Sprüche gegen Samaria Am 3,9-4,3

Christiane Reschke

Kurzbeschreibung:
Am 3,9-4,3 spricht exemplarisch das Gericht über die Hauptstadt Samaria aus und ist in drei prophetische Sprüche gegliedert, welche Anklage und Gerichtsankündigung enthalten: Wirren und Unterdrückung in der Stadt Samaria (v9-11), keine Rettungsmöglichkeit für die Oberschicht Samarias (v12-15) und Spruch gegen die vornehmen Frauen Samarias (Am 4,1-3). Angeklagt und verurteilt wird die Oberschicht der Stadt Samaria, weil sie die Armen unterdrückt, daraus ihren Wohlstand bezieht und sich darüber in falscher Sicherheit wiegt. JHWH ist es selbst, der diese Worte spricht und das Gericht vollziehen wird, das keine Rettung zulässt.
Zusätzliche Autoreninformation: Christiane Reschke
Studentin, Universität Dresden
Kategorie:
Bibeltheologische Komm.
Schulform:
Hauptschule Realschule Gymnasium
Bibelstellenbezug:
Am 3,9-4,3
Zusätzliche Skripturen:
Am 3,1-8 Am 7,10-17 Ex 22,11 1 Kön 21,10 2 Kön 23,15 Hos 8,11
Weitere Schlagworte:
Altar; Amos; Anklage; arm, Arme, Armut; Ausbeutung; Bethel; Gerechtigkeit; Gericht; Gewalt; Habgier; Kult-, Sozialkritik; Not; Obrigkeit; Prophet, Prophetin; Prophetie; Reichtum; Samaria; Sozialkritik; Strafe; Ungerechtigkeit; Unterdrückung; Zorn (Gottes)

 

 

1. Erster Leseeindruck

Im Buch Amos und speziell in der von mir behandelten Bibelstelle Am 3,9-4,3 zeigt sich ein ganz anderes Gottesbild als das häufig tradierte vom „liebenden Gott“. Hier offenbart sich ein zorniger Gott, der „soziale Ausbeuter“ mit einem unbarmherzigen Gericht überzieht. Wie kommt es dazu? Die Kritik am sozialen Umgang miteinander ist offensichtlich. Reiche profitieren auf Kosten der Armen. Daran hat sich auch heute nicht viel geändert.

 

2. Synchrone Zugangsweise: Anklage der Ungerechtigkeit in Samaria

2.1. Abgrenzung und Einordnung in den Kontext

Am 3,9-4,3 gehört zu den Amosworten gegen Israel in Am 3-6. Vorangegangen sind bereits die Völkersprüche, in denen Gott Anklage und Gericht gegen die Nachbarvölker sowie auch gegen Juda und Israel selbst erhebt. Im Kapitel 3-6 widmet er sich direkt dem Volk Israel, speziell der Oberschicht. Dieser Teil des Amosbuches gliedert sich in zwei Teile (Am 3,1-4,13; 5,1-6,14), denn Am 3,1 und Am 5,1 weisen eine gleiche sprachliche Struktur auf. In beiden Versen werden im Relativsatz die Redesubjekte genannt, anders als in Am 4,1. In Am 3,1 ist es JHWH, in Am 5,1 ist es Amos selbst. Der ausgewählte Text folgt auf Am 3,1-8, wo die Erwählung des Volkes Israels als Gottesvolk und die darin begründete Notwendigkeit der Gerichtsrede sowie die Legitimation des Propheten Amos thematisiert wird. Durch das Bild des „brüllenden Löwen“ für JHWH hat es einen engen Bezug zu den Gerichtsworten gegen Samaria in Am 3,9-15. Am 3,2 gilt als Zusammenfassung des Gotteswortes bzw. als Leitwort. In diesem Sinn ist das Gericht nicht nur an das Nordreich Israel gerichtet, sondern es gilt auch dem Südreich Juda. Dass Israel von Gott erwählt ist, heißt nicht, dass er gegenüber seinem Volk Gnade walten lässt, sondern gerade deswegen straft Gott die Übertretungen an Israel und das auch mit einer unnachgiebigen Härte. Im Anschluss an die Worte gegen Samaria wird ab Am 4,4 Kultkritik geübt, der mangelnde Umkehrwille am Volk kritisiert und die Folgen aufgezeigt. In Kapitel 5 und 6 stehen Weherufe über das Volk, das die Kritik nicht annimmt. Daran schließen sich die fünf Visionsberichte an, welche das Unheil über Israel verdeutlichen (Am 7,1-9,6).

 

2.2.  Gliederung des Textes

Am 3,9-4,3 besteht aus drei Worten gegen Samaria, die ähnliche formale Strukturen aufweisen. Das dreimalige Vorkommen des Namens „Samaria“ gibt dazu den Einsatz: Am 3,9-11 klagt die Unterdrückung in Samaria und ihre Urheber an, Am 3,12-15 kündigt für die verantwortliche Oberschicht ihre Zerstörung an und Am 4,1-3 spricht ein unwiderrufliches Urteil speziell über die Frauen der Oberschicht. In Am 4,1-3 wird das Wort „Unterdrückung“ von Am 3,9-11 aufgegriffen, so dass diese beiden Worte kompositorisch den Rahmen der drei Worte gegen Samaria bilden.

 

2.3. Der Anfang vom Ende: Am 3,9-11

Am 3,9 beginnt mit einer Aufforderung in Form einer Heroldsinstruktion an eine fiktive Personengruppen. Sie werden als Boten in die Paläste von Aschdod und Ägypten geschickt, um diese rund um Samaria zu versammeln. Sie sollen Zeugen der Unterdrückung sein. In 1 Kön 21,10 bedarf es zweier Zeugen, um Anklagen zu untermauern, welche in diesem Fall zur Todesstrafe führen (vgl. Dahmen, 2001, 171). Es ist möglich, dass ein internationales Tribunal einberufen werden sollte, um den herrschenden „Terror“ zu bestätigen, vielleicht aber auch, weil dieses selber am besten Bescheid weiß, was „Unterdrückung“ ist (vgl. Jeremias, 1995, 40).

Der Ort des Geschehens ist vermutlich die Stadt Samaria. In Am 3,9 sollen sich die Zeugen im Bergland Samarias versammeln, um ins Innere zu schauen. Weil im vorangegangen v6 von „der Stadt“ die Rede ist, lässt sich darauf schließen, dass mit den Ausdrücken „in seiner Mitte“ und „in seinem Inneren“ die Stadt Samaria gemeint sein wird. Die vorangegangene Legitimationsperikope des Propheten Amos weist bereits auf Samaria voraus und spricht schon von der Stadt, über die das Unglück kommen wird.

Im v10 folgt die Anklage, in der allerdings keine konkrete Personengruppe benannt wird. Der Verweis auf die Paläste lässt den Schluss zu, dass es sich um die Oberschicht Samarias handelt. Die Anklage lautet: „Sie kennen Rechtschaffenheit nicht, Spruch des Herrn, sammeln Schätze in ihren Palästen, mit Gewalt und Unterdrückung.“ Durch die Formel „Spruch des Herrn“ wird nochmal bestätigt, dass es Gottes Worte sind, die Amos verkündet, die Formel bekräftigt die Anklage zusätzlich.

In den Anschuldigungen finden wir den Begriff „Palast“, der für den Abschnitt wesentlich ist. Im Gerichtsspruch v11 wird der „Palast“, der Ausgangspunkt für die Anschuldigungen war, dann zum Ort des Gerichtsvollzugs! Der Gerichtsvollzug wird mit einer Botenformel eingeleitet, welcher sich auf die Anklage bezieht und das Gericht ankündigt. Im Gerichtswort heißt es: „Ein Feind wird das Land umzingeln“. Wer der Feind sein wird, bleibt offen.

 

2.4. Rettung unmöglich: Am 3,12-15

Am 3,12-15 stellt das zweite Wort gegen Samaria dar. Anders als Am 3,9-11 und 4,1-3, die eine gleiche Struktur aufweisen, fehlt hier eine explizite Anklage. Das zweite Wort gegen Samaria wird in v12 eingeleitet mit: „So spricht der Herr“. Diese Bekräftigung des Wort Gottes finden wir nochmals in v13. V12 ist in sich kohärent und relativ eigenständig. Er arbeitet mit einem Bild aus dem Hirtenberuf. Ein Hirte muss die Überreste eines gerissenen Tiers seinem Herrn als Beweis dafür vorweisen, dass das Tier wirklich gerissen wurde. Im Text wird das Verb „retten“ benutzt, das den engen Bezug zur nächsten Aussage herstellt. Diese „Rettung“ wird auch „Israels Söhnen“ zuteil werden. Die Bezeichnung für das Volk Israel verweist dabei auf die Erwählungsgeschichte und den Bundesgedanken (Dahmen, 2001, 173). Doch eine Rettung im eigentlichen Sinne ist es nicht. Sie zeigt vielmehr, dass eine Rettung unmöglich ist, denn die Rettung ist der Tod. In der vorherigen Perikope Am 3,1-8 wurde das Bild des „brüllenden Löwen“ für JHWH bereits eingeführt und wird hier wieder aufgegriffen. Somit ist es JHWH selbst, der die Rettung unmöglich macht. Die angeklagte Personengruppe wird nun noch näher spezifiziert. Es handelt sich um die Oberschicht Samarias, wie die kostbaren Einrichtungsgegenstände vermuten lassen. Die Einrichtungsgegenstände werden in der Einheitsübersetzung als „Diwan“ und „Polster aus Damaskus“ bezeichnet.

In v12 schwingt zweifellos die Kritik am materiellen Reichtum der Oberschicht mit. Dieser wurde durch die Unterdrückung der Armen erlangt, wie aus anderen Stellen im Amosbuch bekannt ist (z.B. Am 2,6-8).

In v13 werden wieder Zeugen angesprochen. Wiederum ist es unklar, um welche Personengruppe es sich hier handelt. Es ist möglich, dass es die gleiche Gruppe ist, die sich um Samaria versammeln sollte. Hier ist ihre Funktion nicht die Bestätigung der Verbrechen, sondern die Bezeugung des Untergangs der Stadt.

Untypisch für die Sprüche gegen Samaria ist die Spezifizierung des Gottesspruchs mit „Gott der Heerscharen“. Dieser Zusatz charakterisiert Gott als kriegerischen Gott und ist in diesem Fall als Bedrohung zu verstehen. Gott selbst wird entsprechend der begangenen Verbrechen zur Verantwortung ziehen.

V14f beschreibt das angekündigte Gericht, wobei sich mit v14 eine Orts- und Themenänderung ergibt, denn Gott wird „an den Altären von Bet-El die Strafe vollziehen“. Bet-El war unter Jerobeam zum Staatsheiligtum geworden, auf den Altären wurden goldene Stierbilder angebracht (vgl. Maier/Rienecker, 2005, 251). In der Aussage, dass JHWH die Hörner abschlägt und diese zu Boden fallen, steckt eine deutliche Kultkritik. Außerdem wird dem Menschen der einzige Zufluchtsort genommen, an dem sie noch sicher wären, weil der Altar einen Asylort darstellte.

V15 greift das Leitwort „Palast“ aus v9-11 wieder auf. Es werden weitere Häuser genannt, die zerstört werden. Damit weist v15 eine enge Kohärenz mit v12 auf, da nun die Orte zerstört werden, in denen sich die Unterdrückung manifestiert hatte und die Oberschicht sich sicher fühlte. Es stellt sich die Frage, was unter „Winter-“ und „Sommerpalast“ verstanden werden soll. Handelt es sich um die königliche Residenz oder um Häuser der Oberschicht? Es ist unwahrscheinlich, dass sich die reiche Oberschicht zwei Häuser je nach Jahreszeit geleistet hat, auch wenn es für die Könige belegt ist (vgl. Mittmann, 1976, 166f). Eher könnten zweistöckige Häuser gemeint sein, die ein beheiztes unteres und ein luftig-kühles oberes Stockwerk hatten (vgl. Dahmen, 2001, 174). Des Weiteren sind Elfenbeinhäuser und weitere unspezifizierte Gruppen von Häuser genannt, die sich als die Häuser der Oberschicht deuten lassen, worauf das kostbare Material und das Importgut Elfenbein schließen lässt. Abgeschlossen und bekräftigt wird v15 durch die Gottesspruchformel.

 

2.5. Vom Unterdrücker zum Gejagten: Am 4, 1-3

Eine Aufforderung zum „Hören“ leitet den dritten Spruch gegen Samaria ein. Die „Baschankühe auf dem Berg von Samaria“ sind angesprochen. Hinter diesem Bild verbergen sich die Frauen aus der Oberschicht Samarias, denn weiter heißt es, dass sie ihren Männern Forderungen stellen. Sie werden mit den Kühen verglichen, die in der fruchtbaren ostjordanischen Gegend des Baschan weiden. Diese waren wohlgenährt, wie man es auch von den genusssüchtigen Frauen in Samaria vermuten kann (vgl. Wolff, 1985, 243). Zweifellos ist es eine abwertende Anrede. Es folgt die Anklage: Schwache werden unterdrückt, Arme zermalmt, den Männern wird befohlen, für ihre Frauen Wein herbeizuschaffen. V1 schildert die Unterdrückung in einem unbarmherzigen Ausmaß, wie es beispielsweise das verwendete Verb „zermalmen“ anzeigt. An den sehr negativen Wörtern, die sich durch alle drei Samariasprüche hindurchziehen, wird die Kritik des Amos besonders deutlich. V2f spricht vom Gericht. Wie in Am 3,11 erinnert Amos zu Beginn von v2, dass es Gott ist, der dieses Gericht über Israel hält! Anders als beim ersten Spruch gegen Samaria wird es nicht mit einer Botenformel angekündigt. Es findet allerdings eine inhaltliche Steigerung statt, denn Gott „spricht“ nicht nur aufgrund des Übels, sondern er „schwört“ bei seiner Heiligkeit, dass das Gericht über sie kommen wird. Darin wird auch die Unwiderruflichkeit des Gerichts sichtbar. In v2f wird von „Fleischer- und Ankelhaken“ gesprochen. Diese Begriffe klingen sehr drastisch. Auch hier verwendet Amos eine Bildsprache. Da Samaria im Inland liegt, ist es ungewöhnlich, hier diese Bilder aus der Fischerei zu finden. In anderen Übersetzungen ist von „Harpune“ die Rede. Die Bilder machen deutlich, dass ein harter Abtransport gemeint sein muss, möglicherweise sogar ein Leichentransport, wenn eine „passivische Formulierung“ angenommen wird. Der Rest, der übrig bleibt, wird danach das Gericht erleben. Er wird weggeholt, wahrscheinlich von einem Feind, der seine Gefangenen abtransportiert. Wer die feindliche Macht ist, die Samaria einnehmen wird, wird nicht gesagt. Wahrscheinlich bedient sich Gott eines feindlichen Volkes. Die Richtung, in welche die Gefangenen getrieben werden, wird vage mit „Hermon“, einen Gebirgsteil im Norden des heutigen Israel angegeben (vgl. Dahmen, 2001, 178). Die Gottesspruchformel beendet das dritte Wort gegen Samaria. Wie auch Am 3,9-11 ist 4,1-3 in Anklage und Gericht gegliedert.

 

3. Stimmen aus der Forschung

3.1. Das Bett der Samarier: Am 3,12.15

Die Beine des ägyptischen Bettes waren seit Beginn des neuen Reiches mit einem besonderen Merkmal versehen: sie bildeten  „Löwenbeine“ nach. Die Löwensymbolik ist auch bei der „zeremoniellen Rolle des Bettes als Totenbahre“ wesentlich (Mittmann, 1976, 159), weil der Löwe als Wächter den Schutz im Schlaf und Tod symbolisierte. Diese Verbindung von Bett und Löwensymbol war Amos wahrscheinlich bekannt, so dass er ganz bewusst das Drohbild des Löwen in Kontrast zu den sich auf ihren Betten in Sicherheit wiegenden Samariern setzt. Das auserwählte Volk wähnt sich im Schutz JHWHs, der aber keiner ist. „Im Gegenteil: er kehrt sich gegen sie, mit tod- und verderbenbringender Gewalt, vor der es keine Rettung geben kann, oder doch eine Rettung nur, die totaler Vernichtung gleichkommt. Was allenfalls dann übrigbleibt, wird wie die jämmerlichen Reste eines Herdentiers sein, die der Hirte den Zähnen des räuberischen Löwen vielleicht noch entreißt, vereinzelte Fetzen, nur eben gut genug, den gewaltsamen Tod des Opfers zu beweisen“ (Mittmann, 1976, 166)

 

3.2.  Entweihung des Zentralheiligtums in Bet-El: Am 3,13f

V13 beginnt mit einem Höreraufruf und einer erweiterten Gottesspruchformel, die die Bedeutung des Nachfolgenden hervorhebt. Der Ort des Geschehens, Bet-El, steht für die Ausweisung des Amos aus dem Nordreich und damit die Ablehnung der Anerkennung des Amos als Prophet sowie auch die Ablehnung von JHWHs Worten. Die Hörner des Altars haben existenzsichernde Funktion, sie machen den Ort heilig und zur Asylstätte. Mit der Zerstörung der Stätte der heilvollen Begegnung mit JHWH durch JHWH selbst „entzieht sich [Gott] denen, die ihn nicht wollen.“ (Dahmen, 2001, 175). „JHWH macht die Stätte der heilvollen Begegnung mit ihm zunichte, nachdem Israel ihre Bedeutung durch die Vermehrung der Altäre (v14b setzt den Plural! (...)) sowie das Auseinanderklaffen von Sozialverhalten und Kult entleert hat.“ (Dahmen, 2001, 174f).

 

Literaturverzeichnis

Dahmen, Ulrich/Fleischer, Gunther, 2001, Die Bücher Joel und Amos (NSK-AT 23/2), Stuttgart

Deissler, Alfons, 1985, Zwölf Propheten. Hosea, Joel, Amos, Leipzig

Jeremias, Joachim, 1988, Amos 3-6. Beobachtungen zur Entstehungsgeschichte eines Prophetenbuches, in: ZAW 100, 123-138

Jeremias, Jörg, 1995, Der Prophet Amos (ATD 24/2), Göttingen

Maier, Gerhard/Rienecker, Fritz, 52005, Lexikon zur Bibel, Wuppertal: Art. Bethel, 251f

Mittmann, Siegfried, 1976, Amos 3,12-15 und das Bett der Samarier, in: ZDPV 92, 149-167

Wolff, Hans Walter, 1985, Joel und Amos (BKAT, Dodekapropheton 14/2), Neukirchen-Vluyn

 

Worterklärungen

 

Hörner des Altars

Der Altar ist der geweihte Ort, an dem Gott Opfer dargebracht werden. Er diente der Begegnung Gottes mit dem Menschen im Kult. Die Vorsprünge z.B. an einem Brandopferaltar werden als Hörner bezeichnet. Diese wurden mit Opferblut bestrichen.

Maier, Gerhard/Rienecker, Fritz, 52005, Lexikon zur Bibel, Wuppertal: Art. Altar, 64; Art. Horn, 735

 

Baschan

Baschan ist eine besonders fruchtbare Ebene östlich des Jordan und nördlich von Gilead. Als diese ist sie sehr bekannt und steht für Weiden, Vieh und Wohlstand.

Maier, Gerhard/Rienecker, Fritz, 52005, Lexikon zur Bibel, Wuppertal: Art. Baschan, 204

 

Hermon

Hermon ist ein Gebirge im Dreiländereck Syrien - Jordanien - Israel und aus diesem Grunde auch von grundlegender geostrategischer Bedeutung.

Maier, Gerhard/Rienecker, Fritz, 52005, Lexikon zur Bibel, Wuppertal: Art. Altar, 64; Art. Hermon, 685

 

 

 

 

 

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