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Lexikon

Schmach / Schmähung

Alexandra Grund-Wittenberg

(erstellt: März 2016)

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1. Einführung und Wortgebrauch

Die Ausdrücke Schmach und Schmähung haben heute einen altertümlichen Klang. „Schmach“ wird im Deutschen als tiefe Demütigung von „Schande“ als selbstverantwortetem Ehrverlust unterschieden. „Schmähung“ bezeichnet eine (meist) verbale Handlung mit dem Ziel der Herabsetzung anderer, die heute eher als Diskreditierung, Degradierung oder Diskriminierung bezeichnet würde. Die Bedeutung der Bewältigung von Schmach und Schmähung im Alten Testament darf jedoch nicht unterschätzt werden: Immerhin gelten etwa „Schmähungen bis in fernste Zeit“ in Dan 12,1f als Gegensatz zum ewigen Leben. Die Beobachtung, dass viele alttestamentliche Überlieferungen sich mit der Bewältigung von Demütigung u.a. befassen, hat zu der Diskussion geführt, inwiefern das alte Israel Züge einer Schamkultur trägt (s. dazu Dietrich, 420; Grund, 2008, 115f; dies., 2012, 176-179; Nojima, 141-144; → Scham / Schande; → Ehre).

1.1. Semantisches Inventar und Vorkommen

Die biblisch-hebräischen Hauptbegriffe des Wortfelds (vgl. hierzu Klopfenstein) sind Derivate der hebräischen Verben חרף ḥrp Qal „reizen / schmähen“, Pi. „schmähen“, כלם klm Hif. „schmähen / in Schande u. Schaden bringen“ u.a., בזה bzh Qal „geringschätzen“, Hif. „verächtlich machen“ sowie קלה qlh II Hif. „verächtlich behandeln“, eine vor allem im → Sirachbuch häufig vorkommende Nebenform von קלל qll „leicht / gering / unbedeutend sein“. Als Antonym wird dementsprechend vor allem כבד kbd Pi. „schwer machen / ehren“ gebraucht.

Überlieferungsbereiche, in denen vielfach von Schmach und Schmähungen die Rede ist, sind die → Psalmen und → Proverbien, → Jeremia, → Ezechiel und → Threni. In der narrativen Literatur können die Erzählung von → David und → Goliat (1Sam 17; vgl. 2Sam 21,21 par. 1Chr 20,7) und von der Belagerung Jerusalems durch Sanherib (2Kön 19 par. Jes 37; → Hiskia) als Kristallisationskerne der Rede von Schmähung gelten. Hier wird Israel jeweils durch einen militärisch überlegenen Gegner geschmäht, kann jedoch mit Hilfe des ebenfalls von den Schmähungen betroffenen JHWH Niederlage und Schmach abwenden.

1.2. Redewendungen und Metaphern

Nach einer charakteristischen Redewendung des Biblisch-Hebräischen können Einzelne, eine Stadt oder ein Volk zur Schmach (לְחֶרְפָּה ləḥærpāh) werden bzw. gemacht werden. Die pointierte Redeweise unterscheidet nicht zwischen den Betroffenen und ihrem Zustand, sondern identifiziert sie mit ihm: JHWH macht Judäer (Jer 24,9; Jer 29,18; Jer 42,18), Jerusalem (Ez 5,14f; Ez 22,4), Bosra (Jer 49,13) zur Schande. In Fortführung der vor allem in priesterlichen Texten begegnenden Wendung נֹשֵׂא עָוֹן nśʼ ʻāwon „Schuld tragen“ spricht besonders das Ezechielbuch davon, auch Schmach müsse getragen werden (נשׂא כְּלִמָּה nśʼ kəlimmāh: Ez 16,52.54; Ez 32,24.25.30; Ez 36,6.7.15; Ez 44,13; vgl. נשׂא חֶרְפָּה nśʼ ḥærpāh: Jer 31,19; הרים קָלוֹן rwm [Hif.] qālôn: Spr 3,35). Schmach gilt als eine niederdrückende Last. Negativ bewertet wird, Schmähung auf jemanden zu bringen (נשׂא חֶרְפָּה עַל nśʼ ḥærpāh ʻal: Ps 15,3). Schmach kann ferner das Angesicht bedecken (Jer 51,51; Ps 83,17) und jemand kann mit Schmach gesättigt sein (Hi 10,15).

2. Anlass für Schmach

2.1. Sozialer Status

Was im Alten Testament als schmachvoll gilt, entspricht oft verbreiteten sozialen Kategorien: So wird der niedrige Status Einzelner wie eines ganzen Volkes (Sklavendasein in Ägypten: Jos 5,9) oder einer Stadt (Jerusalem: Neh 1,3) als Schmach betrachtet, ebenso die materielle Not (Hungersnot: Ez 36,30; Dürre: Jer 14,3). Dem Reichtum werden Vorteile in Bezug auf das Ansehen eingeräumt, doch kann nach Sir 10,19 (Lutherbibel: Sir 10,23) auch ein Armer ehrbar sein.

Frauen galten als angesehen, wenn sie mit einem israelitischen Mann verheiratet waren und Kinder geboren hatten; dieser Normvorstellung nicht zu entsprechen, galt hingegen als Schmach (Gen 30,23: Kinderlosigkeit → Rahel; Gen 34,14: Heirat mit einem Unbeschnittenen → Dina; 2Sam 13,13: Vergewaltigung und „Entehrung“ außerhalb der Ehe → Tamar; Jes 4,1: Ehelosigkeit; Jes 54,4: Witwenschaft). Nach Rut 2,8.9.15.16.22 (→ Rut / Rutbuch) war offenbar die – von Lev 19,9f; Lev 23,22; Dtn 24,17-22 den Witwen, Waisen und Fremden ausdrücklich erlaubte – Nachlese eine typische Situation, in der (sexuelle?) Belästigungen (כלם klm) vielfach vorkamen. Dass Davids Söldner weder Hirten noch Frauen belästigten, muss eigens betont werden (1Sam 25,7.15: כלם klm Hif. / Hof.). In den Psalmen erleiden Einzelne Schmach wegen ihres Leidens (Ps 22,7; Ps 31,12; Ps 39,9), aber auch wegen religiöser Selbstminderungsriten (Ps 69,11). → Hiob muss erkennen, dass die vermeintlich Sicheren die von Unglück Betroffenen mit Verachtung überziehen (Hi 12,5).

Insgesamt wird greifbar, dass man im alten Israel nicht allein unter materiellem Mangel und sozialem Statusverlust leidet, sondern vielmehr an der damit verbundenen verächtlichen Behandlung.

2.2. Politische und militärische Niederlage

Vor allem die → Prophetie spricht von Schmach in politischen Niederlagen (Jes 25,8; Jes 30,5; vgl. Jer 46,12 bez. Ägypten; vgl. 1Sam 11,2). Im Klagelied des Volkes Ps 44 beteuert Israel, unschuldig eine militärische Niederlage erlitten zu haben und den anderen Völkern zum Spott geworden zu sein – JHWH habe es in Schmach (Ps 44,14: חֶרְפָּה ḥærpāh; Ps 44,16: כְּלִמָּה kəlimmāh) gebracht. Nicht nur für Jerusalem wird im Zusammenhang der politischen Katastrophe das Bild von der Entblößung einer Frau gebraucht (Jer 13,26; Ez 16,58f), sondern auch für Ninive (Nah 3,5) und Babel (Jes 47,3). Als Schmach erlebt wird insbesondere die → Zerstörung Jerusalems und des Tempels (Jer 51,51; Ps 79,4) und die darauf folgende Schutzlosigkeit (Neh 1,3), daher gilt besonders der Wiederaufbau der Stadtmauern als Symbol des Endes dieser Schmach (Neh 2,17).

2.3. Theologische und ethische Beurteilungen

Explizite Urteile, was zur Schmach gereicht, trifft besonders die prophetische Literatur, nach der die Ursache der Schmach des Exils (vgl. Jer 23,40; Jer 24,9; Ez 5,14f u.ö.) im Vergessen JHWHs bzw. der Fremdgötterverehrung (vgl. u.a. Jer 13,25-27; Ez 22,4) oder im Abweichen von der Tora (vgl. Dan 9,16) zu suchen ist. Nach Neh 5,9 führen fehlende Gottesfurcht und Wucher gegenüber den Mitgliedern des eigenen Volkes zur Verhöhnung unter den Nationen. Die Weisheitsliteratur warnt vor Schmach als Folge von ethischem Fehlverhalten: Schmähung (vor allem קָלוֹן qālôn) ist zu vermeiden, Ehre (כָּבוֹד kāvôd) zu erstreben. Als verachtenswert gilt Tora-Übertretung, im Gegensatz zur Gottesfurcht (Sir 10,19 [Lutherbibel: Sir 10,23]). In hochmütigem Gebaren (Spr 11,2), in Verachtung von Disziplin (Spr 13,13.18), in Streit (Spr 22,10) oder übermäßigem Alkoholgenuss (Sir 31,29 [Lutherbibel: Sir 31,36]) ist bereits Schmach (קָלוֹן qālôn) angelegt, ebenso in Ehebruch (Spr 6,32f), Frevel (חֶרְפָּה ḥærpāh: Spr 18,3) und vorschnellem Urteil (Spr 18,13; Spr 25,8). Sir 5,13 (Lutherbibel: Sir 5,15) erinnert an die ambivalente Macht menschlicher Rede, Ehre oder Schmach zu bewirken. So geht es auch in den Dialogen des Hiobbuches nicht nur um die rechte Rede von Gott, sondern auch um Diskurse der Macht: Zofar von Naama verlangt, dass Hiobs Worte öffentlich abqualifiziert werden (Hi 11,3; כלם klm); als entsprechend herabsetzend empfindet Hiob die Reden seiner „Freunde“ (Hi 16,10; Hi 19,3.5).

3. Zur Bewertung von Schmähungen

Obwohl die Verbindung von sozialer Statuslosigkeit und dem Zustand der Schmach oft vorausgesetzt ist, wird die aktive Schmähung ganz überwiegend negativ bewertet (vgl. etwa Ps 15,3). In den → Psalmen geht sie charakteristischerweise von den Feinden aus (Ps 4,3; Ps 42,11; Ps 57,4; Ps 102,9; vgl. Ps 89,42). Zu ihr gehört oft die Selbstüberhebung (vgl. 2Kön 19,21f par. Jes 37,22f u. 2Kön 18,28-35; 1Sam 17,10; Ps 55,13; Zef 2,8.10). Das Recht will trotz Strafe vor Verachtung schützen (Dtn 25,3). Andere zu entblößen – wie der König von Babel, der andere aus dem Zornesbecher trinken ließ –, zieht selbst Verachtung nach sich (קָלוֹן qālôn: Hab 2,15f). Die Weisheitsliteratur warnt vor der Verspottung des Armen (Spr 17,5), überhaupt vor Geringschätzung des Nächsten (Spr 11,12; Spr 14,21) und besonders der eigenen Mutter (Spr 23,22; Spr 30,17 vgl. Spr 15,20). Der Typus des Schmach Bereitenden (Ptz. Hif. v. בושׁ bwš) gilt als Gegentypus zum Verständigen (מַשְׂכִּיל maśkîl: Spr 10,5; Spr 17,2; Spr 14,35) bzw. einer starken Frau (אֵשֶׁת־חַיִל ʼešæt ḥajil: Spr 12,4). Sir 11,1-6 warnt davor, Menschen wegen ihres Aussehens oder des gegenwärtig hohen sozialen Status entweder zu loben oder zu verachten – mit Blick darauf, dass Gott die sozialen Verhältnisse umwenden kann.

4. Hilfe aus Schmähungen durch JHWH

Erlittene Schmähung reizt dazu, sie den Schmähenden heimzuzahlen (vgl. etwa Ri 8,15f; 2Kön 19,21f par. Jes 37,22 u.a.). Doch wer seinen Ärger unmittelbar äußert, ist aus Sicht der Proverbien ein Narr, während der Kluge sich bei erfahrener Geringschätzung bedeckt hält (Spr 12,16). Die Kränkung durch öffentliche Verhöhnung führt jedoch oft in tiefes Leiden (vgl. Ps 22,7; Ps 31,12). Daher richtet sich die Gebetsliteratur (vgl. dazu Keel, v.a. 162-164; Tucker, 465-480; Stiebert 2007, v.a. 807-817; Nojima, 303-335; Grund 2012, 179-192) an JHWH mit Bitten um Wahrnehmung der Schmach (Ps 89,51f; Klgl 5,1; Neh 3,36f), um ihre Rücklenkung auf die Feinde (Neh 3,36; Ps 79,10.12; Ps 83,17; vgl. Ps 44,8; 1Sam 25,39), um Bewahrung vor oder Befreiung von Schmähungen (Ps 39,9; Ps 119,22.39; Jes 25,8). Zugleich vertrauen die Psalmbetenden auf die Zusage, dass JHWH aus oder vor Schmach hilft (Ps 123,3f; Jes 50,7; Jes 54,4; Ez 36,15; Jo 2,17-19; Zef 3,18 vgl. Gen 30,23; Jes 51,7; Jes 54,4) und äußern vielfach die Gewissheit, dass JHWH die Geringen nicht verachtet (Ps 22,25; Ps 69,34; Ps 102,18 vgl. Ps 74,21), dass hingegen sogar die vermeintlich Angesehenen seine Geringschätzung erfahren können (Ps 107,40f; Hi 12,21).

5. JHWHs Betroffenheit von Schmähungen

Vielfach ist davon die Rede, dass JHWH selbst von Schmähungen getroffen wird. Da JHWH Israels Gott und Israel JHWHs Volk ist (vgl. die Bundesformel; → Bund), bildet JHWH mit Israel eine Schicksalsgemeinschaft: Israels schändliches Tun (Jes 65,7: Fremdkult) und sein Erleiden von Schmach (2Kön 19,4.10.11.22.23 = Jes 37,4.10.11.23.24; 1Sam 17,26.36; Ps 74,10.18.22) fallen auf JHWH zurück. Aber auch die Schmähung JHWHs fällt auf den Propheten (Jer 15,15; Jer 20,8) bzw. den einzelnen Beter (Ps 69,10) zurück.

Gegen JHWHs Willen zu verstoßen, gilt als Verachtung JHWHs – etwa durch die Ermordung → Urias (2Sam 12,9fBatseba; → Nathan / Nathanweissagung), die offensive Sünde „mit erhobener Hand“ (Num 15,31) und unreine Opfer (Mal 1,6-14). Bedürftige gering zu achten, ist ebenfalls eine Verhöhnung ihres Schöpfers (Spr 14,31; Spr 17,5). Das verbreitete Ethos der Bewahrung des Nächsten, insbesondere der Bedürftigen, vor Schmach wird verbürgt durch die Gottesbeziehung eines jeden Menschen (→ Mensch). Das Ethos der Bewahrung des Nächsten vor Schmach wird in der rabbinischen Literatur weitergeführt (s. hierzu Wurmser, 74-80). Diese Traditionslinie ist zu den Vorläufern des Gedankens der Menschenwürde zu zählen.

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Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

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