Lampen

Sie bestanden bis um 300 v.Chr. aus offenen Tonschalen mit einer oder mehreren Ausbuchtungen am Rand zur Aufnahme der Dochte. Der Ausbuchtung gab man im Lauf der Zeit immer ausgeprägtere Schnabelform. Später waren die Lampen bis auf eine Einfüllöffnung in der Mitte und ein kleines Loch für den Docht (aus Flachs oder anderen Fasern) geschlossen. Als Brennstoff diente Olivenöl oder Fett, eine Füllung reichte für 2–4 Stunden. An die Stelle der Tonlampen traten für besondere Zwecke entsprechend geformte aus Metall. Der besonders kunstvoll gestaltete goldene Leuchter in der Stiftshütte (2Mo 25,31-39) war keine Lampe, sondern ein Träger von Lampen.