Feste Israels

Die drei alten Jahresfeste (2Mo 23,14-17) waren zunächst Erntefeste und wurden dann mit der Erinnerung an Gottes Taten in der Geschichte Israels verbunden: das |pPassa|&#Passa, Passafest, Passamahl (zusammen mit dem Fest der Ungesäuerten |pBrote|&#Brot, ungesäuertes) zum Beginn der Gerstenernte mit dem Gedenken an den Auszug aus Ägypten (2Mo 12–13; 4Mo 28,16-25); das Wochenfest (Pfingstfest) sieben Wochen später zum Beginn der Weizenernte mit der Erinnerung an die Gesetzgebung (3Mo 23,15-21; 4Mo 28,26); das Fest der Obst- und Weinernte (Laubhüttenfest) im Herbst mit der Bewahrung Israels in der Wüste (3Mo 23,34-36.39-43). Dazu kamen das Neujahrsfest am ersten Tag des siebten Monats (3Mo 23,24-25; 4Mo 29,1-6) und zehn Tage später der Große Versöhnungstag (3Mo 16), an dem man nicht gemeinsam feierte, sondern fastete. Jüngere Feste waren das |pPurimfest|&#Purimfest (Est 3,7; 9,26-28) und das Fest der Tempelweihe zum Gedenken an die Wiederweihung des Tempels durch den Makkabäer Judas (1Makk 4,59). Im Neuen Testament sind erwähnt das Passa (Mt 26,2), das Pfingstfest (Apg 2,1), das Laubhüttenfest (Joh 7,2), das Tempelweihfest (Joh 10,22) und der Versöhnungstag (Hebr 9,7).