Seïr

(= behaart/bewaldet; 1Mo 32,4; 4Mo 24,18; Hes 35,15) Ein Bergland im Gebiet Edoms, in dem ursprünglich die Horiter wohnten (1Mo 14,6; 36,20-21; 5Mo 2,12.22). Als die Edomiter sich nach der Zerstörung Jerusalems 587 v.Chr. im Bergland westlich der Senke zwischen Totem und Rotem Meer festsetzten, erhielt auch dieses Gebiet den Namen Seïr (vgl. Jos 11,17; 12,7, wo dieser spätere Sprachgebrauch vorliegt, ebenso für Edom in Jos 15,1). In Jos 15,10 wird ein Berg Seïr an der Nordgrenze Judas in der Nähe von Kesalon erwähnt.