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Entwicklungspsychologie

Schlagworte: Ältere Fassung des Artikels von Gerhard Büttner im PDF-Archiv

(erstellt: Januar 2015; letzte Änderung: März 2023)

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Entwicklungspsychologisches Wissen ist für die Religionspädagogik von großer Bedeutung, weil religionspädagogisches Handeln den Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen muss und pädagogische Intervention entwicklungsbezogen und entwicklungsfördernd sein sollen (Schweitzer, 1995; 2008; Büttner/Dieterich, 2016). Entwicklungspsychologische Forschung über Religion scheint jedoch zwischen allen Stühlen zu sitzen: einerseits fragen Theologinnen und Theologen, ob dies alles nicht eigentlich ausschließlich in die Psychologie gehört aber in Theologie und Religionspädagogik nichts zu suchen hat, andererseits sind die Psychologinnen und Psychologen skeptisch, ob hierbei nicht eigentlich nichts weiter als Theologie getrieben wird. So radikal und gegensätzlich muss das Verhältnis von Entwicklungspsychologie und Theologie/Religionspädagogik freilich nicht gesehen werden. Man kann auch auf Überschneidungen hinweisen und auf interdisziplinäre Inspiration hinarbeiten.

1. Religiöse Entwicklung – ausgeblendet?

Wer in zwei neueren, renommierten Handbüchern der Entwicklungspsychologie (Lindenberger/Schneider, 2018; Siegler, 2021) nach dem Stichwort „Religion“ sucht, wird nicht so recht fündig. Eine Theorie religiöser Entwicklung scheint nicht (bzw. nicht mehr, Bucher/Oser, 2008) zum Handbuchwissen der Entwicklungspsychologie gerechnet zu werden. Und wenn man bedenkt, dass das Handbuch von Siegler und Kollegen die deutsche Ausgabe einer US-amerikanischen Publikation ist, kann man nicht einfach von einem deutschen Phänomen sprechen. Dieser blinde Fleck könnte damit zusammenhängen, dass die Entwicklungspsychologie sich immer detaillierteren – gleichwohl hochspannenden – Fragestellungen widmet und diese mit hohem Aufwand erforscht, während die beiden im Kontext kognitiver Entwicklungspsychologie (besonders im Fahrwasser der Moralentwicklungstheorie Kohlbergs, 1981; 1984) zu einigem Ansehen gekommenen „Vorzeigemodelle“ religiöser Entwicklung, die Theorie der Glaubensstufenentwicklung von James Fowler (1981) und die Theorie der Entwicklung des religiösen Urteils von Fritz Oser (Oser/Gmünder, 1984), inzwischen vier Jahrzehnte alt sind und die ursprünglich erhoffte und ambitioniert begonnene empirische Forschungstradition ins Stocken geraten scheint. (Auch ich verzichte in diesem Beitrag auf eine Vorstellung und Diskussion der Theorien Osers und Fowlers und verweise dafür auf Büttner/Dieterich, 2016). An dieser Stelle muss auch darauf verwiesen werden, dass – leider immer noch – der empirischen Forschung, auch über religiöse Entwicklung, im universitären Wissenschaftsbetrieb nicht der notwendige Stellenwert und die gebührende Einbindung in die Curricula eingeräumt wird. Gute Kenntnisse in den Methoden empirischer Forschung und tatsächlich durchgeführte Studien wären jedoch Voraussetzungen dafür, überhaupt aus den Kinderschuhen herauszukommen. Und eigentlich sollten längsschnittliche Forschungstraditionen auf hohem Niveau etabliert werden; denn nur wenn dieselben Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen mehrmals im Lebensverlauf interviewt bzw. befragt werden, kann (religiöse) Entwicklung dokumentiert werden.

2. Dynamik von Veränderung im Lebenslauf: Impulse aus der Persönlichkeitspsychologie

In der Psychologie ist aktuell einiges in Bewegung gekommen, um die Dynamik von Veränderung im Lebenslauf noch besser in den Blick zu nehmen. Und daraus ist auch für die Konzeption und Erforschung religiöser Entwicklung Hoffnung zu schöpfen. Wie zwei neue Handbücher (McAdams/Shiner/Tackett, 2019; Rauthmann, 2021) exemplarisch zeigen, argumentieren führende Persönlichkeitspsychologen und -psychologinnen inzwischen entschieden dafür, Persönlichkeit und ihre Merkmale nicht als unveränderbare Konstanten zu denken, vielmehr deren Dynamik und Prozesshaftigkeit in den Fokus zu rücken und somit Veränderungsprozesse im Lebenslauf zu berücksichtigen. Aus der Persönlichkeitspsychologie kommen also starke Impulse, die Entwicklungspsychologie breiter und dynamischer aufzustellen. Und damit sind auch für die Konzeption und Erforschung religiöser Entwicklung neue Perspektiven geöffnet. Im Folgenden einige Beispiele:

Für das Verständnis religiöser Entwicklung sind aktuelle Beiträge zur Prozessdynamik der Lebensgeschichte (→ Biografie/Lebensgeschichte/Lebenslauf) und der narrativen Identität, wie sie Pasupathi und Adler (2021) ausformulieren, und insbesondere der Beitrag von Dan P. McAdams (2011; McAdams/Manczak, 2015) von besonderem Interesse. Struktur und Dynamik der narrativen Identität bilden sich im Medium autobiographischer Erinnerung und autobiographischen Erzählens (Habermas/Köber, 2014). Das Subjekt wird als Autor gewürdigt. Damit wird in der psychologischen Diskussion um narrative Identität die Autobiographie ins Zentrum gerückt. Im Rückblick auf die frühe Diskussion in der Religionspädagogik um Lebensgeschichte und Religion sowie religiöse Entwicklung (Nipkow, 1987; Schweitzer, 1987) kann man durchaus feststellen, dass hierzu in der Psychologie ganz aktuelle Überlegungen und Forschungsergebnisse auf sehr hohem Niveau beigetragen werden.

Für die religiöse Entwicklung bedeutsam sind zum Beispiel auch Entwicklungslinien der Moral (Narvaez/Hardy, 2016; Narvaez, 2019), von Bindung (Attachment Theory Granqvist, 2020; Mikulincer/Shaver, 2020), auch für die Entwicklung sozialer Orientierung (Simpson/Jones, 2019), der Perspektivenübernahme und einer entwicklungsbezogenen Rolle der Theory of Mind (Perner/Kulakova/Ratetseder, 2022) oder explizit der religiösen und spirituellen Lebensziele (Wink/Dillon/Farina, 2019). Und schließlich werden auch vordem als relativ unveränderlich geltende Charakteristika wie Persönlichkeitszüge wie zum Beispiel Offenheit für Erfahrung in einer Prozessdynamik gesehen (Schwaba, 2019; McCrae/De Bolle/Löckenhoff/ Terracciano, 2021).

Um die verschiedenen Perspektiven auf die Dynamik der Veränderung der Persönlichkeit im Lebenslauf zu integrieren, ist insbesondere das Modell von McAdams (2013; 2015; 2019; die Visualisierung in einer Graphik findet sich in allen drei Publikationen) interessant. In diesem Modell schlägt McAdams vor, die Persönlichkeitsentwicklung als drei Entwicklungsebenen bzw. Entwicklungslinien zu verstehen, in denen das Selbst als actor, agent und author auftritt. Entsprechend möchte ich vorschlagen, die drei Ebenen bzw. Entwicklungslinien als aufeinander aufbauend zu denken: die Grundschicht der Persönlichkeitszüge und elementaren Kompetenzen; darauf baut die Ebene mit dem Fokus auf Lebensziele, Sinnfindung und Moral auf; und schließlich tritt auf der integrierenden dritten Ebene der narrativen Identität das Individuum als Autor auf den Plan. Die drei übereinanderliegenden Ebenen sind vertikal miteinander vernetzt; auf der Horizontalen werden sie zu (parallel vorgestellten) Entwicklungslinien, die den Prozess der Entwicklung im Lebenslauf darstellen.

3. Das Modell der religiösen Stile – Vorschlag einer entwicklungspsychologischen Sicht auf religiöse Entwicklung

Als Ausblick auf einen exemplarischen Vorschlag, wie entwicklungspsychologische Konzeptionen und Forschungslinien, wie oben vorgestellt, in ein Modell religiöser Entwicklung integriert werden können, erlaube ich mir am Ende dieses Beitrags das Modell religiöser Stile auf dem aktuellen Stand zu präsentieren. Das Modell der religiösen Stile (Streib, 2001) entstand in Übereinstimmung, aber auch kritischer Auseinandersetzung mit Fowlers (1981) Modell der Faith-Development-Theory. Das Modell religiöser Stile kann inzwischen die Weiterführung und Neuinterpretation von Fowlers Modell beanspruchen und hat sich in empirischer Forschung als tragfähig und produktiv erwiesen. In der deutschsprachigen Religionspädagogik wird das Modell religiöser Stile neben Fowlers Stufen des Glaubens vorgestellt (Büttner/Dieterich, 2016).

Während Fowler die Stufen des Glaubens als domainspezifische Ausformulierung von Piagets Entwicklungsstufen kognitiver Kompetenzen verstanden wissen und die Glaubensstufen eng an Kohlbergs Stufen des moralischen Urteils anschließen wollte, ist es insbesondere die Kritik an diesem Konzept der Stufe, die den Begriff des Stils nahelegt. Die theoretische Annahme, dass Stufen des Glaubens situations- und domainübergreifend stets eine einheitliche Struktur (structural whole) aufweisen, dass die jeweils höhere Studie die vorhergehende ablöst und zum Verschwinden bringt und dass die Stufen sequentiell und irreversibel eine progressive Entwicklungslinie beschreiben (zusammengefasst in: Kohlberg/Levine/Hewer, 1984), finden wir durch empirische Ergebnisse widerlegt und diese Annahme wird für die religiösen Stile nicht aufrechterhalten. Vielmehr ist die Darstellung der Stile als Wellen (Streib, 2001, 150), die graduell entstehen, dann für eine Zeit an der Oberfläche sind, um danach nicht zu verschwinden, sondern sich abzulagern, die angemessene Visualisierung eines Modells, zu dem auch gehört, dass mehrere Stile gleichzeitig, eventuell situationsbezogen oder auch domain-spezifisch, in Gebrauch genommen werden können und die Entwicklung nicht immer progressiv in eine Richtung verlaufen muss.

Die so entworfene Linie religiöser Entwicklung kann in das von McAdams vorgeschlagene Modell der Persönlichkeitsentwicklung eingezeichnet werden. Dabei werden die drei übereinander gelagerten Ebenen bzw. Entwicklungslinien als untereinander vernetzt gedacht. Das kann an einigen Beispielen der sogenannten aspects of faith, die wir in den Faith-Development-Interviews separat analysieren (Streib/Keller, 2018), gezeigt werden: Perspektivenübernahme, Offenheit für Erfahrung und andere Persönlichkeitszüge (Ebene 1) sind mit Moralentwicklung, der Weite des sozialen Horizonts und der Frage nach der Autorität in Lebensentscheidungen (Ebene 2) verbunden. Die Ebene 3 der autobiographischen Reflexion und Erzählung würdigt die Person als Autor ihrer Lebensgeschichte und integriert dabei die darunterliegenden Ebenen. Diese autobiographische Entwicklungsebene konnten wir in Hunderten von Faith-Development-Interviews aufzeigen. Auf allen drei Ebenen erscheint religiöse Entwicklung auch als Subjektwerdung (Streib, 2022).

Die religiösen Stile können auf dem aktuellen Stand folgendermaßen zusammengefasst werden, wobei auch deren hierarchische Anordnung zum Ausdruck gebracht wird. (Eventuelle konzeptionelle Fortentwicklung und empirische Ergebnisse werden in der auf https://osf.io/w9u72/ eingestellten online-Version dieser Beschreibung aktualisiert.)

Der subjektive religiöse Stil ist geprägt von einer undifferenziert subjektiven Orientierung; das Verstehen der Gedanken von anderen (eine Theory of Mind) und die Perspektivenübernahme sind noch nicht oder kaum ausgebildet. Das Kind, so nehmen wir jedoch an, beginnt die Welt zu erkunden und die Eindrücke und die ersten Geschichten mit intuitiver, phantasiereicher und flexibler, ja spielerischer Bildung von Vorstellungen zu bearbeiten. Dabei spielt die Autorität der Eltern und Erzieher*innen eine entscheidende, dominierende Rolle, etwa für moralisches Verhalten und das (episodische) Verstehen von Gott und Welt. Dieser Stil ist also einerseits von einer schier grenzenlosen Neugier und Phantasie geprägt, andererseits können Erfahrungen mit Fremdheit Angst auslösen und xenophobische Reaktionsmuster vorprägen.

Der instrumentell-reziproke oder do-ut-des religiöse Stil ist charakterisiert durch die strikte Unterordnung unter die Autorität von Texten und Lehren, die in der eigenen Kirche, Gruppe, Familie oder Tradition gelten. Texte werden dabei mythisch-wörtlich verstanden. Für das moralische Verhalten gilt ein System von Belohnung und Bestrafung (do-ut-des); für Gerechtigkeitsvorstellungen ein – ggf. bedrohlicher – Tun-Ergehens-Zusammenhang. Wenn Menschen im Erwachsenenalter auf diesen Stil zurückgreifen oder ihn beibehalten haben, deuten wir dies als Merkmal von Fundamentalismus, der meist mit Xenophobie und Intoleranz verbunden ist.

Der mutuelle religiöse Stil sucht die Zustimmung zu Konventionen der eigenen Gruppe, Familie, Kirchengemeinde oder des eigenen Milieus. Sehr wichtig ist hier das Streben nach Harmonie: Nur keine Diskussionen und Konflikte, die zum Beispiel durch kritische Fragen ausgelöst werden könnten. Soweit → Toleranz erwogen wird, bietet sich das Modell einer Koexistenz-Konzeptionan, das durch Konfliktvermeidung charakterisiert ist.

Im individuierend-systemischen religiösen Stil spielt kritische und autonome Reflexion die herausragende Rolle. Alle Behauptungen, auch alle Wahrheiten einer Religionstradition werden dem eigenen Urteil unterworfen. Menschen mit diesem Stil neigen dazu, die frühere Geborgenheit in der eigenen Gruppe und Familie zu verlassen, jedenfalls vertreten sie sehr überzeugt ihre eigenen Ansichten über Gott und die Welt, und die Gesellschaft; und diese sollen in ein System passen. Symbole und Narrative werden auf propositionale Aussagen reduziert und entmythologisiert. Widerspruch und Konflikt werden versucht, im Modus kommunikativer Verhandlung von Wahrheits- und Geltungsansprüchen zu bearbeiten.

Der dialogische religiöse Stil ist geprägt durch Offenheit für Dialog, Wertschätzung des Anderen und die Bereitschaft, sich in der Begegnung mit dem Anderen, dem Fremden, in Frage stellen zu lassen. Dieses Merkmal des dialogischen Stils schließt an die Konzeptualisierung und Forschung zu intellektueller Demut in der Psychologie (Krumrei-Mancuso/Rouse, 2016; Van Tongeren, 2019) an. Im Anschluss an Waldenfels (2006) und Nakamura (2000) verwenden wir zur Charakterisierung dieses Stils auch den Begriff ‚Xenosophie‘ – der sich aus to xeno = das Fremde und sophia = Weisheit zusammensetzt, und bedeutet: die Weisheit, die in der Begegnung mit dem Fremden entsteht.

Nach zwei Jahrzehnten empirischer Forschung können wir aus einer Längsschnittuntersuchung, die auf drei über ca. zehn Jahre verteilten Faith-Development-Interviews mit derselben Person basiert, Ergebnisse dafür vorstellen, die belegen, dass religiöse Entwicklung tatsächlich stattfindet. Eine moderate Aufwärtsentwicklung zu einem höheren Stile-Niveau (bzw. höheren religiösen Typ, den wir für die statistischen Analysen gebildet haben, siehe Streib/Chen/Hood, 2020) konnte dokumentiert werden (Streib/Chen/Hood, 2021). Aber zugleich finden wir zum dritten Messzeitpunkt auch 21% Interviewees auf einem niedrigeren Stile-Niveau. Religiöse Entwicklung stellt sich demnach nicht als mono-direktionale und irreversible Höherentwicklung dar, sondern scheint in beachtlichem Ausmaß durch Varianz geprägt, ein erheblicher Anteil an Regression inklusive.

Wodurch ist religiöse Entwicklung angetrieben? Erste Analysen zeigen, dass progressive religiöse Entwicklung durch die Stärke des Persönlichkeitsmerkmals Offenheit für Erfahrungen (Costa/McCrae, 1985) sowie durch niedrigere Zustimmung zur Subskala truth of text and teachings der Religious Schema Scale (Streib/Hood/Klein, 2010) zum vorhergehenden Messzeitpunkt vorhergesagt werden kann. Somit haben wir erste Hinweise, dass und wie religiöse Entwicklung bei Erwachsenen stattfindet und wodurch sie befördert werden könnte. Dies wird in weiterer empirischer Forschung zu überprüfen und zu detaillieren sein. (Für die zahlreichen Fallstudien aus diesem Forschungsprojekt siehe Bullik, 2021; Streib/Keller/Bullik/Steppacher/Silver/Durham/Barker/Hood, 2022; Streib/Hood, in Vorbereitung).

4. Fazit

Entwicklungspsychologie kann für Theologie und Religionspädagogik dadurch produktiv werden, dass in der Entwicklungspsychologie und Persönlichkeitspsychologie eine große Anzahl von Forschungsperspektiven und Ergebnissen vorgestellt werden, die für das Verständnis von religiöser Entwicklung hochinteressant sind und darum Beachtung finden sollten (King/Hardy/Noe, 2021). Das Modell der religiösen Stile ist ein Vorschlag, religiöse Entwicklung im Horizont von Entwicklungspsychologie und Persönlichkeitspsychologie zu plausibilisieren und durch empirische Forschung zu konsolidieren.

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