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Lexikon

Amsterdamer Schule

Uwe F. W. Bauer

(erstellt: Sept. 2006; letzte Änderung: April 2014)

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1. Die sog. „Amsterdamer Schule“

Da zur „Amsterdamer Schule“ verschiedene Richtungen gehören, kann man im strengen Sinne des Wortes nicht von einer „Schule“ sprechen. Deswegen wird meist die Wendung „so genannte“ hinzugefügt (vgl. Deurloo 1982), mitunter auch die Bezeichnung „Amsterdamer Tradition“ verwendet. In Anspielung auf die Bezeichnung „Amsterdamer Schule“ ist der treffende Buchtitel „De bijbel maakt school: een Amsterdamse weg in de exegese“ (Deurloo 1984) für ein Buch gewählt worden, das eben diese Amsterdamer Schule beschreibt. Es geht also weniger um eine neue Schule, als darum, dass die „Bibel Schule macht“. Zur Amsterdamer Schule siehe Deurloo 1982; 1986 und 1999; Oost; Bauer 1991; Kessler; Siebert-Hommes 2003.

2. Fünf Wesensmerkmale der Amsterdamer Schule

Von den folgenden fünf Merkmalen sind die ersten drei die wichtigsten:

1) Der Begriff „Amsterdamer Schule“ enthält zum einen eine Ortsbestimmung. Die Stadt hat in vielerlei Hinsicht eine besondere Atmosphäre, zu der die jüdische Präsenz wesentlich beitrug und beiträgt. „Mokum“ (abgeleitet von Maqom Alef [Mokum Ollef], „der erste Ort“) war die jüdische Bezeichnung für Amsterdam, denn Amsterdam galt im Judentum seit der Vertreibung aus Spanien 1492 bis zur Deportation der niederländischen Juden durch die Nationalsozialisten ab 1942 als Jerusalem des Westens. Christliche Theologie in Amsterdam ist deswegen auch christliche Theologie in Mokum.

2) Zum anderen ist die Dialektik von „Lesen“ und „Hören“ für die Amsterdamer Schule charakteristisch. Um das Phänomen zu beschreiben hat N.A. van Uchelen (213) einmal davon gesprochen, dass die Vertreter und Vertreterinnen der Amsterdamer Schule ein literarisches Auge für den Text und ein theologisches Ohr für das Wort hätten. Wenn es eine Schule sei, dann als der Ort, an dem man hörend fortfahre zu lesen und lesend fortfahre zu hören bzw. zu lernen. Amsterdamer Schule steht primär für eine alttestamentliche Wissenschaft, die die Texte hinsichtlich ihrer Sprachkunst und ihrer Theologie untersucht, und nur in zweiter Linie daran interessiert ist, wie die Texte aus Vorstufen entstanden sind (s. Een geschil). Man könnte auch sagen: Sie will eine stärker literarische Wissenschaft (= Lesen) sein, die die Bedingungen erklärt, die den Text zum Klingen bringen, so dass er sich vernehmen lässt und zur Ansprache wird (= Hören). In den 70er und 80er Jahren war das ein äußerst kritischer Ansatz gegenüber dem mainstream der alttestamentlichen Wissenschaft.

3) Die Amsterdamer Schule zeichnet sich in der Tradition Kornelis Heiko Miskottes, der viele Amsterdamer beeinflusst hat, ferner dadurch aus, dass der Hebräischen Bibel eine besondere Bedeutung zukommt („Überschuss“ des Alten Testaments, Miskotte 1963, 179-304), dass das „Lernen“ mit der Bibel eine wichtige Rolle spielt (Miskotte 1976, Biblisches ABC: wider das unbiblische Bibellesen; das Original erschien 1941 und hatte seinen Kontext im Widerstand gegen die deutsche Besetzung der Niederlande und die nationalsozialistische Ideologie) und ist ihr wichtig, dass das jüdisch-christliche Gespräch geführt wird (s. Kouwijzer, Veertig jaar ‚Tenach en Evangelie’; in dieser kerkeraadscommissie in Amsterdam arbeiteten W. von der Spek und G.J. Venema als Pfarrer, die beide bei K. Deurloo promovierten).

4) Die Interessen und die Publikationen der Amsterdamer sind häufig fachübergreifend und die unten skizzierten vier Richtungen stehen im intensiven Gespräch miteinander.

5) Schließlich zeichnet sich die Amsterdamer Schule durch eine politisch engagierte Theologie aus (s. 3.3. und 4.2.). Anfang der 80er-Jahre z.B. waren die Vertreter der Amsterdamer Schule in der „stop de Neutronenbom“-Bewegung (Boer) aktiv, Mitte der 80er-Jahre wurde die Theologie der Befreiung positiv rezipiert (Witvliet) und parallel nahmen einige Amsterdamer an der Diskussion um den israelisch-palästinensischen Konflikt teil (Blaauw).

3. Vier Richtungen innerhalb der Amsterdamer Schule

Von ca. 1960 bis 2001 lag das inspirierende Zentrum der Amsterdamer Schule an der Theologischen Fakultät bzw. am Theologischen Institut der Universität von Amsterdam. Seit beides aufgelöst und die Theologie als Religionswissenschaft 2002 in die Geisteswissenschaftliche Fakultät integriert wurde, ist das Kolorit der Amsterdamer Schule an der Universität von Amsterdam weitgehend verloren gegangen, wirkt aber an anderen Stellen weiter.

3.1. Die alttestamentliche Richtung

Die alttestamentliche Richtung der Amsterdamer Schule wurde von Martinus A. Beek gegründet und wird von seinen direkten Schülern weitergeführt, vor allem von Karel A. Deurloo (bis 2010) und Klaas A.D. Smelik.

Jehuda L. Palache. Relevant ist schon Beeks Vorgänger, Jehuda L. Palache, der Sohn des Oberrabbiners der dortigen portugiesisch-israelitischen Gemeinde, der 1924 an die Philologisch-Philosophische und an die Theologische Fakultät der Universität von Amsterdam berufen worden war. Diese Berufung sagt etwas aus über die oben erwähnte Atmosphäre in Amsterdam. Hier war es schon in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts möglich, dass ein jüdischer Wissenschaftler an einer Theologischen Fakultät das Fach Altes Testament vertreten konnte. Palache befasste sich primär mit philologischen und etymologischen Fragen. Seine Antrittsrede von 1924 „Het karakter van het Oud-Testamentische verhaal [Erzählung]“ jedoch zeigt sein literarisches Verständnis alttestamentlicher Texte, mit dem er vorwegnimmt, was dann ab den 50er- und 60er-Jahren wichtig werden sollte. Inhaltlich kritisiert Palache die exzessive Literarkritik und plädiert, J. Wellhausen und H. Gunkel aufgreifend und weiterführend, für ein Verständnis der alttestamentlichen Erzählung als ein Produkt schriftstellerischen Schaffens. Palache wurde 1944 über Westerbork nach Theresienstadt und Auschwitz deportiert und dort ermordet.

Martinus A. Beek wurde 1946 auf den Lehrstuhl für Altes Testament an die Universität von Amsterdam berufen und blieb dort bis zu seiner Emeritierung 1974. Er hatte zunächst bei B.D. Eerdmans, einem Kritiker der neueren Urkundenhypothese, studiert, der Beeks Aufmerksamkeit auf den Text in seiner Jetztgestalt lenkte. Es folgten Studien bei A. Alt und dem jungen G. von Rad. Bei Letzterem lernte Beek die Hebräische Bibel als Quelle der kirchlichen Verkündigung zu verstehen. Von jüdischer Seite wurde Beek unter anderem von Isac L. Seeligmann, dem Leiter der Bibliotheca Rosenthaliana, und M. Buber beeinflusst. 1968 veröffentlichte Beek den Aufsatz „Verzadigingspunten en onvoltooide lijnen in het onderzoek van de oudtestamentische literatuur“ („Sättigungspunkt und unvollendete Linien in der Erforschung der alttestamentlichen Literatur“), der einer Standortbestimmung gleichkommt. Zunächst setzt Beek sich darin kritisch mit der Quellenscheidung und der Formgeschichte auseinander. Dann plädiert er für eine Untersuchung der kleineren und größeren Texteinheiten hinsichtlich ihrer Struktur und Funktion innerhalb der Hebräischen Bibel. Zudem sei der verkündigende Charakter des Textes zu beachten. Auf diesem Weg sind Beek – und damit war der niederländische Alttestamentler seiner Zeit voraus – literaturwissenschaftliche Methoden wichtig, wie der angelsächsische „new criticism“ bzw. das „close reading“, die deutsche „Werkinterpretation“ oder „Werkschule“ sowie die Arbeiten von Palache, M. Buber / F. Rosenzweig, L. Strauss, B. Jacob, I.L. Seeligmann, M. Weiss, L. Alonso-Schökel und F. Breukelman. Zudem formuliert Beek knapp die Hypothese eines kreativen literarischen Produktionsprozesses zur Zeit des Babylonischen Exils; diese Hypothese kam damals einer Spätdatierung gleich. Eine Bibliografie findet sich für 1935-1973 in van Reijendam-Beek und für 1974-1984 in Hoogewoud 1984.

Vier seiner Schüler und Schülerinnen beschritten mit ihren Dissertationen den von Beek vorgezeichneten Weg und setzten ihn fort, nämlich Aleida G. van Daalen 1966; Karel A. Deurloo 1967; Gabriel H. Cohn 1969 und Klaas A.D. Smelik 1977.

K. Smelik war zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter im Alten Testament an den Theologischen Fakultäten in Amsterdam und Utrecht (1982-1989), dann Professor für Hebräisch, Altes Testament und Judaica an der Universitären Fakultät für Protestantische Theologie in Brüssel (1990-2005) und ist seit Oktober 2005 Professor für Hebräisch und Judaica an der Philologischen Fakultät der Universität Gent. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind folgende: a) die Dekonstruktion der Hebräischen Bibel als historische Quelle (Smelik 1977 und 1992); b) die kritische Aufarbeitung des kirchlichen Antijudaismus (Smelik 1979 und 1993); c) typische Amsterdamer Bibelkommentare (2000, Ruth; 2002, 1 Samuel); d) die Bemühung um eine Neubewertung der Hebräischen Bibel entgegen gängiger Vorurteile (primitiver Glaube, hohes Gewaltpotential, fortschreitende Offenbarung vom Alten zum Neuen Testament).

K. Deurloo, der zugleich auch Schüler Breukelmans ist und die ersten beiden Richtungen der Amsterdamer Schule sozusagen in seiner Person vereint, wurde 1975 als Nachfolger von Beek im Alten Testament an die Theologische Fakultät der Universität von Amsterdam berufen. Von 1996 bis zu seiner Emeritierung 2001 war er, als Nachfolger von Rochus Zuurmond, Professor für Biblische Theologie in der Kirchlichen Ausbildung (entspricht dem deutschen Predigerseminar, findet jedoch im Auftrag der Kirche primär an der Universität statt) an der Universität von Amsterdam und von 2003 bis 2006 Außerordentlicher Professor für Biblische Theologie an der Freien Universität Amsterdam. Letzteres hat seinen Kontakt zur dortigen Werkgroep Informatica (E. Talstra) intensiviert. Eine Bibliografie findet sich bei Deurloo-Sluijter 2001.

K. Deurloo war zuletzt der wichtigste Repräsentant der Amsterdamer Schule. Zum einen setzte er diese Tradition bis 2006 an einer Hochschule in Amsterdam fort und zum anderen war er unter anderem aufgrund seiner regen Vortragstätigkeit auf kirchlicher Ebene, seiner Weiterbildungsseminare für Pfarrer und Pfarrerinnen, seiner wissenschaftlichen und populärwissenschaftlichen Publikationen (oft zusammen mit anderen), seiner Radio- und Fernsehprogramme, seiner Musicaltexte, seiner Bibellieder sowie seiner Predigttätigkeit einschließlich von Kinderpredigten sicher der bekannteste Alttestamentler in den Niederlanden.

Typische Amsterdamer Dissertationen, die K. Deurloo betreute, sind die von U.F.W. Bauer 1991; W.v.d. Spek 1992; B. Dicou 1994; J. Dubbink 1997; P. van Midden 1998; J. Siebert-Hommes 1998; R. Abma 1999; G.J. Venema 2004; A. van Nieuwpoort 2006.

Deurloo hat sich in wissenschaftlicher Hinsicht häufig mit Genesis beschäftigt, angefangen mit seiner Dissertation über Kain und Abel (Deurloo 1967) und dem populärwissenschaftlichen Buch „Dichter bij Genesis“ (Dichter an Genesis; Bouhuijs / Deurloo 1967; es folgten unter anderem: Deurloo 1988; Deurloo / Zuurmond 1991; Deurloo / Veen 1995; Deurloo 1998). Um dieser Konzentration auf Genesis Rechnung zu tragen, trägt die Festschrift zu Deurloos 60stem Geburtstag den sprechenden Titel „Nog dichter bij Genesis“ (Abma 1995). Darin findet sich auch eine Bibliografie seiner Publikationen über Genesis von 1967 bis 1995 (Hoogewoud 1995).

Zuletzt arbeitete Deurloo an einer „Kleine Bijbelse Theologie“ (KBT) in vier Teilen, die für ein breites Publikum bestimmt ist. Mit 2003, „Exodus en Exil“ (Tora und Hintere Propheten) und 2004, „Koning en Tempel“ (Vordere Propheten) erschienen zwei Bände, die sich an der Struktur des Kanons orientieren.

Zwei weitere thematische Bände erschienen danach: 2006, „Onze Lieve Vrouwe baart een zoon“ (Unsere Liebe Frau gebiert einen Sohn; die unfruchtbare Frau, d.h. Israel in der Hebräischen Bibel und in dieser Perspektive Maria / die Kirche in den messianischen Schriften, gebiert Zukunft durch das Hören des Wortes; conceptio per aurem) und 2008, „Schepping van Paulus tot Genesis“.

Societas Hebraica Amstelodamensis. 1961 gründete Beek die Societas Hebraica Amstelodamensis (SHA). Dieser Gründung war ein privater Studienkreis im Hause Beek vorausgegangen. Von Anfang an spielte die Frage der Bibelübersetzung in der SHA eine wichtige Rolle, denn Beek war schon an der Übersetzung der „Nieuwe Vertaling“, die 1951 erschien, beteiligt gewesen. Auch engagierte er sich in der Diskussion über die „Nieuwe Vertaling“ – unter anderem mit Breukelman (s.u.). Neue Dynamik gewann die Frage, als Ende der 60er-Jahre in den Niederlanden der Plan einer ökumenischen Übersetzung aufkam, zu der es dann jedoch wegen zu divergierender Vorstellungen nicht kam. Innerhalb der SHA wurde ein Übersetzungsprinzip entwickelt, das als „idiolekt“ bezeichnet wird (vgl. Deurloo / Hoogewoud 1986, 91-96; Bauer 2000). Der Begriff ist von tó ídion légein „das Eigene sagen“ abgeleitet und meint eine philologische und keine kommunikative Übersetzung, die jedoch nicht das „Eigene“ der hebräischen Sprache im Auge hat, sondern versucht, die stilistische Eigenart eines hebräischen Textes zu „lesen“ und entsprechend zu übersetzen. Die erste Übersetzung, die publiziert wurde, war 1974, „Ruth: een vertaling om voor te lezen“. 1977 folgte „Jona“, 1982 „Richteren“, zu dem die Mitglieder der SHA auch ein Begleitbuch veröffentlichten (Blok 1982), 1986 „Amos“ und „Obadja“, 1991 „Micha“, 1998 „Hooglied“, 1999 „Genesis“ und 2006 „Prediker“. Teils erschienen auch überarbeitete Fassungen; zu den Einzelheiten siehe Blok, 2001. Des Weiteren wurden in Verantwortung der SHA einige Festschriften herausgegeben, unter anderem für Karel Deurloo (Dyk 2001), Henk Leene (Postma), Aleida G. van Daalen (Deurloo 1985), Wolfgang Schneider (Talstra), Nico A. van Uchelen (Dyk 1996) und Frits J. Hoogewoud (Dyk 2005)

Bis zum 40-Jahre-Jubiläum der SHA sind während spezieller Arbeitssitzungen 140 Vorträge zu mehrheitlich alttestamentlichen Themen gehalten worden. Eine Auflistung der Vorträge und Veröffentlichungen findet sich bei Verheij und Deurloo / Hoogewoud 1986. Heute hat die SHA ca. 40 Mitglieder.

3.2. Die biblisch-theologische Richtung

Die biblisch-theologische Richtung steht der alttestamentlichen nahe, setzt jedoch dadurch einen eigenen Akzent, dass sie in Auseinandersetzung mit reformierter Dogmatik steht.

Frans H. Breukelman. Vertreter dieser Richtung an der Universität von Amsterdam war von 1968 bis 1981 Frans Breukelman (zur Person und Wirkung s. Bekker und bes. Bakker 2004, wo vierzig Zeitgenossen darüber schreiben, wie Breukelman sie beeinflusst hat). Bezeichnenderweise war er auf Initiative der Studierenden wissenschaftlicher Mitarbeiter für Dogmatik und Hermeneutik geworden – bezeichnenderweise deshalb, weil Breukelman in akademischen Kreisen zunächst auf Skepsis stieß, jedoch von Studierenden geschätzt wurde. Das lag sicher an seiner extravertierten Art zu unterrichten, bei der er die Texte oder die Überlegungen der Autoren mehr oder weniger nachspielte, z.B. ein Gespräch zwischen Matthäus und Lukas über die jeweilige Konzeption ihres Evangeliums. Frans Breukelman war ein Mensch des gesprochenen Wortes, weshalb seine Biblische Theologie weitgehend erst nach seinem Tod erschienen ist (s.u.).

Wissenschaftlich ist Frans Breukelman zum ersten Mal in den fünfziger Jahren mit zwanzig kritischen Artikeln zur „Nieuwe Vertaling“ von 1951 hervorgetreten (Breukelman 1952-54). In diesen Artikeln untersucht er die Übersetzung einer Reihe von Grundworten der Hebräischen Bibel, vor allem die der Wurzel ישׁע, und plädiert für eine philologisch-konkordante Übersetzung. Schon in diesen Artikeln sind Einflüsse und Merkmale erkennbar, die das gesamte Werk von Breukelman durchziehen: a) die reformierte Übersetzungstradition, repräsentiert u.a. durch die „Statenvertaling“ von 1637, b) die Theologie Karl Barths (Breukelman 1966, schrieb einen Beitrag für die Festschrift zu Barths 80. Geburtstag), c) die niederländische Rezeption Barths durch K.H. Miskotte, eine Rezeption von der Exegese her, mit einer besonderen Gewichtung der Hebräischen Bibel, d) die Schriften zur Hebräischen Bibel von Martin Buber und Franz Rosenzweig, e) die legendäre Gründlichkeit Breukelmans, mit der er stets zu Werk ging.

Breukelmans „Biblische Theologie“. Breukelman versteht seine „Biblische Theologie“ als exegetisches Pendant zu Barths „Kirchlicher Dogmatik“ (s. Breukelman 1980, 9-24 und 1986). Der Vergleichspunkt ist der jeweilige Erkenntnisweg vom Besonderen zum Allgemeinen. Wie die „Kirchliche Dogmatik“ von dem besonderen trinitarischen Gott her entworfen ist und von daher zu allgemeinen Aussagen, z.B. über Schöpfung und Natur, kommt, so sieht Breukelman den Ausgangspunkt der „Biblischen Theologie“ bei bestimmten biblischen Grundworten (שׁמות „Namen“ [Akteure] und דברים „Tatworte“ [Geschehen] in den ימים „Tagen“ [Zeit] unter dem שׁמים „Himmel“ auf der ארץ „Erde“ [Ort]; חסד „Huld“ und אמת „Treu“, משׁפט „Gebot“ und צדקה „Wahrhaftigkeit“, ישׁועה „Befreiung“, die zu שׁלום „Frieden“ führt), von denen her sich die gesamte „Biblische Theologie“ entfaltet, und zwar als die in aller Vielfalt doch eine Einheit bildende Theologie der biblischen Zeugen selbst (s. vor allem BT II). Aus der konkreten Exegese heraus trete in dialektischer Weise die „Biblische Theologie“ immer stärker als der hermeneutische Horizont für die konkrete Exegese hervor. Statt von hermeneutischem Horizont spricht Breukelman auch gern von biblischer Hermeneutik, um die es ihm im Gegensatz zur philosophischen Hermeneutik (Heidegger, Bultmann) geht. Bis zu seinem Tod 1993 arbeitete Breukelman an seiner „Biblischen Theologie“ (BT), die teils nach seinem Tod in Verantwortung der Stichting (Stiftung) Breukelman erschien. Inzwischen liegt die gesamte Biblische Theologie vor, die beiden letzten Bände haben eher theologisch-systematischen Charakter:

  • 1980, Schrift-lezing: een verhandeling over de kolometrische weergave van bijbelse teksten als hulp bij het lezen en als grondslag voor de exegese (BT I,1);
  • 1992, תולדות De theologie van het boek Genesis: het eerstelingschap van Israël temidden van de volkeren op de aarde als thema van „het boek van de verwekkingen van Adam, de mens“ (BT I,2);
  • 2010, Ouvertures van Genesis (BT I,3);
  • 1998, Debharim. Der biblische Wirklichkeitsbegriff des Seins in der Tat (BT II);
  • 2009, Sjemot: de eigen taal en de vertaling van de Bijbel (BT II,2);
  • 1984, De theologie van de evangelist Mattheüs: de ouverture van het Evangelie naar Mattheüs. Het verhaal over de genesis van Jezus Christus (Mattheüs 1:1-2:23) (BT III,1);
  • 1996, De theologie van de evangelist Matteüs: het evangelie naar Matteüs als „Die Heilsbotschaft vom Königtum“ (BT III,2);
  • 2012, De theologie van de evangelist Matteüs: de finale van het evangelie naar Matteüs (BT III,3);
  • 2003, De structuur van de heilige leer in de theologie van Calvijn (BT IV,1);
  • 1999, Theologische opstellen (BT IV,2).

Zur zweiten Richtung der Amsterdamer Schule ist auch Rochus Zuurmond und von theologisch-systematischer Seite Nico T. Bakker zu rechnen.

R. Zuurmond war seit 1981 Dozent für Theologie an der Universität von Amsterdam mit den Arbeitsschwerpunkten Biblische Hermeneutik und ihre Geschichte sowie äthiopische Textkritik des Neuen Testaments und von 1990 bis zu seiner Emeritierung 1996 Professor für Biblische Theologie in der Kirchlichen Ausbildung (s.o.). Eine Bibliografie seiner thematisch breit gestreuten Publikationen findet sich in Deurloo 1996, 177-188.

N. Bakker, der Anfang der 60er-Jahre bei Karl Barth studierte und 1972 über die Hermeneutik des Römerbriefes promovierte (Bakker 1974), stand viele Jahre im Kontakt mit Breukelman, bevor er 1985 Professor für Systematische Theologie an der Universität von Amsterdam wurde (1999 emeritiert). Er gab mit anderen „Debharim“, die Festschrift für Breukelman zum 70. Geburtstag, heraus (Bakker 1986), war Mitglied des Vorstandes der Stichting Breukelman sowie Mitarbeiter des biblisch-theologischen und dogmatischen Periodikums „Om het levende Woord“, das in Verantwortung der Stichting Breukelman erschien. Sein Buch „Geschiedenis in opspraak [im Gerede]“ (Bakker 1996) ist eine Hommage an die Amsterdamer Schule.

3.3. Die Richtung des politischen Lesens der Bibel

Die Vertreter dieser Richtung der Amsterdamer Schule fragen nach der politischen Bedeutung des Lesens der Bibel und stellen eine Beziehung her zwischen der Biblischen Theologie und Hermeneutik, wie Barth, Miskotte, Breukelman sie verstanden, und der marxistischen Philosophie. Diese Beziehung wurde vor allem innerhalb einer Fachgruppe „Theologische Enzyklopädie“, die seit ca. 1980 am Theologischen Institut der Universität von Amsterdam bestand, wissenschaftlich herausgearbeitet.

Dick Boer. Einer der Initiatoren und kontinuierlichen Mitarbeiter dieser Fachgruppe war Dick Boer, von 1971 bis 1999 Dozent für theologische Entwürfe der modernen Theologie in Europa (u.a. auch Mitglied der Kommunistischen Partei der Niederlande und engagiert bei den Christen für den Sozialismus). Als ein wichtiges Ergebnis der Fachgruppe kann seine Dissertation „Een fantastisch verhaal [Erzählung]: theologie en ideologische strijd“ von 1988 betrachtet werden, mit der er den Anspruch erhebt, eine eigenständige Weiterentwicklung der Amsterdamer Schule geleistet zu haben. Eine Bibliografie findet sich in Hennecke.

Rinse Reeling Brouwer. Ein weiterer Vertreter dieser Richtung ist Rinse Reeling Brouwer, der im selben Jahr wie Dick Boer mit der Dissertation „Over kerkelijke dogmatiek en marxistische filosofie: Karl Barth vergelijkenderwijs gelezen“ in Amsterdam promovierte. Reeling Brouwer war Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre Student an der Universität von Amsterdam und ist seit 1997 Dozent für Dogmengeschichte und Symbolik an der Theologischen Universität Kampen. Er war ähnlich wie Bakker Mitglied des Vorstandes der Stichting Breukelman, Mitherausgeber der Biblischen Theologie Breukelmans sowie Mitarbeiter von „Om het levende Woord“. Seit 2012 ist er Professor am Lehrstuhl Miskotte/Breukelman an De Nieuwe Bijbelschool (http://www.denieuwebijbelschool.nl) in Amsterdam.

3.4. Die Richtung des liturgischen Lesens der Bibel

Die Leidenschaft der Vertreter und Vertreterinnen der Amsterdamer Schule für die literarische Gestalt der Texte öffnete ihnen mit der Zeit auch die Augen für deren liturgische Gestalt bzw. deren liturgischen Sinn (Beek, Deurloo, Breukelman). So entstand eine intensive Zusammenarbeit mit der niederländischen Liturgiebewegung (s. Boendermaker; Bauer 1991, 170-189), d.h. mit der 1954 gegründeten „Prof. Dr. G. van der Leeuw-Stichting“ (http://vanderleeuwstichting.wordpress.com), mit den von 1957 bis 1959 stattfindenden „Nocturnen“ in der Amsterdamer Maranathakerk, den von 1960 bisw 1973 stattfindenden „Matineen“ in der Kirche de Ark und der Thomaskerk, mit S. de Vries, von 1988 bis 2005 Pfarrer an der Oude Kerk, mit dem Projekt einer neuen Psalmbereimung für das „Liedboek voor de kerken“, das 1973 fertig gestellt wurde, mit der Amstelkerkgemeinde, mit der Zeitschrift „De Eerste Dag“ (ökumenische Handreichung zur Perikopenordnung, hg. vom niederländischen Rat der Kirchen) sowie „Kind en Zondag“ und mit der Stichting Dirk Monshouwer voor bijbelvertaling, exegese en liturgie, die 2001 gegründet wurde.

Interessant ist ein Detail, das mit der besonderen Bedeutung der Hebräischen Bibel innerhalb der Amsterdamer Schule korrespondiert. Parallel zu der Zeitschrift „De Eerste Dag“, die seit 1977 erscheint, begann ein zwölfjähriges ökumenisches Lektionar der niederländischen Kirchen, in dem jeweils eine alttestamentliche Lesung (mehr oder weniger lectio continua) und eine Evangeliumslesung vorgesehen sind:

1.-3. Jahr: alttestamtliche Lesung + Evangelium nach kath. Tradition,

4.-5. Jahr: Toralesung + Evangelium nach luth. Tradition,

6.-9. Jahr: Epistel + Evangelium, beides nach kath. Tradition; alttestamentliche Lesung statt Epistel alternativ,

10.-12. Jahr: Propheten- bzw. Schriftenlesung + Evangelium nach luth. Tradition.

Nach 1989 wurde das Lektionar überarbeitet und die alttestamentliche Akzentuierung vermindert.

Explizit mit der Schnittstelle von Exegese und Liturgie haben sich Joop P. Boendermaker und Dirk Monshouwer befasst. Ersterer war von 1968 bis 1995 Professor für Luthertum und Liturgie am Evangelisch-Luthers Seminarium, das mit der Universität von Amsterdam verbunden war. Seine Bibliografie findet sich in van der Horst. Monshouwer war bis zu seinem frühen Tod im Jahr 2000 fünfundzwanzig Jahre Pfarrer in Hoevelaken. Bereits in seiner Dissertation zeigte er sein Interesse an besagter Schnittstelle (s. Monshouwer). Seine Bibliografie findet sich in Westra. Es gibt heute eine Teilzeit-Stiftungsprofessur für Biblische Theologie der Monshouwer Stichting an der Vrije Universiteit Amsterdam, die Joeb Dubbink, ein Schüler K. Deurloos, inne hat.

4. Wirkungen der Amsterdamer Schule

Primär wirkt sich die Amsterdamer Schule in der alttestamentlichen Wissenschaft im niederländischen Sprachgebiet (Niederlande und Flandern) und in den dortigen Kirchen aus. Im Folgenden werden einige spezielle Wirkungen skizziert.

4.1. Die Reihe „Amsterdamse Cahiers“

1980 gründeten Karel Deurloo, Ben Hemelsoet, Frits Hoogewoud und Rochus Zuurmond die „Amsterdamse Cahiers voor Exegese en Bijbelse Theologie“ als Publikationsorgan des Theologischen Instituts. Die Absicht war, das theologische Denken der Amsterdamer Schule einem breiteren Publikum bekannt zu machen. In der ersten Nummer finden sich Beiträge unter anderem von F. Breukelman, K. Deurloo, M. Beek, K. Smelik, B. Hemelsoet und R. Zuurmond. Sechzehn Nummern der Cahiers erschienen jährlich (mit Ausnahmen von 1990 und 1991) bis 1997. Weitere Herausgeber kamen hinzu. Seit 1999 werden die Cahiers unter dem neuen Namen „Amsterdamse Cahiers voor Exegese van de Bijbel en zijn Tradities“ von J.W. Dyk, P.J. van Midden, K. Spronk und G.J. Venema unter Verantwortung der Societas Hebraica Amstelodamensis und Mitwirkung der alten Redaktion weitergeführt. Die neuen Cahiers erscheinen als Themenhefte: 1999 „Hosea“, 2000 „Psalmen“, 2001 „Richteren“, 2002 „Numeri“, 2004 „Prediker“, 2005 „Jona“. Zusätzlich erschienen sechs Ergänzungsbände (Dyk 1999, 2001, 2005; Postma, Walton, van Wieringen). Die Reihe wird fortgesetzt.

4.2. Karel Deurloo in Osteuropa

In Prag führte K. Deurloo seit 1980 für mindestens 3 bis 4 Tage im Jahr illegale Seminare durch und hielt illegale Vorlesungen ab (zur Beziehung zwischen der Prager und der Amsterdamer Arbeit am Alten Testament s. Heller 1987). Dies geschah auf Initiative der Europa-Kommission der Nederlandse Hervormde Kerk und der Gereformeerde Kerken, die den Dissidenten in Osteuropa eine breite Unterstützung von Menschenrechts- und Bildungsinitiativen sowie von kirchlichen Aktivitäten zukommen ließ. Die illegalen Lehrveranstaltungen im Bereich Theologie wurden vor Ort unter anderem von Milan Balaban und Jakub S. Trojan organisiert. Nach der Wende 1989-90 setzte Deurloo diese Aktivitäten zusammen mit Martin Prudky und Bernd J. Diebner fort bzw. weitete sie noch aus. Seit 1993 fand jährlich das „Colloquium biblicum“ statt; zuerst in Herlikovice, ab 1995 in Prag. Es ist eine Arbeitsgemeinschaft von mehrheitlich niederländischen und tschechischen Alttestamentlern sowie wenigen Deutschen und Schweizern. Themen waren unter anderem: 1996 „Die Abrahamtradition“, 1997 „Opfer und Versöhnung“, 1998 „Die Schrift in der Schrift“, 2002 „Textsyntaktische Analyse“, 2003 „Tempel und Tora“. Daneben wurde ein bilaterales Abkommen über akademische Zusammenarbeit zwischen der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Karls-Universität in Prag und der Universität von Amsterdam abgeschlossen. In den letzten Jahren weiteten sich Deurloos Aktivitäten in Osteuropa nochmals aus, indem er im Sommersemester 2003 Gastprofessor in Prag war und verschiedene 10-tägige Lehrveranstaltungen zur „Biblischen Theologie“ an der Theologischen Fakultät in Cluj (Klausenburg) durchführte. Im November 2009 erhielt er das Ehrendoktorat der Universität Prag.

4.3. Die Zeitschrift „Texte und Kontexte“

Die Mitglieder der „Theologischen Kommission“ der Evangelischen Studentengemeinde (ESG), Ton Veerkamp, Till Wilsdorf, Magdalena Winchenbach und Jaap van Zwieten de Blom gründeten 1978 die Zeitschrift „Texte und Kontexte“ (http://www.texteundkontexte.de). Links, biblisch orientiert und international sollte die Zeitschrift sein und damit eine Alternative zum herrschenden Theologiebetrieb bilden. Im Vorwort der ersten Nummer wird neben Belo, Clevenot, Rostagno, die kaum jemand mehr kennen wird, Frans Breukelman erwähnt. Mit den Jahren hat sich „Texte und Kontexte“ zu einer etablierten exegetischen Zeitschrift für den kirchlichen Mittelbau entwickelt. Als Vertreter und Vertreterinnen der Amsterdamer Schule schrieben darin unter anderem: D. Boer, F. Breukelman, U. Bauer, K. Butting, K. Deurloo, G. Minnaard, D. Monshouwer, R. Reeling Brouwer, W.v.d. Spek, A. Wolff-Steger, R. Zuurmond, J.v. Zwieten de Blom. Einiges von Breukelman wurde noch nach seinem Tod in TuK publiziert.

Besonders seien Ton Veerkamp, ehemaliger Studentenpfarrer der Technischen Universität Berlin, und Andreas Bedenbender erwähnt. Ersterer schrieb in der Tradition Breukelmans und des politischen Lesens der Bibel (s. 3.2. und 3.3) nicht nur viele Beiträge für „Texte und Kontexte“, sondern trat auch mit verschiedenen Monografien hervor, z.B. mit: 1983, „Die Vernichtung des Baal: Auslegung der Königsbücher (1.17-2.11)“ und 2012, „Die Welt anders. Politische Geschichte der Großen Erzählung“. Eine Auswahlbibliografie Veerkamps findet sich in TuK 22 (1999), 137-142. Letzterer hat in den letzten Jahren maßgeblich die Redaktionsarbeit getragen und sich inhaltlich intensiv mit dem Markusevangelium befasst.

4.4. Der Verein „Erev Rav“

1989 wurde von Klara Butting und Gerard Minnaard „Erev Rav, der Verein für biblische und politische Bildung e.V.“, mit Sitz in Uelzen, gegründet. Die Bezeichnung „Erev Rav“, „viel Mischvolk“, stammt aus Ex 12,38. Der Name soll in Erinnerung rufen, dass mit Israel ein nichtjüdisches Mischvolk an der Befreiungsgeschichte beteiligt war, dass dieses Mischvolk eine Identifikationsfigur für die Kirche in der Weggemeinschaft mit Israel ist und dass der Verein in Analogie zum damaligen Befreiungsgeschehen eine Befreiungstheologie im europäischen Kontext versucht.

G. Minnaard hatte Ende der 70er- bis Mitte der 80er-Jahre an der Theologischen Fakultät der Universität von Amsterdam unter anderem bei R. Zuurmond, D. Boer, F. Breukelman und K. Deurloo studiert und dort auch die kirchliche Ausbildung absolviert; K. Butting promovierte 1993 bei R. Zuurmond und K. Deurloo mit der Arbeit „Die Buchstaben werden sich noch wundern: innerbiblische Kritik als Wegweisung feministischer Hermeneutik“.

Zu den einwöchigen Tagungen des Vereins, die jeweils ein biblisches Buch thematisieren, zum Verlag, der verschiedene Schriftenreihen und die „Junge Kirche“ herausgibt, zum „FrauenFörderungsFond“ und zu einer Bibliografie von K. Butting siehe http://www.erev-rav.de.

4.5. Die Stiftung Breukelman

Weil ein Teil des Werks von Frans Breukelman unveröffentlicht geblieben ist, wurde 1993 die „Stiftung Breukelman“ mit Sitz in Hoorn gegründet. Ihr primäres Ziel war es, die vielen mehr oder weniger abgeschlossene aber unveröffentlichten Studien Breukelmans zu redigieren und zu veröffentlichen, teilweise auch in englischer Übersetzung. Daneben existiert bereits jetzt ein umfangreiches audiovisuelles Archiv (im „Historischen Dokumentationszentrum für den niederländischen Protestantismus“ an der Freien Universität Amsterdam; http://www.vu.nl/hdc) mit Vorträgen, Lehrveranstaltungen und Predigten Breukelmans.

„Om het levende Woord“. Der erste Teil in zwei Bänden erschien bereits 1966/68 anlässlich von Breukelmans 50stem Geburtstag im Selbstverlag. Von der Stichting Breukelman herausgegeben, erschienen seit 1993 eine Reihe weiterer Ausgaben, darunter: 2001 „Als het doek valt: kerk in perspektief“ (Wenn das Tuch fällt: die Perspektive der Kirche), 2002 „De verdwijnende [verschwindende] mens? Bijdragen over de bijbelse antropologie“, 2003 „Het oordeel [Urteil]“, 2004 „Het protestantse ongeloof [Unglaube]: de kritiek van het protestantisme“.

4.6. Die Arbeitsgemeinschaft „Bijbels-Theologisch Werkgezelschap“

1996 wurde auf Initiative von Karel Deurloo die „Bijbels-Theologisch Werkgezelschap [Arbeitsgemeinschaft] gegründet – zunächst für Amsterdam, ab 2000 für die ganzen Niederlande – deren Anliegen es ist, eine Beziehung zwischen der biblisch-theologischen und der theologisch-dogmatischen Diskussion (Arbeitsgemeinschaft „Simplex Cognitio“) im niederländischen Sprachgebiet herzustellen. Unterstützt von der „Bijbels-Theologisch Werkgezelschap“ findet jedes Jahr eine dreitägige Konferenz zur Biblischen Theologie im Zentrum Hydepark statt. Die „Bijbels-Theologisch Werkgezelschap“ hat grossen Einfluss auf „Om het levende Woord“.

4.7. Das Werk „Es wird erzählt ...“

Nico ter Linden war von 1977 bis 1995 Pfarrer an der Westerkerk in Amsterdam, hatte F. Breukelman jedoch schon 1964 gegen Ende seines Studiums im (Prediger-)Seminar Hydepark zum Thema Matthäus kennen und schätzen gelernt und den Kontakt aufrechterhalten. In den 80er-Jahren lud er Breukelman, der jahrelang den Gottesdienst in der Westerkerk besuchte, zu einer Reihe von Gemeindeabenden über Genesis ein. Das kontinuierliche Gespräch mit Breukelman setzte sich fort, das mit K. Deurloo kam hinzu. Von 1995 bis 2003 arbeitete N. ter Linden dann ausschließlich an dem sechsteiligen Werk 1998-2004, „Het verhaal gaaat …“ („Es wird erzählt …“), in das einerseits viel Amsterdamer Gedankengut einfloss, das sich andererseits aber durch eine religionspsychologische Akzentsetzung von der Amsterdamer Schule unterscheidet. Inhaltlich handelt es sich um eine nacherzählende Auslegung der Bibel für Menschen von heute. „Es wird erzählt …“ ist inzwischen ins Deutsche, Englische, Italienische, Norwegische, Schwedische und Dänische übersetzt.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

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