Fremdling

(auch »Gast«) Im Unterschied zum Ausländer ein Heimatloser, der – als Flüchtling oder Angehöriger der vorisraelitischen Landesbewohner – in Israel wohnhaft geworden ist und dort als Schutzbürger gewisse Rechte genießt, ohne Vollbürger zu sein (2Mo 22,20; 3Mo 19,33). Immerhin kann er durch Beschneidung in die Kultgemeinde Israels aufgenommen werden (2Mo 12,48). Auch ein Israelit, der sich im Gebiet eines anderen israelitischen Stammes aufhält, kann als Fremdling bezeichnet werden (Ri 19,1).