Mantel

Die normale Kleidung in Israel bestand aus einem Untergewand (Hemd) und einem Obergewand, dem Mantel. Der Mantel war ein großes viereckiges Tuch aus grobem Garn, das über die Schultern geworfen wurde und seitlich Öffnungen für die Arme hatte. Er diente auch zum Transport von Gegenständen (z.B. 2Mo 12,34; Ri 8,25) und beim Schlafen als Decke und durfte deshalb nicht gepfändet werden (2Mo 22,25-26). An den vier Ecken des Manteltuches befanden sich die in 4Mo 15,37-40; 5Mo 22,12 vorgeschriebenen Quasten.