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See Genezareth

Andere Schreibweise: See Gennesaret; See von Tiberias; Galiläisches Meer

(erstellt: Oktober 2021)

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1. Name und biblische Belege

See Gennesaret 01
Der See wird im Alten Testament als hebr. jām kinneret „Meer von Kinneret“ bezeichnet (Num 34,11; Dtn 3,17 [ohne jām]; Jos 11,2 [ohne jām]; Jos 12,3; Jos 13,27; vgl. Zwickel 2003). Die Bezeichnung des Sees stammt von der Ortschaft → Kinneret am Nordwestufer des Sees, die in der Mittelbronzezeit und in der frühen Spätbronzezeit sowie in der Eisenzeit I der Hauptort am Ufer des Sees war. In der zwischentestamentlichen Zeit sowie noch im Lukasevangelium findet sich die Bezeichnung „See Gennesar(et)“ (1Makk 11,67; Lk 5,1; vgl. Josephus BellJud II,573; III,463.506.515; Ant V,84; XIII,158; XVIII,28.36; Vita 349; Text gr. und lat. Autoren), wobei Genezareth (Mt 14,34 [einige Handschriften nur Gennesar]; Mk 6,53 [sehr wenige Handschriften Gennesar]) wahrscheinlich eine gräzisierte Form von Kinneret darstellen dürfte (Zangenberg 2000). Ansonsten wird der See im Neuen Testament als Galiläisches Meer (See von Galiläa) bezeichnet (Mt 4,18; Mt 15,29; Mk 1,16; Mk 7,31; Joh 6,1). Damit wird auf die Landschaft am Westufer des Sees Bezug genommen. Erst im jüngsten Evangelium findet sich auch die Bezeichnung See von Tiberias (Joh 6,1; Joh 21,1). Sie bezieht sich auf die nun wichtigste Stadt am Ufer des Sees, auf die um 20 n. Chr. neu gegründete galiläische Hauptstadt Tiberias. Diese Bezeichnung hat sich auch im heutigen arabischen Namen Buḥajrat Ṭabarijā bzw. Baḥr Ṭabarijā erhalten, zumal Tiberias auch heute wieder der dominante Ort am Seeufer ist. Im Mittelalter wurde er aber auch als „Meer von Minje“ bezeichnet, benannt nach der unmittelbar bei Kinneret gelegenen omajjadischen Anlage Chirbet el-Minje (Koordinaten: 2005.2523; N 32° 51' 54", E 35° 32' 11") bzw. dem im Mittelalter gegründeten Chan el-Minje.

2. Geographie

See Gennesaret 02
Der See Genezareth ist Teil des fast 6000 km langen „Großen Afrikanischen Grabenbruches“, der in Nordsyrien beginnt, sich in der Beqa’a-Ebene im heutigen → Libanon zwischen Libanon- und Antilibanongebirge fortsetzt, dann in den Jordangraben (mit dem See Genezareth) und den Arabagraben übergeht, sich im Golf von Aqaba und dem Roten Meer (→ Meerwundererzählung) fortsetzt und schließlich in Ostafrika endet.

Der See ist etwa 21 km lang und maximal 13 km breit. An der tiefsten Stelle ist der See 43 m tief. Im Nordosten des Sees verlief die Küstenlinie bis in die römische Zeit hinein noch anders. Die dortige flache Küstenzone wurde erst durch ein Erdbeben (in spätrömischer oder byzantinischer Zeit?) aufgeschwemmt, so dass der See hier etwas verkleinert wurde (Shroder u.a. 1999). Durch die Lage im tektonisch sehr aktiven Jordangraben kam es im Bereich des Sees immer wieder zu Erdbeben und auch zu Tsunamis, teilweise mit starken Zerstörungen.

Wichtigster Zufluss ist der Jordan, der den See durchfließt und ihn im Süden wieder verlässt. Der Ausfluss im Süden hat sich im Verlauf der Geschichte verschoben und war ursprünglich etwas weiter nördlich als heute, so dass die frühbronzezeitliche Siedlung von Chirbet el-Kerak (Koordinaten: 2040.2360; N 32° 43' 4.65", E 35° 34' 18.71") im Osten vom See, im Norden und Westen dagegen vom Jordan umgeben war und nur über einen schmalen Bereich im Süden erreicht werden konnte. Zudem gibt es zahlreiche Quellen (z.B. im Bereich von Heptapegon / Tabgha am Nordwestufer des Sees) und Wadis, deren Wasser in den See fließt. Allerdings sind diese Wasserquellen oft stark salzhaltig. Daher werden sie heute größtenteils aufgefangen und in einem Kanal um den See herumgeleitet und erst südlich des Sees in den Jordan eingeführt.

Der Wasserstand des Sees schwankte in der Vergangenheit immer wieder stark. Die Distanz zwischen den Wasserstandslinien von 1980 und 2005 betrug in den Sommermonaten im relativ flachen Nordwestteil des Sees etwa 100 m. Der 1980 noch sumpfartige Einfluss des Jordans in den See verlandete in den Folgejahren immer mehr, so dass hier im Bereich des ehemaligen Sees allmählich viele Büsche und Bäume wuchsen. Starke Regenfälle in den Jahren 2020 und 2021 haben den Wasserstand aber wieder stark gehoben.

Seit 1926 werden die Pegelstände des Sees genau erfasst. Der Höchststand war im Jahre 1969 bei ‑208,20 m, der niedrigste Stand im Jahr 2001 bei ‑214,87 m, im April 2020 wurden wieder ‑209,01 m erreicht. Archäologische Befunde erlauben Rückschlüsse über den Wasserstand in der Antike. Um 21.000 v. Chr. war er bei maximal ‑212 m, in der Eisenzeit bei maximal ‑209 m, in der römischen Zeit schwankte er zwischen ‑211,25 und ‑209,5 m, in byzantinischer Zeit bei maximal ‑210 m (Klostermann 2012). Um 50.000 v. Chr. war der Wasserstand allerdings viel höher; der damalige Lisan-See umfasste den gesamten Bereich vom Toten Meer bis zum See Genezareth.

3. Klima

Die Temperaturen am See sind das ganze Jahr angenehm warm, teilweise sogar heiß, da der See tief liegt. Selbst im Winter ist die Durchschnittstemperatur an Land bei etwa 14° C, die des Wassers bei etwa 15° C. Im Sommer können leicht Lufttemperaturen von 40° C erreicht werden, und die Wassertemperatur steigt auf fast 29° C. Da sich die Wasserfläche langsamer erwärmt und auch wieder langsamer abkühlt als die sie umgebende Landmasse, kommt es bei großen Temperaturunterschieden zwischen Wasser und Land fast täglich am frühen Nachmittag, aber auch nachts zu kleinen Wirbelstürmen bzw. heftigen Winden. Diese haben in den neutestamentlichen Sturmgeschichten ihren literarischen Niederschlag gefunden. Die Niederschläge liegen bei durchschnittlich gut 400 mm, können aber auch in manchen Jahren unter 200 mm liegen.

4. Wirtschaftliche Bedeutung des Sees und der an ihm gelegenen Ortschaften im Verlauf der Geschichte

Die wirtschaftliche Bedeutung des Sees bzw. der Orte an seinem Ufer änderte sich im Laufe der Geschichte mehrfach. Landwirtschaftlich war der See von geringer Bedeutung, da es um den See herum nur wenige gut zu bewirtschaftende Flächen gibt; die gut zu nutzenden Landwirtschaftsflächen liegen fast ausschließlich auf höheren Plateaus der den See umgebenden Berge. Das Bergland Galiläas bzw. des Golan reicht bis nahe an den See heran, der Uferstreifen ist oft nur gut 100 m breit. Nur im Nordwesten des Sees erstreckt sich die fruchtbare Ebene von Ginnosar bzw. Magdala, die von Flavius Josephus mit fast paradiesischen Worten beschrieben wird (Josephus, BellJud III, 516-521; Text gr. und lat. Autoren). Im galiläischen Bergland dürften zumindest in einigen Epochen Oliven angebaut worden sein, deren Öl dann in seenahen Orten gepresst und gehandelt wurde.

Um den See herum gibt es umfangreiche Basaltvorkommen. Das Gestein wurde vor allem für die Herstellung von Reibesteinen und großen Gefäßen verwendet. Seit dem Neolithikum waren die Basaltverarbeitung und der Handel mit Basaltprodukten wirtschaftlich bedeutsam.

Während der Bronze- und Eisenzeit sowie wohl noch bis in die frührömische Zeit hinein waren die Orte am Seeufer vor allem für den internationalen → Handel wichtig (vgl. Zwickel 2017a; 2017b; 2020a). Am Ufer des Sees verlief die einzige durchgehend zu nutzende Straße, die Ägypten mit Mesopotamien und Kleinasien verband (sog. Via maris, → Handel). Daher mussten Orte am Seeufer gut geschützt werden, hatten aber auch Einnahmen, indem sie Übernachtungsmöglichkeiten und Nahrung für die Händler anboten. Eine dominante Rolle hatte hierbei die Ortschaft Kinneret am Nordwestufer inne, da die Handelsstraße unmittelbar an dieser Ortschaft vorbeilief.

Bis in die frühe Eisenzeit hinein gab es im See Genezareth noch Flusspferde, deren Zahnelfenbein vermutlich vor Ort verarbeitet wurde (Thomsen 2012).

See Gennesaret 03
In späthellenistischer und römischer Zeit (vgl. zu den Siedlungen dieser Epoche Zwickel 2013) spielte der Fischfang eine große Rolle (vgl. Nun 1998). In den vorangehenden Epochen dürfte nach heutigem Stand der archäologischen Forschung der Fischfang nur für die lokale Nahrungsmittelversorgung eine Rolle gespielt haben. Die Jünger des Neuen Testaments sind typische Vertreter für den damals einsetzenden wirtschaftlichen Aufschwung. Kapernaum war der Hauptort der Fischer, aber es gab auch noch eine Vielzahl anderer Orte um den See herum, in denen Fischfang betrieben wurde. Wohl fast alle Hafenanlagen um den See herum dürften aus dieser Zeit stammen. Magdala war das Pökelzentrum der Antike. Vermutlich gab es dort auch eine Werft, in der die Boote gebaut wurden. Sie wurde aber bisher nicht archäologisch nachgewiesen. Dank des Fischfangs blühte Magdala schnell auf, wie die Ausgrabungen dort deutlich zeigen. Das nahegelegene Tiberias wurde dann in frührömischer Zeit Hauptstadt Galiläas, was ebenfalls zur wirtschaftlichen Blüte der Region beitrug. In dieser Zeit wurden auch an verschiedenen Orten, insbesondere in Hammat Tiberias und – etwas abseits vom See, aber in dessen unmittelbarem Einflussbereich gelegen – in Hammat Gader die heißen Quellen für Badezwecke genutzt.

See Gennesaret 04
Ökonomisch und politisch waren für die römische Zeit die beiden Dekapolisstaaten am Ostufer des Sees Hippos / Susita (Koordinaten: 2121.2427; 32° 46' 44" N, 35° 39' 34" E) und Gadara (Koordinaten: 2140.2290; 32° 39' 17" N, 35° 40' 39" E), dessen Einflussbereich wohl noch bis an die Südostecke des Sees reichte, von großer Relevanz. Damit erlangte neben Tiberias am Westufer auch das Ostufer große wirtschaftliche Bedeutung. In neutestamentlicher Zeit war der See Genezareth damit ein Dreiländereck: Am Westufer lag das Gebiet des Herodes Antipas mit der galiläischen Hauptstadt Tiberias (Koordinaten: 2010.2437; 32° 47' 35" N, 35° 31' 56" E), am Nordostufer das Gebiet des Philippus mit dem Fischerort Betsaida, am Südostufer die Dekapolis. Mit diesen drei unterschiedlichen Staatsgebieten waren auch unterschiedlichste kulturelle Ausprägungen verbunden, was besonders anhand der Münzen deutlich wird (vgl. Lichtenberger 2003). Dies führte einerseits zu gegenseitigen politischen, kulturellen und religiösen Kontakten und Beeinflussungen innerhalb der Bevölkerung, aber andererseits auch zu bewussten Abgrenzungen voneinander. Für das Westufer war in dieser Zeit unter wirtschaftlichen und kulturellen Gesichtspunkten die Beziehung zur phönizischen Stadt → Tyrus mindestens ebenso einflussreich wie diejenige nach Jerusalem.

In byzantinischer Zeit und dann noch einmal in der Kreuzfahrerzeit spielte der christliche Pilgerbetrieb eine bedeutende wirtschaftliche Rolle. Zentren christlicher Präsenz waren Heptapegon / Tabgha und Kapernaum, aber auch in Tiberias, Chirbet el-Kerak, el-Kursi / Gergesa und Hippos / Susita gab es Kirchen.

Gleichzeitig war aber die Gegend auch ein Zentrum jüdischer Präsenz. Ab Anfang des 3. Jh.s n. Chr. war der Sanhedrin in Tiberias ansässig, das nun zu einem zentralen jüdischen Gelehrtenort wurde. Zahlreiche Rabbinergräber in Tiberias und in der Umgebung legen hiervon Zeugnis ab.

Im 8. Jahrhundert gab es im Bereich des Sees auch zwei Omajjadenpaläste: einen in Chirbet el-Minje im Nordwesten des Sees, den anderen im Norden von Chirbet el-Kerak beim Jordanausfluss. Juden, Christen und Muslime scheinen hier ohne größere Streitigkeiten weitgehend einmütig miteinander gelebt zu haben. Die berühmte und in ihrer Bedeutung wohl später stark überhöhte Schlacht am → Jarmuk im Jahr 636 n. Chr. wirkte sich offenbar auf die Verhältnisse am See nicht weiter aus.

Im 12. Jahrhundert wurde nach einer längeren Siedlungsunterbrechung die Besiedlung in Chirbet el-Minje wiederaufgenommen. Nun scheint die ehemalige Palastanlage in eine Zuckerproduktionsstätte umgewandelt worden zu sein. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts wurde ein Khan in unmittelbarer Nähe von Chirbet el-Minje errichtet (Cytryn-Silverman 2010, 132-135). Die wichtige Straßenverbindung zwischen Kairo und → Damaskus führte nun wieder am See Genezareth entlang (Zwickel 2016a).

In der Kreuzfahrerzeit hatte zwar Heptapegon / Tabgha noch eine gewisse Rolle inne, aber nahezu alle christlichen Gedenkstätten wurden nun in Tiberias lokalisiert (Zwickel 2020b), das von 1099 bis 1187 n. Chr. das Zentrum des Fürstentums Galiläa innerhalb des Königreiches Jerusalem war.

Ab dem 16. Jahrhundert war die Region relativ dünn besiedelt. Einzig Tiberias spielte eine gewisse Rolle. Dies änderte sich erst ab etwa 1900. 1889 erwarb der Deutsche Verein vom Heiligen Land Gelände im Nordwesten des Sees, danach kauften italienische Franziskaner das sich östlich anschließende Gelände am Seeufer bis Kapernaum, und den verbliebenen Landstreifen östlich davon erwarb die griechisch-orthodoxe Kirche. So kam es wieder zu einer christlichen Präsenz am See. Am Südufer wurde 1909 mit Deganya A der erste Kibbutz des Landes gegründet, 1908 wurde im Moschav Kinneret (am Südende des Sees, nicht der biblische Ort Kinneret am Nordwestufer!) ein Ausbildungszentrum für Kibbutzniks gegründet. Weitere Kibbutzim kamen in der weiteren Region hinzu. 1912 wurde wegen der steigenden Bewohnerzahl ein neues Stadtviertel in Tiberias gegründet, für dessen Bau man teilweise antike Steine der Region (u.a. aus Chirbet und Chan el-Minje) verwendete.

Der Süßwassersee, aber auch die Quelle ʿĒn et-Tine (Koordinaten: 2090.2526; 32° 52' 01" N, 35° 32' 24" E) am Nordwestufer des Sees, spielen heute eine wichtige Rolle bei der Wasserversorgung des Staates Israel. Von hier wird Wasser bis nach Tel Aviv und in den Negev geleitet. Die Wasserentnahme führte aber auch dazu, dass der Wasserspiegel stark sank und sich die Schadstoffkonzentration im See erhöhte. Daher spielt Fischfang heute eigentlich keine wirtschaftliche Rolle mehr. Dagegen ist der See heute ein wichtiges innerisraelisches Tourismusgebiet. Entlang der Uferzone gibt es um den See herum eine Vielzahl von Badestränden. Die christlichen Pilgerstätten werden dagegen vornehmlich von nichtisraelischen Touristen besucht.

Literaturverzeichnis

1. Lexikonartikel

  • Biblisch-historisches Handwörterbuch, Göttingen 1962-1979
  • Neues Bibel-Lexikon, Zürich u.a. 1991-2001
  • Religion in Geschichte und Gegenwart, 4. Aufl., Tübingen 1998-2007
  • Calwer Bibellexikon, 2. Aufl., Stuttgart 2006
  • Herders Neues Bibellexikon, Freiburg u.a. 2008

2. Weitere Literatur

  • Cytryn-Silverman, K., 2010, The Road Inns (Khāns) in Bilād al-Shām, BAR International Series 2130, Oxford
  • Faßbeck, G. u.a. (Hgg.), 2003, Leben am See Gennesaret. Kulturgeschichtliche Entdeckungen in einer biblischen Region, Mainz
  • Katholisches Bibelwerk (Hg.), 2021, Der See Gennesaret, Themenheft Welt und Umwelt der Bibel 99
  • Klostermann, N., 2012, Die Entwicklung der Wasserstände des Sees Gennesaret anhand archäologischer Fundstätten, Welt und Umwelt der Bibel 63, 64-65
  • Lichtenberger, A., 2003, Kulte und Kultur der Dekapolis. Untersuchungen zu numismatischen, archäologischen und epigraphischen Zeugnissen, Abhandlungen des Deutschen Palästina-Vereins 29, Wiesbaden
  • Nun, M., 1998, Der See Genezareth und die Evangelien. Archäologische Forschungen eines jüdischen Fischers, Gießen
  • Shroder, J.F. u.a., 1999, Catastrophic Geomorphic Processes and Bethsaida Archaeology, Israel, in: R. Arav / R.A. Freund (Hgg.), Bethsaida. A City by the North Shore of the Sea of Galilee, Volume 2, Kirksville, 115-173
  • Thomsen, I., 2012, Flusspferde am See Gennesaret, Welt und Umwelt der Bibel 63, 60-61
  • Zangenberg, J., 2000, Wo liegt das neutestamentliche Gennesaret (Mk 6,53; Mt 14,34)? Ein exegetisch-landeskundlicher Ausflug ans Nordwestufer des „Galiläischen Meeres“, in: K. Erlemann / M. Ohst (Hgg.), Freundesgabe zum 70sten Geburtstag von Prof. Dr. Wilfried Eckey, Wuppertal, 90-104
  • Zangenberg, J. / Schröter, J. (Hgg.), 2012, Bauern, Fischer und Propheten. Galiläa zur Zeit Jesu, Darmstadt
  • Zwickel, W., 2003, Warum ist der See Gennesaret erst in neutestamentlicher Zeit von Bedeutung?, in: G. Brüske / A. Haendler-Kläsener (Hgg.), Oleum laetitiae. Festschrift B. Schwank, Jerusalemer Theologisches Forum 5; Münster, 39-43
  • Zwickel, W., 2013, Der See Gennesaret in hellenistischer und frührömischer Zeit, Zeitschrift für die Neutestamentliche Wissenschaft 104, 153-176
  • Zwickel, W., 2016a, The Sea of Galilee in Islamic Times, in: H.-P. Kuhnen (Hg.), Khirbat al-Minya. Der Umayyadenpalast am See Genezareth, Rahden, 85-109
  • Zwickel, W., 2016b, Der See Gennesaret, wie Jesus ihn kannte, in: M. Tilly / L. Triebel (Hgg.), Notwendige Begegnungen. Judentum und Christentum von der Antike bis zur Gegenwart. Beiträge aus Wissenschaft, Synagoge und Kirche. Festschrift U. Oelschläger / Textbuch zum 25jährigen Jubiläum der Erweiterung des Grundartikels der Kirchenordnung der Ev. Kirche in Hessen und Nassau, Darmstadt, 58-69
  • Zwickel, W., 2017a, Settlement History around the Sea of Galilee from the Neolithic to the Persian Period, Ägypten und Altes Testament 86, Münster
  • Zwickel, W., 2017b, Economic Conditions in the Area around the Sea of Galilee in Pre-Hellenistic Times, Journal of Landscape Ecology, 10, 141-153
  • Zwickel, W., 2020a, Roads around the Sea of Galilee from the Neolithic to the Persian Period, in: A. Otto u.a. (Hgg.), Proceedings of the 11th International Congress on the Archaeology of the Ancient Near East, Volume 1: Mobility in the Ancient Near East. Images in Context. Archaeology as Cultural Heritage. Engendering Near Eastern Archaeology. Societal Contexts of Religion. Shaping the Living Space, Wiesbaden, 105-116
  • Zwickel, W., 2020b, Glaube braucht Erinnerungsorte! Braucht Glaube Erinnerungsorte?, in: J. Koslowski / T.A. Leppek (Hgg.), Fides Quaerens Intellectum. Festschrift W. Dietz, Leipzig 2020, 293-299

Abbildungsverzeichnis

  • Der See Genesareth. © Klaus Koenen
  • Der See Gennesaret mit einigen wichtigen Ortschaften an seinem Ufer. © Wolfgang Zwickel
  • Hafenanlagen am See Gennesaret. © Wolfgang Zwickel
  • Politische Gliederung um den See Gennesaret im frühen 1. Jh. n. Chr.. © Wolfgang Zwickel

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