Seleuziden

Griechisches Geschlecht, das nach dem Tod Alexanders des Großen eines seiner Nachfolgereiche beherrschte. Es leitet sich von Seleukus I. (312–280 v.Chr.) her. Das Reich der Seleuziden reichte zur Zeit seiner größten Ausdehnung vom Bosporus bis an die indische Grenze. Mit dem ägyptischen Reich der Ptolemäer kämpften die Seleuziden verschiedentlich um Syrien/Palästina. Durch die Politik des Seleuziden Antiochus IV. (175–164 v.Chr.), der die griechische Kultur und Religion als einigendes Band seines Reiches überall durchzusetzen versuchte, wurden die Makkabäerkämpfe ausgelöst (1Makk 1–2).