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Lexikon

Tod, interreligiös

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Karlo Meyer

(erstellt: Febr. 2016)

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1. Tod und Sterben im interreligiösen Zusammenhang als Aufgabe des RUs

1.1. Einführung

Die Fragen nach Sterben, Tod und Jenseits sind ein klassischer Topos religiösen Denkens. Im Zusammenhang mit dem → Religionsunterricht finden sie sich zum einen fest eingeplant in den Lehrplänen; zum anderen werden sie in der Schulzeit durch Ereignissen wie dem Tod eines nahe Verwandten von Schülerinnen und Schülern oder gar eines Mitglieds der Schulgemeinschaft zu einem situativen Thema im Unterricht. In der pluralen Gesellschaft tritt darüber hinaus die Frage nach religiösen Vorstellungen und Praktiken anderer Religionsgemeinschaften hinzu.

Da das Thema im westlichen Kontext mit Tabus belegt ist und gegenüber anderen Traditionen schnell Unsicherheiten entstehen, wird der interreligiöse Aspekt in diesem Zusammenhang oft umgangen. Angesichts der sich religiös weitenden Gesellschaft ist demgegenüber jedoch ein offensives, respektvolles Angehen der entsprechenden Fragen und „fremden“ Antworten über bloßes lexikalisches Faktenwissen hinaus in einem Unterricht anzuraten, der interreligiös weiterführende Akzente setzen will (→ Didaktik der Religionen).

Nach einer Klärung möglicher Ziellinien in diesem Themenbereich folgen auf dem hier begrenzten Raum einige kurze Hinweise zum Verständnis von Sterben, Tod und Jenseits in ausgewählten Religionen. Wir schließen mit einigen exemplarischen methodischen Vorschlägen.

1.2. Zielperspektiven eines Unterrichts zu diesem Themenbereich in interreligiöser Perspektive

Je nachdem ob die Aufnahme des Themas sich mit einer aktuellen Situation verbindet oder nach dem Lehrplan (→ Lehrpläne/Richtlinien) langfristig geplant war, unterscheidet sich die Akzentuierung der Zielperspektive deutlich.

Im ersten Fall wird immer die Aufarbeitung des konkreten Ereignisses im Vordergrund stehen, verbunden mit den klassischen seelsorgerlichen Optionen: Raum geben für erste Worte im Schock, für spontane Emotionen wie Trauer, aber auch Aggressionen, Arbeit an den Emotionen, Aufarbeitung von Hintergründen und eventuellen Handlungsperspektiven – insbesondere rund um die Fragen der Trauerarbeit. Auch bei dem Tod eines Menschen einer anderen Religion stehen dabei die religiösen Unterschiede nicht im Mittelpunkt, sondern die Aufarbeitung der Trauer.

Im zweiten Fall wird stärker akzentuiert werden, dass die Schülerinnen und Schüler eigene Frage- und Sichtweisen im Gespräch mit fremden Anschauungen entwickeln. Die Ausbildung von Sensibilität, von einer eigenen Sprache zu diesen letzten Fragen gerade im Gespräch mit einer andersreligiösen Kommunikationsweise, die Fähigkeit sich in aller Vorläufigkeit zu positionieren, aber auch die praktische Kompetenz, Situationen in diesem Rahmen z.B. mit Ritualen angemessen zu gestalten, lassen sich hier neben dem Hintergrundwissen gerade auch im Gespräch mit ganz anderen Vorstellungen fokussieren.

1.3. Generelle Optionen für Fokussierungen

Da die Frage des akuten Falls in einem gesonderten Artikel in diesem Lexikon aufgearbeitet werden wird, gehen wir hier auf langfristig planbare Themenmöglichkeiten ein und orientieren uns dabei an den Dimensionen des Comeniusinstituts/EPA und der Trias von Sachklärung, Grenzklärung und existentieller Selbstklärung (Meyer, 2012, 289):

  • die sensible Wahrnehmung angesichts Tod und Trauer in anderen Traditionen (wobei hier mehr noch als bei anderen Themen die Sensibilität zu betonen ist)
  • die entsprechend sensible Kommunikation angesichts eines Trauerfalls einer anderen religiösen Tradition
  • die Analyse von Kommunikation um Tod und Sterben über die eigene Tradition hinaus
  • die Analyse von Handlungen um Tod und Sterben in den Religionen
  • die Durchführung von kleinen (z.B. rituellen) Handlungen um Tod und Sterben in eigenen und interreligiösen Kontexten
  • Hintergrundwissen zu Sprache und Verhaltensoptionen angesichts unbekannter Traditionen
  • Hintergrundwissen zu den ausgewählten anderen Traditionen in diesem Themenbereich
  • Wahrnehmung, Analyse und Umgangsweise mit Grenzen und Fremdheitserleben in diesem Kontext
  • das eigene Fragenentwickeln der Schülerinnen und Schüler im Gespräch mit anderen Traditionen
  • eigene, vorläufige Positionierungen im Gespräch.

Darüber hinaus verstehen sich hier natürlich auch die generell für den Umgang mit anderen Traditionen vorausgesetzten Lernzusammenhänge um Respekt etc.

1.4. Spezifisch theologische Optionen zur Fokussierung

Da sich erst durch Fokussierungen vertiefte Lerneffekte in Sachen Religion einstellen, empfehlen sich konzentrierte Unterrichtssequenzen auf begrenzte Aspekte wie Rituale und Ritualsprache, Theodizee, Tod und Jenseits jeweils in der Verbindung mit den jeweiligen theologischen Sichtweisen (Meyer, 2015a).

2. Hintergründe zu den Religionen und weitere Informationsliteratur

Aus der Fülle der einschlägigen Literatur zu den einzelnen Religionen können hier nur Stichpunkte und exemplarische Literatur genannt werden (christliche Hintergründe werden demnächst in einem eigenen Artikel des WiReLex erläutert).

2.1. Judentum

Während es in den Anfängen Israels und (weitgehend) in der hebräischen Bibel keine Vorstellung zu einem Jenseits gibt (im AT erst in der Spätphase: Dan 12,1-3.12; Jes 25,18; 26,19; vgl. auch 2 Makk 7), finden sich heute sowohl Vorstellungen, die einen Jenseitsglauben ablehnen, solche, die an eine bleibende Seele glauben, sowie auch solche, die eine Auferstehung des Leibes zum Gericht (→ Auferweckung) annehmen. Die rituelle Praxis ist eher an letzteren ausgerichtet (z.B. Ewigkeitsgräber). Zu der Vielzahl an Praktiken um den Tod gehören die Waschung des Leichnams durch eine Gruppe aus der Gemeinde (Chevra Kadischa – heilige Gemeinschaft), Totenwache, der Zustand der Aninut seitens naher Angehöriger (Trauerperiode zwischen Eintritt des Todes und Beerdigung), in dem sie die religiösen Pflichten nicht vollziehen müssen, das Einreißen von Kleidungsstücken, bei der Bestattung ein möglichst schlichter Sarg zum Teil mit Löchern im Holz zur schnelleren Zersetzung des Leichnams, die Gabe von Erde aus Israel im Sarg, ein Ewigkeitsgrab, Schiwa-Sitzen (Sitzen auf niedrigeren Stühlen als sonst üblich oder dem Fußboden) und das Hinterlassen von Steinen nach dem Besuch der Grabstätte. Details und weitere Informationen finden sich in: Simonsohn, 1985; Gillman, 2000; Döpp, 2000; Heilman, 2001; Schell, 2015. In vielen Städten finden sich noch alte jüdische Friedhöfe, aber auch neue jüdische Gräberfelder mit ewiger Grabruhe werden inzwischen ausgewiesen.

Für den Unterricht sind weniger die dem Christlichen ähnlichen Jenseitsvorstellungen weiterführend, deutlicher bietet die besondere rituelle Praxis für Trauernde und bei der Bestattung Möglichkeiten, auch die eigene Kultur neu zu sehen sowie eigen Sichtweisen zu entwickeln und die Verbindung von Theologie und Ritual zu analysieren.

2.2. Islam

Nach koranischem Verständnis ist der Tod eines jeden Menschen von → Gott bestimmt (Sure 56,60f.). Die zum Teil unterschiedlichen Vorstellungen, was genau nach dem Tod folgt, verflechten oft Überlieferungen des Koran mit unterschiedlichen Traditionen. Gängig ist die Ansicht, dass die Seele direkt nach dem Ableben vom Körper getrennt wird und etwas wie ein erstes vorläufiges Gericht stattfindet (Yanik, 2015, 186) oder der Tote einfach nur Gutes und Schlechtes über sich vernimmt (Khaled-Rubi, 2012, 25). „Auf die Bestattung folgt ein zweites vorläufiges Gericht, jedoch findet es im Grab statt [...] [charakteristisch sind] vier Fragen [...], die der verstorbenen Person gestellt werden, um zu klären, ob die verstorbene Person wirklich Muslim war“ (Yanik, 2015, 186). Nach dem Koran folgt am Ende der Tage ein abschließendes Gericht (ausführlich mit wortwörtlichem Verständnis: Khaled-Rubi, 2012, 56-136). Grundlage sind dabei die Bücher eines jeden Menschen, in denen ihr Leben aufgezeichnet ist. Es folgen Himmel oder Hölle, deren Verständnis je nach wortwörtlicher Auslegung des Korans oder symbolischer Interpretation recht unterschiedlich ausfallen kann (eine leicht das Wörtliche relativierende Auslegung findet sich z.B. bei Omar, 2004, 118).

Zu den Ritualen gehört zunächst eine gründliche Waschung des Leichnams, auf diese folgt eine weitere Waschung, die derjenigen beim Gebet ähnelt. Prinzipiell soll die Bestattung möglichst rasch nach dem Tod folgen, was in Deutschland nicht immer möglich ist. Auf dem Hof der Moschee oder in Deutschland eher auf dem Hof vor der Friedhofskapelle findet ein Gebet statt. Möglichst alle wechseln sich dann ab, den Sarg zum Grab zu tragen. Im Grab wird der Leichnam auf die Seite gedreht, so dass er wie beim Gebet Richtung Mekka schaut. Danach wird das Grab vollständig geschlossen und ein Abschlussgebet erfolgt. Immer mehr deutsche Städte haben inzwischen muslimische Gräberfelder, in der die Ausrichtung nach Mekka kein Problem mehr darstellt (zu anatolischen Volksbräuchen und Aberglauben vgl. auch Omar 2004, 194-199).

2.3. Östliche Religionen

In vielen hinduistischen Traditionen wird das Sterben als ein „freiwilliger Akt der Entsagung“ (Heller, 2012a, 36) verstanden. Er ist dabei nicht unmittelbar mit der Erlösung verknüpft. Diese kann jedoch durch Rituale gefördert werden, dazu zählt das Sterben in Benares oder das Ausstreuen der Asche des Verstorbenen im Ganges, nachdem dieser nach hinduistischem Brauch verbrannt wurde. Außerhalb Indiens streuen Hindus die Asche häufig in andere Flüsse oder ins Meer. Ein weiteres Sterberituale, das sich in der Migration zum Teil schwer verwirklichen lässt, ist das Sterben auf dem Boden mit den Füßen Richtung Süden, wo das Todesreich vermutet wird.

Der buddhistischen Lehre nach ist das ganze Leben Leiden; so kann in Auseinandersetzung mit dem Tod die gesamte menschliche Existenz erfasst werden. Der Tod selbst befreit dabei nicht vom Leiden, dennoch wird ihm mit Akzeptanz begegnet. Ein guter Tod ist einer, auf den man sich bewusst mental (unter anderem in der Meditation) vorbereitet hat.

In Anlehnung an Legenden um den Tod Buddhas werden verstorbene Buddhisten häufig verbrannt, Erdbestattungen sind aber in China und Vietnam auch üblich.

Ist der Tod nicht mit der Erlösung verbunden, spricht man von einem „kleinen“ Tod, der nur zur nächsten Wiedergeburt überleitet. Dabei trennen sich der physische und der mentale Teil des Menschen und nur letzterer findet eine neue Verkörperung bei der Wiedergeburt (Heller, 2012b).

3. Pädagogische Optionen angesichts des Themas Tod und Sterben in den Religionen

Jenseits des leider häufig noch praktizierten lexikalischen Überblicks über eine Religion im Unterrichts bietet die Konzentration auf dieses Thema die Möglichkeit Schülerfragen nach Sterben und Tod mit interreligiösem Wissen und Kommunizieren zu verbinden; insbesondere bietet sich die Chance für zwei vertiefende Akzentsetzungen im Rahmen einer interreligiösen Themenwahl, die sicherlich auch untereinander verschränkt bzw. auch verschränkbar sind:

Erstens: Das Kompetenzfeld um Fragen, Kommunizieren und Positionieren (in Bezug auf Trauer, Tod und Jenseits nach Religiösem fragen, sachgerecht in ein Gespräch mit Fremdem treten und sich positionieren können – siehe unten 3.1),

Zweitens: Das Kompetenzfeld um Ausdrucksverhalten und Performanz: (angesichts eigener und fremder Trauerkulturen z.B. bei Sterbefällen oder genereller im Blick auf Jenseitsvorstellungen handeln können – dazu unten 3.2).

3.1. Durch Trauer, Tod und Jenseits nach Religiösem fragen, sachgerecht in ein Gespräch treten und sich positionieren können

Durch die oben angesprochenen Tabus kann es allein ein Lerngewinn sein, sich der Menschheitsfrage nach dem Tod überhaupt zu stellen. Andere Religionen bieten dabei die Chance durch den Abstand, neue Perspektiven zu gewinnen, aber eben auch respektvoll-angemessene Kommunikationsformen zu entwickeln und schließlich eigene, vorläufige Positionen einzunehmen. Inhaltlich kann sich dies mit einer weiten Spanne zwischen der Frage nach dem Jenseits, dem Sterben oder Bleiben einer Seele, über den Topos des jüngsten Gerichts oder dem Ende aller Tage bis zu der Frage nach der Theodizee auch angesichts „ungerechten“ Sterbens verbinden (z.B. Lorenzen, 2015).

3.2. Angesichts eigener und fremder Trauerkulturen handeln können

Da im Zuge der Kompetenzdebatte nach klar definierbarem Outcome gefragt wird (→ Kompetenzorientierung), bietet es sich (auch) an, auf die Handlungen im Zusammenhang mit Trauerbewältigung einzugehen. Der Raum des Unterrichts bietet dabei die Möglichkeit, vor dem Ernstfall „probeweise“ kleine rituelle Handlungen oder symbolische Gesten durchzuführen und im Rollenspiel Kommunikationsformen und Kommunikationshindernisse konkret zu erleben. Dabei liegen auch im Interreligiösen Bereich eine Vielzahl von Inhalten nahe: Fragen der Trauerbegleitung, Rituale am Totenbett, Teilnahme und Handlungen bei Bestattungen, Optionen der Gedenkkultur, aber auch verflochten mit dem vorangehenden Punkt des religiösen Fragens die Möglichkeit, Jenseitsvorstellungen Ausdruck zu geben (z.B. Meyer, 2015b).

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