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Lexikon

Höllenfahrt Jesu Christi

Andere Schreibweise: Höllenabstieg Christi; Hadesfahrt Christi; Niederfahrt Christi; Descensus Christi (ad Inferos/ad Infera)

Tobias Häner

(erstellt: Okt. 2019)

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1. Zum Begriff

Der Begriff der Höllen-, Hades- oder Niederfahrt Christi (resp. Höllenabstieg, lat. Descensus ad Inferos/ad Infera) verweist auf die bildhaft-symbolische Ausgestaltung des temporären Verweilens Jesu im Tode zwischen seinem Sterben am Kreuz und der Auferstehung „am dritten Tag“ (Lk 24,7; Apg 10,40; 1Kor 15,4) im Sinne eines Heilsgeschehens für die verstorbenen Gerechten. Während sich im NT selbst kaum Anhaltspunkte für eine soteriologische Deutung des zeitweiligen Totseins Jesu finden, entwickelt sich in der frühchristlichen Literatur sehr bald ein Narrativ über das Hinabsteigen des am Kreuz Verstorbenen in die Unter- bzw. Totenwelt (שְׁאוֹל šə’ôl, ᾇδης hades), zu dem weitere dramatisierende Entfaltungen hinzutreten, namentlich das Motiv der Predigt Jesu in der Totenwelt, das Motiv der Befreiung der alttestamentlichen Gerechten aus dem Totenreich sowie das Motiv des Sieges Jesu über den (personifizierten) Hades und seine Beherrscher (Tod und Satan). Theologiegeschichtlich bedeutsam wird die Anschauung von Jesu Hinabsteigen in die Unterwelt sowohl in der Westkirche, wo sie bereits in der Alten Kirche Einzug hält in das Apostolische Glaubensbekenntnis (Credo Apostolicum), als auch in der Ostkirche, wo die Darstellung von Christi Sieg über die Unterwelt seit dem frühen Mittelalter zum zentralen österlichen Bildmotiv avanciert.

2. Neues Testament

Die Passions- und Osterberichte der Evangelien lassen eine zeitliche und sachlogische Lücke erkennen zwischen der Grablegung Jesu (Mk 15,37-47 par.) und der Verkündigung seiner Auferstehung am Ostermorgen (Mk 16,1-8 par.). Die weiteren neutestamentlichen Schriften füllen diese Lücke nicht und machen keine Aussagen über ein Hinabsteigen Jesu in die Unterwelt. Erst ab dem frühen 2. Jh. n. Chr. – und damit weitestgehend nach der Abfassung des NT – wird in der frühchristlichen Literatur das Motiv von der Höllenfahrt Christi und die Deutung des Durchgangs Jesu durch den Tod als Heilswirken für die verstorbenen Gerechten greifbar. Dabei greifen die christlichen Autoren mitunter auf neutestamentliche Schriftstellen zurück, namentlich Mt 12,39-41; Mt 27,52-53; 1Petr 3,19-20; 1Petr 4,6; Eph 4,8-10; sowie Lk 23,42-43; Apg 2,24; Röm 10,7; Kol 1,18; Hebr 13,20 und Apk 1,18.

Den rezeptionsgeschichtlich wichtigsten neutestamentlichen Haftpunkt für die Vorstellung vom Höllenabstieg Christi bilden 1Petr 3,19-20 und 1Petr 4,6. Die erste Passage stellt eine „Komposition von Abbreviaturen“ (Brox, 170) dar und schöpft vermutlich aus äthHen 12,3-5 und 15,3-16,4, wonach Henoch den Auftrag erhält, sich zu den gefangen gehaltenen Gottessöhnen von Gen 6,1-4 zu begeben und ihnen ihre Strafe mitzuteilen. In Abwandlung dazu hat gemäß 1Petr 3,19 der Auferstandene den „Geistern im Gefängnis“ – d.h. im postmortalen Strafort in den unteren Himmeln – durch seine Predigt die Heilschance eröffnet (Dalton, 135-201). 1Petr 4,6 dagegen, wo von Jesu Verkündigung an die Toten die Rede ist, bezieht sich möglicherweise auf die zwischenzeitlich verstorbenen Gläubigen der ersten christlichen Generation.

Die rezeptionsgeschichtlich ebenfalls wichtige Stelle Eph 4,8-10 spricht vom Hinabsteigen Jesu „in die Tiefen der Erde“ und von seinem Hinaufsteigen „über alle Himmel“. Die Passage will damit die universale Herrschaft des Auferstandenen über das All hervorheben. Auch hier lassen sich folglich keine Hinweise auf eine Vorstellung von einem Abstieg Christi in die Unterwelt entnehmen.

Mt 12,39-41 handelt vom „Zeichen des Jona“: Wie Jona „drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war“, so werde „der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde“ sein (Mt 12,40). Im Ausdruck „Bauch des Fisches“ wird vom Gebet des Jona (Jon 2,2-10) her die Symbolik der Unterwelt (שְׁאוֹל šə’ôl Jon 2,3) greifbar. Allerdings steht in der Mt-Stelle die Parallelisierung von Jesus und Jona mittels des Motivs der „drei Tage und drei Nächte“ im Vordergrund (Maas, 67-72).

Mt 27,52-53 schließlich erwähnt die Erweckung von Toten und deren Erscheinen nach der Auferweckung Jesu. Die kurze Passage beschreibt eines der den Tod Jesu begleitenden Phänomene (vgl. Mt 27,51) und scheint daher nicht ein Hinabsteigen zu den Toten andeuten zu wollen (Bieder, 49-56; Chaine 411-412).

Insgesamt zeigt der Befund, dass im NT über das zeitweilige Totsein Jesu hinaus keine Aussagen über sein Hinabsteigen in die Unterwelt feststellbar sind. Es wird allerdings mehrfach festgehalten, dass die in der Auferweckung Jesu erwirkte Heilstat Gottes auch die Überwindung der Todesmacht inkludiert (Apg 2,24; Kol 1,18; Hebr 13,20; Apk 1,18); davon ausgehend leitet die theologische Reflexion des Frühchristentums ein Heilswirken für die vor Christus verstorbenen Gerechten ab, das in der Motivik der Höllenfahrt Christi bildlich-dramatisierend entfaltet wird.

3. Apokryphe Schriften

In den apokryphen Schriften zeigt sich die Tendenz, die angesprochene Leerstelle der kanonischen Evangelien bezüglich der Spanne zwischen Grablegung Jesu und den Osterberichten zu füllen sowie die soteriologische Bedeutung des Todes Jesu narrativ zu entfalten. Was die apokryphe Evangelienliteratur betrifft, erwähnt etwa das Petrusevangelium (entstanden etwa Mitte 2. Jh. n. Chr.) die Predigt Jesu an die Toten (10,41-42). Wesentlich umfangreicher ist die Motivik im Nikodemusevangelium (ca. 4. Jh. n. Chr.) ausgestaltet. Es enthält in seinem dritten Teil (NikEv Kap. XVII-XXVII) die ausführlichste uns erhaltene narrative Ausgestaltung des Höllenabstiegs aus der Zeit der Alten Kirche. Aus der Perspektive der in der Unterwelt Weilenden erzählt der Text die Ankunft Jesu in der Unterwelt, der als „König der Herrlichkeit“ (Ps 24,7-10) deren Tore aufbricht, den Satan in Ketten legen lässt und, angefangen mit Adam, alle im Hades Gefangenen herausführt:

„Da kam wieder die Stimme: Öffnet die Tore!

Als Hades die Stimme zum zweiten Mal hörte,

antwortete er, als wisse er nichts, und spricht:

Wer ist dieser, der König der Herrlichkeit? [Ps 24,8a]

Die Engel des Herrn erwiderten:

Der Herr, gewaltig und mächtig,

der Herr, mächtig im Krieg! [Ps 24,8b]

Und zugleich mit diesem Bescheid wurden die ehernen Tore zerschlagen

und die eisernen Querbalken zerbrochen

und die gefesselten Toten alle von ihren Banden gelöst und wir mit ihnen.

Und es kam herein der König der Herrlichkeit wie ein Mensch,

und alle dunklen Winkel des Hades wurden licht.“ (NikEv Kap. XXI,3)

Im Hinblick auf die Rezeption der Höllenabstiegsmotivik in Kunst und Literatur des Mittelalters ist dem Nikodemusevangelium maßgebliche Bedeutung zuzumessen.

Daneben tauchen Aspekte der Motivik in einzelnen weiteren Passagen apokrypher Schriften auf. Zu erwähnen ist etwa der Schlussabschnitt der Oden Salomos (evtl. 2. Jh. n.Ch.), in dem Jesus selber seine Predigt in der Unterwelt und die Heraufführung der verstorbenen Gerechten schildert (OdSal 42,13-26). Schließlich berichten auch die sibyllinischen Orakel (8,310-312) und die Himmelfahrt des Jesaja (AscJes 9,17) von der Rettung der alttestamentlichen Gerechten durch den in den Hades abgestiegenen Christus.

4. Theologiegeschichte

Die frühsten Belege zur Motivik des Höllenabstiegs Christi im Schrifttum der Alten Kirche finden sich bei Ignatius von Antiochia (IgnMagn 9,2) sowie bei Irenäus von Lyon (Iren.haer. 4,27,2) und Melito von Sardes (Peri Pascha 101-103). Der Schwerpunkt scheint hier, neben einer antignostischen Stoßrichtung, auf der soteriologischen Bedeutung des Heilswirkens Jesu im Hinblick auf die vorchristlichen Gerechten („die Gerechten, die Patriarchen und Propheten“, Iren.haer. 4,27,2) zu liegen. Folglich kommt dem Motiv der Befreiung der im Hades weilenden Gerechten durch den herabsteigenden Christus vorrangige Bedeutung zu. Indes findet sich auch bereits bei Ignatius das Motiv der Predigt Jesu in der Unterwelt, während bei Melito der Akzent auf dem Sieg Jesu über den (personifizierten) Hades liegt, der von jenem niedergetrampelt und gebunden wird.

Im Zuge der Auseinandersetzungen um das Verhältnis der beiden Naturen Christi im 4. und 5. Jh. gewinnen auch im Hinblick auf die Höllenabstiegsmotivik christologische Fragen an Gewicht (Origenes, Clemens von Alexandrien, Augustinus von Hippo). Gegenüber der Meinung, dass der von der menschlichen Seele getrennte Logos in den Hades abgestiegen sei, setzt sich die Position durch, die den Höllenabstieg dem mit der menschlichen Seele vereinten Logos zuschreibt. In diesem Zusammenhang sind auch bei Clemens von Alexandrien (Stromata 6,6,45-47) die frühsten expliziten Bezugnahmen auf 1Petr 3,19 und Mt 27,51-52 belegt. Zugleich geht in dieser Zeit das Theologumenon vom Hinabstieg Christi in die Unterwelt („descendit ad inferos / ad infera") in das für die Westkirche verbindliche Apostolische Glaubensbekenntnis ein (erstmals belegt bei Rufinus von Aquileia um 400 n. Chr.). In der Ostkirche dagegen wird die Hadesfahrt zu einem wichtigen Motiv in der (syrischen und griechischen) Kirchendichtung und Predigt (Aphrahat) und findet auch in der Liturgie (Basilius-Anaphora) einen festen Platz.

Im Mittelalter und in der Reformationszeit werden die genannten Höllenabstiegsmotive weiter tradiert und theologisch vertieft. In Bezug auf die jüngeren theologischen Entwicklungen ist nicht zuletzt der Ansatz des katholischen Theologen Hans-Urs von Balthasar zu nennen, der im Rahmen seiner Theologie des Karsamstags die Motivik der Hadesfahrt Christi neu aufgegriffen und als Solidarischsein Gottes mit der radikalen Entfremdung und Einsamkeit des Sünders existentiell-anthropologisch erschlossen hat (Balthasar, 387-400).

5. Ikonographie

 Metropolitan Museum of Art, New York. Bildrechte: Public Domain (CC0 1.0 Universal)

Abb. 1 Abstieg Christi in die Unterwelt (Descensus-Motiv). Die Abbildung zeigt Christus im Hades, vorgebeugt zum rechts vor ihm knienden Adam, dessen Handgelenk er ergreift. Daneben hebt Eva betend die Arme. Unter Christus liegt der besiegte Hades, nach dem Fuß Adams greifend. Über Adam und Eva sind die geborstenen Höllentüren erkennbar (gekreuzt). Links oben, als Halbfiguren in einem Sarkophag, David und Salomo. Innenseite der Fieschi Morgan Staurothek (9. Jh.).

Die ikonographische Wiedergabe des Höllenabstiegs Christi setzt um 700 im ostkirchlichen Raum ein. Es bildet sich dabei zunächst der sog. Descensus-Typ heraus, bei dem Christus als der in die Unterwelt Hinabsteigende dargestellt wird, der sich zu den Voreltern (Adam und Eva) niederbeugt (vgl. Abb. 1). In der Westkirche wird dieser Bildtyp bereits seit dem 8. Jh. übernommen, wobei allerdings Adam und Eva nackt im Feuer dargestellt sind.

Bildrechte: Public Domain (WikiCommons)

Abb. 2 Aufstieg Christi aus der Unterwelt (Ascensus-Motiv). Christus zieht, in der rechten Hand das Kreuz haltend, mit der linken Hand Adam hinter sich her aus dem Rachen der Unterwelt, gefolgt von Eva und weiteren vorchristlichen Heiligengestalten. Altarretabel im Konvent vom Heiligen Grab, Zaragoza (Spanien); Jaume Serra (um 1361/62).

Bildrechte: Public Domain (WikiCommons)

Abb. 3 Christus, in der Mitte zwischen Adam und Eva stehend, zieht die Voreltern aus der Unterwelt herauf. Fresko in der Chorakirche in Istanbul (um 1320).

Ab dem 11. Jh. wird in der Ostkirche der Ascensus-Typ vorherrschend. Kennzeichnend ist dabei die Darstellung Christi beim Verlassen der Unterwelt, während er Adam, auf den er zurückblickt, hinter sich herzieht. Im 13. Jh. schließlich setzt sich eine dritte Form der Wiedergabe der Motivik durch, bei der nun Christus, dynamisch vorschreitend, in der Mitte zwischen Adam und Eva steht, die er an den Händen haltend aus der Unterwelt emporzieht. Zugleich ist die Figurenzahl um weitere alttestamentliche Könige und Propheten sowie Johannes den Täufer erhöht. Bildliche Wiedergaben des Höllenabstiegs bleiben in der Westkirche bis zum 16. Jh. beliebt und finden sich zunächst in Psalterien und Exsultet-Rollen, später auch in Passionszyklen und auf Taufsteinen und Altarretabeln sowie in Armenbibeln und als Druckgrafiken. In der Ostkirche dagegen entwickelt sich das Motiv zum zentralen Osterbild, das im Festzyklus der Ikonostasen seinen festen Platz erhält.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Index Theologicus

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

  • Dictionnaire de la Bible, Paris 1928-
  • Theologisches Wörterbuch zum Neuen Testament, Stuttgart 1933-1979
  • The Interpreter’s Dictionary of the Bible, Nashville / New York 1962 (Supp. 1976)
  • Lexikon der christlichen Ikonographie, Freiburg i.Br. 1968-1976 (Taschenbuchausgabe, Rom u.a. 1994)
  • Theologisches Wörterbuch zum Alten Testament, Stuttgart u.a. 1973-2015
  • Theologische Realenzyklopädie, Berlin / New York 1977-2004
  • Neues Bibel-Lexikon, Zürich u.a. 1991-2001
  • The Anchor Bible Dictionary, New York 1992
  • Encyclopedia of the Early Church, Cambridge 1992
  • Lexikon für Theologie und Kirche, 3. Aufl., Freiburg i.Br. u.a. 1993-2001
  • Religion in Geschichte und Gegenwart, 4. Aufl., Tübingen 1998-2007
  • Calwer Bibellexikon, 2. Aufl., Stuttgart 2006
  • The New Interpreter’s Dictionary of the Bible, Nashville 2006-2009

2. Weitere Literatur

  • Balthasar, H.-U., 1974, Abstieg zur Hölle, in: ders: Pneuma und Institution. Skizzen zur Theologie IV, Einsiedeln, 387-400
  • Bauckham, R., 1998, The Fate of the Dead. Studies on the Jewish and Christian Apocalypses, Leiden
  • Bieder, W., 1949, Die Vorstellung von der Höllenfahrt Jesu Christi. Beitrag zur Entstehungsgeschichte der Vorstellung vom sog. Descensus ad inferos, Zürich
  • Bousset, W., 1935, Hadesfahrt, in: ders., Kyrios Christos. Geschichte des Christusglaubens von den Anfängen des Christentums bis zu Irenäus, Göttingen, 32-40
  • Brox, N., 1993, Der erste Petrusbrief (EKK 21), Zürich
  • Chaine, J., Art. Descente du Christ aux Enfers, Dictionnaire de la Bible, 395-431
  • Dalton, W.J., 1965, Christ’s Proclamation to the Spirits. A Study of 1 Peter 3:18-4:6 (AnBib 23), Rom
  • Frank, G., 2009, Christ’s Descent to the Underworld in Ancient Ritual and Legend, in: R.J. Daly (Hg.): Apocalyptic Thought in Early Christianity, Grand Rapids, 211-226
  • Frenschkowski, M., 2015, Hinabgestiegen in das Reich der Toten. Jenseitsmythen, Christologie und der Weg der Seele, in, J. Herzer, A. Käfer, J. Frey (Hgg.): Die Rede von Jesus Christus als Glaubensaussage. Der zweite Artikel des Apostolischen Glaubensbekenntnisses im Gespräch zwischen Bibelwissenschaft und Dogmatik, Leipzig, 255-286
  • Gietenbruch, F, 2010, Höllenfahrt Christi und Auferstehung der Toten. Ein verdrängter Zusammenhang (SSThE 57), Wien
  • Grillmeier, A., 1975, Der Gottessohn im Totenreich, in: ders., Mit ihm und in ihm, Frankfurt, 76-174
  • Grudem, W., 1991, He Did Not Descend Into Hell. A Plea for Following Scripture instead oft he Apostles‘ Creed, JETS 34, 103-113
  • Gschwind, K., 1911, Die Niederfahrt Christi in die Unterwelt. Ein Beitrag zur Exegese des Neuen Testamentes und zur Geschichte des Taufsymbols (NTA 2,3/5), Münster
  • Hoffmann, R.J., 1981, Confluence in Early Christian and Gnostic Literature. The Descensus Christi ad Inferos (Acta Pilati XVII-XXVII), JSOT 10, 42-60
  • Kroll, J., 1971, Gott und Hölle. Der Mythos vom Descensuskampfe, Darmstadt
  • Maas, W., 1981, „Abgestiegen zur Hölle“. Aspekte eines vergessenen Glaubensartikels, IkaZ 10, 1-18
  • Maas, W., 1979, Gott und die Hölle. Studien zum Descensus Christi, Einsiedeln
  • Schneemelcher, W., 1999, Neutestamentliche Apokryphen in deutscher Übersetzung. 1. Evangelien, Tübingen
  • Schrage, E., 2001, Descendit ad Inferos: and Belial Sued Jesus Christ for Trespass, in: J.W. Cairns, O.F. Robinson, (Hgg.): Critical Studies in Ancient Law, Comparative Law and Legal History. Essays in Honour of Alan Watson, Oxford, 353-363
  • Westerhoff, M. 1999, Auferstehung und Jenseits im koptischen „Buch der Auferstehung Jesu Christi, unseres Herrn“ (OBC 11), Wiesbaden

Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Abstieg Christi in die Unterwelt (Descensus-Motiv). Die Abbildung zeigt Christus im Hades, vorgebeugt zum rechts vor ihm knienden Adam, dessen Handgelenk er ergreift. Daneben hebt Eva betend die Arme. Unter Christus liegt der besiegte Hades, nach dem Fuß Adams greifend. Über Adam und Eva sind die geborstenen Höllentüren erkennbar (gekreuzt). Links oben, als Halbfiguren in einem Sarkophag, David und Salomo. Innenseite der Fieschi Morgan Staurothek (9. Jh.). Metropolitan Museum of Art, New York. Bildrechte: Public Domain (CC0 1.0 Universal)
  • Abb. 2 Aufstieg Christi aus der Unterwelt (Ascensus-Motiv). Christus zieht, in der rechten Hand das Kreuz haltend, mit der linken Hand Adam hinter sich her aus dem Rachen der Unterwelt, gefolgt von Eva und weiteren vorchristlichen Heiligengestalten. Altarretabel im Konvent vom Heiligen Grab, Zaragoza (Spanien); Jaume Serra (um 1361/62). Bildrechte: Public Domain (WikiCommons)
  • Abb. 3 Christus, in der Mitte zwischen Adam und Eva stehend, zieht die Voreltern aus der Unterwelt herauf. Fresko in der Chorakirche in Istanbul (um 1320). Bildrechte: Public Domain (WikiCommons)

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