Gei├čel

Die bei den Römern übliche Geißel, bestehend aus Lederriemen, die mit Knochen- und Metallstücken versehen waren, wurde im Rahmen der Geißelung angewandt, die der Kreuzigung eines Verbrechers vorauszugehen pflegte und so auch an Jesus vollzogen wurde (Mk 15,15). Eine solche Geißelung konnte schon für sich allein genommen den Tod zur Folge haben. Wo sonst noch im Neuen Testament von Geißel und Geißelung die Rede ist, handelt es sich um die jüdische Synagogenstrafe, die mit Peitschen oder Stöcken durchgeführt wurde (Mk 13,9; Apg 5,40; 2Kor 11,24-25; vgl. 5Mo 25,2-3; Synagoge). Zu Apg 22,24-25.