„Gottes helles Licht scheint für das Volk in der Finsternis“

Maria Seidel

Kurzbeschreibung:
Der Beitrag behandelt das Thema Licht und Finsternis in Jes 8,19-9,6. Die Menschen, die sich heidnisch religiösen Praktiken zuwenden, leben in der Finsternis, denn sie entfernen sich dadurch von Gott. Wenn sie aber auf JHWH vertrauen, erfahren sie das Leben in Freude und Licht. Dieses Licht wird für das Volk in Gestalt der neuen Herrschaft eines Kindes greifbar, durch das JHWH wieder seine Königsherrschaft über ganz Israel aufrichten wird.
Zusätzliche Autoreninformation: Maria Seidel
Studentin, Universität Dresden
Kategorie:
Bibeltheologische Komm.
Schulform:
Hauptschule Realschule Gymnasium
Bibelstellenbezug:
Jes 8,19-9,6
Zusätzliche Skripturen:
Gen 1,2f Ri 7,8-25 2 Sam 7 2 Sam 12 Ps 2,7 Jes 5,1-7 7,1-17 Jes 9,7-20 Jes 8,1-18 Jes 8,19-9,6 Jes 17,1-11
Weitere Schlagworte:
Befreiung; Feinde; Friede; Gerechtigkeit; Heil; Juda; Kind, Kinder; Krieg; Leid; Licht; Lied; Messias; Metapher; Nachkommen; Namensgebung; Natan; Not; Okkultismus; Rettung; Schöpfung; Strafe; Unterdrückung; Verheißung; Zukunft

 

 

1. Erster Leseeindruck

Die Perikope Jes 8,19-9,6 wirkt auf mich sehr ambivalent. Der Anfang ist düster gestaltet und erscheint dadurch bedrohlich. Aber ab Jes 8,22b strahlt der Text eine große Hoffnung und Zuversicht aus. Alles, was es vorher an Not und Leid gab, verschwindet angesichts der Rettungstat Gottes und des neugeborenen Kindes. Die aufkommende Freude lässt sich direkt nachempfinden.

 

2. Synchrone Zugangsweise: JHWH bringt Licht unter die Völker

2.1. Kontextanalyse

Die Abgrenzung von Jes 8,19-9,6 lässt sich thematisch begründen. Jes 8,19 spricht die gleichen Personen an wie Jes 8,12f. Sie werden in Jes 8,16 als „meine Jünger“ bezeichnet. Jes 8,20 greift Jes 8,16 auf, wo es erneut um das Thema Lehre und Warnung geht. Obwohl es also diesen engen Bezug zum vorhergehenden Abschnitt gibt, erscheint es mir trotzdem sinnvoll, Jes 8,19f zur Textstelle 8,21-9,6 mit hinzu zu nehmen, weil Jes 8,19f mit v21f thematisch verbunden ist bzw. noch weiter ausgeführt wird: wer Zauberkundige und Totengeister befragt (v19), wird seinen König und seinen Gott verfluchen (v21) und in der Finsternis umherwandeln (v22). An diese Passage schließt sich das Thema Finsternis im Gegenüber von Licht und Heil in Jes 8,23-9,6 an. Während die Abgrenzung von Jes 8,19 zu Jes 8,18 also relativ fließend verläuft, lässt sich im Gegensatz dazu eine klare Trennung zwischen Jes 9,6 und Jes 9,7 erkennen. Jes 9,6 endet mit einer Heilszusage an ein Volk und Jes 9,7 berichtet von einem Strafgericht gegen Israel (vgl. Beuken, 2003, 238).

 

2.2. Bildanalyse

Der Text arbeitet mit einer sehr bildhaften Sprache. In Jes 8,21 findet sich ein Klimax: Der Mensch ist am Anfang „verdrossen und hungrig“, wird dann „wütend“ und „verflucht“ zum Schluss seinen König und Gott. Mithilfe dieser Steigerung werden dem Leser die Folgen einer Zuwendung zu heidnischen Praktiken und damit einer Abwendung von Gott plastisch vor Augen geführt. Das Stilmittel des Vergleiches findet in Jes 9,2f Anwendung: In Jes 9,2 setzt der Autor die Freude mit der Freude der Bauern bei der Ernte gleich und den Jubel mit dem bei der Verteilung von Kriegsbeute. Die Freude erscheint damit nicht als Etwas, das man umsonst erhält, sondern man muss vorher entweder auf dem Feld oder im Krieg hart dafür arbeiten. Ein dritter Vergleich findet sich in Jes 9,3: So wie Gideon den Feind in Midian durch die Hilfe von JHWH  besiegen konnte (vgl. Ri 7,8-25), wird JHWH den Feind erneut in die Knie zwingen. In Jes 9,3 wird durch die Metaphern „drückende[s] Joch“, „Tragholz auf unserer Schulter“ und „Stock des Treibers“ die Unterdrückung des Volkes dargestellt. Die dröhnend daherstampfenden Stiefel und der blutbefleckte Mantel in Jes 9,4 stehen metaphorisch für die feindlichen Soldaten und die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Licht und Dunkelheit.

 

2.3. Semantische und syntaktische Analyse

Die Perikope Jes 8,19-9,6 beginnt mit einem indirekt wiedergegebenen Dialog über die richtigen religiösen Praktiken. Dabei wird die Frage thematisiert, ob man auch mit Hilfe von „Totengeister[n] und Zauberkundigen“ in Kontakt zu Gott zu treten kann (Jes 8,19). Die Antwort folgt in 8,19f: man soll allein Gott befragen. Damit wird der Totenbefragung ihre Nützlichkeit abgesprochen (vgl. Beuken, 2003, 241). Danach folgt in Jes 8,21f eine ausführliche Schilderung, was mit Demjenigen geschieht, der trotz der Lehre und Warnung Jesajas okkulte Praktiken nutzt. Dabei bildet das Zerschneiden des Bandes zwischen sich und seinem König sowie zwischen sich und seinem Gott den Höhepunkt. In dieser Passage dominieren die Wortfelder Leiden und Finsternis. Das Leiden wird durch die Verben „verdrossen“, „hungrig“ und „wütend“ (v21) umschrieben. Für die Charakterisierung der Finsternis verwendet der Autor ausschließlich Substantive: „kein Morgenrot“, „Not“, „Finsternis“, „beängstigendes Dunkel“ (v20ff). Daran lässt sich erkennen, dass derjenige in Dunkelheit lebt, der okkulte Praktiken übt bzw. sich nicht der Meinung Jesajas anschließt.

Bereits am Ende von Jes 8,22 kommt es zu einer Wende. Hier taucht zum ersten Mal wieder ein positiv gemeintes Verb auf, denn es heißt, dass die Finsternis „verscheucht“ wird. Hier deutet sich an, dass es auch Hoffnung auf Licht für den Menschen gibt, der in der Finsternis lebt. Durch die Verwendung des Futurs in Jes 8,23 wird dem hier genannten Volk ebenfalls Hoffnung für die Zukunft vermittelt. Mit dieser Wende wird gleichzeitig ein Ortswechsel verknüpft, der das Motiv des Dunkels mit dem Ausgangspunkt des nachfolgenden Königsliedes in Jes 9,1ff verbindet. Der verheißene davidische König wird die Dunkelheit nicht nur aus Juda vertreiben (v19-22), sondern auch aus dem von den Assyrern beherrschten Nordreich, das mit Namen wie „Sebulon“, „Naftali“, „Straße am Meer“, „Land jenseits des Jordan“ und „Gebiet der Heiden“ angezeigt wird (vgl. Beuken, 2003, 244).

In Jes 8,23-9,4 lassen sich nun zwei neue Wortfelder erkennen: Freude und Licht. Dabei wird in Jes 9,1 der Wechsel von der Finsternis zum Licht besonders stark hervorgehoben. Das Volk, welches jetzt noch in der Finsternis ist, sieht ein helles Licht. Gleichzeitig kommt es zu einem Tempuswechsel, von Futur in Präsens. Während Jes 8,22f das Verdrängen der Finsternis noch in der Zukunft ansiedelt, brechen die besseren Zeiten in Jes 9,1 bereits jetzt in der Gegenwart an. In Jes 9,2 geht es um die Freude, die Gott den Menschen bringt. Diese wird sowohl durch Substantive wie „lauten Jubel“ und „große Freude“ als auch mit den Verben „freuen“ und „jubeln“ dargestellt. Durch diese Dopplungen der Wortstämme bringt der Autor zum Ausdruck, wie groß die Freude der Menschen ist und wie sehr sie davon erfüllt sind. Alles, was die Menschen bisher unterdrückt hat, wie „das drückende Joch“, „das Tragholz“ und der „Stock des Treibers“ (Jes 9,3) wird vernichtet. Dieses Bild der Vernichtung der Unterdrückung wird in Jes 9,4 noch weiter ausgeführt. Die Finsternis wird damit vom Licht zurückgedrängt.

In Jes 9,5f taucht ein neues Wortfeld auf, das der neuen Herrschaft. Es wird von der Geburt eines Kindes berichtet, das diese neue Herrschaft ausüben wird (v5). Des Weiteren weiß der Autor von der Inthronisation dieses Kindes, denn die Herrschaft liegt bereits auf seinen Schultern (v5). Ihm werden verschiedene Herrschertitel zugesprochen. Man nennt es „Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens“ (v5). Die Titel erinnern an die Bezeichnung von Gott, kaum an die eines normalen Menschen. Man kann also annehmen, dass damit das Wirken Gottes durch den König dargestellt werden soll. Weil JHWH anwesend ist, kann der König für Frieden im Land sorgen. In Jes 9,6 wird das Kind außerdem in die Nachfolge Davids gestellt und seine Herrschaft weiter durch die Attribute Frieden, Recht und Gerechtigkeit für alle Zeiten (v6) charakterisiert.

Betrachtet man nun noch einmal rückblickend die eben genannten Wortfelder fällt auf, dass es eine Zweiteilung der Perikope gibt, in der sich Licht und Finsternis, Freude und Leid gegenüberstehen.

So wie sich ein Wechsel der Wortfelder erkennen lässt, gibt es auch einen Wechsel der Personen, die angesprochen werden beziehungsweise über die gesprochen wird. In Jes 8,19f werden die Jünger des Jesaja mit dem Pronomen „euch“ angesprochen. In Jes 8,21-23a wird das Schicksal einer einzelnen Person thematisiert, die sich auf okkulte Praktiken eingelassen hat. Sie wird mit dem Personalpronomen „er“ gekennzeichnet, wodurch sie unbestimmt bleibt. In Jes 8,23b ändert sich die Bedeutung des Wortes „er“ wieder, denn hier wird nun von Gott und nicht mehr von einem Menschen gesprochen. Gleichzeitig berichtet die Perikope von einem Volk, das aus der Finsternis geführt wird. In Jes 9,2f wird Gott nun erstmals direkt angesprochen, was durch das „du“ zum Ausdruck kommt. Dies deutet darauf hin, dass sich Gott den Menschen nun wieder zeigt und nicht mehr abwesend ist. In den letzten beiden Versen geht es um ein Kind, welches „uns geboren“ und „uns geschenkt“ ist (v5). Dieses „uns“ bezieht sich wahrscheinlich auf das genannte Volk aus Jes 8,23-9,4.

2.4. Strukturanalyse

Die Perikope besteht nicht aus einer einheitlichen literarischen Gattung, sondern stellt eine Mischform aus Prosa und Poesie dar. Dies deutet darauf hin, dass der Text redaktionell überarbeitet wurde. Unterteilt man den Text also nach seiner literarischen Form, ergibt sich folgendes Bild:

Grobgliederung:

1. Strophe: Jes 8,19-8,23: Prosa

2. Strophe: Jes 9,1-9,6: Poesie

Eine exaktere Gliederung erhält man allerdings, wenn man den Schwerpunkt der Betrachtung auf die Themenwechsel lägt, die sich in den bereits genannten Wortfeldern zeigen. Dabei fällt auf, dass sich sowohl der Prosatext als auch der poetische Text noch einmal genauer unterteilen lässt.

Feingliederung:

1. Strophe: Jes 8,19f: Belehrung der Jünger

2. Strophe: Jes 8,21f: Schilderung von Leid

3. Strophe: Jes 8,23: Heilsprophetie für das Nordreich

4. Strophe: Jes 9,1-9,4: Danklied

5. Strophe: Jes 9,5f: Nachfolger Davids

Jes 8,23 nimmt eine Brückenfunktion ein. Dieser Vers verbindet die Themen Leid und Freude, Finsternis und Licht miteinander. Während also die gegenwärtige Notsituation der Menschen in einer sachlichen prosaischen Sprache beschrieben wird (Jes 8,19-23), ist die Heilszusage in poetischer Sprache abgefasst (Jes 9,1-6). Dadurch bekommt sie insgesamt einen klangvollen Charakter. Mit Hilfe dieser unterschiedlichen Gattungen kann der Autor die emotionale Situation des Volkes beschreiben. 

 

2.5. Intertextualität

Ein wesentlicher Zusammenhang besteht zwischen der Immanuelschrift Jes 6-8 und der Perikope Jes 8,19-9,6. So kennzeichnet zum Beispiel Beuken diese Textstelle als neuen Abschluss der Immanuelschrift (vgl. dritte Forschungsthese). Damit „ist die Immanuelschrift zweifach umklammert: (1) 5,30 und 8,22 schildern den Hintergrund von hoffnungsloser Dunkelheit; (2) die Parabel vom Weinberg (5,1-7) und das Danklied für den zukünftigen Friedensfürsten (9,1-6) geben an, wie das Fehlen von 'Rechtsspruch/Rechtsverleih' (5,7) durch die Garantie von 'Recht/Gerechtigkeit' auf Davids Thron (9,6) (...) aufgehoben wird.“ (Beuken, 2003, 238). Jes 8,19-9,6 zeigt die Reaktion der Menschen auf die Verborgenheit JHWHs (Jes 8,16-18). Sie vertrauen nicht mehr auf Gott, sondern wenden sich okkulten Praktiken zu. Deshalb bricht über sie die totale Finsternis herein. Dabei geht es in 8,21f nicht um das Schicksal eines Einzelnen, sondern um das ganze Volk. Doch die Finsternis kann durch das Licht vertrieben werden. Dieses Licht symbolisiert die Verwirklichung der Nathanweissagung an David (2 Sam 7). Die Namen, die der Sohn auf Davids Thron trägt, stehen für die Führung JHWHs und sein Eintreten für den dauerhaften Frieden. In Jes 8,19-9,6 verbinden sich also die Nathanweissagung und die Immanuelprophetie Jesajas (Jes 7) und geben dem vorexilischen Juda eine neue Zuversicht (vgl. Beuken, 2003, 238ff.255).

 

3. Stimmen aus der Forschung

3.1. Der Forschungskontext – Eine prominente klassische These

Für Rudolf Kilian ist Jes 8,19-23 eine redaktionelle Einheit, die sich aus eigenen Formulierungen und Fragmenten zusammensetzt. Jes 9,5f enthält eine Geburts-proklamation und einen Inthronisationsakt (vgl. Kilian, 1986, 69-72). „Man wird dieser doppelten Aussage nur gerecht, wenn man berücksichtigt, daß [sic!] das judäische Königsritual vom ägyptischen Königsritual und dessen Königsideologie mitbestimmt ist.“ (Kilian, 1986, 72). Auch die Namensgebung in Jes 9,5 zeigt eine Verwandtschaft zum ägyptischen Brauch, dem neuen Pharao fünf Namen zuzusprechen. Und sie ist eine Entfaltung von 2 Sam 7,9. Das Kind ist ein Geschenk JHWHs. Durch diese Sohnschaft wird es im Sinn von 2 Sam 7,14 und Ps 2,7 als rechtmäßiger Herrscher legitimiert, bleibt aber JHWH untergeordnet (vgl. Kilian, 1986, 72-75).

 

3.2. Die gegenwärtig dominierende Auffassung

Nach Ulrich Berges ist ein Ziel von Jes 8,19-9,6 die Belehrung der Leser, damit sie sich von den nekromantischen Praktiken abwenden und JHWH zuwenden. Tun sie das nicht, gibt es für sie keine Zukunft. Eine wichtige Rolle spielt bei Berges die Intertextualität zum zweiten Samuelbuch. Parallele Themen sind: Geburt und Inthronisation Jes 9,5f zu 2 Sam 12, Verheißung eines Sohnes Jes 9,1-6 zu 2 Sam 7, Sohn-Sein Jes 9,5 zu 2 Sam 7,14,  Beständigkeit des Thrones Jes 9,6 zu 2 Sam 7,16, Name Jes 9,5 zu 2 Sam 7,9, Hinweis auf die Richterzeit Jes 9,3 zu 2 Sam 7,11 (vgl. Berges, 1998, 119-122). Ein weiteres Hauptthema der Perikope ist die Befreiung des Volkes aus der Finsternis, die Menschen sollen aus ihrer persönlich erfahrenen Not befreit werden (vgl. Berges, 1998, 122ff).

 

3.3. Neue Entwicklungen – eine sich abzeichnende Tendenz

Beuken kennzeichnet die Perikope Jes 8,19-9,6 als neuen Abschluss der Immanuelschrift, die bisher in 8,16-18 geendet hat. Er wirft die Frage auf, ob Jes 9,5f wirklich von einem Messias berichtet oder ob es sich hier nicht vielmehr um einen normalen Nachfolger Davids handelt. JHWH war dem König selten so nah wie hier, was sich an den neuen Thronnamen nachweisen lässt, die Gott selbst zustehen. Beuken begründet die Nähe JHWHs mit der schweren assyrischen Bedrohung. Diese Feindesnot ist stärker als die zur Zeit Davids und erfordert deshalb mehr Unterstützung. Man könnte diesen König  „Messias“ nennen, aber er ist nicht der letzte Spross aus dem Geschlecht Davids. Die Erfüllung der Verheißung kann sich erneut wiederholen (vgl. Beuken, 2003, 238ff.255ff).

 


Literaturverzeichnis

Berges, Ulrich, 1998, Das Buch Jesaja. Komposition und Endgestalt (HBS 16), Freiburg/Basel/Wien

Beuken, Wim, 2003, Jesaja 1-12 (HThKAT), Freiburg/Basel/Wien

Fuhs, Hans, 2008, Alttestamentliche Wurzeln des Messiasanspruchs Jesu, in: ThGl 4, 335-340

Kilian, Rudolf, 1986, Jesaja 1-12 (NEB.AT 17), Würzburg

Seebas, Horst, 1992, Herrscherverheißung im Alten Testament (BThS, 19), Neukirchen-Vluyn

 

 

 

 

 

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