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Lexikon

Jugendarbeit, katholisch

1. Felder und Träger katholischer Jugendarbeit

Die Arbeit von und mit jungen Menschen und für sie in der katholischen Kirche ist ein hoch differenziertes Feld. Kirche ist zunächst in allen Feldern, die das Sozialgesetzbuch Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII) ausweist (Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz; Förderung der Erziehung in der Familie; Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege; Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige), tätig (zu dem folgenden Beitrag vgl. Hobelsberger, 2013a). Im Bereich der Jugendarbeit finden sich verbandliche Jugendarbeit, pfarrgemeindliche Jugendarbeit in Gruppen, Offene Arbeit in Freizeitstätten, mobile Jugendarbeit, Ferien und Freizeitmaßnahmen oder Jugendbildungsstätten. Es gibt Angebote von Verbänden, sogenannten geistlichen Bewegungen, Klöstern, Initiativen und eine gemeindebasierte Arbeit mit Messdienerinnen und Messdienern, Firmkatechese, Chören und jugendliturgischen Angeboten. Darüber hinaus haben sich Jugendkirchen als feste Orte oder als zeitlich begrenzte Projekte etabliert und es finden zunehmend Angebote an Schulen im Zusammenhang mit der in den letzten Jahren stark geförderten Schulpastoral statt. Aber auch die Arbeit mit den jungen Menschen in den unterschiedlichen Freiwilligendiensten, die Arbeit mit Studierenden oder mit jungen Wehrdienstleistenden ließe sich hier nennen.

Entsprechend differenziert ist die Trägerlandschaft. Die katholische Kirche macht die grundlegende Unterscheidung zwischen dem „amtlichen Dienst an der Jugend“ (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 1991, 18), den die Bischöfe in den Diözesen wie auf Bundesebene wahrnehmen, und den freien (bischöflich anerkannten) kirchlichen Vereinigungen, für die paradigmatisch die Jugendverbände stehen, auch wenn es in diesem Bereich eine hoch differenzierte und plurale Trägerlandschaft gibt. Auf Bundesebene nehmen die Bischöfe ihre Verantwortung für das Gesamt der kirchlichen Jugendarbeit durch die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) wahr und in den (Erz-)Bistümern durch die diözesanen Jugendämter mit ihren entsprechenden regionalen Strukturen. Die freien Vereinigungen – sprich: die katholischen Jugendverbände und die anderen Träger (z.B. Orden, Vereine, geistliche Gemeinschaften) – leisten „entsprechend ihrer jeweiligen Zielsetzung und pädagogischen Konzeption“ einen „eigenständigen Beitrag“ (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 1991, 17) zum seelsorglichen Auftrag der Kirche von und mit Jugendlichen und für sie (Jugendpastoral). Dabei kommt jedoch dem Ortsbischof kraft seines Leitungsamtes zu, „den unterschiedlichen Trägern kirchlicher Jugendarbeit verbindliche pastorale Richtlinien“ zu geben und „sie in ihrem jeweiligen spezifischen Beitrag zur Gesamtaufgabe kirchlicher Jugendpastoral“ zu bestätigen und zu fördern (ebd., 19).

1.1. Jugendverbände

Auch wenn sich die Landschaft der freien katholischen Träger von Jugendarbeit in den letzten Jahrzehnten immens differenziert und pluralisiert hat, ist die Jugendverbandsarbeit nach wie vor organisatorisch wie auch von der Zahl der Jugendlichen, die Mitglied sind (nach offiziellen Angaben sind in den 17 Mitgliedsverbänden und Jugendorganisationen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend ca. 660 000 Kinder und Jugendliche [sieben bis 28 Jahre] organisiert) (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 2015, 14), die bedeutendste Form kirchlicher Jugendarbeit. Jugendverbände verstehen sich als „selbständige, katholische Träger verbandlicher Kinder- und Jugendarbeit“ (Grundsatzprogramm des BDKJ, 16. Mai 1998, Abs. 1, in: Bundesvorstand des Bundes der Deutschen katholischen Jugend, 2010b) nach SGB VIII § 11 und § 12. Sie sehen ihre Aufgabe in der auf christliche Werte bezogenen Persönlichkeitsbildung, sozialen und politischen Bildung, der Vergemeinschaftung (Symbole, Gruppenarbeit, Freizeitaktivitäten, Beteiligung an kirchlich-gemeindlichen Aktivitäten, Exerzitien, Schulungen, Lager, Fahrten, etc.) und der Vergesellschaftung durch demokratische Strukturierung, Interessensvertretung und politischen Aktionen. Grundlegende Prinzipien sind: Christlicher Glaube und Lebensweltbezug, Partizipation, Selbstorganisation, Demokratie, Freiwilligkeit, Ehrenamtlichkeit (Hauptversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend, 2015, 7-12). Die historisch-lebensweltlichen Gründungszusammenhänge unterschiedlicher Verbände (Betrieb, Arbeitsmigration in die Stadt, Schule, Universität, ländliche Lebenswelt, Gemeinde) spielen, den jetzigen Bedingungen angepasst, heute zur Weiterentwicklung und Profilierung der Verbände teilweise wieder eine wichtige Rolle. Die Grenze der Jugendverbandsarbeit zu anderen Formen und Bereichen der kirchlichen Jugendarbeit (z.B. Messdienerarbeit, Mitträgerschaft offener Einrichtungen, Jugendbildungsstätten, Sakramentenkatechese, Jugendsozialarbeit, Freiwilligendienste) ist fließend.

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) mit Sitz in Düsseldorf „ist der Dachverband seiner Mitgliedsverbände und ihrer regionalen Zusammenschlüsse“ (damit sind die sogenannten Diözesanverbände des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend gemeint) (Grundsatzprogramm des BDKJ, 16. Mai 1998, Abs. 1, in: Bundesvorstand des Bundes der Deutschen katholischen Jugend, 2010b). Der Bereich der Mitgliedsverbände auf Bundesebene umfasst einerseits die klassischen katholischen Jugendverbände (wie z.B. Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg [DPSG], Katholische Landjugendbewegung Deutschlands [KLJB], Katholische Junge Gemeinde [KJG], Christliche Arbeiterjugend [CAJ], Jugendverbände der Gemeinschaft Christlichen Lebens [J-GCL]) und neu dazugekommene Jugendverbände wie z.B. den Bund der St. Sebastianus Schützenjugend (14 Verbände werden hierzu gerechnet) und andererseits sogenannte Jugendorganisationen (aktuell sind das auf Bundesebene drei: die Schönstatt-Mannesjugend, der Bauorden und die Arbeitsgemeinschaft katholischer Studentenverbände). Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend hat 2008 durch die Änderung der Bundesordnung auf die Differenzierung der Jugendarbeitslandschaft reagiert und bietet seither Jugendorganisationen die Mitgliedschaft an, wenn sie bestimmten inhaltlichen (demokratisch, freiwillig, Beschlussfassung in eigener Verantwortung, Anerkennung von Grundsatzprogramm und Ordnung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend) wie formalen (eigene Satzung, Entrichtung eines pauschalen Beitrages) Kriterien entsprechen (Bundesordnung des BDKJ, 27. April 2008, § 5; § 6 (3), in: Bundesvorstand des Bundes der Deutschen katholischen Jugend, 2010a).

Ihr theologisches Grundverständnis haben die Verbände im Beschluss der Hauptversammlung 2015 „Der Anteil der Verbände an der Sendung der Kirche. Beitrag zu einer Theologie der Verbände“ formuliert. Die Grundidee ist, aufzuzeigen, auf welche spezifische Art und Weise die Jugendverbände an der Sendung der Kirche teilhaben und sie verwirklichen.

1.2. Offene Jugendarbeit

Die Offene Arbeit ist nach § 11 SGB VIII ein Angebot der Jugendarbeit. Im katholischen Kontext richtet sie sich an alle Kinder- und Jugendlichen unabhängig von ihrer Stellung zur Kirche. Sie verwirklicht, was die nach wie vor gültige Grundlage kirchlicher Jugendarbeit, der Synodenbeschluss „Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“ von 1975 beschreibt, nämlich, dass kirchliche Jugendarbeit „Dienst der Kirche an der Jugend überhaupt“ (Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, 1976, 290) ist. In der Offenen Arbeit kann die Kirche ihre biblische Option für die Anderen, die kirchlich und gesellschaftlich weniger Integrierten, die Fremden und die Ärmeren unter den Jugendlichen treffen und einlösen (Schulte, 1997). Offene Arbeit ist von daher keine Arbeit im „Vorfeld“ oder im „Abseits“ von Kirche, sondern gehört ins Zentrum kirchlich-gemeindlicher Pastoral. Gesicherte Angaben über die Anzahl und Art der Offenen Einrichtungen in katholischer Trägerschaft in Deutschland liegen nicht vor. Schätzungen zufolge gibt es knapp tausend Einrichtungen (von Häusern der Offenen Tür bis zu Jugendclubs und Jugendtreffs). Träger sind zum Großteil Pfarreien, daneben auch kath. Jugendämter, Jugendverbände, kath. Wohlfahrtsverbände, Orden und eingetragene Vereine. Schwerpunkt der Offenen Arbeit in Häusern der Offenen Tür ist Nordrhein-Westfalen. Dort existiert eine „Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendarbeit“ (LAG Kath. OKJA NRW) (www.lag-kath-okja-nrw.de), ein 1959 gegründeter verbandlicher Zusammenschluss der katholischen Offenen Kinder- und Jugendfreizeitstätten in Nordrhein-Westfalen, die von Kirchengemeinden, Orden, Vereinen und Verbänden getragen werden. Sie koordiniert die politische, pädagogische und pastorale Arbeit der Mitgliedseinrichtungen und vertritt ihre Interessen.

1.3. Jugendbildungstätten

Diözesen, Verbände oder Orden unterhalten Jugendbildungsstätten als Orte des (Gemeinschafts-)Erlebnisses, der Begegnung und der Bildung. Vielfach sind sie Orte einer historischen Identität der Jugendarbeit eines Verbandes oder einer Diözese. Grundsätzlich lassen sich zwei Arten unterscheiden: reine Verpflegungs- und Übernachtungshäuser, die die Infrastruktur für Kurse und Tagungen zur Verfügung stellen und Häuser, die zusätzlich ein eigenes Bildungsangebot machen. Die Einrichtungen, die ein Angebot der außerschulischen politischen und sozialen Bildung vorhalten, sind organisiert in der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke in der Bundesrepublik Deutschland (AKSB). Die AKSB repräsentiert rund 60 katholische Akademien, Bildungseinrichtungen, Vereine und Verbände. In der Konvention von 1998 verorten die Mitgliedseinrichtungen ihre „katholisch-sozial orientierte politische Bildung“ „strukturell in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung“ und verstehen sie als „Bestandteil der Jugendhilfe auf der Grundlage des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG)“ (inzwischen SGB VIII, der Verfasser) (Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke e.V., 2010, Abschnitt 16).

1.4. Gemeindenahe Jugendarbeit

Ein wesentlicher Bereich der katholischen Arbeit von und mit Jugendlichen und für sie findet im Rahmen und auf der Ebene der Gemeinde statt. Hier kommt es auch zur Vernetzung und Kooperation der Anbieter und Träger.

Die quantitativ bedeutsamste Arbeit mit Kindern und Jugendlichen auf Gemeindeebene ist die Arbeit von und mit Messdienerinnen und Messdienern. Einer Zählung aus dem Jahr 2008 zufolge (für 2015/16 ist eine neue Erhebung geplant) engagieren sich 436 228 Messdienerinnen und Messdiener (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 2015, 15) in den Gottesdiensten. Die Arbeit von und mit diesen Kindern und Jugendlichen verbindet liturgische Bildung und allgemeine Jugendarbeit. Sie findet statt in klassischen Gruppenstunden, lokalen und überregionalen sogenannten Ministrantentagen, großen Wallfahrten (Wallfahrt der deutschen Diözesen nach Rom oder der NRW-Diözesen nach Vallendar oder Paderborn) oder Freizeitveranstaltungen (z.B. überregionale Fußballturniere).

Ein weiterer gemeindlicher Begegnungsanlass mit jungen Menschen ist die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung. 2014 empfingen 161 715 junge Menschen das Sakrament der Firmung (Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, 2015, 37). Firmkatechese (→ Sakramentenkatechese) setzt im Wesentlichen anthropologisch an und integriert die biographische, psychische und soziale Lage der jungen Menschen in die Vorbereitung auf den Empfang des Sakramentes. Der „Zugriff“ junger Menschen auf die Firmung hat sich nachhaltig geändert. Jugendliche (wie auch ein Großteil der Erwachsenen) leben ihren Glauben nicht in der Sozialform „Gemeindekirche“, sondern in der Form der „Dienstleistungskirche“ (Hobelsberger, 2011, 370-374), in der bei besonderen Anlässe der Kontakt zur Gemeinde zeitlich begrenzt aktiviert wird. Dazu kommen lebensstilistische und aufgrund von Migration kulturelle Unterschiede. Vor diesem Hintergrund braucht es eine differenzierte Firmpastoral.

Darüber hinaus sind ca. 92 000 Kinder und Jugendliche in Chören engagiert (Hahnen, 2012, 30). Chorarbeit versteht sich als Kulturarbeit, die Persönlichkeitsbildung, soziale Bildung und religiöse Bildung integriert.

1.5. Jugendkirchen und Jugendpastorale Zentren

Mit Jugendkirchen oder sogenannten Jugendpastoralen Zentren hat sich seit der Jahrtausendwende eine neue Sozialform katholischer Jugendarbeit etabliert. Jugendkirche will eine neue Brücke zwischen Jugendkulturen und Evangelium bzw. Kirche schlagen (Hobelsberger, 2015). Die Arbeit orientiert sich an Lebenswelten und nicht an Pfarrgrenzen und verfolgt die missionarische Absicht, über die Reichweite bisheriger kirchlicher Jugendarbeit hinaus zu wirken. In der katholischen Variante von Jugendkirche ist der sakrale Raum konzeptioneller Bestandteil (Hobelsberger, 2014). Dabei gibt es: Jugendkirchen, die einen Kirchenraum als dauerhaften und stabilen Ort haben, der entweder ganz Jugendkirche ist oder mit einer Gemeinde geteilt wird; Jugendkirchen, die einen stabilen Ort haben, die diese Kirche aber nur zeitlich begrenzt (Projektzeitraum) als Jugendkirche gestalten; und schließlich Jugendkirchenprojekte, die Kirchen örtlich und zeitlich flexibel für die Arbeit mit jungen Menschen nutzen (Krauße, 2015, 9-11).

Jugendpastorale Zentren (z.B. Die Botschaft in Düsseldorf oder Areopag in Recklinghausen) sind der Versuch, in immer größer werdenden pastoralen Räumen Stützpunkte für die Jugendarbeit zu schaffen, die kulturelle, jugendliturgische, eventorientierte und offene Angebote miteinander verbinden und das bestehende Angebot der Gemeinden und Verbände um punktuelle und ereignisorientierte Formen ergänzen und erweitern.

1.6. Jugendarbeit von geistlichen Gemeinschaften oder Bewegungen

Geistliche Gemeinschaften und Bewegungen ist ein Sammelbegriff für eine Sozialform religiöser Arbeit, die sich nicht über demokratisch legitimierte Vorstände, formale Mitgliedschaft und Interessensvertretung von jungen Menschen in Kirche und Gesellschaft definiert, sondern die persönliche Glaubensvertiefung, die Beheimatung in einer Glaubensgemeinschaft und die Erneuerung von Kirche verfolgt. Dabei sind die einzelnen Gemeinschaften oder Bewegungen sehr unterschiedlich in Umfang, Ansatz oder Struktur. Es gibt z.B. Gemeinschaften mit eher verbandsähnlichen Strukturen (z.B. Jugend 2000 oder die Schönstatt-Jugend), ein Projekt wie „Night fever“, bei dem (junge) Menschen zu bestimmten Anlässen nachts zentral liegende Kirchen öffnen, sie mit festen Elementen gestalten (Gebet, Anzünden einer Kerze, Austeilen eines Bibelspruches, Gesang und Musik, Gespräch, Möglichkeit zur Beichte und Segen) und auf (junge) Passanten zugehen und sie in die Kirche einladen, oder eine Initiative wie Pontifex (vormals Generation Benedikt), die sich um die bessere mediale Darstellung der katholischen Kirche in der Öffentlichkeit bemüht (Brückenbauer zwischen Kirche und Medien).

1.7. Jugenarbeit durch Aktionen und Events

Katholische Jugendarbeit hat immer auch versucht mit größeren Aktionen, die von der Bundesebene ausgehen und vorbereitet werden, die Jugendarbeit vor Ort zu animieren und zu inspirieren. Die Klassiker sind der Ökumenische Kreuzweg der Jugend, getragen von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend und der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge und die Aktion Dreikönigssingen getragen vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend und dem Kindermissionswerk/Die Sternsinger, die die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern und Jugendlichen für Kinder und Jugendliche ist und an die sich entwicklungspolitische wie religiöse Bildung anlagert.

Der postmoderne Prototyp eines Events in der katholischen Jugendarbeit sind die Weltjugendtage (Forschungskonsortium WJT, 2007; Scharnberg, 2010). Sie sind eine Initiative des päpstlichen Laienrates in Rom und finden seit Mitte der 1980er Jahre im Rhythmus von zwei bis drei Jahren auf Weltebene statt, organisiert vom Laienrat und der katholischen Kirche des jeweiligen Gastgeberlandes, und dazwischen auf diözesaner Ebene (an Pfingsten). Weltjugendtage bestehen aus den Elementen Gottesdienste, Katechesen, sogenannten Jugendfestivals (Konzerte), Kreuzweg, Möglichkeit zu Anbetung und Beichte und einem messeähnlichen Begegnungsort. Vorgeschaltet sind dezentrale Tage der Begegnung, bei denen die Teilnehmenden das Alltagsleben des jeweiligen Landes kennenlernen können und Kontakte knüpfen bzw. intensivieren. Nach Aussagen von Teilnehmenden gehören diese Tage zu den herausgehobenen Erfahrungsorten der Weltjugendtage. 2005 war die katholische Kirche in Deutschland mit Schwerpunkt Köln Gastgeberin. Weltjugendtage erzielen bisher eine hohe mediale Aufmerksamkeit und bieten den Teilnehmenden (die Zielgruppe sind junge Erwachsene von 16 bis 30 Jahren) die Erfahrung von Weltkirche und das Gefühl von Zugehörigkeit zu einer großen Gemeinschaft – eine Erfahrung, die im Alltag zunehmend vermisst wird. Weltjugendtage sind auch eine Gelegenheit, bei der die unterschiedlichen Anbieter und Träger der katholischen Jugendpastoral in Deutschland miteinander in Kontakt treten.

Eine Aktion, bei der das gesellschaftliche und soziale Engagement aus Glauben im Vordergrund steht, ist die 72-Stunden-Aktion der katholischen Jugendverbände, die im Bund der Deutschen Katholischen Jugend organisiert sind. Ziel ist es, Spaß und sinnvolles Tun mit einem Schuss Abenteuer gewürzt miteinander zu verbinden, Engagement und sozialräumliche Vernetzung zu fördern und öffentlich auf die Potenziale verbandlicher Jugendarbeit aufmerksam zu machen.

2. Allgemeine theologische und pädagogische Grundlagen

Referenzgröße der Konzeptentwicklung der katholischen Jugendarbeit und Jugendpastoral ist nach wie vor der Beschluss der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland von 1975 „Ziele und Aufgaben kirchlicher Jugendarbeit“ (Hobelsberger, 2013b). Dieser Text verortet katholische Jugendarbeit diakonisch (Hobelsberger, 2006, 168-189). Mit diesem Begriff will der Synodentext deutlich machen, dass es in der kirchlichen Jugendarbeit wesentlich um die Person- und Subjektwerdung der jungen Menschen geht und nicht um die Reproduktion von Kirche: „Maßstab für christliches Handeln ist die selbstlose Hinwendung Jesu zu den Menschen, in der die Hinwendung Gottes zum Menschen endgültig sichtbar geworden ist. Darum muss Jugendarbeit der Christen selbstloser Dienst an den jungen Menschen und an der Gestaltung einer Gesellschaft sein, die von Heranwachsenden als sinnvoll und menschenwürdig erfahren werden kann. Ihr Ziel ist nicht Rekrutierung, sondern Motivation und Befähigung, das Leben am Weg Jesu zu orientieren“ (Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, 2013, 293-294). Und an anderer Stelle: „Wo die Kirche selbstlos der Welt und den Menschen dient, dient sie zugleich Gott“ (ebd., 297). Diakonisch meint in diesem Zusammenhang ein Doppeltes: Jugendpastoral geschieht um der jungen Menschen willen auf dem Hintergrund der Überzeugung, dass der christliche Glaube den Weg zu einem gelingenden Leben zeigen kann. Kirche ist Zeichen und Werkzeug dafür. Des Weiteren beinhaltet dieses Um-der-Menschen-willen: Wo Leben am stärksten bedroht ist, sind Christinnen und Christen am meisten gefordert. In diesem Sinne beinhaltet der diakonische Ansatz eine Option für die jeweils ärmeren Jugendlichen (Bopp, 1996), die die jeweils „Reicheren“ und „Stärkeren“ nicht ausschließt, sondern sie zur Solidarität und Unterstützung anhält. Die weiteren Prinzipien katholischer Jugendarbeit sind Ausformulierungen dieses Ansatzes.

2.1. Subjekt- und Sozialraumorientierung

In der diakonischen Jugendpastoral rückt der Mensch in den Mittelpunkt, so wie Jesus den Mann mit der verdorrten Hand am Sabbat in die Mitte der Synagoge rief, wohin während des Gottesdienstes das Heiligtum, der Toraschrein, gerückt wird (Mk 3,1-6). Das bedeutet einmal, dass Jugendpastoral bei den Jugendlichen, ihren Bedürfnissen und Lebensfragen anzusetzen hat – „Was soll ich dir tun?“, fragt Jesus den Blinden von Jericho, der daraufhin um seine Heilung bittet (Mk 10,46-52). Zum anderen ist Subjektsein eine der zentralen Herausforderungen des Lebens junger Menschen, der sie sich in Zeiten der Individualisierung nicht entziehen können, die aber gleichzeitig durch Übersteigerung, Überforderung und neue Abhängigkeiten bedroht ist. Theologisch ist Gott ein Ermöglichungsgrund der Subjektivität. Vor Gott besitzen alle Menschen eine unveräußerliche Würde. So ist aus christlicher Sicht das Subjekt nur denkbar als ein auf Gott und die Menschen bezogenes, im Bewusstsein, dass es echte Subjektivität, Freiheit und Selbstverwirklichung nicht isoliert für Einzelne, sondern nur im Einsatz für die, deren Subjektivität und Freiheit bedroht ist, geben kann. Katholische Jugendpastoral zielt darauf, dass junge Menschen an den gesellschaftlichen und kirchlichen Orten und in den Räumen, in denen sie sich aufhalten (müssen), Wirksamkeit entfalten können und sich diese aneignen können.

2.2. Das Evangelium „vorschlagen“

Das religionspädagogische Konzept der Glaubenskommunikation, das dem diakonischen wie dem subjektorientierten Ansatz entspricht, ist das vom Synodentext so bezeichnete „Personale Angebot“. Es setzt bei der Glaubensverkündigung und bei der Motivation zum Mitwirken an der Sendung der Kirche auf glaubwürdig gelebtes und vorgelebtes Christentum durch Personen und Gemeinden (Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland, 2013, 298). Nach der Phase der Eventisierung der Jugendarbeit kommt die personale Begegnung, in der es darum geht, in der Begegnung mit jungen Menschen den eigenen Glauben glaubwürdig zu bezeugen, die Werte, Lebensdeutungen und Sehnsüchte junger Menschen wahrzunehmen und wertzuschätzen und das Evangelium als Lebensorientierung „vorzuschlagen“, neu in den Fokus der konzeptionellen Überlegungen. Leittext dafür ist Gaudium et spes 44, der dazu auffordert, „auf die verschiedenen Sprachen unserer Zeit zu hören, sie zu unterscheiden, zu deuten und im Licht des Gotteswortes zu beurteilen, damit die geoffenbarte Wahrheit immer tiefer erfasst, besser verstanden und passender verkündet werden kann“. So ist es Auftrag einer evangelisierenden Jugendarbeit, das, was sich in den Kulturen der jungen Menschen ausdrückt, nicht gleichsam als Steinbruch zu gebrauchen, um die eigenen Inhalte zu illustrieren oder zu transportieren, sondern die „Aufgabe ist die Kulturhermeneutik“. Es geht um „nichts Geringeres als die Schaffung von vitalen, kreativen, brisanten, präzisen, effektiven und aufregenden Kulturkontakten“ (Sellmann, 2012, 41), um die geoffenbarte Wahrheit eben tiefer zu erfassen, besser zu verstehen und dann passender vorzuschlagen und zu bezeugen. Jugendliche sind nicht eine pastorale „Zielgruppe“, sondern Partnerinnen und Partner auf der Suche nach den Orten und Kontexten der Offenbarung heute. Der Formulierung „[...] und passender verkündet werden kann“ in Gaudium et spes 44 liegt der lateinische Ausdruck aptius proponi possit zu Grunde. Das Wortfeld proponere umfasst als Übersetzungsmöglichkeit vorstellen, vorsetzen, vorlegen, vorschlagen. Ersetzt man verkündigen mit einem dieser Wörter, erfolgt unweigerlich ein anderer Akzent in der Frage, wie das Evangelium heute zu kommunizieren ist (Hobelsberger, 2015, 187-191).

2.3. Partizipation

Partizipation ist ebenso dem theologischen Grunddatum der Subjektivität bzw. Personalität geschuldet. Das Heilsgeschehen zwischen Gott und den Menschen ist ein dialogisches. Die Selbstmitteilung Gottes braucht die menschliche Annahme im Glauben, denn „ohne Glaube hört Offenbarung auf zu sein, was sie sein soll und will: Offenbarung für den Menschen“ (Fries, 1985, 17). Partizipation in praktisch-theologischer Sicht formuliert die wesentliche Teilhabe aller Gläubigen an der Gestaltung und Bewerkstelligung der gemeinschaftlichen (kirchlichen) Nachfolge Jesu je nach Fähigkeit und Zuständigkeit als Recht und Pflicht. Deshalb sind die Jugendlichen selbst die Subjekte der Jugendpastoral: Jugendpastoral ist zunächst das Handeln von Jugendlichen und mit Jugendlichen zusammen und nur in Ausnahmefällen für sie.

2.4. Engagement

Engagement ist der theologische Lackmustest, denn in der Jugendpastoral erweist das Zeugnis von Gott seine Richtigkeit in der Aufrichtigkeit der Beziehung zum Anderen, im Einsatz für eine bessere Welt und in der Solidarität mit den jeweils ärmeren Menschen. Jugendpastoral ist der Ort, wo politischer und sozialer Einsatz gelernt und durchgeführt wird. Sie zeichnet sich gerade dadurch aus, dass nicht bei Analyse und Beurteilung Halt gemacht wird, sondern dass angemessene Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen und etwas zu verändern, entwickelt werden. Der Ort der Arbeit an der Reich-Gottes-Vision, von der das christlich-kirchliche Handeln seine inhaltliche Stoßrichtung bekommt, ist die Welt. An dieser Vision arbeiten viele Menschen und Gruppierungen mit, auch wenn sie ihren Einsatz nicht explizit christlich fundieren.

3. Ausblick

Die jüngere Geschichte der katholischen Jugendarbeit ist oftmals geprägt vom Streit um die richtige Sozialform: Verband, Bewegung, offene Einrichtungen, „bunte“ Gruppen, Event etc. Kirchlicher Jugendarbeit heute darf es nicht um die Sicherung und Legitimation einer bestimmten Sozialform gehen (Bucher, 2014, 248), sondern alle Sozialformen müssen sich daran messen lassen, inwieweit es ihnen gelingt, dass junge Menschen mit ihren existenziellen Fragen dem Evangelium in Tat und Wort begegnen, davon herausgefordert werden, an dieser Herausforderung wachsen und Kirche selbst mit der Herausforderung, jungen Menschen heute das Evangelium glaubwürdig zu bezeugen und zu verkündigen, das Evangelium für heute tiefer erfasst und besser versteht. Kirchliche Jugendarbeit braucht unter den spätmodernen/postmodernen Bedingungen „viele differenzierte, vernetzte und konkurrenzfrei agierende Orte“ (Bucher, 2014a, 146) und Gelegenheiten der Begegnung und Konfrontation von Existenz und Evangelium.

Literaturverzeichnis

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