Götzenopferfleisch

Fleisch von Tieren, die heidnischen Göttern als Opfer geweiht wurden. Dazu gehört a) alles Fleisch, das bei einer heidnischen Kultmahlzeit verzehrt wurde, aber auch b) das auf dem Markt gekaufte Fleisch (weil übrig gebliebenes Opferfleisch auf den Markt kam). Paulus verbot den Christen die Teilnahme an heidnischen Kultmahlzeiten, gab aber den Genuss von Götzenopferfleisch frei, wenn es auf dem Markt gekauft oder bei Einladungen in Privathäusern angeboten wurde. Doch soll mit Rücksicht auf ängstliche (judenchristliche) Gemeindeglieder gegebenenfalls lieber darauf verzichtet werden (vgl. 1Kor 8).