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Psalm 136 als biblischer Ausdruck von Freude und Dank

Yvonne Thöne

Kurzbeschreibung:
Ein Unterrichtsentwurf zum Hymnus Psalm 136 für die 3./4. Klasse Grundschule. Im Zentrum steht die kreative Gestaltung eines eigenen, individuellen Dankpsalms.
Zusätzliche Autoreninformation: Yvonne Thöne
Mitarbeiterin, Universität Kassel
Kategorie:
Unterrichtsentwurf
Schulform:
Grundschule
Bibelstellenbezug:
Ps 136
Zusätzliche Skripturen:
Psalm 135
Weitere Schlagworte:
Altest Testament; beten; Dank; Dankbarkeit; Gebet; Lobpreis; Psalm; Psalter; Exodus; Schöpfung; Gott

1. Einbettung in die Unterrichtseinheit

Im Rahmen dieser Unterrichtseinheit sollen die SchülerInnen ausgewählte Psalmen als elementare biblische Ausdrucksform von menschlichen Erfahrungen und Gefühlen kennenlernen und als Lebenshilfe, als Bereicherung für ihren Glauben und als Ausgangspunkt für das eigene Gebet begreifen.

1./2. Stunde: Vertrauen – Angst – Geborgenheit. (Psalm 23)

Ausgangspunkt sind Grunderfahrungen von Angst und Geborgenheit. In der verbalen und künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Psalm sollen die SchülerInnen ihre Erfahrungen sowie die Gottesbilder von Gott als Hirten und Gastgeber reflektieren. In Kleingruppen stellen die Kinder Standbilder zu ausgewählten Textpassagen. Die Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse, welche anschließend gemeinsam reflektiert werden.

3. Stunde: Freude und Dank. (Psalm 136)

Ein Bild dient als Einstiegsimpuls und Gesprächsanlass, um an die eigenen Erfahrungen von Freude im Leben der Kinder anzuknüpfen. Im Zentrum stehen schließlich die künstlerische Gestaltung sowie das Verfassen eigener Dankpsalmen, welche abschließend präsentiert werden.

4. Stunde: Ich bin einzigartig. (Psalm 139)

Die SchülerInnen sollen die Erfahrung der Einzigartigkeit mit Psalm 139 verknüpfen. Ausgangspunkt dafür stellt eine Steinmeditation dar, welche verdeutlichen soll, dass alle Dinge einzigartig und wunderbar gemacht sind.

5. Stunde: Ich bin wie ausgeschüttetes Wasser. (Psalm 22)

Im Rahmen dieser Stunde sollen die Kinder in die biblische Sprache der Klage eingeführt werden. Den Gefühlen der (Gott-)Verlassenheit, Trauer und Not werden hier in Form von sprechenden Standbildern Raum gegeben.

6. Stunde: Buße und Vergebung. (Psalm 51)

Im Zentrum der sechsten Stunde steht der Bußpsalm 51. Menschliches Fehlverhalten, Buße und gegenseitige Vergebung werden meditativ und künstlerisch reflektiert.

7. Stunde: Lob der Schöpfung. (Psalm 104)

In der abschließenden siebten Stunde setzen sich die Kinder mit dem Schöpfungspsalm 104 auseinander, indem sie ihn – zunächst in Kleingruppen, schließlich im Klassenverband – gemeinsam mit Musikinstrumenten vertonen.

 

2. Zentrale Aspekte des Themas

Der alttestamentliche Psalter (griech. psalmos = Lied) ist eine Zusammenstellung von 150 Liedern, Gebeten und Gedichten, welcher seine heutige Endgestalt um etwa 150 v. Chr. erhalten hat (vgl. Zenger, 2004, 1039). Das vielgestaltige Gebetbuch Israels und der Kirche ist – analog zur Gliederung des Pentateuchs – in fünf Bücher unterteilt. Darüber hinaus finden sich auch Psalmen außerhalb des Psalters (z.B. Ex 15,1-8). Erich Zenger unterscheidet zwischen sieben charakteristischen Psalmengattungen: Klagepsalmen, Bittpsalmen, Hymnen/Lobpsalmen, Dankpsalmen, Zionspsalmen, Königspsalmen und Weisheitspsalmen (vgl. Zenger, 2004, 1037).

Psalm 136 ist, so wie sein Nachbarpsalm 135, der Gattung des Hymnus bzw. Lobpsalms zuzuordnen. Beide im 4./3. Jh. v. Chr. entstandene Psalmen präsentieren einen „schlagenden“ Gott, der mit seiner königlichen Allmacht die Schwachen und Unterdrückten errettet und die Mächtigen vernichtet. Sie lehnen dabei jedoch jegliche menschliche Gewalt als Widerspruch gegen die göttliche Rechtsordnung ab.

Der Aufbau von Psalm 136 ist typisch für einen Hymnus, beginnend mit der dreimaligen Aufforderung zum Lob/Dank, Durchführung des Lobes, eingeleitet mit ki/denn („…denn seine Güte währet ewiglich“.) und dem Ausklang („Danket dem Gott des Himmels, denn seine Güte währet ewiglich“. 136,26). Der hymnische Hauptteil ist in drei Teile gegliedert (vgl. Zenger, 2004, 1198f.):

136,4-9:          Dank für Gottes Schöpferhandeln

136,10-22:      Dank für Gottes Wirken in der Geschichte Israels

136,23-25:      Dank für Gottes Wirken im Leben der PsalmenbeterInnen

Der Hymnus beschreibt also die rettende Macht und chäsäd (Güte, Zuwendung, Gnade) JHWHs, „die er bei der Erschaffung der Welt und in der Anfangsgeschichte seines Volkes geoffenbart hat und die er gerade in der Gegenwart […] weiterhin erweist“ (Zenger, 2004, 1197). Die stetig wiederkehrende liturgische Formel „denn seine Güte währet ewiglich“ verleiht dem Psalm dabei eine litaneiartige Struktur.

An dieser Stelle ist eine didaktische Reduktion notwendig, da die von traditionellen Bibelübersetzungen verwendeten Begriffe wie Güte (Luther) oder Huld (Einheitsübersetzung) zu abstrakt für die Kinder sind. Chäsäd steht für die liebevolle Zuwendung Gottes zu seinen Geschöpfen, welche olam (für immer, endlos, Ewigkeit) ist, daher ist es denkbar, frei zu übersetzen: „denn er liebt uns ohne Ende“.

Ebenso ist es sinnvoll, die Verse 17-20 (Macht JHWHs über weltliche Herrscher) auszulassen, da die erwähnten Könige den SchülerInnen allesamt unbekannt sein dürften und zudem das (durchaus problematische) Bild des „schlagenden Gottes“ abgemildert wird. So ist es möglich, aus Gründen der besseren Lesbarkeit – in Anlehnung an Martin Polster (vgl. Polster, 2006, 80f.) – unter Beibehaltung der charakteristischen Struktur, den Psalm von ursprünglich 26 auf 10 Verse zusammenzufassen (siehe Anhang).

 

3. Zentrale Aspekte in der persönlichen Begegnung der/des Lehrenden mit dem Thema

Meine persönliche Liebe zu den Psalmen möchte ich an die SchülerInnen weitervermitteln. Sie spiegeln so vielfältige Stimmungslagen und Gefühlszustände wieder, dass sie einen in jeder Lebensphase begleiten können. Psalmen helfen, Worte zu finden, wo die eigenen versagen. Das kann auch im – vermeintlich „einfachen“ – Bereich des Dankens geschehen. Denn viele glückliche Lebensumstände werden als selbstverständlich erachtet; Psalm 136 kann dafür sensibilisieren, diese guten Gaben wahrzunehmen und daraus resultierend eine Dankeshaltung Gott gegenüber zu entwickeln. Denn letztlich ist Gott Ursprung alles Guten. Es gibt über tausend gute Gründe zu beten: „Dankt JHWH, denn er ist freundlich, denn seine Güte währet ewig!“

 

4. Zur Begegnung zwischen SchülerIn und Thema

Indem im Religionsunterricht - exemplarisch an biblischen Texten - die Erfahrungen und mit ihnen verknüpfte Empfindungen der SchülerInnen zur Sprache kommen (Freude, Dank, Not, Verzweiflung, Angst, Vertrauen, Geborgenheit usw.), kommen auch Grundsituationen oder Grundfragen menschlicher Existenz zur Sprache. Gerade in der Grundschule „stellt sich bei der Bearbeitung biblischer Texte im Unterricht weniger die Frage nach historischer Faktizität. Vielmehr geht es um ihre Authentizität und die Relevanz für das eigene Leben. Dabei erschließen sich Lebenssituationen der Kinder und biblische Texte gegenseitig in einem dialogischen Prozeß“ (Rahmenplan Grundschule, 1995, 37).

Besonders geeignet für diese gegenseitige Erschließung erscheinen die Psalmen, denn sie bringen „elementare Erfahrungen so unverstellt und kraftvoll zur Sprache, dass viele sich mit dem, was ihnen selbst widerfährt, darin erkennen“ (Berg, 1999, 286). Zudem bieten sie eine Fülle von Bildern und Symbolen, unterschiedliche und vielfältige Gottesbilder sowie ein reiches und differenziertes Verständnis von Gebet.

Die Freude über Dinge und Ereignisse – der Kirschbaum im Garten, das Pflegepferd, der Schwimmbadbesuch – gehört zu den elementaren, alltäglichen Erfahrungen der Kinder. Im Rahmen dieser Unterrichtsstunde sollen die SchülerInnen diese positiven Elemente in ihrem Leben bewusst wahrnehmen und diesen gegenüber eine Dankeshaltung entwickeln. „Dank und Lob ist eine Antwort auf erfahrene Zuwendung“ (Rahmenplan Grundschule, 1995, 60) – sei es die Zuwendung anderer Menschen oder die Zuwendung Gottes. Letztlich ist, so Psalm 136, Gott der Ursprung alles Guten und so ist es auch Zielperspektive des Rahmenplans Grundschule, dass sich die Kinder bewusst machen, dass alles ein Geschenk des Schöpfers ist und sieht Psalm 136 als Bestandteil des Bausteins Danken und Loben des übergreifenden Themas Gebet im Religionsunterricht der Primarstufe vor (vgl. Rahmenplan Grundschule, 1995, 59f.). Die SchülerInnen sollen ihren Besitz und ihre – im allgemeinen – glücklichen Umstände, in denen sie leben, nicht bloß als gegeben hinnehmen, sondern diese 1. als positive Elemente in ihrem Leben wahrnehmen, 2. als Geschenk Gottes wahrnehmen und 3. daraus eine Dankeshaltung gegenüber Gott entwickeln. Im Danken und Loben, der eigentlichen „Sprache der Freude“ (Baldermann, 2005, 147), vollzieht sich eine Gotteserfahrung, in welcher die Kinder diesem begegnen können.

Der Lobpsalm 136 vermittelt den SchülerInnen so nicht nur eine positive Lebenseinstellung, sondern besticht auch durch die drei Perspektiven, die er eröffnet: 1. Den Blick auf die Schöpfung bzw. „Dinge“ 2. Den Blick auf (geschichtliche) Ereignisse im Leben der Gemeinschaft bzw. des Individuums 3. Den Blick auf Gottes Versorgung und Zuwendung. Dies offenbart den Kindern das jüdisch-christliche Bild des wirkmächtigen Gottes, der in die Geschichte eingreift bzw. im Leben des Individuums handelt.

Der Psalm erzählt von dem zentralen Ereignis des Alten Testaments, dem Exodus, welches die SchülerInnen im vergangenen Halbjahr ausführlich in einer Einheit behandelt haben. Dieser motivierende Widererkennungseffekt demonstriert so einerseits erneut die Bedeutung des Exodus-Ereignisses als auch den Wert des zuvor Gelernten.

Durch die Behandlung des Psalms profitieren die SchülerInnen sowohl kognitiv (Kennenlernen eines Lobpsalms, Stellenwert des Exodus) als auch emotional (Freude und Dank im eigenen Leben entdecken und lustvoll ausdrücken). Das Thema hat einen direkten Bezug zur Lebenswelt der Kinder (siehe Didaktische Grundsätze des Rahmenplans Grundschule, 1995, 27f.). Die biblische Überlieferung wird nicht bloß aus der Distanz behandelt, sondern die Kinder können ihre eigenen Erfahrungen mündlich, schriftlich und künstlerisch ausdrücken und verarbeiten (Gegenwartsbezug). Die aus diesen Verarbeitungs- und Reflexionsprozessen gewonnenen Einsichten und Erkenntnisse sind in zahlreichen, aktuellen und zukünftigen Lebenszusammenhängen von bleibender Bedeutung für die Kinder (Zukunftsbezug).

Die SchülerInnen der Klassenstufe 3 und 4 befinden sich nach Jean Piaget im konkret-operationalen Stadium (vgl. Grom, 1981, 325ff.). In diesem Stadium (ca. 7 bis 11 Jahre) sind gedankliche Operationen zwar an anschaulich erfahrbare Inhalte gebunden, sie zeichnen sich jedoch durch eine größere Beweglichkeit aus (verglichen mit dem präoperationalen Stadium). Verschiedene Aspekte eines Gegenstandes oder Vorgangs können gleichzeitig erfasst werden und zueinander in Beziehung gesetzt werden. Der frühkindliche Egozentrismus nimmt ab und die Kinder sind in der Lage, andere Perspektiven einzunehmen. Die SchülerInnen können sich also in biblische AkteurInnen hineinversetzen und die Geschehnisse auf ihre eigene Erfahrungs- und Lebenssituation übertragen.

Nach J.W. Fowlers Stufentheorie der Glaubensentwicklung befinden sich die SchülerInnen dieser Altersgruppe in dem Stadium des mythisch-wörtlichen Glaubens (Fowler, 1991, 151ff.). Während dieser auch als „Buchstabenglaube“ bezeichneten Phase nimmt der Realitätssinn der Kinder zu und sie beginnen, Glaubensvorstellungen in Frage zu stellen. Das Gottesbild ist jedoch noch von Anthropomorphismen geprägt. Durch die vielfältigen Gottesbilder der Psalmen sollen den SchülerInnen neue Impulse zur persönlichen Auseinandersetzung gegeben werden, die bereichernd sind für den Übergang in die folgende Stufe des synthetisch-konventionellen Glaubens.

 

5. Bausteine zur Stundenplanung


Möglicher Einstieg

Um an die Thematik anzuknüpfen und einen Rückbezug zur vergangenen Stunde herzustellen singen die SchülerInnen gemeinsam ein thematisch passendes Lied (z.B. Sei mein Pilot). Das Musikstück könnte von der Lehrkraft oder Kindern auf einem Instrument begleitet werden und ermöglicht einen lebhaften, themenbezogenen Einstieg.

Alternativ wäre es denkbar, mit einem (ritualisierten) Gebet zu Stundenbeginn einzusteigen. Im Rahmen der Psalmen- oder Gebets-Einheit können die SchülerInnen favorisierte Psalmenzitate und kurze Gebete auf Karteikärtchen gestalten, von denen zu Beginn jeder Stunde je eines gezogen und gemeinsam gebetet wird.

Mögliche Hinführung

Diese Phase sollte in einem Sitzkreis o.ä. Sozialform stattfinden, denn dies gewährleistet körperliche Nähe und einen besseren Blickkontakt; beides ist für Gespräche, die Vertrauen erfordern, sehr wichtig.

Ein Bild eines fröhlichen Kindes dient als stummer Impuls, die Kinder äußern sich spontan dazu. Das gelenkte Unterrichtsgespräch soll auf die Freude des dargestellten Kindes, sowie auf eigene freudige Erlebnisse hinauslaufen, um so im Sinne der Elementarisierung/Korrelation am Leben der SchülerInnen anzuknüpfen.

Im Anschluss liest die Lehrkraft Psalm 136 vor. Nach ersten spontanen SchülerInnenäußerungen sollen gemeinsam im gelenkten Unterrichtsgespräch inhaltliche Dreh- und Angelpunkte erarbeitet werden, um die verschiedenen Aspekte des Psalms zu verdeutlichen.

Zwei bildliche Darstellungen (Naturszene, Exodus), versehen mit den entsprechenden Psalmversen, dienen als Impuls für die folgende Arbeitsphase.

Mögliche Erarbeitung

In der Erarbeitungsphase gestalten die SchülerInnen in Einzel- oder Partnerarbeit) ein „Dankes-Bild“ und verfassen einen eigenen kurzen Psalm dazu. In Text und Gestaltung können sie sich so auf sehr persönliche Art und Weise mit dem Psalm 136 auseinandersetzen. Um unterschiedliche Vorlieben und individuelle Lerntypen zu berücksichtigen und so einen entsprechenden Grad an Differenzierung zu erreichen, können die SchülerInnen unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Die SchülerInnen können zwischen zwei verschiedenen Textblättern wählen (Blanko zum freien Formulieren oder mit vorgegebenen Satzanfängen) und so ihren eigenen Psalm frei und von beliebiger Länge oder unter Vorgaben einen entsprechend kürzeren formulieren. Zusätzlich steht zur Differenzierung eine Kiste mit Impulsfragen zur Verfügung. Auch bzgl. der Zeichenmedien besteht eine Auswahlmöglichkeit zwischen Ölkreide und Buntstift, je nach persönlicher Vorliebe der Kinder. Den SchülerInnen ist es so möglich, einen stärker sprachlichen oder künstlerischen Schwerpunkt zu setzen. Die Lehrkraft gibt während dieser Zeit individuelle Hilfestellungen.

Eine weitere Möglichkeit der persönlichen Auseinandersetzung besteht darin, einen gemeinschaftlichen „Klassendankpsalm“ auf einem großen Plakat, Wandfries o.ä. zu gestalten. In Form einer Collage werden hier kurze Texte, Zeichnungen, Fotos (z.B. vom geliebten Haustier) usw. von der gesamten Lerngruppe künstlerisch arrangiert. Die individuelle Auseinandersetzung mag hier mehr in den Hintergrund treten, dafür steht das gemeinschaftliche Erleben im Vordergrund. Um diese SchülerInnenarbeit entsprechend zu würdigen, sollte sie – in der Klasse, im Flur, auf einem Elternabend – ausgestellt werden.


6. Unterrichtsziele

Die SchülerInnen sollen die im Psalm 136 beschriebene Freude und Dank auf ihr eigenes Leben übertragen und künstlerisch in der Bildgestaltung sowie in Form eines eigenen Dankpsalms ausdrücken, wofür sie selbst Gott dankbar sind. Dabei sollen sie die positiven Dinge in ihrem Leben wahrnehmen, diesen gegenüber eine Dankeshaltung entwickeln und Gott als Ursprung des Guten begreifen.


Literaturverzeichnis

Baldermann, Ingo, 22005, Psalmen, in: Lachmann, Rainer u.a. (Hgg.): Elementare Bibeltexte. Exegetisch – systematisch – didaktisch (TLL 2), Göttingen, 135 - 156

Berg, Horst Klaus, 1999, Altes Testament unterrichten. Neunundzwanzig Unterrichtsentwürfe, Stuttgart

Fowler, James, 1991, Stufen des Glaubens. Die Psychologie der menschlichen Entwicklung und die Suche nach Sinn, Gütersloh

Grom, Bernhard, 1981, Religionspädagogische Psychologie des Kleinkind-, Schul- und Jugendalters, Düsseldorf

Hessisches Kultusministerium, 1995, Rahmenplan Grundschule gemäß der 204. Verordnung über Rahmenpläne des hessischen Kultusministers vom 21.3.1995, Wiesbaden

Polster, Martin/Temporin, Elena, 2006, Gib mir Wurzeln, lass mich wachsen. Psalmen für Kinder, Stuttgart/Wien

Zenger, Erich, 2004, Die Psalmen, in: Zenger, Erich (Hg.): Stuttgarter Altes Testament. Stuttgart, 1036 – 1219


Anhang

 

Psalm 136

Dankt JHWH, denn er ist gut,
denn er liebt uns ohne Ende.
Dankt dem Gott aller Götter,
denn er liebt uns ohne Ende.
Dankt dem Herrscher aller Herrschenden,
denn er liebt uns ohne Ende.

Dankt Gott, der den Himmel und die Erde geschaffen hat, die Meere und Seen,
denn er liebt uns ohne Ende.
Dankt Gott, der die Sonne und den Mond und die Sterne geschaffen hat,
denn er liebt uns ohne Ende.

Dankt Gott, der das Volk Israel mit starker Hand aus Ägypten führte,
denn er liebt uns ohne Ende.
Dankt Gott, der das Schilfmeer teilte und das Volk Israel in ein herrliches Land führte,
denn er liebt uns ohne Ende.

Dankt Gott, der an uns dachte, als wir unterdrückt waren und uns von den Feinden erlöste,
denn er liebt uns ohne Ende.
Dankt Gott, der alle Lebewesen auf der Erde versorgt,
denn er liebt uns ohne Ende. 

Dankt dem Gott des Himmels,
denn er liebt uns ohne Ende. 

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