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Lexikon

Katechese/Katechetik

Monika Scheidler

(erstellt: Jan. 2015)

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1. Begriffsklärungen

Die sprachlichen Wurzeln des Begriffs „Katechese“ liegen im griechischen „katechein“ (entgegen tönen) und sind im neutestamentlichen Kontext mit dem Wort-Antwort-Geschehen christlicher Verkündigung verknüpft. Das Wort „katechesis“ wird im Neuen Testament als Fachbegriff für die mündliche Unterweisung im christlichen Glauben verwendet (Gal 6,6; 1Kor 14,19; Röm 2,18; Lk 1,4; Apg 18,25) – im Unterschied zu „didache“, dem allgemein üblichen Begriff für „Lehre“. Das Wort „Katechese“ dient seither als Sammelbegriff für verschiedene Formen christlicher Unterweisung – wie die Hinführung zu den Sakramenten und die katechetische Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen. Als „Katechumenat“ wird der mit dem Hineinwachsen in den Glauben und die Gemeinschaft der Kirche verbundene Lernprozess verstanden, der auf die Taufe vorbereitet. „Katechumenen“ nennt man diejenigen, die sich auf dem Weg zur Taufe auf Lernprozesse im Glauben einlassen. Diejenigen, die katechetische Prozesse anleiten und begleiten, werden Katechetinnen und Katecheten genannt. Wenn eine Pfarrerin oder ein Pfarrer Lernprozesse zur Vertiefung des Glaubens anleitet, übernimmt sie oder er einen katechetischen Dienst und handelt in der Rolle der Katechetin oder des Katecheten.

„Katechetik“ wird die Wissenschaft genannt, die sich mit der Reflexion katechetischer Prozesse befasst und für die Theoriebildung religiösen Lernens in christlicher Prägung zuständig ist. Im deutschsprachigen Raum wird der Terminus „Katechetik“ zunehmend vom offeneren Begriff „Religionspädagogik“ abgelöst, der sowohl für die Theorie als auch die Praxis religiöser Erziehung und Bildung an verschiedenen Lernorten verwendet wird. Während evangelischerseits im deutschsprachigen Raum auch der praxisbezogene Begriff „Katechese“ zunehmend durch den offeneren Begriff „Gemeindepädagogik“ ersetzt wird und Letzterer zugleich für die Theoriebildung gemeindlichen Lernens verwendet wird (Degen, 2001, 680-684; Bubmann, 2012, 6-30), ist im katholischen Sprachgebrauch nicht nur der Begriff „Katechese“ für die Praxis religiösen Lernens in Gemeinde und Familie bis heute gebräuchlich sondern auch die Bezeichnung Katechet oder Katechetin für diejenigen, die (hauptberuflich oder ehrenamtlich) katechetische Aufgaben erfüllen.

Außerhalb des deutschsprachigen Raumes dient der Begriff „Katechese“ nach wie vor als Oberbegriff für alle Maßnahmen, durch die Menschen zielgerichtet und systematisch lernen, Christen zu werden und zu bleiben. Ebenso dürfte in internationalen/weltkirchlichen Diskursen für die Theorie der Lehr-Lernprozesse im christlichen Glauben der Terminus „Katechetik“ bedeutsam bleiben. Theologisch gesehen hat die Kirche mit ihren Gemeinden die Verantwortung für die Kommunikation des Evangeliums – insbesondere im Kontakt mit Menschen, die Glauben lernen möchten. Für die Theorie und Praxis dieser zentralen Aufgabe christlicher Gemeinde, die nicht (vollständig) an außergemeindliche Lernorte wie den Religionsunterricht in der Schule delegiert werden kann, sondern von Gemeinden und anderen kirchlichen Bildungsträgern in institutioneller Eigenständigkeit zu erfüllen ist, bleiben die mit den Fachbegriffen „Katechese/Katechetik“ bzw. „Gemeindepädagogik“ verbundenen Differenzierungen unverzichtbar.

Entsprechend der Konfession der Verfasserin wird im Folgenden die katholische Begrifflichkeit verwendet und unter gemeindlichem Lernen im engen Sinn das verstanden, was katholischerseits im deutschsprachigen Raum seit der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland (1971-1975) als Gemeindekatechese bezeichnet wird (Lutz, 2001, 676). Nach dem Allgemeinen Direktorium für die Katechese (Nr. 60f., 80) ist Katechese ein integraler Bestandteil der Evangelisierung. Ihre Aufgabe besteht darin, nach der Erstverkündigung die beginnende Bekehrung von Menschen und ihr allmähliches Vertrautwerden mit Jesus Christus zu fördern. Katechese ist „der kirchliche Dienst am Glauben der Menschen, der sich dem Wirken des Heiligen Geistes verdankt. Dieser Dienst besteht in der notwendigen Einführung, Vertiefung und Vergewisserung im Glauben“ (Sekretariat der deutschen Bischofskonferenz, 2004, Nr. 4). Idealtypisch setzt Katechese bei den Teilnehmenden erste Begegnungen mit Christen und anfanghaften Glauben voraus. Der Blick in die heutige pastorale Praxis zeigt aber, dass oft erst eine längere Phase der Erstverkündigung vorgeschaltet werden müsste, in der Voraussetzungen dafür entstehen, dass die Teilnehmenden sich auf einen katechetischen Prozess im engeren Sinn einlassen können.

Als Lehr-Lernprozess des christlichen Weges ist „Katechese die im persönlichen Kontakt und gemeinschaftlich erfolgende zielgerichtete und strukturierte Auseinandersetzung mit dem Zuspruch und Anspruch des christlichen Glaubens und als solche ein Grundvollzug des mit der Taufe in Gang gesetzten (oder bei Taufbewerbern in Gang zu setzenden) Lebens in der Gottesbeziehung und des Mit-Lebens mit der Kirche. Zentraler Lernort der Katechese ist die christliche Gemeinde“ (Scheidler, 2011a, 92). Katechese ist also eine spezifische Praxis christlichen Lehrens und Lernens in kirchlicher Verantwortung. In der Katechese erfüllt die Kirche ihre innerkirchliche Bildungsaufgabe an Gruppen von Taufbewerbern und Getauften.

2. Geschichtliche Entwicklungen

Den ersten grundlegenden Typus von Katechese hat die junge Kirche mit dem Katechumenat zur Unterweisung von Taufbewerbern und Neugetauften im christlichen Glauben entwickelt. In den ersten christlichen Jahrhunderten gab es unterschiedliche lokale Ausprägungen des Katechumenats als Unterricht, der sich mit missionarischer Intention an (noch) nicht getaufte Erwachsene wandte – so z.B. die Katechesen von Cyrill von Jerusalem, Klemens von Alexandrien, Johannes Chrysostomus, Ambrosius von Mailand, Theodor von Mopsuestia und Augustinus. Als die Säuglingstaufe sich im 5. Jahrhundert zur Normalform der Taufe entwickelte, wurde die Katechese Aufgabe der Eltern und Paten, die um die Taufe baten und bei der Taufe stellvertretend für das Kind den Glauben bekannten. Im Mittelalter gab es neben der lebensweltlichen Katechese durch Eltern und Paten katechetische Predigten zu verschiedenen Anlässen – wie Unterweisungen zu Wallfahrten und zur Buße. Medien der Katechese waren Glaubensformeln (primär: Glaubensbekenntnis, Vaterunser, Doppelgebot der Liebe), verschiedene katechetische Reihen (z.B.: Tugenden, Gaben des Heiligen Geistes, Werke der Barmherzigkeit, Hauptsünden) und die eindrucksvollen Bilderwelten künstlerisch ausgestalteter Kirchen (Paul, 1993).

Mit der Erfindung des Buchdrucks, den Anfängen des neuzeitlichen Schulwesens und dem Aufkommen handlicher Glaubensbücher infolge von Reformation und kath. Reform – wie den Katechismen von Martin Luther (1529ff.), Petrus Canisius (1554ff.), dem Heidelberger Katechismus (1563) und dem Catechismus Romanus (1566) – kam es zu einer Blütezeit der Katechese, deren Adressaten alle Mitglieder der Kirche waren. Vor diesem Hintergrund entstanden die Christenlehre in Gemeinden (Doyé, 2012, 124), der Katechismusunterricht in Schulen, den in der Regel die Pfarrer erteilten, und der Bibelunterricht, der oft auch von „weltlichen“ Lehrkräften erteilt wurde. Seit den 1970er Jahren bemüht man sich im deutschsprachigen Raum verstärkt um die Differenzierung der Aufgaben und Ziele religiöser Erziehung und Bildung im schulischen Kontext einerseits und in gemeindlichen Räumen andererseits.

3. Lernort, Träger und Adressaten der Katechese

Weil die Sakramente Feiern der Gemeinde sind, ist die Gemeinde der primäre Ort und Träger von Lernprozessen, die auf den Empfang der Sakramente vorbereiten und den Glaubenslernprozess vertiefen. Das wird in evangelischen Gemeinden besonders im Konfirmandenunterricht deutlich und katholischerseits bei der Erstkommunion- und Firmkatechese, bei katechetischen Taufgesprächen und Ehevorbereitungskursen.

Träger der Katechese ist grundsätzlich die ganze Gemeinde (Bertsch, 2012, Sakramentenpastoral, Nr. 3.4.2; Katechetisches Wirken, Nr. 4). Deshalb ist immer wieder neu zu überlegen, wie der jeweilige katechetische Prozess in die Lebensvollzüge der Gemeinde eingebunden werden kann. Sowohl im katholischen als auch im evangelischen Kontext kommt es im Zuge der Vergrößerung pastoraler Räume vermehrt dazu, dass ehrenamtlich Engagierte katechetische Dienste übernehmen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sie keine Profis für Katechese und religiöse Bildung sind, sondern aufgrund ihrer Taufe, ihrer Firmung/Konfirmation und ihres damit verbundenen persönlichen Glaubens Wegbereiter und -begleiter des Glaubens anderer Menschen sind. Die Aufgabe der hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Profis für Katechese besteht dann nicht nur darin, den ehrenamtlichen Katecheten geeignete Arbeitsmaterialien zu überreichen, sondern (1) sich regelmäßig mit den Ehrenamtlichen zur Vorbereitung und Reflexion der von ihnen geleiteten katechetischen Treffen auf dem Weg zur Firmung/Konfirmation […] zu treffen, (2) in die Begleitung der ehrenamtlichen Katecheten ihre professionellen theologischen und katechetischen Kompetenzen einzubringen, (3) die ehrenamtlichen Katecheten bei der Klärung inhaltlicher Fragen und ihres persönlichen Standpunktes dazu zu unterstützen und (4) immer wieder neue katechetische Talente in den Gemeinden zu finden und zu fördern.

Adressaten der Katechese sind (a) Menschen, die für sich die Frage klären möchten, ob sie sich taufen lassen wollen, (b) Erwachsene, die getauft sind und in bestimmten Phasen ihres Lebens ein „update“ ihres Glaubens wünschen und (c) Heranwachsende, die aufgrund der Taufbitte ihrer Eltern als Kleinkinder getauft wurden und ihr Leben in der Gottesbeziehung sowie ihr Mit-Leben mit der Kirche in größerer Eigenständigkeit verstehen, mit vollziehen und gestalten lernen können.

4. Ziele und Inhalte katechetischer Angebote

Die Frage nach Zielen katechetischer Angebote bzw. des Konfirmandenunterrichts, der im Kern „eine von der Taufe auf das Abendmahl hin gedachte Sakramentenkatechese ist“ (Dressler, 2001, 140), kann nicht allein im Blick auf die jeweiligen Teilnehmenden beantwortet werden, sondern lässt sich nur unter gleichzeitiger Berücksichtigung der allgemeinen Ziele der Katechese und des inhaltlichen Schwerpunkts des jeweiligen Lernangebots kriteriengeleitet und situationsangemessen klären (Emeis, 2001, 80-84; Steinhäuser, 2008, 242).

Zentrales Anliegen der Katechese ist, dass Menschen ihr Leben in der Gottesbeziehung und im Mit-Leben mit der Kirche entfalten können. Dieses allgemeine Ziel bezieht sich auf die Grundaufgaben von Christen und Kirche in der Welt, aus denen sich Zielrichtungen der Katechese ergeben.

Abb. 1 Grundvollzüge der Gemeinde (Karrer, 2000, 391)

Abb. 1 Grundvollzüge der Gemeinde (Karrer, 2000, 391)

Katechetische Lernwege sollen dazu beitragen, dass Getaufte und Taufbewerber sich strukturiert damit auseinandersetzen,

  • was der christliche Weg in Beziehung zum Gott und Vater Jesu Christi und in Gemeinschaft mit anderen in Kirche und Gesellschaft für ihren Lebensweg bedeutet (koinonia)
  • was es für sie bedeutet, im konkreten Dienst an Benachteiligten in Familie, Nachbarschaft und der weiten Welt mitmenschliche Zuwendung und Solidarität zu leben (diakonia)
  • was es für sie bedeutet, ihre Lebenshoffnung zum Ausdruck zu bringen, wie sie ihren Glauben im Gebet vertiefen und in gottesdienstlichen Feiern ausdrücken können (liturgia)
  • wie sie anderen im Beruf, in der Freizeit, in Familie, Nachbarschaft und Gemeinde etwas von ihrem Glauben bezeugen können (martyria)
  • was es für sie bedeutet, die Sendung der Kirche in die Gesellschaft mitzutragen.

Mit diesen Zielrichtungen sind die zentralen Inhalte der Katechese zu verschränken, die in der biblischen Botschaft gründen und den klassischen Hauptteilen des Katechismus entsprechen: christlicher Glaube (Glaubensbekenntnis), christlich-kirchliches Leben (Gebet und Sakramente) und christliche Lebenspraxis in Familie, Beruf und Gesellschaft (mit den Geboten als Richtschnur; Allgemeines Direktorium Katechese, 1997, Nr. 115, 122; Adam, 2008, 168). Angesichts der geringen Vorkenntnisse bei vielen, die gegenwärtig an katechetischen Angeboten teilnehmen, kommt es bei der Auswahl und Fokussierung der Themen für katechetische Lernwege im Sinne der theologischen Hierarchie der Wahrheiten und der religionspädagogischen Elementarisierung vor allem darauf an, den Teilnehmenden Zugänge zum Herzstück/den Kernstrukturen des christlichen Weges in der Nachfolge Jesu zu erschließen: dass der Gott und Vater Jesu Christi gutes, lebendiges Leben für alle Menschen will und deshalb Heil, Gemeinschaft und Frieden, im Leben der Menschen und der Geschichte der Menschheit wirken möchte (Scheidler, 2011b, 116).

Verschränkt man diesen inhaltlichen Kern mit den Zielbereichen der Katechese, heißt das für den Ziel-Inhalts-Zusammenhang katechetischen Lernens, die elementaren Strukturen des christlichen Weges zu erschließen: in der Dimension des Feierns der liebevollen Zuwendung Gottes zum Menschen in den Sakramenten und im Gebet, in gelebter Nächstenliebe und im Bekennen/Bezeugen des Glaubens. Die sorgfältige Auswahl exemplarischer Themen und ihre Verknüpfung mit den subjektiven religiösen Vorstellungen und Vorerfahrungen der Teilnehmenden tragen dazu bei, dass sie schrittweise mit den Kernstrukturen des christlichen Weges vertraut werden.

Abb. 2 Doppelbewegung zur Erschließung katechetischer Inhalte (Scheidler, 2011b, 118)

Abb. 2 Doppelbewegung zur Erschließung katechetischer Inhalte (Scheidler, 2011b, 118)

Katechetinnen und Katecheten haben somit die Aufgabe, die Doppelbewegung bzw. die Korrelation zwischen den Inhalten der biblisch-christlichen Tradition und den subjektiven religiösen Vorstellungen der Teilnehmenden immer wieder wie ein Karussell anzustoßen und angestoßen sein zu lassen.

5. Lehr-Lernkonzeptionen der Katechese

Aus lernpsychologischer Sicht kommen mit aktuellen Lehr-Lerntheorien (Hasselhorn/Gold, 2006, 216-238) aufschlussreiche Differenzierungen für das Verständnis katechetischer Prozesse in den Blick. Die drei Seiten des sogenannten Lerndreiecks stehen für kognitivistische, die kognitiv-konstruktivistische und die sozio-konstruktivistische Lerntheorien und ihre jeweiligen Merkmale.

Abb. 3 Kernelemente des Lehren und Lernens (nach Weinert) (Hasselhorn/Gold, 2006, 237)

Abb. 3 Kernelemente des Lehren und Lernens (nach Weinert) (Hasselhorn/Gold, 2006, 237)

Katechetisches Lernen im Sinne einer Doppelbewegung zwischen den subjektiven religiösen Vorstellungen der Teilnehmenden und den Strukturelementen des christlichen Weges lässt sich im deutschsprachigen Raum gegenwärtig am besten aus sozio-konstruktivistischer Sicht denken und praktizieren: Lernen ist in dieser Sichtweise abhängig vom sozialen und kulturellen Kontext und wird als mit anderen geteilte Kognition und Wissenskonstruktion verstanden. Lehren wird dabei als Begleitung des Lernprozesses realisiert, im Bereitstellen geeigneter Lernumgebungen (inklusive Impulse, Materialien) und im gemeinsamen Aushandeln und Konstruieren von Bedeutungen. Dies entspricht der Erfahrung, dass Katechese am besten in einem Umfeld gelingt, in dem die lebenspraktische Bedeutung des jeweiligen Glaubensinhalts erfahrbar und von daher verständlich wird. Auch ein Verständnis des Lernens als sozialer Vorgang durch Interaktion und des Wissenserwerbs als sozialer Konstruktionsleistung der Lerngruppe entspricht gegenwärtig den erfahrungsbasierten Vorstellungen vieler Katechetinnen und Katecheten. Die Lernenden werden dabei als aktive Subjekte mit je eigener Biografie gesehen, die Lerninhalte zunächst subjektiv verstehen, mit ihrem Vorwissen verknüpfen und ihre persönliche Verstehensweise dann im Gruppengespräch mit den Verständnisweisen anderer vergleichen, revidieren oder festigen, und das Ergebnis des individuellen und gemeinschaftlichen Auseinandersetzungsprozesses schließlich in bereits bestehende Wissensstrukturen integrieren. Die Interaktions- und Kommunikationsfähigkeit der Lerngruppe und der Katecheten sind unverzichtbare Voraussetzungen für das Gelingen solcher katechetischen Prozesse. Weil Lernen aus sozio-konstruktivistischer Sicht die Fähigkeit impliziert, an den Praktiken einer Gemeinschaft teilzuhaben und sich die geteilten Haltungen anzueignen, die die Bedeutung des Geglaubten transportieren, ermöglichen solche katechetischen Prozesse sehr viel mehr als das „Eintrichtern und Abspeichern“ von Katechismussätzen – auch wenn die Lernergebnisse nur bedingt steuerbar sind. Nicht zuletzt entsprechen solche Lernprozesse aktuellen Qualitätsmerkmalen der Katechese (Sekretariat der deutschen Bischofskonferenz, 2004, Nr. 4.-4.6).

Weil lebendige Erfahrungen mit und in christlicher Überzeugungsgemeinschaft elementar sind für die Weitergabe christlichen Lebens- und Glaubenswissens, ist die sozio-konstruktivistische Lehr-Lernkonzeption, die kognitiv-konstruktivistische Sichtweisen der Lernwege Einzelner einschließt, zielführender für die Theorie und Praxis der Katechese als kognitivistische Lehrkonzeptionen. In kognitivistischen Konzeptionen wird Lehren vor allem als Instruktion durch die Übermittlung strukturierter Wissenspakete verstanden und Lernen als Wissenserwerb durch Information, Wiederholen und Reagieren auf Verstärkung/Bestrafung. Die Lernenden werden nach dieser Konzeption als passive Informationsempfänger gesehen, die beispielsweise erst dann zur Firmung oder zur Konfirmation zugelassen werden, wenn sie das Vaterunser, das Glaubensbekenntnis und die 10 Gebote wiedergeben können. Kognitivistische Konzeptionen sind für katechetische Lernwege im deutschsprachigen Raum gegenwärtig wenig geeignet, weil sie in der Regel das für die Katechese elementare Bezeugen persönlichen Glaubens durch das Erzählen und Deuten von Erfahrungen im Licht des Glaubens behindern.

6. Kompetenzerwerb in der Katechese

Ausgehend von einem psychologischen Kompetenzbegriff (Weinert, 2001, 27f.), sind die in der Katechese erwerbbaren Kompetenzen als diejenigen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verstehen, mit denen Menschen bestimmte Lebensprobleme im Horizont der Gottesbeziehung bzw. im Licht des christlichen Glaubens lösen können, sowie die dazu mit der Taufgnade grundgelegten motivationalen, willensmäßigen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, die Problemlösungen in konkreten Situationen verantwortungsvoll zu nutzen und aus der Taufberufung zu leben (Scheidler, 2011c, 138).

Zur Entwicklung von Kompetenzmodellen für katechetische Lernwege sind zunächst Handlungsformen bzw. Erschließungsdimensionen religiösen Lernens zu differenzieren und zu gewichten und diese dann mit grundlegenden Inhaltsbereichen der Katechese zu verschränken. Für die Katechese lassen sich folgende Handlungsformen differenzieren (a.a.O., 140f.):

  • wahrnehmen und beschreiben der Phänomene, die für das Leben aus dem christlichen Glauben bedeutsam sind
  • teilhaben und entscheiden, selbst aktiv in der Gottesbeziehung zu leben und an Vollzügen christlicher Gemeinschaft in Kirche und Gesellschaft mitzuwirken
  • kommunizieren und bewerten subjektiver religiöser Vorstellungen im Vergleich mit Grundsätzen des christlichen Weges und sich begründet entscheiden als Christ zu leben
  • verstehen, was für den christlichen Weg in der Gottesbeziehung grundlegend ist, und eigene Erfahrungen im Licht des Glaubens deuten
  • eigene Lebenssituationen als Christ gestalten und in religiösen, sozialen sowie ethischen Fragen im Licht des Evangeliums verantwortlich und situationsangemessen handeln.

Aufgrund der spezifischen Ziele der Katechese und ihrer Nähe zu Vollzügen gelebter christlicher Religion sind in katechetischen Kompetenzmodellen vor allem die Handlungsformen Performanz und Partizipation stärker zu gewichten als in Kompetenzmodellen für den schulischen Religionsunterricht (ebd.).

Abb. 4 Kompetenzstrukturmodell katechetischen Lernens (Scheidler, 2011c, 99).

Abb. 4 Kompetenzstrukturmodell katechetischen Lernens (Scheidler, 2011c, 99).

Dieses theoretisch-programmatische Kompetenzmodell der Katechese kann eine orientierende Funktion für katechetische Lernwege mit Teilnehmenden erfüllen, die lernen wollen, aus ihrer Taufberufung zu leben. Empirische Untersuchungen dazu, was tatsächlich von Menschen gelernt wird, die an katechetischen Angeboten teilnehmen, können dazu beitragen, die theoretischen Überlegungen so zu redimensionieren, dass die Praxis weder programmatisch überfordert noch durch pauschale Einschätzungen abgewertet wird. Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die mit sekundären Motivationen an katechetischen Wegen teilnehmen, kann dieses Kompetenzmodell überfordern. Zur Entlastung der Katecheten, die Gruppen mit sekundär motivierten Teilnehmenden begleiten, liegt es nahe, die Förderung der Wahrnehmungsfähigkeit als Voraussetzung und Ziel des Lernprozesses ins Zentrum zu stellen. Derart fokussierte (aber nicht reduzierte!) Lernwege entsprechen zwar von der Sache her nicht dem Kernanliegen katechetischer Wege, ermöglichen aber durchaus wichtige Lernschritte im Vorfeld und im Sinne der Erstverkündigung, so dass sekundär motivierte Teilnehmende nicht abgewiesen werden müssen und diejenigen, die mehr wollen, auch auf den Glauben bezogene Fähigkeiten der Partizipation, der Entscheidung, der Gestaltung von Lebenssituationen und des Handelns im persönlichen, kirchlichen und beruflichen Kontext weiter entwickeln können (Scheidler, 2012, 168f.).

7. Aktuelle katechetische Herausforderungen und Perspektiven

Mit der Bildung pastoraler Großräume bzw. der Zusammenlegung von Gemeinden infolge des Nachwuchsmangels für den Beruf des Pfarrers und beschränkter finanzieller Ressourcen steht auch und gerade die Katechese vor neuen Herausforderungen. In veränderten kirchlichen Strukturen, mit weniger pastoralem Personal und weniger aktiven Kirchenmitgliedern ist vielerorts auch die Katechese neu zu organisieren. Hauptberufliche und ehrenamtliche Katecheten mehrerer Gemeinden sind herausgefordert, sich abzustimmen, wer im neuen Pastoralraum wann welches katechetische Angebot für welche Zielgruppe macht. Viele stehen vor der Aufgabe, auf der Basis bewährter Konzepte verschiedener Gemeinden ihres pastoralen Raumes nun ein gemeinsames Konzept z.B. der Firmkatechese/Konfirmandenarbeit zu entwickeln. Die Bewältigung dieser Aufgabe wird teilweise dadurch erschwert, dass bei der Klärung sachlicher Fragen zur Planung und Durchführung des katechetischen Weges für alle Firmbewerber/Vorkonfirmanden des pastoralen Großraums latente Machtkämpfe zwischen den verschiedenen Gemeinden ausgetragen werden.

In vielen Gemeinden im deutschsprachigen Raum steigt die Anzahl der Christen mit Migrationshintergrund, die an katechetischen oder gemeindepädagogischen Angeboten teilnehmen, so dass es im Rahmen dieser Angebote immer wichtiger wird, auch interkulturelle Lernprozesse zwischen den Teilnehmenden verschiedener Herkunft und Hautfarbe zu fördern. Für das Gelingen von Katechese und Gemeindepädagogik in multikulturellen Konstellationen kommt es entscheidend darauf an, auch Personen mit Migrationshintergrund in das Leitungsteam zu integrieren, die ihre Vorstellungen von gemeindlichem Lernen und ihre Vorerfahrungen mit Teilnehmenden anderer kultureller Prägung in die Planung und Durchführung der Lernwege einbringen (Scheidler, 2010, 186). Ähnliches gilt für die Katechese mit Teilnehmenden unterschiedlicher milieubedingter Stile, Vorlieben und Erwartungen.

Eine erhebliche Herausforderung der Katechese liegt zudem in der Förderung von Sprachverständnis, Ausdrucks- und Sprachfähigkeit, Auskunftsfähigkeit und Zeugnisfähigkeit, insbesondere erwachsener Christen, denen die traditionellen christlichen Sprachspiele auch in ihrer Muttersprache nicht (mehr) verständlich sind. Weil Katechese eine Form gemeinschaftlicher Verkündigung ist, die primär im Medium mündlicher Kommunikation geschieht, kommt es entscheidend darauf an, die Katechese als Sprachschule des Glaubens zu konzipieren (Scheidler, 2011d, 304-322).

Seit den 1970er Jahren wird im deutschsprachigen Raum das Desiderat vertreten, dass die Katechese mit Erwachsenen im Spektrum der katechetischen Angebote Priorität gewinnen soll – und zwar nicht nur die Katechese mit erwachsenen Taufinteressenten und Taufbewerbern, sondern auch mit getauften Erwachsenen, die ihren Glauben vertiefen möchten oder nach einer lebensgeschichtlichen Unterbrechung ihres Kontakts zur Glaubensgemeinschaft neu anknüpfen wollen und lernen möchten, bewusst als Christ zu leben. Angesichts der beschränkten Zeitressourcen hauptberuflicher und ehrenamtlicher Katecheten lassen sich Quantität und Qualität der Erwachsenenkatechese jedoch nur optimieren, wenn man weniger Zeit in die Katechese mit Kindern und Jugendlichen investiert. Die wichtigste Zielgruppe der Erwachsenenkatechese sind gegenwärtig sicherlich die ehrenamtlich katechetisch Tätigen, die ein Recht auf gute Begleitung durch Pfarrer und andere pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben (Deutscher Katecheten-Verein, 2010).

In der katechetischen Praxis wird auf die veränderten Rahmenbedingungen (durch (a) den Rückgang religiöser Sozialisation in der Familie, durch (b) geringere Zeitressourcen der Zielgruppen infolge erhöhter beruflicher Mobilität, infolge des Ausbaus von Ganztagsschulen und der Pluralisierung attraktiver Freizeitangebote, durch (c) unterschiedliche kulturelle Prägungen, milieubedingte Präferenzen sowie lebensphasenspezifische Bedürfnisse potenzieller Teilnehmender, durch (d) den Mangel an ehrenamtlichen Katecheten und (e) die Fusionierung von Gemeinden) unterschiedlich reagiert: Mit Resignation oder mit dem Bemühen, katechetische Angebote durch Hauptberufliche und wenige Ehrenamtliche zumindest in Kurzprogrammen und zeitlich geblockter Form aufrecht zu erhalten.

Vielerorts ist es mangels personeller und finanzieller Ressourcen nicht möglich, differenzierte katechetische Angebote für junge und ältere Erwachsene mit und ohne Familie (sowie unterschiedlichen religionsbezogenen Vorerfahrungen), für jüngere und ältere Senioren sowie für Kinder und Jugendliche (mit und ohne Behinderung) zu machen. Ein gemeindetheologisch sinnvolles und praktikables Format der Katechese – unter den Bedingungen gesellschaftlicher Pluralisierung und zunehmender Diaspora-Erfahrungen der Menschen, die Christen sein und bleiben möchten – sind katechetische Gemeindetage (Lutz, 2011, 173-184), die sich an alle Christen bzw. die ganze Gemeinde wenden und in Verbindung mit dem sonntäglichen Gottesdienst realisiert werden – in 5 bis 6 Zeitstunden mit mehreren auf ein Thema bezogenen gemeinsamen und nach (Interessen- oder) Altersgruppen differenzierten katechetischen Einheiten. Dadurch werden sowohl den Teilnehmenden verschiedener Altersgruppen als auch den Katecheten (trotz oft hoher Belastungen im beruflichen und privaten Bereich) begrenzte und zugleich intensive Erfahrungen der Begegnung sowie christlicher Lern-Gemeinschaft ermöglicht und damit Wege zur Weiter-Entwicklung, Vertiefung und Vergewisserung ihres persönlichen und gemeinschaftlichen Glaubens eröffnet (Scheidler, 2011e, 476-488). Weil katechetische Gemeindetage mit differenzierten und integrierenden (intergenerationellen sowie interkulturellen) Gruppen und Arbeitseinheiten Gemeindekatechese verwirklichen, besteht der Mehrwert dieses katechetischen Formats in seinen gemeindesystemischen Wirkungen im Sinne der Ekklesiogenesis, d.h. der Entwicklung von Zusammenhalt und missionarischer Ausstrahlungskraft der Kirche vor Ort.

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Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Grundvollzüge der Gemeinde (Karrer, 2000, 391)
  • Abb. 2 Doppelbewegung zur Erschließung katechetischer Inhalte (Scheidler, 2011b, 118)
  • Abb. 3 Kernelemente des Lehren und Lernens (nach Weinert) (Hasselhorn/Gold, 2006, 237)
  • Abb. 4 Kompetenzstrukturmodell katechetischen Lernens (Scheidler, 2011c, 99).
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