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Lexikon

Sakramentenkatechese/-pastoral

1. Begriffs- und Verständnisklärung

Der in der römisch-katholischen Theologie verwendete Begriff der Sakramentenkatechese meint die auf die Lebenserfahrung (Biografie) der Teilnehmenden bezogene, dialogische Erschließung der Sakramente der Kirche. Als solche ist sie lebensbegleitend und geht (anders als zumeist in der kirchlich-gemeindlichen Praxis) über die katechetische Vorbereitung des Erstempfangs eines Sakramentes hinaus (→ Katechese/Katechetik).

Sakramentenpastoral umfasst als pastorales Handeln im Bereich der römisch-katholischen Kirche alle Formen der Begleitung, die einzelne Gläubige oder Gemeinschaften darin unterstützen, gestärkt durch die Sakramente ihr Leben christlich zu gestalten. Sie erschöpft sich nicht in der Spendung der Sakramente. Die Sakramentenkatechese ist Teil der Sakramentenpastoral.

Im Folgenden werden dazu zunächst Überlegungen vorgetragen, die für alle Sakramente gelten. In einem weiteren Abschnitt werden auswahlweise spezifische Aspekte zu einzelnen Sakramenten thematisiert.

2. Allgemeine Sakramentenpastoral

2.1. Zur grundlegenden Kontextualität

Wie alles pastorale Handeln wird auch Sakramentenpastoral durch ihren Kontext geprägt. Dies gilt sowohl synchron (zur gleichen Zeit an unterschiedlichen Orten – länderübergreifend, aber auch innerhalb eines Landes oder einer Region; auch Sakramentenpastoral bedarf der Inkulturation) als auch diachron (zu unterschiedlichen Zeiten innerhalb eines Landes beziehungsweise Kulturraumes – dazu vgl. Haslinger, 2000, 164-168).

Daher ist auch die Sakramentenpastoral von jenen grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen betroffen, die gegenwärtig als Übergang von der Moderne zur Post- oder „entfalteten Moderne“ bezeichnet werden. Für die Sakramentenpastoral wird dabei insbesondere auf die sich wandelnde Volkskirchlichkeit verwiesen (Pastoral-Kommission, 1996, 9f.). Deren Gestaltwandel führt dazu, dass das hierzulande lange Zeit selbstverständliche sozialisierende Hineinwachsen in den christlichen Glauben und dessen gesellschaftlich gestützte Plausibilität zunehmend schwinden. Dementsprechend sind vor allem die volkskirchlich verwurzelten Sakramente (Taufe, Trauung und auch Erstkommunion) als liturgische Feiern an einem markanten Wendepunkt des Lebens noch vertraut, bedürfen jedoch vermehrt der Erschließung ihrer christlichen Bedeutung und lebensgestaltenden Kraft.

Diesen Zusammenhang erhellt der in Frankreich entwickelte und in Deutschland adaptierte Ansatz „Leben-(Bewusstwerden)-Deuten-Feiern“ (Hofrichter, 1997), der hilft, die Situation zu analysieren und angemessene Handlungsformen zu entwickeln.

2.2. Sakramentenpastoral im Übergang

Die „Übergangssituation“ (Pastoral-Kommission, 1996, 9) führt zu Spannungen, die sich in Sakramentenkatechese und Sakramentenspendung verdichten, weil die Sakramente als Zentralfeiern christlich-kirchlichen Glaubens hohen kirchlichen Identitätswert haben. Während die einen zum Schutz der Bedeutung der Sakramente für eine restriktivere Praxis eintreten (z.B. Reckinger, 2007), argumentieren andere, dass die Identität im Sinne Jesu nur zu wahren ist, wenn die Sakramentenpastoral Pluralität anerkennt und niederschwellig angelegt ist (z.B. Wahl, 2008) (→ Pluralisierung). Dies führt spätestens seit den 1980er Jahren zu kontrovers geführten Debatten (Emeis, 1991).

Die Pastoral-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz reagiert darauf 1993 mit dem Schreiben „Sakramentenpastoral im Wandel“ (Pastoral-Kommission, 1996). Der Text enthält „keine verbindlichen Richtlinien“, denn „dies wäre zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Überforderung −, er will aber eine eindringliche Aufforderung und begründete Ermutigung sein, gemeinsam nach Wegen zu suchen, Schritte zu formulieren und vor allem dann auch zu gehen, um dem untrennbaren Zusammenhang von Glaube und Sakrament überzeugender gerecht zu werden“ (Pastoral-Kommission, 1996, 5). Eine ähnliche Offenheit kennzeichnet auch das 2004 von den deutschen Bischöfen herausgegebene Dokument „Katechese in veränderter Zeit“ (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 2004).

2.3. Sakramente und Glaube

Grundlegend markiert das „Verhältnis von Glaube und Sakramente“ „eines der Hauptprobleme der gesamten Pastoral“ der Gegenwart, „denn in unseren Gemeinden haben wir es nicht selten mit Getauften zu tun, die, soweit man das beurteilen kann, Nicht-Glaubende sind. Das ganze Gefüge der Sakramente, besonders das Verhältnis von Glaube und Sakramenten gerät damit aus den Fugen. [...] Ohne ein Minimum von innerer Offenheit für den Glauben ist ein gültiger und erst recht ein fruchtbringender Sakramentenempfang nicht möglich“ (Katholischer Erwachsenenkatechismus, 1985, 317f.; vgl. auch: Papst Johannes Paul II, Catechesi Tradendae, 1979, 19).

Offen bleibt jedoch, was dieses Minimum ist. Obwohl unstrittig ist, dass → Glaube nicht quantifizierbar ist, geschieht dies faktisch nicht selten bei der Sakramentenkatechese und bei der Zulassung zum Sakramentenempfang anhand verhältnismäßig leicht überprüfbarer Fakten (wie z.B. regelmäßiger Gottesdienstbesuch). Diese machen jedoch nur einen begrenzten Teil der Religiosität eines Menschen aus (→ Religiosität, Jugendliche). Religionssoziologische Untersuchungen gehen davon aus, dass Religiosität und mithin auch christlicher Glaube nur multidimensional adäquat zu erfassen sind (vgl. auch: Mt 11,25 par.; 1Kor 2,1f.) und kein Mensch alle Dimensionen in gleicher Weise ausbildet (z.B. Wittrahm, 2003). Hinzu kommt, dass es Entwicklungsunterschiede im Glauben der einzelnen Menschen gibt (Wahl, 2008, 76-92) (→ Entwicklungspsychologie). Diese Ungleichzeitigkeit wird sich in Zeiten allgemeiner Individualisierung weiter verstärken.

Vor diesem Hintergrund wird zunehmend die Sinnhaftigkeit jahrgangsweiser Einladung zu Erstkommunion- und Firmvorbereitungskatechese in Frage gestellt (Pastoral-Kommission, 1996, 46-48). Wird aber die eingeübte und von der Kirche jahrhundertelang verordnete Praxis weitergeführt, weil sie die Möglichkeit bietet, mit Menschen in Kontakt zu kommen, die sonst kaum oder keinerlei Berührungspunkte mit der Kirche haben, wird sich die Katechese durch einen „verständnisvoll-kritischen Umgang mit dem volkskirchlichen Erbe“ auszeichnen müssen (Pastoral-Kommission, 1996, 14). Andernfalls entstehen durch die Be- und gegebenenfalls auch Verurteilungen seitens der Hauptamtlichen und kirchlich Hochidentifizierten Verletzungen, die zu dauerhaftem Kommunikationsabbruch führen. Wenn dagegen die Kommunikation gelingt, kann zumindest ein Schritt zu einer vertieften persönlichen Christusbeziehung gegangen werden, die letztlich das Ziel allen kirchlichen Handelns und insbesondere der Katechese ist (Johannes Paul II, Catechesi Tradendae, 1979, 20).

Dies spricht für eine Sakramentenpastoral (einschließlich Katechese), die individuelle Glaubenswege wertschätzt und differenziert begleitet. Damit wird der spezifische Kairos der gegenwärtigen Glaubenssituation aufgegriffen, dass Glaube (sowohl grundsätzlich wie auch seine einzelnen Inhalte) immer mehr zur persönlichen Entscheidung und zur individuellen Überzeugung wird (Lutz, 2014). Zu überprüfen ist daher, inwieweit standardisierte Vorbereitungskurse (für Erstkommunion- und Firmvorbereitung) noch angemessen sind. Auf jeden Fall sind sie für die spezifische Situation vor Ort und bezogen auf die beteiligten Personen zu adaptieren.

Zugleich ist darauf zu achten, dass die Katechesen so angelegt sind, dass der Sakramentenempfang nicht als Endpunkt, sondern als inspirierender Impuls und als Stärkung für einen lebenslangen Glaubensweg wirkt.

2.4. Erwachsenenkatechese als vorrangige Form

In der Praxis entsteht oftmals ein gegenteiliges Bild, denn eine auf die Sakramente bezogene Katechese wird fast ausschließlich zur Vorbereitung auf deren (Erst-)Empfang angeboten, kaum aber zu deren lebensbegleitender Erschließung. Wenn aber die Sakramente mit dem Leben der Christinnen und Christen verbunden sind, wird sich auch die Bedeutung eines Sakramentes aufgrund der gewandelten Lebenssituation verändern. Andernfalls verliert es seine Lebensrelevanz.

Neben thematischen Interessen bieten sich die sogenannten „kritischen Lebensereignisse“ als Ansatzpunkt für katechetisches Handeln an, denn insbesondere als negativ und unerwartet erlebte Einbrüche in den Lebensalltag fordern sie zu einem Überdenken der bisherigen Sinn- und Lebenshaltung heraus und führen gegebenenfalls zur Neuorientierung (Umkehr/Bekehrung) (Lutz, 1989). In diesem Kontext lassen sich auch die Sakramente neu persongerecht erschließen.

Dies macht es unumgänglich, der biographischen Entwicklung in der Sakramentenpastoral insgesamt mehr Aufmerksamkeit zu schenken und die Erwachsenenkatechese auszubauen, denn „der Glaube von Erwachsenen bleibt nur lebendig, wenn er die nie abgeschlossenen Lebenserfahrungen durchdringt, sich in Krisen und manchmal durch Brüche hindurch bewährt und bewahrheitet. Das geschieht, wenn sich der Glaube, in seinen zentralen Inhalten persönlich angeeignet, den Fragen von draußen und drinnen stellen kann und letztlich immer tiefer mit dem ihn tragendenden Geheimnis vertraut werden lässt“ (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 2004, 18). Erwachsenenkatechese ist daher „die hauptsächliche Form der Katechese, denn sie richtet sich an Personen, welche die größte Verantwortung und Fähigkeit besitzen, die christliche Botschaft in ihrer voll entwickelten Form zu leben“ (Johannes Paul II, Catechesi Tradendae, 1979, 43). Auf sie sind „alle anderen Formen, die sicher immer notwendig sind, gewissermaßen hingeordnet [...]. Darum muss die Katechese der anderen Altersstufen sie zum Bezugspunkt haben und sich mit ihr über eine kohärente katechetische Planung der diözesanen Pastoral verständigen“ (Kongregation für den Klerus, 1997, 59 − wörtliches Zitat aus dem Vorgänger-Direktorium von 1971). Faktisch ist die Katechese demgegenüber jedoch weitgehend reduziert auf eine Sakramentenvorbereitungskatechese für Kinder und Jugendliche.

Der Eindruck, dass es für Erwachsene im Glauben nichts mehr zu lernen gibt, wird auch dadurch verstärkt, dass in den einzelnen Katechesen „Vollständigkeit“ angestrebt wird, statt Verlangen nach „mehr“ dadurch zu wecken, dass spürbar wird, dass der Glaube auch von seiner Inhaltsseite her tiefer reicht und mehr enthält, als in einem einzelnen katechetischen Kurs erschlossen werden kann. Hier zeigt sich neuerlich das viel diskutierte Anliegen einer → Elementarisierung in der Katechese, die sich im Hinblick auf die Sakramente als besonders konflikthaft erweist (siehe oben 2.2.).

Ein weiteres Problem besteht darin, dass von denen, die sich auf ein Sakrament vorbereiten, ein Maß an Wissen, Präsenz und Teilnahme erwartet wird, die die Sonntagsgemeinde, die doch Vorbild sein sollte, nicht zeigt. Um demgegenüber die Gesamtgemeinde zu stärken, bietet sich an, zumindest die nach Zielgruppen (Erstkommunionkinder, Firmanden und gegebenenfalls deren Eltern) fragmentierten Sakramentenvorbereitungskatechesen für die Gesamtgemeinde zu öffnen und ein intergenerationelles Miteinander in der Katechese zu ermöglichen, das nachweislich die persönliche Glaubensentwicklung nachhaltiger fördert als eine zielgruppenfragmentierte Katechese (Kropp/Lutz, 2014).

2.5. „Ganzheitliche Formung“ (Kongregation für den Klerus, 1997, 29)

Indem von „erschließen“ der Inhalte des Glaubens (anstelle von „vermitteln“ oder „unterrichten“) gesprochen wird, kann deutlich werden, dass christlicher Glaube als Offenbarungsglaube zwar durch spezifische Glaubensinhalte geprägt ist, diese aber nicht „dozierend“ zu übermitteln sind. Vielmehr ist Katechese durch Wechselseitigkeit geprägt; im Glauben ist keiner nur Lernender und keiner nur Lehrender (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 2004, 24) (→ Lernende/Lehrende). Eine ausschließlich oder primär kognitive Vermittlungsform greift deshalb zu kurz und die als Appell gemeinte Feststellung: „Die Leute wissen zu wenig“, simplifiziert und verengt die Aufgabe der Katechese, denn es geht nicht nur um die Aneignung von Wissen, sondern darum, „daß die Katechese den Charakter einer ganzheitlichen Formung annehmen muß und sich nicht auf bloßes Lehren beschränken darf“ (Kongregation für den Klerus, 1997, 29). Das heißt, die Inhalte sollen emotional bedeutsam und außerdem handlungspraktisch umgesetzt werden. Dementsprechend ist die Biografiebezogenheit für die Katechese nicht nur Methode, sondern entspricht ihrem Wesen (a.a.O. – dies sieht Malburg, 2010, zwar auch, plädiert aber mit Bezug auf die römischen Dokumente für einen deutlich höheren kognitiven Anteil in der Katechese – einschließlich auswendig zu lernender Inhalte).

Wenig beachtet wird in diesem Zusammenhang, dass ein wesentlicher Teil der Wissensvermittlung durch den → Religionsunterricht erfolgt, der gerade in dieser Funktion in seiner spezifischen Eigenart und als Ergänzung zur gemeindlichen Katechese gewürdigt werden kann (Lutz, 2013). Nicht zuletzt wegen der Unterschiedlichkeit der beiden Lernorte (Schule/Gemeinde) wurde die Sakramentenkatechese – beginnend in den 1970er Jahren – zunehmend aus der Schule in die Gemeinde verlagert.

Insbesondere wenn die Symbole der Sakramente und deren Inhalt den Menschen fremd geworden sind (Gemeinsame Synode, 1976b, 240), reicht eine Erklärung ihrer Bedeutung nicht aus. Vielmehr sind symbolische Erfahrungen zu ermöglichen, die deren Sinn(en)haftigkeit erleben lassen (→ Symboldidaktik). Dabei ist zu berücksichtigen, dass Sakramente Symbolhandlungen sind; das heißt: Die einzelnen Symbole sind eingebettet in einen Vollzug, der als Ganzes das jeweilige Sakrament ausmacht (Emeis, 2001, 151-157).

Um dies zu erschließen, lässt sich an die moderngesellschaftliche Ästhetisierung und die mit ihr verbundene Sensibilität für Riten und Symbole anknüpfen. Doch geht Sakramentenkatechese darüber hinaus, weil die Sakramente einen Mehrwert freisetzen, der die Alltagserfahrungen übersteigt und sich nur begrenzt korrelativ einholen lässt (dazu ausführlich: Wahl, 2008). Denn die Sakramente haben Anteil an der eschatologischen Grundstruktur christlichen Glaubens. Als dessen Verdichtungen weisen sie über das innerweltlich Gegebene hinaus. Indem sie die erhoffte Vollendung symbolisch präsent setzen, wirken sie kritisch gegenüber den innerweltlichen (auch innerkirchlichen) Unvollkommenheiten und Verletzungen.

Hier zeigt sich ein gravierendes Defizit gegenwärtiger Sakramentenkatechese: Sie erschöpft sich vielfach in einer liturgisch-katechetischen Erschließung, die die diakonische Dimension kaum berücksichtigt – geschweige denn gleichrangig integriert. Dabei hätte gerade die Sakramentenkatechese darauf aufmerksam zu machen, dass → Christus in den Armen und Entrechteten begegnet (Mt 25) – also sakramental präsent ist.

2.6. Mystagogie in der Sakramentenpastoral

Konsequent wird die Biografieorientierung in einer mystagogisch konzipierten Pastoral und Katechese umgesetzt, geht sie doch davon aus, dass Gott im Leben eines jedes Menschen immer schon gegenwärtig ist und sich dessen Zuwendung bereits ereignet hat; so verstanden ist Mystagogie keine beliebige Idee oder „methodische Finesse“, sondern „ein theologisches Grundprinzip“ (Haslinger, 2011, 113). Ihm wird – zumindest verbal – wachsende Aufmerksamkeit zuteil.

Dem Anliegen der Mystagogie entsprechend ist den Erfahrungen der Menschen mit Respekt und Ehrfurcht zu begegnen. Durch Pastoral und Katechese sind die Einzelnen darin zu unterstützen, ihre Gotteserfahrungen zu entschlüsseln und zu vertiefen. Dies setzt aufseiten der kirchlich Handelnden Interesse an der Lebensgeschichte der Menschen und Einfühlungsvermögen in deren Lebenssituation und -erfahrung voraus (Pastoral-Kommission, 1996, 27f.).

Aus dem Erwachsenenkatechumenat der frühen Kirche herkommend, bei dem die mystagogischen Katechesen nach der erfolgten Initiation auf das von den Neugetauften Erlebte Bezug nehmen, verweist Mystagogie darauf, dass das Eigentliche des Glaubens nicht erklärt werden kann (schon gar nicht vorab), sondern erlebt werden muss, um es dann katechetisch zu ergründen, ohne den Geheimnischarakter aufzuheben.

Das inzwischen wachsende Bewusstsein für die Bedeutung des Erwachsenenkatechumenats als Modell und Inspiration für alle Katechese (Kongregation für den Klerus, 1997, 90; Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 2004, 13) hat die Wahrnehmung der katechetischen Dimension der Liturgie verbessert und zu einer deutlichen Verzahnung von Liturgie und Katechese in der Sakramentenvorbereitung beigetragen (z.B. durch Übergabe von Credo und Vater-Unser in der sonntäglichen Eucharistiefeier der Gemeinde). Freilich hebt dies die Notwendigkeit der Verstehbarkeit der sakramentalen Vollzüge (Zweites Vatikanisches Konzil, Sakrosantum Concilium, 1980, 59) nicht auf. Ihre Sprache und ihre Riten dürfen sperrig sein, nicht aber exklusivierend wirken; Mystagogie ist nicht mit Mystifizierung zu verwechseln.

2.7. Sakrament und Gemeinde

Sakramente sind keine Privatfeiern, sondern Vollzugsformen kirchlich gemeindlichen Glaubens. Diesen Gemeinschaftscharakter der Sakramente hat insbesondere das Zweite Vatikanische Konzil gegenüber einer über lange Zeit gepflegten individualistischen Frömmigkeit betont (Zweites Vatikanisches Konzil, Sakrosantum Concilium, 1980). Zugleich hat es die „Spender-Empfänger-Logik“ in der Sakramentenpastoral aufgebrochen (Pastoral-Kommission, 1996, 31).

Grundlage dafür ist nicht zuletzt das römisch-katholische Verständnis von der Kirche als dem Wurzel- oder Grundsakrament (während Christus das Ursakrament ist). Dies aber impliziert, dass die einzelnen Sakramente wesentlich sind für die Kirche, und zwar für die ganze Kirche. Das heißt: Bevor die Kirche die einzelnen Sakramente spendet, ist sie dieses Sakrament (Emeis, 2001, 144). Damit erweisen sich die Sakramente als kritische Anfragen an das Leben der Kirche und der konkreten → Gemeinde vor Ort: Lebt sie die communio (Gemeinschaft), die sie in der Eucharistie feiert? Erleben Kranke und schuldig Gewordene sie als solidarisch und heilend? Mithin erweist sich an der Praxis der Kirche die Glaubwürdigkeit der Sakramente.

Im Sinne solidarischer Glaubensgemeinschaft weiß die Kirche um die Schwäche bis hin zur Schuldhaftigkeit ihrer Mitglieder. Der Glaube des Einzelnen ist nie vollkommen. Vielmehr ergänzt die Kirche als Ganze das, was dem Einzelnen fehlt (ecclesia supplet). Dies ist die Grundlage für eine „biografische Ritendiakonie“ (Sekretariat der Deutschen Bischöfe, 2004, 12; Baumgartner, 2011, 133f.), denn gerade bei der Sakramentenpastoral besteht „die pastorale Aufgabe [...] vor allem darin, den schwachen Glauben zu stärken“ (Katholischer Erwachsenenkatechismus, 1985, 318).

3. Spezielle Sakramentenpastoral

3.1. „Die Sakramente der christlichen Initiation“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 2005, 340)

3.1.1. Der Erwachsenenkatechumenat

Für Religionsmündige (ab dem 14. Lebensjahr) ist der Erwachsenenkatechumenat anzuwenden, und es sind die drei Initiationssakramente (Taufe, Firmung, Eucharistie) in einer Feier zu spenden (Liturgische Institute Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, 2001). Die Modellhaftigkeit des Erwachsenenkatechumenats (siehe 2.6.) besteht u.a. darin, dass er für die verschiedenen Stufen eine enge Verbindung von Katechese und Liturgie vorsieht, die sich nicht zuletzt in der Rückbindung an die sonntägliche Eucharistiefeier zeigt. So wird u.a. die Verantwortung der ganzen Gemeinde für den Initiationsprozess deutlich hervorgehoben (Werner, 2011).

Faktisch findet jedoch die Vorbereitung vielfach unter Ausschluss der (Sonntags-)Gemeinde im Zweierkontakt zwischen einem Taufbewerber/einer Taufbewerberin und einem Mitglied des Pastoralteams statt. Damit bleibt – wie Erfahrungen aus den USA zeigen – ein erhebliches Potenzial zur Stärkung des Taufbewusstseins in der Gemeinde (Tebartz-van Elst, 1993) und damit ein wichtiger Beitrag zur Sakramentenpastoral ungenutzt.

In diesem Zusammenhang wird auch diskutiert, wie katechumenatsfähig (im Sinne von „aufnahmewillig“) die Gemeinden sind. Zumeist erwarten Gemeindemitglieder, dass die Neugetauften sich den vertrauten Vollzugsformen gemeindlichen Lebens anpassen. Nur selten wird Bereitschaft signalisiert, unter Charismenperspektive die Interessen und Fähigkeiten, die die Neugetauften mitbringen, an- und aufzunehmen, oder aber zu akzeptieren, dass sie sich nicht weiter in der Gemeinde engagieren wollen. Wie viel Gemeinschaft die Katechumenen suchen und wie weitgehend sie sich aktiv in der Gemeinde einbringen wollen, wird nicht zuletzt von der Persönlichkeitsstruktur der Betroffenen abhängen.

3.1.2. Taufe von Säuglingen und Kindern

Die Taufe von Säuglingen und Kleinkindern ist das noch am stärksten volkskirchlich verankerte Sakrament, obwohl auch dessen Nachfrage inzwischen zurückgeht (vgl. die jährlichen statistischen Angaben der Deutschen Bischofskonferenz). Zwar wird seit Jahrzehnten eine Taufkatechese angeregt, die von Gemeindemitgliedern mit den Eltern und Paten durchgeführt wird (Hofrichter, 1997). Trotzdem findet oft nur ein Taufgespräch statt, obwohl immer wieder beklagt wird, dass in nur einem Gespräch keine der Lebenssituation der Eltern und der Tauftheologie angemessene Katechese erfolgen kann. Daher sieht der seit 2007 gültige Kindertaufritus eine „Feier der Kindertaufe in zwei Stufen“ (katechetischer Weg zwischen zwei liturgischen Feiern) vor. Diese Form wird jedoch noch kaum genutzt.

Widersprüchlich ist auch das Verhalten der Zelebranten hinsichtlich der Tauffeier selbst. Zwar wird den Taufeltern vielfach unterstellt, dass sie die Taufe als Familienfeier verstehen, die sie von der Theologie her nicht ist, trotzdem werden nicht wenige Taufen als Einzeltaufen ohne Beteiligung der Gemeinde gefeiert. Auch wenn die Taufeltern einer Taufe in der sonntäglichen Eucharistiefeier vielfach skeptisch gegenüberstehen, suchen sie mit der Taufe doch den Überstieg über den familiären Binnenraum hinaus (Ritzer, 2001; Först, 2006). Dem widerspricht nicht, dass die Eltern sich eine stärkere Beteiligung und damit persönlichere Gestaltung der Tauffeier wünschen, denn intentional wird der Schutz Gottes für das Kind und für sich selbst gesucht, der durch die Traditionen und Riten der Kirche vermittelt wird, zugleich aber möchte man spüren, dass es um das eigene Kind geht.

Diese Motivationslage führt dazu, dass immer wieder diskutiert wird, ob nicht statt der Taufe eine Segnung dem Anliegen der Eltern mehr entspricht – zumal dabei der Gestaltungsspielraum größer ist (Lutz, 2002). Tatsächlich kann das Angebot einer Alternative zur Klärung der Motive für den Taufwunsch beitragen und vermeidet eine „alles-oder-nichts“-Situation (Pastoral-Kommission, 1996, 26). Es muss aber deutlich werden, dass es sich um ein Angebot handelt und nicht um eine Verweigerung der Taufe des Kindes.

Im Sinne der Sakramentenpastoral bietet sich an, den Eltern zum Jahrestag der Taufe einen Glückwunsch-Brief zu schreiben, der einen persönlichen Bezug zum Tauftag enthält und der auf die familienpastoralen Angebote der Pfarrei verweist. Damit wird deutlich, dass die Taufe Beginn eines Glaubensweges ist, auf dem die Eltern von der Gemeinde unterstützt werden.

Als Element einer speziellen Taufkatechese kann anlässlich z.B. eines ökumenischen Taufgedächtnisgottesdienstes eine gemeinsame (vorbereitende) Katechese zum Thema „Taufe/Taufberufung und Sendung“ durchgeführt werden. Überhaupt sollte das Thema „Taufberufung“ häufiger in Predigten oder Katechesen vorkommen sollte, um das Taufbewusstsein in den Gemeinden grundlegend zu stärken.

3.1.3. Eucharistiekatechese

Eucharistiekatechese wird weitgehend mit Erstkommunionvorbereitung identifiziert. Als solche erzeugt sie in vielen Gemeinden Frustration, weil die Erstkommunionkinder und ihre Eltern nach der feierlichen Kommunion nicht mehr im Gottesdienst präsent sind. Bei allem theologisch berechtigten Anspruch gilt es zu bedenken, dass Nachhaltigkeit in der gegenwärtigen Gesellschaft nicht mit Dauerpräsenz identisch ist. So konnte eine interdisziplinäre Forschungsgruppe nachweisen, dass die gegenwärtige Erstkommunionvorbereitung nachhaltiger wirkt als gemeinhin angenommen wird, wobei dies vor allem für die familienkatechetische Form der Erstkommunionvorbereitung gilt (Theologische Quartalsschrift [2014] 1).

Immer häufiger werden im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung Kinder angemeldet, die noch nicht getauft sind. Sie werden zumeist im Rahmen der Erstkommuniongruppe auch auf die Taufe vorbereitet. Das gibt den Mitgliedern der Gruppe die Möglichkeit, sich intensiver mit der eigenen Taufe zu befassen. Demensprechend sollten alle Kinder an der Tauffeier teilnehmen können. Diese sollte im Rahmen der sonntäglichen Eucharistiefeier stattfinden – idealerweise in der Osternacht.

Die Bedeutung der sonntäglichen Eucharistiefeier für das alltägliche Leben der Gemeinde kann auch dadurch herausgestellt werden, dass das jeweilige Evangelium des kommenden Sonntags als Grundlage für das geistliche Wort zu Beginn oder zum Abschluss von pfarrlichen Zusammenkünften verwendet wird (Lutz, 2011).

3.1.4. Firmung und weitere liturgische Feiern

In immer mehr Pfarreien wird bei der Firmvorbereitung die jahrgangsweise Einladung aufgegeben. Stattdessen wird – gemeindeintern wie extern – auf vielfältigen Wegen vorab auf den Beginn der Firmvorbereitung hingewiesen. Dadurch wird zwar nicht schon erreicht, dass sich nur diejenigen anmelden, die dies aus eigenem Interesse wollen. Es wird aber deutlich, dass diejenigen, die – aus welchem Grund auch immer – das bisher übliche Firmalter überschritten haben, nicht auch die Möglichkeit zur Firmung verpasst haben.

Der theologische Gehalt der Firmung ist nach wie vor umstritten. Versteht man sie aber (auch) als Sakrament des Apostolats (Höring, 2008) und ist sie weiterhin (wie derzeit) Abschluss der Initiation, wird es unverzichtbar, den Jugendlichen, die gefirmt sind, ein aktives Mitgestaltungsrecht auch in der Gemeinde einzuräumen.

Wie bei der Taufe wären auch hier alternative Feierformen zu entwickeln, und zwar nicht nur in den sogenannten neuen Bundesländern, wo Segnungen für Jugendliche als Alternative zur Jugendweihe angeboten werden. Hier wie dort ist angezeigt, nicht nur Jugendlichen einen niederschwelligen Zugang zum kirchlichen Glauben zu ermöglichen.

3.2. „Die Sakramente der Heilung“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 2005, 388)

3.2.1. Das Sakrament der Versöhnung

Das Sakrament der Versöhnung (Beichte) hat eine wechselvolle Geschichte erlebt, die in ihrer positiven Dimension dem Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit und dem Wunsch der Gläubigen nach einer persönlich zugesprochenen Vergebung entsprungen ist (Lutz, 1989). Dabei kennt die Kirche von alters her eine Vielzahl liturgischer und nicht-liturgischer Formen des Umgangs mit → Schuld und Sünde, die alle zu einem tieferen Verständnis des Sakramentes beitragen können und daher nicht vernachlässigt oder gegeneinander ausgespielt werden sollten (Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, 1976b, besonders 272-274). Dies gilt umso mehr, als die Erkenntnis und die Bewältigung von Schuld in der gegenwärtigen Gesellschaft besonderen Schwierigkeiten unterliegen. Christliche Bußpastoral, von der die Beichtpastoral ein Teil ist, hätte deutlich zu machen, dass sie diese Schwierigkeiten ernstnimmt und nicht belastend, sondern befreiend wirken will und daher für alle Altersstufen und Lebenssituationen lebensförderlich wirkt (Lutz, 2012).

Demgegenüber entsteht aufgrund der derzeitigen Praxis der Eindruck, dass die Beichte vor allem Vorbedingung für den Erstempfang der Kommunion und gegebenenfalls auch der Firmung ist. Hier zeigt sich in spezifischer Weise die Dringlichkeit des erwähnten Paradigmenwechsels, der die Erwachsenenkatechese zum Bezugspunkt für die Kinder- und Jugendkatechese macht, denn derzeit wird mit Kindern und gegebenenfalls Jugendlichen eingeübt, was die Erwachsenengemeinde kaum bis gar nicht praktiziert. Dafür gibt es zahlreiche Gründe, die zumeist in einer bedrückenden Praxis in der Vergangenheit liegen (Gemeinsame Synode, 1976a, besonders 93-95). Gerade deshalb aber ist eine umfassende, lebensfreundliche Buß- und Beichtpastoral (einschließlich Verkündigung und Katechese) dringlich. Sie wird freilich in der Sicht nicht weniger Gemeindemitglieder konterkariert durch den wenig überzeugenden Umgang mit Schuld in den eigenen Reihen (z.B. Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und Aufarbeitung von Fällen sexueller Gewalt).

3.2.2. Krankensalbung

Lange Zeit nur als „Letzte Ölung“ praktiziert, wird die Krankensalbung im Leben der Gemeindemitglieder immer weniger wahrgenommen. Dies liegt primär daran, dass die meisten Menschen nicht mehr zuhause, sondern im Krankenhaus, im Hospiz oder auf der Straße sterben. Hinzukommt, dass das Thema „Sterben und Tod“ nach wie vor gemieden wird. Dies spricht für gezielte Katechese und Verkündigung, die – eingebettet in den Glauben an die Auferstehung und Vollendung des Lebens in Gott – die Krankensalbung als Sakrament der Stärkung neu ins Bewusstsein hebt. Dazu können auch erschließende Predigten und Katechesen zu den in manchen Gemeinden regelmäßig stattfindenden Krankensalbungsgottesdiensten dienen.

3.3. „Die Sakramente des Dienstes für die Gemeinschaft“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 2005, 414)

3.3.1. Ehe

Anders als in vielen Ländern ist in Deutschland die Teilnahme an einem Ehevorbereitungskurs nicht verpflichtend. Dies wird zwar immer wieder gefordert, doch werden bisher noch keineswegs flächendeckend solche Kurse angeboten und dort, wo es sie gibt, versäumen es die Zelebranten nicht selten, die Brautleute zur Teilnahme zu motivieren. Dabei haben sich Stil und Inhalt der Kurse in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Sie werden als Kurse von ein oder zwei Tagen (oft Wochenende) oder als Veranstaltungen über mehrere Abende angeboten. Inhaltlich greifen sie Themen der Kommunikation in der Ehe auf, weil trotz zumeist mehrjährigen Zusammenwohnens wichtige Themen des ehelichen Lebens nicht angesprochen werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Kurse ist die Theologie der christlichen Ehe (gegebenenfalls auch in ihrer ökumenischen Dimension) (→ Ehe und Familie). Ein dritter Akzent liegt auf der liturgischen Gestaltung der Trauung.

Die Fülle der genannten Themen macht deutlich, dass diese in solchen Kursen zumeist nur angerissen werden können. Das gilt freilich auch für das vorbereitende Gespräch des Zelebranten mit dem Brautpaar. Zu bedenken ist jedoch, dass die Ehevorbereitung nicht erst mit dem Ehevorbereitungsseminar beginnt. Sie umfasst die Beziehungskatechesen in der Jugend ebenso wie alle Formen des Erlebens von Ehe und Beziehung. Aufgabe der Katechese ist es, diese Erfahrungen bewusst zu machen, sie zu reflektieren und im Licht des Evangeliums zu deuten.

Dies ist auch das Ziel ehebegleitender Kurse (z.B. zu Ehejubiläen). Angesichts wachsender Beschleunigung aller Lebensvollzüge wollen sie den Eheleuten helfen, eine „kreative Treue“ (Josef Müller) in ihrem Zusammenleben zu entwickeln. Insbesondere wenn Paare unterschiedlicher Generationen zusammenkommen, entsteht eine wechselseitig stützende Atmosphäre.

Daneben werden Kurse zur Förderung der Ehekommunikation (EPL = ein partnerschaftliches Lernprogramm/KEK = Konstruktive Ehekommunikation/Paarlife/u.a.) entwickelt, um schon vor einer tiefgreifenden Ehekrise Hilfe anzubieten. Bei deren Bewältigung helfen nicht zuletzt die Ehe-Familie-Lebensberatungsstellen.

Diskutiert wird immer wieder, ob auch Paaren, die nicht kirchlich heiraten können, eine Segnung ihrer Partnerschaft angeboten werden kann. Doch ist die Kirche diesbezüglich noch sehr zurückhaltend.

3.3.2. Weihe

Die Vorbereitung auf das Weihesakrament erfolgt für die Kandidaten über lange Zeit in und durch die Priesterseminare. Demgegenüber ist das Thema „Berufung“ in den Gemeinden wenig präsent. Dabei würde sich anbieten, das Thema der Berufung zum besonderen Dienst in der Kirche (Weihe) mit dem Thema der allgemeinen Taufberufung zu verknüpfen und so den spezifischen Dienstcharakter des Amtes im Dienst an der Taufberufung aller Christinnen und Christen herauszustellen. Diese Theologie hat sich in der Ausübung des Amtes alltäglich zu bewähren.

Literaturverzeichnis

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  • Emeis, Dieter, Grundriss der Gemeinde- und Sakramentenkatechese, München 2001.
  • Emeis, Dieter, Zwischen Ausverkauf und Rigorismus. Zur Krise der Sakramentenpastoral, Freiburg i.Br. 1991.
  • Först, Johannes, Die unbekannte Mehrheit. Sinn- und Handlungsorientierungen ,kasualienfrommer‘ Christ/inn/en, in: Först, Johannes/Kügler, Joachim (Hg.), Die unbekannte Mehrheit. Mit Taufe, Trauung und Bestattung durchs Leben?, Münster 2006, 13-51.
  • Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, Unsere Hoffnung, in: Präsidium der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland (Hg.), Beschlüsse der Vollversammlung. Offizielle Gesamtausgabe I, Freiburg i.Br. 1976a, 85-111.
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