9Daher marterten sie ihn weiter wie den Ersten. Als er nun in den letzten Zügen lag, sprach er: Du verruchter Mensch, du nimmst uns wohl das zeitliche Leben; aber der König der Welt wird uns, die wir um seiner Gesetze willen sterben, wieder erwecken in der Auferstehung zum ewigen Leben.

10Danach nahmen sie den Dritten und trieben auch mit ihm ihren Mutwillen. Und als sie es von ihm forderten, streckte er sogleich die Zunge heraus und hielt unerschrocken die Hände hin und sagte tapfer:

11Diese Glieder sind mir vom Himmel gegeben; darum will ich sie gern gering achten um seiner Gesetze willen; denn ich hoffe, er wird sie mir wiedergeben.

12Der König aber und seine Diener wunderten sich darüber, dass der Jüngling so mutig war und die Marter für nichts achtete.

13Als auch dieser aus dem Leben geschieden war, peinigten sie den Vierten ebenso und geißelten ihn.

14Als es aber mit ihm zum Sterben ging, sprach er: Das ist für uns ein großer Trost: Die Menschen können uns töten, aber wir hoffen auf Gottes Verheißung, dass er uns wieder auferwecken wird; du aber wirst nicht auferweckt werden zum Leben.