Tür

(Jes 6,4; Hes 41,21; 43,8) Der Rahmen, in den eine Tür eingesetzt wurde, bestand bei Palästen und Tempeln aus zwei steinernen Türpfosten sowie Türsturz und Schwelle, die aus je einem Stein gehauen waren. In Sturz und Schwelle waren Löcher gebohrt, in denen sich die Zapfen der Tür drehten (Türangeln in unserem heutigen Sinne kannte man noch nicht). In Jes 6,4 ist in die »Schwellen« die Oberschwelle (= Türsturz) eingeschlossen. Der hebräische Text hat dort noch ein nicht sicher deutbares Wort, das unübersetzt geblieben ist; möglicherweise ist von den »Türzapfen in den Schwellen« die Rede. Bei Wohnhäusern bestand der Rahmen in der Regel aus Holz. Zur rechtlichen Bedeutung der Tür als Eingang Schwelle.