Von der Vergeltung und der Liebe zu den Feinden

Kristin Lindenberger

Kurzbeschreibung:
Lieben, auch wenn man selbst gedemütigt, bestohlen und verletzt wird, das scheint ein wahrhaft hohe Kunst zu sein. Warum eben diese Liebe so bedeutsam ist und welches Glück dem verheißen wird, der sich in Barmherzigkeit und der selbstlosen Erbringung guter Taten übt, das wird im nachfolgenden Artikel zu Lk 6,27-36 verdeutlicht.
Zusätzliche Autoreninformation: Kristin Lindenberger
Studentin, Universität Kassel
Kategorie:
Bibeltheologische Komm.
Schulform:
Grundschule Hauptschule Realschule Gymnasium
Bibelstellenbezug:
Lk 6,27-36
Zusätzliche Skripturen:
Mt 5-8,1a Röm 12,20
Weitere Schlagworte:
Anweisungen; Andere; Barmherzigkeit; barmherziger Vater; Fehlverhalten; Feinde; Feindesliebe; Gewalt; Gewaltlosigkeit; Handeln; Jesus; Liebe; Liebesgebot; Konflikte; Orientierung; Selbstvertrauen; Seligpreisungen; Verheißung; Vorurteile

1. Erster Leseeindruck

Als Rezipient findet man sich schon zu Beginn von Lk 6,27-36 in einem Zwiespalt wieder. Barmherzigkeit und Gutes zu tun, das sind Anforderungen, die fast schon selbstverständlich erscheinen und denen man auf jeden Fall genügen möchte. Dem gegenüber steht jedoch die Aufforderung zur Passivität, dem widerstandslosen Dulden von Verletzungen, Diebstahl und Demütigungen. Und wie kann selbstloses Tun mit dem zunächst befremdlichen Gedanken des verheißenen „Lohns“ in Verbindung stehen?

2. Synchrone Zugangsweise: Die Goldene Regel

2.1 Abgrenzung und Kontext

Der Abschnitt Lk 6,27-36 ist eingebettet in die Feldrede Jesu in Lk 6,20-49 und stellt den zweiten Teil eben dieser dar. Ähnlich der Bergpredigt bei Matthäus beginnt jene Rede mit Seligpreisungen 6,20-23, die sich jedoch im Gegensatz zu Matthäus durch direkte Anrede der Jünger abgrenzen.

Inwiefern Lukas mit seiner Feldrede Bezüge zu Matthäus aufweist, ist schwer nachzuvollziehen. Fest steht, dass einfache Weisungen die matthäischen Antithesen ersetzen und ein verschärfter Sprachstil Gebote und Verbote in Beziehung zum Gericht Gottes setzt (vgl. Ernst, 1976, 223). Außerdem greift Lukas bei den Begriffen Hunger und Armut auf deren eigentliche Bedeutung zurück und vermeidet eine spiritualisierte Bedeutungszuschreibung wie bei Matthäus.

Im Anschluss daran stellen die Weherufe einen Umkehrschluss dar, und zeigen die Konsequenzen fehlender Armut auf. Seligpreisungen und Weherufe beschreiben das Armutsgebot, eine der drei Forderungen des lukanischen Jesus in seiner Feldrede. Anschließend beschäftigt sich Lk 6,27-36 mit dem Gebot der Feindesliebe. Das dritte Gebot, nicht zu richten, befindet sich in Lk 6,37-38 und schließt sich direkt an das Gebot der Feindesliebe an.

In der exegetischen Literatur gliedert man den zweiten (paränetischen) Teil der Feldrede zudem in die Spruchsammlung zur Feindesliebe Lk 6,27-35 und eine praktische Konkretisierung des Liebesgebotes in einer Sammlung aus Worten unterschiedlicher Herkunft und Prägung in Lk 6,37-38. Vers 6,36 gilt dabei als das zentrale Verbindungselement beider Teile (vgl. Ernst, 1976, 223).

Diakonie anstelle von weltlichen Machtansprüchen, Liebe auch in Extremsituationen, das weist auf ein neues Heilszeitalter hin, welches mit Jesus seinen Beginn findet und in Lk 6,27-38 eine extreme Zuspitzung erfährt (vgl. Ernst, 1976, S.225ff).

2.2 Gliederung: Aufruf zur Feindesliebe und Barmherzigkeit Lk 6,27-36

Lukas gliedert hier bewusst durch Grundsätze und parallele Logien, die das Gesagte konkretisieren und näher beschreiben.

Während Lukas in 6,27-28 zunächst einleitend auf die Bedeutung der Feindesliebe verweist, beschreibt er sein Anliegen in den drei Logien in 6,29-30 genauer und in doppelter Steigerung. Auch im Falle höchster Not und Bedrohung ist es wichtig, die Liebe aufrecht zu erhalten und zu geben. Der Grundsatz in 6,31 stellt eine Verbindung zu 6,32-35 her und fordert den Rezipienten auf, Gutes auch ohne Gegenleistung zu tun. Dem folgt in 6,36 der Aufruf zur Barmherzigkeit.

In Anlehnung an die Gedanken von Walter Schmithals und Francois Bovon lässt sich die folgende Gliederung vornehmen (vgl. Schmithals, 1980, 83; Bovon, 1989, 309).

Lk 6,27-28: Einleitender Grundsatz (a)

- 6,27a Einführung

- 6,27b-28 Feindesliebe

Jesus spricht zu seinen Jüngern und ruft sie auf, auch ihre Feinde, die er hier auch näher charakterisiert, zu lieben und ihnen Gutes zu tun.

Lk 6,29-30: Drei parallele Logien (b)

- Hinnahme des Geschehenen und Unterlassen des Widerstandes

Einzelansprache verdeutlicht Jesus seinen Grundsatz und fordern zur Hinnahme geschehenden Unrechts und zum Verzicht auf Vergeltung auf. Dabei bezieht er sich auf körperliche Gewalt und gewaltsamen Besitzentzug.

Lk 6,31: Verbindender Grundsatz (c)

- Die Goldene Regel

Die goldene Regel dient als Verstärkung des vorherigen Spruches und fordert aktiv zur Feindesliebe auf.

Lk 6,32-35: Drei parallele Logien mit Verheißung (b)

- 6,32-34: Der Vergleich von Christen und Sünder

- 6,35: Das Handeln der Christen

Jesus vereint seine Aufforderung zur Feindesliebe mit der damit verbundenen Verheißung. (Heiden-)Christen und Sünder stehen sich gegenüber und Feindesliebe schlägt sich in dem selbstlosen Erbringen guter Taten und dem Gedanken des Schenkens an Stelle des Leihens nieder.

Lk 6,36: Verbindender Grundsatz (c)

- Mahnung zum barmherzigen Handeln

Jesus mahnt seine Jünger, die göttliche Barmherzigkeit selbst nachzuahmen.


2.3 Exegetische Untersuchung

Der Verfasser untergliedert seinen Abschnitt in zwei Teile, die durch eine starke ethische Orientierung gekennzeichnet sind. Der erste Teil umfasst v27b-30, der zweite v32-34 (vgl. Wolter, 2008, 255).

Dabei zeigt sich der poetische Charakter der Abschnitte schon in ihrer Untergliederung. Eine Komposition von Strophen und Zeilen, bewusst zusammengestellt, beschert dem Text seine ganz eigene Dramaturgie (vgl. Ernst, 1976, 223).

Der erste Teil beinhaltet acht Imperative, deren Intention es ist, Anweisungen zu geben, wie mit Beeinträchtigungen des Lebens umzugehen ist, wenn diese durch andere Menschen hervorgerufen werden.

Hierbei gilt es, die Aufteilung des ersten Hauptteils in zwei Gruppen mit je vier Imperativen zu beachten. In der ersten Gruppe (v27b-28), deren Imperative alle vorangestellt sind, spielt das Verhalten von Menschengruppen eine übergeordnete Rolle. Dies ist insoweit erkennbar, als hier die Pluralform verwendet wurde. Der Aufruf zur Feindesliebe in v27b verlangt danach im Zusammenhang mit v27c-28b betrachtet zu werden. Eine isolierte Interpretation wäre irreführend, da Lukas in allen Versen von ein und derselben Gruppe berichtet. Das relationale Appellativum “eure Feinde“ findet nähere Definition mittels der Einsetzung dreier Verben (hassen, verfluchen, misshandeln). „Tut Gutes!“, „Segnet!“ und „Betet für!“ stehen als die letzten drei Imperative sinnbildlich für die Aufforderung „Liebet!“ und grenzen das Gebot der Feindesliebe näher ab.

Die zweite Gruppe (v29-30) ist in zwei Doppelsprüche in partizipaler Form untergliedert und aufgrund der Singularform an Einzelpersonen gerichtet, wobei die Imperative hier nachgestellt sind. Alle beginnen mit einer ermahnenden Aufforderung, diese wird mittels apotreptischer Mahnung fortgeführt. Dabei ist zu bemerken, dass vom ethischen Gegenspieler einerseits immer im Dativ gesprochen wird und diese Person andererseits immer etwas fordert oder haben möchte.

Während die Ansprache in den vorangegangenen Versen immer auf Einzelpersonen oder Gruppen bezogen ist, nimmt v30 eine Generalisierung vor, die sprachlich durch eine Paronomasie verdeutlicht wird. V30b dient als Interpretation der in V30a vorangestellten Anweisung.

Beide Hauptteile werden durch die Goldene Regel v31 voneinander getrennt. Literarisch betrachtet sorgte eben diese Platzierung für große Diskussionen. Eigentlich am Grundsatz der Gegenseitigkeit und Vergeltung orientiert, ist sie für viele an dieser Stelle kaum nachvollziehbar, da es ja gerade in diesem Abschnitt um die Aufhebung eben dieses Prinzips geht. Gleiches soll gerade nicht mit Gleichem vergolten werden. Die aktuell dominierende Meinung ist jedoch der Ansicht, dass die Goldene Regel keine Zusammenhänge mit dem Prinzip der Vergeltung aufweise, sondern es vielmehr darum gehe, zu überdenken, wie man von anderen Menschen behandelt werden möchte. Im Gegensatz zur sonstigen Verwendung  ist die goldene Regel in diesem Falle jedoch personifiziert und nicht anonymisiert eingesetzt, denn die Menschen als individuelle Geschöpfe bilden hier das ethische Gegenüber einer Gruppe von Menschen.

Der zweite Teil liefert drei parallele Begründungen für die in v27-30 ausgesprochenen Forderungen, die auf den ersten Blick eher ungewöhnlich und wenig nachvollziehbar anmuten.

Drei rhetorische Fragen in v32b, 33b, 34b versuchen die Antwort nach der Gegenleistung für die geleisteten Taten zu klären und gelangen zur Erkenntnis - „Keine!“.  Denn das Prinzip der Gegenseitigkeit zeigt profanes menschliches Handeln, das sich in keiner Weise an den Werten und vor allem dem Alleinstellungsmerkmal der christlichen Gemeinde orientiert. Diese besondere Stellung wird durch einen Perspektivwechsel hin zu Gott verdeutlicht (vgl. Wolter, 2008, 255f).

Vers 35 vermittelt daran anschließend durch einen Kausalsatz die Güte Gottes und stellt die doppelte Verheißung (Lohn und Sohnschaft) als Folge des richtigen Handelns in Aussicht.

Letztlich erfolgt, durch einen präsentischen Imperativ in der zweiten Person Plural,  in v36 der Aufruf zur Barmherzigkeit, verbunden mit einem Vergleich, der hinsichtlich seiner  Gestaltung an die Goldene Regel v31 erinnert und eine formale Einheit mit dieser bildet (vgl. Bovon, 1989, 308f).


3. Diachrone Beobachtungen: Ethische Maßstäbe für die frühe Gemeinde

Betrachtet man die Ursprünge der Perikope, so sind auch an anderen Stellen Teile oder Bezüge zu erkennen. Zum einen finden sich in der Bergpredigt des Matthäusevangeliums Mt 5,38-48; 7,1-2 und 7,12 Entsprechungen, zum anderen sind auch Parallelen zu Mk 4,24b zu erkennen. Diese könnten beispielsweise auf mündlichen Überlieferungen basieren (Lk 6,29-30) oder sind auf freie Zitate der Evangelien zu begründen (vgl. Bovon, 1989, 309).

Trotzdem ist zu bemerken, dass umfassendere Übereinstimmungen nur bei Matthäus, in der Didache und bei Justin zu finden sind. Es ist anzunehmen, dass die mündlichen Überlieferungen der Logienquelle Q, Didache und Justin hinsichtlich Feindesliebe und dem Verzicht auf Widerstand zusammengeführt und im Rahmen eines Vergleiches mit den Sündern durch nähere Erläuterungen ergänzt wurden. Die Goldene Regel der Barmherzigkeit geht auf christliche Überlieferungen zurück, wurde aber hinsichtlich ihrer Stellung nicht fixiert (vgl. Bovon, 1989, 311).

Trotz möglicher Querverbindungen zwischen Matthäus und Lukas ist davon auszugehen, dass Lukas sich enger an der Reihenfolge der Quelle Q orientierte als Matthäus (vgl. Wiefel, 1988, 133).

Es ist anzunehmen, dass die eigentliche Aufforderung zur Feindesliebe Lk 6,27b auf Jesus selbst zurück geht, da sie in identischer Form auch Mt 5,44b zu entnehmen ist. Sie gilt außerdem als Herzstück der christlichen Ethik (vgl. Wolter, 2008, 255).

Sowohl die mündlichen Überlieferungen als auch die Logienquelle Q geben Hinweise zur Verknüpfung der Seligpreisungen mit dem Gebot der Feindesliebe. Spätestens bei der Einbeziehung von Q fand auch die Verbindung von Feindesliebe und Verzicht auf Widerstand sowie der Vergleich mit den Sündern seinen Ursprung.

Lukas und seiner kompositorischen Größe ist es zu verdanken, dass eine Gegenüberstellung der goldenen Regel mit dem Aufruf zur Barmherzigkeit erst nach der Feindesliebe und dem Verzicht auf Widerstand erfolgte und so die Möglichkeit eröffnete, in v35 das Element der Einschärfung der Feindesliebe durch Wiederholung zu verwenden (vgl. Bovon, 1989, 311). An dieser veränderten Platzierung der goldenen Regel ist die Umgestaltung seiner ursprünglichen Quelle nachweisbar (vgl. Schmid, 1955, 135).

Auf die Frage nach dem Sitz im Leben gibt es verschiedene Herangehensweisen. Während Schottroff es ablehnt, die Forderung der Feindesliebe als generelle ethische Regel zu verstehen, sondern eher als Notwendigkeit in kritischen Situationen, gibt es auch andere Auffassungen (vgl. Wiefel, 1988, 134).

Die Situation Palästinas spiegelt sich in der Überlieferung überwiegend in einer hohen gesetzlichen Orientierung wieder, während die Überlieferer der Quelle Q überwiegend jüdischen Ursprunges waren und die Niederlage im Jahre 70 eine große Rolle spielte. Schon frühzeitig war man bemüht, ethische Maßstäbe zu setzen und diese missionarisch zu nutzen. Lukas gelang es, die Logienquelle Q mit anderen Sprüchen zu verbinden und so einen Beitrag zur christlichen Ethik zu leisten (vgl. Bovon, 1989, 312). 

Zusammenfassung

Das Gebot der Feindesliebe überwindet Grenzen der Rationalität. Der Gedanke der Diakonie tritt an die Stelle weltlicher Machtansprüche. Rache und Vergeltung verlieren an Bedeutung und der Mensch leistet, ähnlich wie Jesus in seiner Passion, keinen Widerstand gegenüber Ungerechtigkeit. Diese grenzenlose Liebe setzt Zeichen; Geben ohne Nehmen steht als Symbol für eine selbstlose Gemeinschaft, die Gemeinschaft der Jünger Jesu, oder aber der gesamten christlichen Gemeinde.


4. Stimmen aus der Forschung

4.1 Feindesliebe – eine Haltung in Widerstandssituationen

(Das systemische Modell)

Feindesliebe ist keine ethische Regel, die immer und zu jedem Zeitpunkt Anwendung finden kann. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine Haltung, die insbesondere in kritischen Situationen geboten ist, wenn keine anderen Mittel zur Verfügung stehen, um legal Macht auszuüben. Schottroff konkretisiert die Feindesliebe demnach hinsichtlich ihrer Machtposition und verweist darauf, dass sie meist vom Schwachen gegenüber dem Starken ausgeübt wird. Im Gegensatz dazu steht die Menschenliebe und Barmherzigkeit, die keinen Machtstrukturen unterliegt. Auch stellt sie explizit heraus, dass das Widerstandsverbot zwar bewaffnete Gewalt, nicht jedoch Aktivitäten zur Veränderung der Ausgangssituation ausschließt (vgl. Wiefel, 1988, 134).

4.2 Feindesliebe – entwaffnende Offenheit und Liebe

(Das systemische Modell)

Eine praktikable Alternative zu den Konsequenzen von Konflikten ist das systemische Modell. Während Konflikte in anderen Systemen stets mit Gewalthandlungen enden, integriert das systemische Modell sowohl Beziehungen, Liebes- und Hassmechanismen, als auch alle sozialen Gruppen und Personenkonstellationen und bietet eine friedvolle Alternativlösung.

Durch Gottes Präsenz sind wir erst in der Lage unsere Feinde bedingungslos zu lieben. Er gibt uns die Kraft, dies auch gegen die Grenzen der Vernunft durchzustehen. Jesus als sein Sohn und unser Bruder steht für die christliche Gemeinde als Sinnbild der Machbarkeit. Er hat getan was Gott, sein Vater, verlangte. Also haben auch alle Christen die Macht, bedingungslos zu lieben, denn Jesus als unser Bruder ist das Vorbild und in der Gemeinschaft ist niemand allein.

Feindesliebe ist demzufolge ein Akt, der die Zukunft verändert. Sie hat die Kraft, Feindschaft aufzuheben und einen Partner an Stelle eines Gegners anzubieten. Diese Offenheit und Menschlichkeit hat entwaffnende Wirkung und ist keinesfalls als passive Resignation zu verstehen (vgl. Bovon, 1989, 319f).  

4.3 Feindesliebe – existentielle, individuelle Haltung

(Das existentialistische Modell)

Das Gebot der Feindesliebe hat existentiellen Charakter und bestimmt das Verhältnis zwischen zwei Menschen in besonderem Maße. Indem sich das Verständnis des Nächsten immer wieder hinterfragt und erweitert, passt sich auch persönliche Einstellung zur Nächstenliebe immer der veränderten Situation an. Eine allumfassende Menschenliebe ist das Ergebnis (vgl. Bovon, 1989, 318f).  Das impliziert auch, dass es dem Menschen möglich ist, seine Nächstenliebe an veränderte Situationen anzupassen und ungeachtet gesellschaftlicher oder religiöser Schranken einzusetzen.


Literatur

Bovon, Francois, 1989, Das Evangelium nach Lukas. Teilbd. 1: Lk 1,1-9,50) (Evangelisch-Katholischer Kommentar zum Neuen Testament 3/1), Zürich

Ernst, Josef, 1976, Das Evangelium nach Lukas (Regensburger Neues Testament), Regensburg

Schottroff, Luise, 2003, Vom Mut, Gott nachzuahmen. Feindesliebe und Schuldenerlass, Bibel und Kirche 58 (2/2003), Stuttgart, 83-90

Schmid, Josef, 1955, Das Evangelium nach Lukas (Regensburger Neues Testament 3), Regensburg

Schmithals, Walter, 1980, Das Evangelium nach Lukas (Zürcher Bibelkommentar Neues Testament 3), Zürich

Wiefel, Wolfgang, 1988, Das Evangelium nach Lukas (Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament 3), Berlin

Wolter, Michael, 2008, Das Lukasevangelium (Handbuch zum Neuen Testament 5), Tübingen


[letzte Änderung: 04. August 2010]

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