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5.4. Die Johannesbriefe

Im Neuen Testament sind 3 Briefe überliefert, die traditionell dem Zebedaïden Johannes zugeschrieben werden. Diese Verfasserangabe hat insofern ein gewisses Recht, als die Briefe aufgrund ihrer Sprache und Theologie dem Gemeindekreis zuzuordnen sind, dem wir auch das Johannesevangelium verdanken. Da aber das Evangelium sicher nicht vom Zebedaïden abgefasst worden ist, müssen ihm auch die Briefe abgesprochen werden.

Die historische Abfolge der Entstehung der Briefe ist in der Forschung umstritten. Vermutlich ist aber an der überlieferten Reihenfolge festzuhalten, da der 2Joh die Eskalation des Konfliktes voraussetzt, den der Verfasser des 1Joh noch argumentativ bewältigen will. Der 3Joh scheint dann in V.9 auf den 2Joh Bezug zu nehmen.

Kapitel zu den Johannesbriefen:

Digitale Bibelkunde

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Die Texte auf dieser Seite sind mit freundlicher Genehmigung übernommen aus:

Cover der Bibelkundes des Neuen Testaments von Klaus-Michael Bull

Bull, Klaus-Michael: Bibelkunde des Neuen Testaments. Die kanonischen Schriften und die Apostolischen Väter. Überblicke – Themakapitel – Glossar, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 8. Aufl. 2018.

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