritualisierte Formen auf.

Aktuelle Fragen zu liturgischen Möglichkeiten und Grenzen multi- und interreligiöser Formen des Gebets werden im Horizont unterschiedlicher Theologieverständnisse kirchlich-konfessionell reflektiert (auch EKD, 2015, 52-54; Deutsche Bischofskonferenz, 2008).

4. Praxisaspekte des Gebets im Christentum

Die Gebetspraxis innerhalb des Christentums ist so vielfältig wie seine Konfessionen und Strömungen und wird nicht nur verbal in freien und gebundenen Gebeten, sondern entsprechend körpersprachlich durch Mimik, Gestik und Körperhaltungen begleitet. In den Traditionen der Gebetsvollzüge machen sich auch konfessionell typische Formen erkennbar: Wird im evangelischen Rahmen tendenziell das Händefalten, Aufstehen oder Sitzen begleitend vollzogen, ist katholischerseits darüber hinaus z.B. auch das Knien und bei einer Ordination das Hinlegen üblich. Dabei sind auch konfessionelle Moden zu beobachten: Während in Luthers Morgen- und Abendsegen das Bekreuzigen als evangelische Einleitung für Gebet und Segen vorgeschlagen wird und noch in den meisten Gesangbüchern steht, ist es doch über die Jahrhunderte in dieser Konfession eher ausgedünnt. Vielen gilt es inzwischen fälschlicherweise als typisch katholisch. Alle christlichen Konfessionen wenden sich an Gott, Jesus Christus (→ Christus) und den Heiligen Geist (→ Heiliger Geist); katholische und orthodoxe Christen beten auch zu oder mit Maria. Je nach religiöser Strömung gestaltet sich die leibliche Spiritualität der Gebete: von der Glossolalie der Pfingstler bis zu den Taizégebeten, die im ökumenischen Geist und in der liturgischen Praxis durch Wiederholung der Formeln den Weg bis in die nahezu agendarischen Gesangbücher gefunden haben. Die Gebetspraxis gewährt eine Freiheit zwischen gebundener Gebetssprache unter Verwendung vorgeprägter Texte und der freien Gebetssprache – beide haben Ihre Anlässe und ihre Berechtigung.

Aktuell von Interesse für die Praxisgestaltung sind empirische Kenntnisse zu den Glaubenserfahrungen (Lunk, 2014). Geht man grundsätzlich von einem Rückgang der Gebetserfahrung sowie von einer deutlichen Tendenz weg von einem personalen Gottesverständnis aus, so überrascht es, dass mehr als die Hälfte der Deutschen betet. Meist binden sie sich nicht an eine bestimmte Lehre, bei kirchlicher Bindung sind stattdessen die Bindungen an Formen und auch an rituelle Taggestaltung häufiger. Maßgeblich sind die biografischen Erfahrungen und Reflexionen darüber, die zu eigenen Auffassungen und Gebetspraxen führen. Entsprechend prägen sehr unterschiedliche Gebetspraxen auch die gemeinschaftlichen Gebete – von traditionellen kirchlich-agendarischen Gebeten über Liedverse oder kulturelle Zitate bis zu Einübungen in leibliche Formen und Exerzitien. Zu den Erfahrungen mit Gebet gehört die Sozialisation, die erste Gebetserfahrungen in Begleitung und Mitbeten von anderen Personen ermöglicht – egal ob es sich um das abendliche Gebet der Kindheit mit Eltern handelt, um gottesdienstliche Erfahrung oder andere Situationen.

Prägend für die Gebets- und damit auch Glaubenserfahrung sind neben den Formen die Bedingungen sowie der Raum, die beteiligte Gemeinschaft oder die individuelle Situation in der Stille, die Atmosphäre und leibliche Bewegungen.

Fragt man nach den Funktionen, welche das Gebet für die Betenden einnimmt, wird nicht in erster Linie Gebetserhörung benannt; vielmehr gilt Ruhe, Stärkung, die Unverfügbarkeit und Eingebundenheit des Lebens, die im Übrigen auch dazu beitragen, dass das Gebet in Not häufiger ist als das tägliche Gebet, die Bitte häufiger als der Dank. Beständige Inhalte des Gebetes sind persönliche Themen und Sorge um private Umgebung; gesellschaftliche, politische Themen werden tendenziell dem Gebet im öffentlichen Gottesdienst überlassen.

Gebetsformen gehen ein in kulturelle Formen, in Lyrik oder kirchliches, aber auch populäres Liedgut.

In Kirche und rituellen Feiern werden Formen weitergegeben, Gebetssprache weitergetragen. Besonderes Gewicht liegt auf der Frage nach den Formen gemeinsamer Gebete in multireligiösen Feiern. Hier ist insbesondere der Ort der Schule herausfordernd, da er die Multikulturalität und wachsend Multireligiosität offensichtlich macht (Meyer, 2015a, 91). Dort, wo Schulgottesdienste und multi- bzw. interreligiöse Feiern in der Schule begangen werden, bilden Gebete wie in den Kasualien der Einschulungsfeiern und kasuellen Gottesdiensten bzw. Feiern wie bei Trauerfällen oder politischen Fällen einen zentralen Ort des parallelen bzw. gemeinsamen Kontakts zu Gott (Dam/Doğruer/Faust-Kallenberg, 2016). Da Familien (→ Familie) als Tradenten von Gebet abnehmen, sind Instanzen zum Kennenlernen wichtiger denn je.

5. Religionsdidaktische Erschließung

Bei der Frage nach religionsdidaktischen Zugängen und Interessen muss zwischen schulisch-religionspädagogischen und gemeindepädagogischen Interessen unterschieden werden. Für die Konfirmandinnen- und Konfirmandenarbeit (→ Konfirmandenunterricht/Konfirmandinnenarbeit) und den Firmunterricht (→ Firmung/Firmkatechese) z.B. ist die Vertrautheit mit dem Gebetsvollzug, vor allem des Vaterunsers, entscheidend: Entsprechend ist auch in der religiösen Erziehung in der Kita oder in gemeindepädagogischen Bildungsbereichen das Einüben in die Praxis von Gebetsformen – zum Beispiel im Sinne einer Variante performativer Ansätze – als Erprobung von christlicher Lebenspraxis integriert.

Im schulischen Religionsunterricht kann das Beten als eine Form christlicher Religion kennen gelernt werden, um an einem verdichteten Element den Zugang zu existenziellen, zu liturgischen und zugleich zu kulturellen, historischen Aspekten und in all dem zu theologischen Fragen zu ermöglichen. Jedoch ist die häufige Fremdheit des Gebets nicht zu überspringen. Hier können rituelle und meditative Aspekte Brücken bauen. Im Blick auf das Lehren und Lernen von Gebet als rituelle Praxis ist didaktische Mehrperspektivität vonnöten. Dies setzt bei Lehrkräften die Reflexion eigener Haltung und Praxis voraus.

Performative Didaktik (→ Performativer Religionsunterricht) bietet Wege der Erprobung von tradierten und gestalteten Gebetsformen im Horizont von Inszenierung und Reflexion (Leonhard/Klie, 2012; Dressler, 2012). Das Gebet ist unabhängig von der eigenen Haltung dazu vor Bagatellisierung zu schützen.

Beim Lernen in interreligiöser Perspektive ist das Gebet ein Element vergleichender Religionspraxis, an dem Dialog und Positionalität geschärft werden können. Inhaltlich spielen dafür nicht nur Gestaltungsformen, sondern auch die zugrundeliegenden Gottesvorstellungen und Traditionen eine Rolle; Perspektivenwechseln (→ Perspektivenwechsel) ist ein didaktisches Prinzip (Tautz, 2007).

Literaturverzeichnis

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