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Baum des Lebens

Steht im Paradies. Wer von seinen Früchten isst, wird niemals sterben.

Der Baum des Lebens wird in 1. Mose/Genesis 2,9 und 1. Mose/Genesis 3,22-24 als einer der beiden Bäume in der Mitte des Paradieses erwähnt. (Der zweite ist der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse, 1. Mose/Genesis 2,9.17; 3,3­-5, dessen Früchte die Menschen nach Gottes Gebot nicht essen dürfen.) Dahinter steht die im alten Orient weit verbreitete Vorstellung von einer Pflanze, die ewiges Leben verleiht. Der Baum des Lebens wird in Darstellungen oft als Mischform aus Granatapfel und Weinstock gezeigt. Nach 1. Mose/Genesis 3,22-24 ist den Menschen der Zugang zum Baum des Lebens verwehrt, seit Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden.
Nach Offenbarung 22,2 wächst der Baum des Lebens wieder in der Mitte des neuen Jerusalems, das am Ende der Zeit vom Himmel auf die Erde herabkommt. Er trägt jeden Monat neue Früchte, und der Zugang zu ihm und damit zum ewigen Leben steht allen Bewohnern der Stadt offen.


(Quelle: ​BasisBibel. Das Neue Testament und die Psalmen, © 2012 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)

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