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Lexikon

Kuss, Otto

1. Biographie

Otto Kuss wurde am 6. Januar 1905 in Lauban / Schlesien in einem katholisch-pietistischen Elternhaus geboren. Nach dem Tod des Vaters zog er 1909 mit seiner Mutter nach Schweidnitz, wo er 1924 sein Abitur ablegte. Kuss studierte 1924-1928 in Breslau Theologie, mit einem Freisemester in Bonn 1925. Nach dem Examen und direkt vor der nun anstehenden Priesterweihe verließ Kuss das Alumnat in Breslau (DA 20), um in Berlin Klassische Philologie zu studieren (DA 20f). Trotz seiner lebenslang weiterbestehenden Begeisterung für die Antike kehrte Kuss zum ersten Oktober 1930 in das Alumnat zurück, da ihm die existentiellen Fragestellungen fehlten. Noch im selben Jahr promovierte er ebendort zum Dr. theol. mit einer Arbeit über die Adam-Christus-Parallele in Röm 5,12-21. Doktorvater war Friedrich Wilhelm Maier (1883-1957). Am 1. Februar 1931 empfing Kuss die Priesterweihe durch Kardinal Adolph Bertram (1859-1945). Kuss wurde Kaplan in Liegnitz, 1932 für kurze Zeit Präfekt am Erzbischöflichen Knabenkonvikt in Glogau. Die Zulassung zur Habilitation wurde ihm in Folge einer Stellungnahme gegen Alfred Rosenbergs ‚Mythos des zwanzigsten Jahrhunderts‘ im Religionsunterricht verweigert (DA 37.42). Kuss' Position wurde unhaltbar und er wurde 1933 als Domvikar und Studentenseelsorger nach Breslau geschickt (DA 37). Kuss begann mit einer regen Publikationstätigkeit, ohne sich unter dem erstarkenden NS-System noch akademische Chancen zu versprechen (DA 43). Gemeinsam mit dem schlesischen Priester Erich Kleineidam (1905-2005) gab er mehrere Sammelbände heraus. Prägend war das pastorale Interesse, seinen Zeitgenossen Orientierung während des Dritten Reiches zu bieten (Vorwort, 5). Im Rückblick empfand Kuss die Exegese dieser Zeit als mühsame und quälende „Gratwanderung“, zwischen der Arbeit der Wissenschaft und dogmatisch voreingenommenen Direktiven (DA 45). In der Schlussphase des Zweiten Weltkrieges verließ Kuss die Festung Breslau „unter größten Gefahren“ (Ernst 178) und kam nach Regensburg, dem Sitz des Pustet-Verlages, der seine wissenschaftlichen Arbeiten betreut hatte. Nur knapp überlebte er eine Typhusinfektion. Kuss war zunächst Kurat in Donaustauf. 1946 wurde er von der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Regensburg zum außerplanmäßigen Professor der Patrologie berufen. 1948-1960 war er Ordinarius für Neues Testament an der Erzbischöflichen Philosophisch-Theologischen Akademie in Paderborn. Kuss fand hier „eine neue Heimat“ (DA 59). 1960 folgte Kuss nach einigem Zögern dem Ruf nach München auf den Lehrstuhl für Neutestamentliche Exegese und Biblische Hermeneutik. Der Wechsel stellte für Kuss eine große akademische Herausforderung dar, zählte doch zu den bekannten Vorgängern in München u.a. der bereits 1957 verstorbene Maier (vgl. Ernst 179). Kuss etablierte sich in München auch dank seines lebhaften und begeisternden Vorlesungsstils. Vor allem der „Abend-Kuss“, seine Vorlesung am Freitagabend, genoss großes Ansehen (DA 86). Dem Prinzip des Fragmentarischen folgend (s.u.) präsentierte Kuss keine abgeschlossenen Gedankengebilde, sondern ließ die Hörer an Denkprozessen teilhaben (Wanetschek I, 9). 1966 gründete Kuss mit Schülern das Collegium Biblicum München. Seine Emeritierung zum 1. April 1973 empfand Kuss als Gewinn der „Freiheit von mannigfaltigen Zwängen und Rücksichten“ (DA 141), aber auch als „Abschied im Zorn“ nach „vielerlei Verletzungen auf mehreren Seiten“ (Ernst 178). Im Folgejahr brach Kuss zu einer Wanderung von 3.000 km von Flensburg-Kupfermühle nach Syrakus-Fonte-Aretusa auf, die er in 150 Tagesmärschen zurücklegte. Begleiter und Fahrer war sein Schüler Franz Hämmerle. Kuss wollte sich in der Begegnung mit Orten, Menschen, Erinnerungen noch einmal die für ihn prägenden Themen vor Augen stellen (DA 141). In diesen Jahren entstand sein Spätwerk (s.u.). Kuss starb am 7. Februar 1991 in Gütersloh und wurde auf dem Münchener Waldfriedhof bestattet.

2. Unterwegs mit Paulus – Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit

Kuss zählte nach dem Krieg zu den bedeutenden katholischen Exegeten. Schwerpunkte seiner Arbeit waren die Auseinandersetzung mit der Frage nach dem Verhältnis von Exegese und kirchlicher Verantwortung, die Paulusforschung und eine Theologie und Spiritualität des Fragmentarischen, des Unterwegsseins, des Suchens, Fragens und Zweifelns.

2.1. Paulus und Ökumene

Kuss publizierte in der von ihm mit Alfred Wikenhauser (1883-1960) begründeten Reihe des Regensburger Neuen Testaments die Kommentare zum → Hebräerbrief, → Römerbrief und → Galaterbrief und den beiden Korintherbriefen (→ Erster Korintherbrief, → Zweiter Korintherbrief). Daraus erwuchs sein bedeutendstes Werk, der großangelegte Römerbrief-Kommentar in drei Teilbänden (1957, 1959, 1978). Der Kommentar behandelt nur die Kapitel 1-11 und keine Einleitungsfragen. Es zeigt sich eine deutliche Entwicklung im theologischen Denken Kuss': Während der anfänglich dem Gedankengang des Apostels zustimmend folgt, zeigt sich bei der Erklärung von Röm 9-11 im dritten Teilband, dass seine Distanz (nicht nur) zu Paulus „erheblich gewachsen“ ist (Röm III, XIV; vgl. DA 108). Geprägt durch die Ereignisse der 60er und 70er Jahre einschließlich des Zweiten Vatikanums wurde aus Kuss' Ziel einer rein geschichtlichen Darstellung allmählich das Ziel einer „existenziellen Begegnung“ (DA 82; Vorwort Röm III, VIII). Bereits in der Berliner Studienzeit (s.o.) stellte Kuss Reflexionen zu den konfessionell unterschiedlichen Haltungen zur Bibel an (vgl. DA 24-29), später regte er im Sinne des ökumenischen Anliegens die Dissertation von Josef Hainz über Paulinische Gemeindetheologie und Gemeindeordnung an (Schröter 88f). Kritisch sah Kuss einen „Ökumenismus, der einen dogmatischen Generalnenner sucht“, da er keine „umfassend neue Einheit“, sondern nur eine „neue Sekte“ entstehen ließe (DA 71). Wichtigste Frucht seiner Beschäftigung mit Bibel, Kirche und Konfession ist der Aufsatz "Exegese und Theologie des Neuen Testamentes als Basis und Ärgernis jeder nachneutestamentlichen Theologie" von 1970.

2.2. Der Weg des Suchens und Zweifelns

2.2.1. Vorbild Friedrich Wilhelm Maier

Kuss' Haltung war zunehmend vom Zweifeln und Suchen bestimmt. Dies zeigt sich einerseits in seiner Lehrtätigkeit, andererseits in seiner „Alterstheologie“. Vorbild ist hier Maier (s.o.): Kuss teilte dessen Einstellung zum Neuen Testament als „ein Unendliches, Nie-zu-Ergründendes“ (Vorwort Röm II, VII) und eine nonkonformistische Haltung, mit der Kuss der Kirche zunehmend „nicht hörig, sondern kritisch fragend“ begegnet (Bracht 12). Aus dieser kritischen Haltung resultierte wohl, trotz Kuss' Positionierung gegen den Nationalsozialismus, der Vorwurf des Antisemitismus. Berger äußert noch 2014 die Ansicht, Kuss sei „maliziöser Antisemit“ gewesen (Berger 47). Tatsächlich finden sich spannungsvolle Äußerungen in Kuss' Werk, allerdings angelehnt an die paulinischen Antithesen. Mit seinen radikalen Aussagen gerade im Römerkommentar wollte Kuss wohl bewusst provokant auf Kernprobleme aufmerksam machen (vgl. Eckert 70). Die kritische Distanz auch zum Alten Testament, das er „Schrift(en) der Juden“ nannte (Bracht 17), lässt sich daher nur im Blick auf die zunehmende Ausweitung seiner Zweifel auf christliche Grundpositionen verstehen (vgl. Eckert 85).

Kuss war zudem von Maiers Lehrtätigkeit fasziniert. Wie er wollte Kuss den Hörenden immer neue Zugänge zum Geheimnis der Schrift eröffnen. Kuss wünschte sich außerdem von seinen Schülern ein ähnlich inniges lebenslanges Verhältnis wie das seine zu Maier (DA 76). Daraus entstanden Konflikte, wenn Kuss gegen seine Erwartungen getroffene Entscheidungen als Undankbarkeit deutete (Bracht 12), obwohl er selbst sich das Ziel gesetzt hatte, die Schüler „auf den je eigenen Weg zu bringen“ (DA 84). Als Hochschullehrer brillierte Kuss. Seine Vorlesungen waren mit Anekdoten aus seinem Leben sowie Seitenhieben auf seine Kollegen gespickt und gut besucht. Kuss initiierte die Studienreihe „Biblische Untersuchungen“ zur Veröffentlichung der Dissertationen. Die Betonung seiner alleinigen Herausgeberschaft der Bände 1-13 lässt den Stolz darauf erkennen (DA 90-95). Aus heutiger Sicht wird deutlich, dass Kuss seine wissenschaftliche Kooperation mit Fachkollegen vor allem auf den Schülerkreis beschränkte. Dies hat sich auf die Akzeptanz und Beteiligung der Kuss-Schule in der Forschungsarbeit negativ ausgewirkt (Ernst 178.181).

2.2.2. Gewandelte Religiosität im Alter

In den eigenständigen autobiographischen Schriften FN (1978), DA (1981) und JuS (1983) reflektierte Kuss seine Erfahrungen im Abseits, den Einbruch des Zweiten Vatikanums und seine gewandelten Religiosität im Alter. Geprägt vom Gefühl des Weggehens und Nichtwissens, der Skepsis und Hilflosigkeit sah Kuss den fragmentarische Charakter des Lebens und die Bestimmung zum ständigen Unterwegssein. Im Rückblick sieht Kuss in seinem gesamten Leben „erfreulich unruhige Zeiten“, die immer neu zur Stellungnahme herausforderten (DA 151). Als historische Wegmarken benennt er Konzilien, Weltkriege und Erkenntnisse der Naturwissenschaften. So hätte lange Vorbereitetes, aber von der Gewohnheit Verhülltes, in Bewegung gesetzt werden können (DA 132). Kuss fühlte ein „Sich-Unterscheiden“ vom alten kirchlichen Milieu und empfand sich gerade in den späten Lebensjahren als „Außenseiter“ und „Einzelgänger“ (DA 2, vgl. FN 116). Immer wieder litt er unter Depressionen (vgl. Wanetschek II, 273). Dieser Umbruchprozess machte schließlich einen Neuanfang nötig (DA 151f).

2.2.3. Unterwegs mit Sokrates, Jesus, Paulus und Nietzsche

Der Neuanfang wurde in seinen Wanderungen manifest. Auf zwei große Wanderungen 1967 und 1970 folgte 1974 seine größte Wanderung (s.o.). Besonders nach der Emeritierung fühlte sich Kuss „auf dem Weg in ein noch unbekanntes Land“ (DA 97). Diese Haltung prägte seine christliche und theologische Existenz. Der Wegbericht zu seiner großen Wanderung (JuS) sammelt Eindrücke und Reflexionen. Von den 150 angelegten Kapiteln ist nur ein Drittel ausgeführt. In den Reise-Fragmenten entwickelte Kuss eine „Philosophie des Weges“. Laufen setzt für ihn das Denken in Bewegung. Dabei beruft er sich auf den Wanderer Jesus (Eckert 85, vgl. JuS 27), den er als religiösen, dem kirchlichen Establishment auf der Suche nach Neuem „in natürlichem Widerwillen“ abgeneigten Einzelgänger beschreibt (DA 77). Sokrates steht für Kuss für das Eingeständnis des Nichtwissens (JuS 352). Er war seine Idealfigur sowohl für die Rückfrage nach Jesus als auch für eine „wahrhaftige“ Existenz (vgl. DA 141-148). Ebenso sah Kuss bei Nietzsche und Paulus das Leben und Denken im Unterwegssein verwirklicht. Aus der Haltung der Skepsis heraus ist für Kuss dabei das Suchen, Fragen und Zweifeln wichtig, nicht das Ankommen und Besitzen (DA 19.161-163). Am Ende des Weges bleiben die Fragen „Woher? Wohin? Wozu? Warum?“ (DA 153.155.158.161). Kuss' Antwort ist das demütige Einverstandensein mit dem, was war, was ist, was kommt und kommen kann (DA 161).

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Auswahlbibliographie der Werke von Otto Kuss (in chronolog. Reihenfolge)

  • Kuss, O., 1930, Röm. 5,12-21. Die Adam-Christus-Parallele exegetisch und biblisch-theologisch untersucht (Teildruck). Ohlau i. Schl.
  • Kleineidam, E. / Kuss, O., 1935, Die Kirche in der Zeitenwende, Paderborn
  • Kuss, O., 1935, Der Christ in der religiösen Situation der Gegenwart, in: Kleineidam, E. / Kuss, O., Die Kirche in der Zeitenwende, Paderborn, 9-26
  • Kuss, O., 21937, Die Theologie des Neuen Testamentes. Eine Einführung, Regensburg
  • Kuss, O. / Kleineidam, Erich (Hgg.), 1938, Die Heilige Schrift. In: Die Kirche und die Welt. Beiträge zur christlichen Besinnung in der Gegenwart, Salzburg, 48-69
  • Kuss, O., 1938, Was ist Christentum? Die Grundgedanken des Neuen Testamentes, Regensburg
  • Kuss, O., 1940, Die Briefe an die Römer, Korinther und Galater, RNT 6, Regensburg
  • Kuss, O., 1942, Bemerkungen zu der religiösen Lage des Gegenwartsmenschen und der christlichen Verkündigung, in: Puzik, E. / Kuss, O. (Hgg.), Sacramentum Ordinis. Geschichtliche und systematische Beiträge, Breslau, 18-87
  • Kleineidam, E. (Hg.), 1950, Amt und Sendung. Beiträge zu seelsorglichen und religiösen Fragen, Freiburg
  • Kuss, O., 1953, Der Brief an die Hebräer, RNT 8, Regensburg
  • Kuss, O., 1967, Auslegung und Verkündigung. Bd. 2: Biblische Vorträge und Meditationen, Regensburg
  • Kuss, O., 1957, Der Römerbrief. 1. Lieferung (Röm 1,1-6,11), Regensburg
  • Kuss, O., 1959, Der Römerbrief. 2. Lieferung (Röm 6,11-8,19), Regensburg (= Röm II)
  • Kuss, O., (1961), Exegese als theologische Aufgabe, BZ NF 5, 161-185
  • Kuss, O., 1971, Paulus. Die Rolle des Apostels in der theologischen Entwicklung der Urkirche, Auslegung und Verkündigung 3, Regensburg
  • Kuss, O., 1972, Exegese und Theologie des Neuen Testamentes als Basis und Ärgernis jeder nachneutestamentlichen Theologie, in: Ernst, J. (Hg.), Schriftauslegung. Beiträge zur Hermeneutik des Neuen Testamentes und im Neuen Testament, 359-408
  • Kuss, O., 1978, Der Römerbrief. 3. Lieferung (Röm 8,19-11,36), Regensburg (= Röm III)
  • Kuss, O., 1978 (nur Privatdruck), Fragmentarische Notizen eines Außenseiters (= FN)
  • Kuss, O., 1981 (nur Privatdruck), Dankbarer Abschied, München (= DA)
  • Kuss, O., 1982 (nur Privatdruck), Jesus und Sokrates (= JuS)
  • Kuss, O., 22007, Persönliche Gedanken. Niedergelegt in einem (nicht abgeschickten) FAZ-Fragebogen, in: Hainz, J. (Hg.), Unterwegs mit Paulus. Otto Kuss zum 100. Geburtstag, Regensburg, 268-270

(Mit-)Herausgeberschaften:

  • „Regensburger Neues Testament“ (RNT) (darunter einige Bände aus seiner Feder) gemeinsam mit A. Wikenhauser, 1938 begründet, seit 1969 Neubearbeitung.
  • Mitherausgeber der bibeltheologischen Reihe „Biblische Untersuchungen“ seit 1967.

2. Auswahlbibliographie der Werke über Otto Kuss (in alphabet. Reihenfolge)

  • Backhaus, K., 22007, Zermürbung und Zuversicht. Otto Kuss als Ausleger des Hebräerbriefs, in: Hainz, J. (Hg.), Unterwegs mit Paulus. Otto Kuss zum 100. Geburtstag, Regensburg, 235-256
  • Berger, K., 2014, Theologie als Abenteuer. Gespräche mit Veit Neumann, Würzburg
  • Bracht, W., 22007, Erinnerungen an Person und Werk von Otto Kuss, in: Hainz, J. (Hg.), Unterwegs mit Paulus. Otto Kuss zum 100. Geburtstag, Regensburg, 10-39 (= Bracht)
  • Brandt, H. J. / Hengst, K., 2014, Geschichte des Erzbistums Paderborn. Vierter Band. Das Bistum Paderborn 1940-2010, Paderborn, 192-193 (= Brandt / Hengst)
  • Eckert, J., 22007, Christentum – Judentum. Antisemitismus bei Otto Kuss?, in: Hainz, J. (Hg.), Unterwegs mit Paulus. Otto Kuss zum 100. Geburtstag, Regensburg, 70-86 (= Eckert)
  • Ernst, J., (2005), Gedanken über Otto Kuss den Hundertjährigen, MThZ 56, 176-183; und dann später auch erschienen 22007: Hainz, J. (Hg.): Unterwegs mit Paulus. Otto Kuss zum 100. Geburtstag, 259-267.
  • Gatz, E. (Hg.), 2011, Wie Priester leben und arbeiten. Quellen zur Lebenskultur und Arbeitswelt des deutschen Seelsorgeklerus seit dem Ende des 18. Jahrhunderts, Regensburg (= Ernst)
  • Gnilka, J., (1991), Nachruf auf Prof. Dr. Otto Kuss, MThZ 42, 271-273
  • Gottschalk, J., 1983, Wider den ‚Mythus des 20. Jahrhunderts‘. Zu einer Publikation der schlesischen Priester Erich Kleineidam und Otto Kuss aus dem Jahre 1935, in: Archiv für schlesische Kirchengeschichte, Bd. 41, Münster, 67-96
  • Hämmerle, F., 22007, Mit Otto Kuss unterwegs von München nach Syrakus, in: Hainz, J. (Hg.), Unterwegs mit Paulus. Otto Kuss zum 100. Geburtstag, Regensburg, 283-289 (= Hämmerle)
  • Lohse, E., 22007, Otto Kuss als Ausleger des Römerbriefs, in: Hainz, J. (Hg.), Unterwegs mit Paulus. Otto Kuss zum 100. Geburtstag, Regensburg, 40-56.
  • Peterson, E. / Nichtweiß, B. (Hgg.), 2009, Erik Peterson. Ausgewählte Schriften. Theologie und Theologen. Briefwechsel mit Karl Barth u.a., Reflexionen und Erinnerungen, Bd. 9 / 2, Würzburg, 481f, 506f
  • Schmitt, Ch., (1998), Otto Kuss, BBKL 14, 1169-1172
  • Schröter, J., 22007, Gottes Versöhnungstat und das Wirken des Paulus. Zur Gestaltwertung des Evangeliums nach 2 Kor 5,18-21, in: Hainz, J. (Hg.), Unterwegs mit Paulus. Otto Kuss zum 100. Geburtstag, Regensburg, 87-107
  • Wachinger, L.,(2006), Widerspruch und Eigensinn, Orientierung 70, 149-154
  • Wanetschek, H., (1990), Vor allem der »AbendKuss«. Univ.-Prof. Dr. Otto Kuss 85 Jahre alt, Klerusblatt 70, 9 (= Wanetschek I)
  • Wanetschek, H.: Otto Kuss – Erinnerungen an seine letzten Lebensjahre, in: Hainz, J. (Hg.), Unterwegs mit Paulus. Otto Kuss zum 100. Geburtstag, Regensburg, 271-282 (= Wanetschek II)

Kurzbiographie von Otto Kuss:

http://www.kaththeol.uni-muenchen.de/gesch_fakultaet/profs_1826_2013/kuss/index.html

Kurzbiographie von Friedrich Wilhelm Maier:

http://www.kaththeol.uni-muenchen.de/gesch\_fakultaet/profs\_1826\_2013/maier/index.html

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