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Lexikon

Palast

Simon Halama

(erstellt: Jan. 2012)

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1. Definition und Einleitung

Der Palast ist ein Gebäudetyp, der sich über seine Funktion und Nutzung zur Repräsentation und als Wohnsitz eines Herrschers oder des höchsten Repräsentanten des Staates vor Ort definiert. Paläste finden sich also nur in hierarchisch organisierten Gemeinwesen mit institutionalisierter Herrschaftsinstanz. Als Wohn- und Regierungssitz des oder der Herrschenden ist der Palast Bestandteil einer Repräsentationsstrategie. Er dient dazu, gegenüber den Untertanen und den an der Herrschaft beteiligten Eliten die Macht des Herrschers zu demonstrieren und zu legitimieren, wodurch die bestehende Ordnung bestätigt und gefestigt werden soll. Zu diesem Zweck werden Paläste z.B. in monumentaler Größe und reicher Ausstattung ausgeführt. Sie stellen damit eine Form von conspicous consumption dar, d.h. des über das nützliche Maß hinausgehenden Verbrauchs von materiellen Ressourcen und Arbeitskraft. Die repräsentative Qualität monumentaler Architektur – u.a. Palästen – liegt in ihrer meist hohen Sichtbarkeit und Dauerhaftigkeit (Trigger). Dadurch und durch die enge Verbindung mit dem Herrscher werden Paläste oft zum Symbol für den Herrscher bzw. Herrschaft, Königtum oder Staat schlechthin (Winter). Gelegentlich werden die beiden Funktionen des Palastes, Wohnsitz des Herrschers und Repräsentation seiner Herrschaft, auch auf zwei eigenständige Gebäude innerhalb eines Palastkomplexes aufgeteilt. Ferner können Paläste je nach Beschaffenheit und Organisation des Gemein- oder Staatswesens auch administrativen, ökonomischen und religiösen Zwecken dienen.

Die potentielle Vielfalt der Funktionen eines Palastes und der in ihm vollzogenen Tätigkeiten bedingt eine große Vielfalt der Formen, welche Palastbauten annehmen können. Dennoch entstehen zu manchen Zeiten meist regional beschränkte Typen von Palästen als Ausdruck gemeinsamer Konzepte von Wesen und Funktion des Palastes sowie von Herrschaft und Repräsentation.

Die Identifikation von Gebäuden im archäologischen Befund als Paläste ist oftmals schwierig, insbesondere wenn keine inschriftlichen Quellen wie Bauinschriften oder Archive vorliegen, die über Erbauer oder Bewohner und Nutzer eines Gebäudes Aufschluss geben. Häufig zeichnen sich Paläste durch erhöhte und separierte Lage, Monumentalität und hohen Planungsgrad der Architektur sowie reiche Inventare aus. Diese Kriterien sind aber nicht absoluter Natur, sondern müssen in Relation zu den Wohnhäusern eines Ortes gesehen werden. Zudem treffen sie oft ebenso auf Sakralbauten zu; manche Gebäude vereinen gar die Funktionen als Tempel und als Palast in sich.

2. Paläste im Alten Testament (Erasmus Gaß)

2.1. Hebräische Begriffe für „Palast“

Im Alten Testament gibt es verschiedene hebräische Bezeichnungen für herrschaftliche Gebäude, die unterschiedliche Funktionen in sich vereinen konnten. Die Begriffe בֵּית הַמֶּלֶךְ bêt hammælækh „Haus des Königs“ (2Sam 11,2 u.ö.) und בַּיִת לְמַלְכוּתוֹ bajit ləmalkhûtô „Haus seiner Königsherrschaft“ (2Chr 1,18; 2Chr 2,11) bzw. בֵּית הַמַּלְכוּת bêt hammalkhût „Haus der Königsherrschaft“ (Est 1,9; Est 5,1) bzw. בֵּית מַלְכוּתוֹ bêt malkhûtô „Haus seiner Königsherrschaft“ (Est 2,16) drücken am deutlichsten aus, dass es sich bei diesen Gebäuden um königliche Paläste handelt, obschon בֵּית הַמֶּלֶךְ bêt hammælækh auch die königliche Dynastie in den Blick nehmen kann (z.B. 2Sam 19,19; Hos 5,1). Als Kurzform kann das Wort בֵּית bêt den königlichen Palast bezeichnen, wie schon die Amtsumschreibung für einen hohen Beamten „der über dem Haus“ (אֲשֶׁר עַל־הַבַּיִת ’ašær ‛al habbajit), d.h. „Hofmeister“, nahelegt. Nur in Est 1,5; Est 7,7f ist das Wort בִּיתָן bîtān belegt, das wohl ein Lehnwort von akk. bītānu „Innenhof“ ist und vermutlich den Innenteil eines Palastes bezeichnet.

Darüber hinaus ist das hebräische Wort הֵיכָל hêkhal, ein Lehnwort aus dem Sumerischen É-GAL „großes Haus“, gebräuchlich, das meist die Haupthalle des Tempels bezeichnet, aber gelegentlich auch kontextuell oder durch das nomen rectum מֶלֶךְ mælækh als königlicher Palast ausgewiesen ist (1Kön 21,1: Palast der Omriden in Samaria; 2Kön 20,18; 2Chr 36,7; Jes 13,22; Jes 39,7; Dan 1,4: Palast des babylonischen Königs; Ps 45,9.16 u.ö.: königliche Residenz). Im Akkadischen hingegen wird das verwandte Wort ekallu meist für den Palast und nicht für das Tempelgebäude verwendet.

Die beiden Worte בִּירָה bîrāh und אַרְמוֹן ’armôn betonen vor allem den Festungscharakter des Palastes. Das Wort בִּירָה bîrāh ist ein Lehnwort von akk. birtu „Festung“ und steht für eine Zitadelle. Es ist ausschließlich in späten Schriften belegt (1Chr 29,1.19; 2Chr 17,12; 2Chr 27,4; Neh 1,1; Neh 2,8; Neh 7,2; Est 1,2.5; Est 2,3.5.8; Est 3,15; Est 8,14; Est 9,6.11.12; Dan 8,2). Das Wort אַרְמוֹן ’armôn ist im Gegensatz zu הֵיכָל hêkhal und בִּירָה bîrāh das einheimische Wort für einen befestigten Palast des Königs oder der Vornehmen. Es leitet sich entweder von RMJ „(Wohnung) aufschlagen“ oder von RÛM „hoch sein“ ab. Im zweiten Fall wäre an eine Zitadelle oder an einen mehrstöckigen Wohnturm gedacht. Bisweilen wird אַרְמוֹן ’armôn als nomen regens zu בֵּית הַמֶּלֶךְ bêt hammælækh gefügt (1Kön 16,18; 2Kön 15,25), so dass es sich offenbar um einen befestigten erhöhten Bereich (Akropolis, Zitadelle) oder den Wohnturm des Palastes handelt.

2.2. Aussagen zu Palästen

Im Gegensatz zu den ausführlichen Tempelbeschreibungen gibt das Alte Testament nur wenig Hinweise auf die Architektur der Paläste Israels und Judas. Nach 2Sam 5,11 habe → Hiram, der König von → Tyrus, Zimmerleute und Maurer nach Jerusalem geschickt, um am Palastbau → Davids mitzuwirken. Die Residenz Davids besaß nach 2Sam 11,2 offenbar ein Flachdach, auf dem man herumgehen konnte. Außerdem wurde Zedernholz aus dem Libanon beim Bau verwendet (→ Zeder).

In 1Kön 7,1-12 wird der Bau des Palastes → Salomos geschildert, an dem angeblich 13 Jahre gearbeitet worden ist. Zu diesem Palast gehörten das 100 x 50 Ellen große und 30 Ellen hohe → Libanonwaldhaus, die 50 x 30 Ellen große Säulenhalle mit einer Vorhalle und die mit Zedernholz getäfelte Thronhalle, wo auch Gericht gesprochen wurde. Ausweislich der biblischen Daten ist eine Rekonstruktion des salomonischen Palastes schwierig. Vermutlich ähnelt er der ägyptischen Palastarchitektur, wo Hof, Säulenhalle, Thronsaal und Wohnbereich hintereinander gereiht gewesen sind.

Der Palast wurde angeblich sogar mit den wertvollsten Materialien ausgestattet, vor allem mit Zedernholz aus dem Libanon. Nach 1Kön 10,12 // 2Chr 9,11 wurden sogar aus Ofir importierte Almuggim-Hölzer beim Bau des Palastes verwendet. Der mit Gold überzogene Königsthron bestand nach 1Kön 10,18-20 aus Elfenbein. Zu ihm führten sechs Stufen. Darüber hinaus schmückten Löwendarstellungen die Armlehnen und die Stufen. Da Salomon nach 1Kön 9,10 nicht nur ein Haus für Jahwe, sondern auch ein Haus seiner Königsherrschaft baut, werden beide Gebäude parallelisiert. Somit dient in Jerusalem der Tempel als Wohnort Jahwes, der Palast als Residenz Salomos. Die biblische Beschreibung des judäischen Königspalastes ist aber hinsichtlich einer historischen Auswertung schwierig, da vieles reichlich übertrieben erscheint.

Der Königspalast in Jerusalem besaß nach 2Chr 23,20 ein oberes Tor, das nach 2Kön 11,19 offenbar ein Tor mit Wächtern gewesen ist. Daneben hat es nach 2Chr 23,15 noch ein Rosstor gegeben. Nach 2Kön 16,8; 2Kön 18,15; 2Kön 24,13; 2Chr 12,9; 2Chr 16,2; 2Chr 25,24 verfügte der Palast der Davididen über eine Schatzkammer. Der Staatsschreiber residierte nach Jer 36,12 in einer eigenen Halle, die als Versammlungsort genutzt werden konnte. Im Rahmen der Babylonischen Eroberung wurde nach 2Kön 25,9 und Jer 39,8; Jer 52,13 der königliche Palast in Jerusalem zerstört.

Abgesehen vom Königspalast der Davididen in Jerusalem werden noch verschiedene Palastgebäude in Israel genannt. So hatte → Saul offenbar eine Residenz in → Gibea besessen (1Sam 10,26). Nach 1Kön 12,25 dienten → Sichem und → Pnuel als Residenzen → Jerobeams I. Dort werden sich sicherlich auch Paläste befunden haben. Von → Simri wird berichtet, wie er in seiner Residenz in → Tirza ums Leben kommt (1Kön 16,18). In → Jesreel hat es angeblich einen Palast → Ahabs gegeben (1Kön 21,1). Der Palast in → Samaria verfügte über ein Obergemach (2Kön 1,2) und ein Elfenbeinhaus, das auf Ahab zurückgeführt wird (1Kön 22,39).

Aber auch ausländische Paläste werden im Alten Testament genannt, vor allem die Residenzen der Ägypter (Pharao), Babylonier (Nebukadnezar) und Perser (Ahasveros). Nach Jer 49,27; Am 1,4 sollen die Palastanlagen des Aramäers → Ben-Hadad in → Damaskus zerstört werden. Auch die Paläste von Damaskus, Gaza, Tyros, Bozra, Rabba, Kerijot sollen gemäß Am 1,4.7.10.12.14; Am 2,2 in Flammen aufgehen. Darüber hinaus werden in Am 3,9 die Paläste von Aschdod und Ägypten erwähnt.

3. Paläste in Palästina

3.1. Die Frühe Bronzezeit (ca. 3200-2200 v. Chr.)

© Zeichnung S. Halama nach Miroschedji, 2000, Fig. 4

Abb. 1 Palast B1 von Tel Jarmut (Frühbronzezeit).

Die Errichtung erster Paläste ging vermutlich mit der Entstehung von Stadtstaaten in der Frühbronzezeit III (ca. 2600-2300 v. Chr.) einher. In → Megiddo (Koordinaten: 1675.2212; 32° 35' 7.58" N, 35° 11' 5.18" E; Gebäude 3177) und Jarmut (Koordinaten: 1478.1241; N 31° 42' 30'', E 34° 58' 28''; Palast B1 und sein Vorgänger B2) wurden am befestigten Orts- oder Zitadellenrand auf Terrassen sorgfältig geplante Paläste neben Tempeln und anderen öffentlichen Gebäuden erbaut. Die rechtwinklig und regelmäßig strukturierten Gebäude verfügten über mehrere Innenhöfe, lange Korridore, die die einzelnen Trakte erschlossen, und mutmaßlich über Obergeschosse. Säulen fanden vielfach zur Stützung der Decken Verwendung, so v.a. in Jarmut in einem Hypostylsaal am Eingang von Palast B1, dessen ca. 6000 m2 große Fläche sich auf einen großen Haupthof, repräsentative Räume im Eingangsbereich und einen Wirtschaftstrakt mit Magazinen verteilte, während Wohnräume wohl im Obergeschoss lagen (Miroschedji). Gebäude 3177 von Megiddo (Stratum XVII-XVI) wurde hingegen nur unvollständig ausgegraben, so dass Funktionszuweisungen nicht möglich sind.

3.2. Die Mittelbronzezeit (ca. 2200-1550 v. Chr.)

© Zeichnung S. Halama nach G. Loud, Megiddo II, Seasons of 1935-39, Text (OIP 62), Chicago 1948, Fig. 380

Abb. 2 Grundriss des Palastes Megiddo 4031 (Mittelbronzezeit).

Nach einer Phase der Deurbanisierung entstanden in der Mittelbronzezeit IIA wieder neue Städte mit Palästen, so in Aphek (Koordinaten: N 32° 50' 45.86'', E 35° 6' 43.09'') und Megiddo. In der Mittelbronzezeit IIB setzte sich dieser Prozess in der Errichtung zahlreicher weiterer Paläste unterschiedlicher Größe fort. Die Paläste dieser Epoche lagen oft erhöht, bisweilen in der Nähe von Kultgebäuden (Megiddo, Stratum XI, Areal BB; → Hazor [Koordinaten: 2035.2693; N 33° 01' 05.65'', E 35° 34' 08.59''], Oberstadtpalast), später aber häufiger nahe eines Stadttores (Megiddo, Stratum X, Gebäude 4031; → Sichem [Koordinaten: 1768.1800; N 32° 12' 49'', E 35° 16' 55''], sog. „Hoftempel“; Tell Bēt Mirsim [Koordinaten: 1415.0960; N 31° 27' 21'', E 34° 54' 37''], Stratum D).

Die meisten Gebäude besaßen 1,5-2 m dicke Mauern auf Steinfundamenten, die aufgrund ihrer Stärke die Existenz eines Obergeschosses vermuten lassen. Sie waren meist in mehreren Flügeln um einen Innenhof (Tell el-‛Aǧǧūl [→ Tell el-‘Aǧǧūl; Tell el-Aggul; Koordinaten: 0934.0976; N 31° 28' 03'', E 34° 24' 15''], Palast I; Megiddo, Gebäude 4031; Aphek, Palast III; Sichem, „Hoftempel“) oder zwei Innenhöfe (Hazor, Unterstadtpalast; Megiddo, Stratum XII-XI?) organisiert und zum Teil mit Säulen (Aphek, Palast III; Tel Kabri [Koordinaten: 1632.2681; N 33° 00' 29'', E 35° 08' 15'']) und Orthostaten an manchen Wänden (Tell el-‛Aǧǧūl, Palast I; Tel Kabri) ausgestattet. In Tel Kabri, dessen Palast aus zwei Raumreihen nahe eines großen Hofes oder Platzes bestand, wurde der Hauptsaal zudem mit ägäischen Fresken auf dem Kalkfußboden und an den Wänden geschmückt (Kempinski), wie sie sich auch in manchen syrischen Palästen der Mittelbronzezeit finden (z.B. Tell Sakka [Koordinaten: N 33° 24' 20'', E 36° 24' 05'']; Tell el-Burak [Koordinaten: N 33° 31' 54.76'', E 35° 22' 36.67'']). Monumentale Überreste weiterer möglicher Paläste fanden sich in → Lachisch (Koordinaten: 1357.1082; N 31° 33' 54'', E 34° 50' 59''), Jericho (Koordinaten: 1921.1420; N 31° 52' 15'', E 35° 26' 39''), Tell eš-Šerī‘a ([Tell es-Seria]; Koordinaten: 1196.0889; N 31° 23' 26.79'', E 34° 40' 45.70'') und Tell en-Naǧīle ([Tell en-Nagile]; Koordinaten: N 31° 30' 11.2'', E 34° 45' 27.4''). Paläste und Wohnhäuser der Eliten können nicht immer klar unterschieden werden (z.B. Tell Bēt Mirsim), da beide dem in der Mittelbronzezeit üblichen Hofhaustyp ähneln, aus dem die Paläste entwickelt worden sein könnten (Fritz 1983a). Oren (1992) nimmt dennoch mesopotamisch-syrische Einflüsse auf den Palastbau an, obschon die dortigen Paläste ungleich größer und komplexer waren (z.B. → Mari, Qatna, → Ebla, → Alalach) und nur in Tel Kabri fremde Einflüsse offensichtlich sind.

3.3. Die Spätbronzezeit (ca. 1550-1200 v. Chr.)

© Zeichnung S. Halama für den WiBiLex-Artikel Palast nach R. Bonfil / A. Zarzecki-Poleg, The Palace in the Upper City of Hazor as an Expression of a Syrian Architectural Paradigm (BASOR 348) 2007, 25-47, Fig. 4

Abb. 3 Grundriss des Oberstadtpalastes von Hazor (Spätbronzezeit).

Auch in der Spätbronzezeit ist nicht immer klar zwischen Palästen und großen Wohnhäusern zu unterscheiden. Die Architektur früher Paläste dieser Epoche knüpft teils nahtlos an die der Mittelbronzezeit mit ihrer Raumordnung um ein oder zwei große Innenhöfe an (Megiddo, Stratum IX, Gebäude 2134). An anderen Orten entstehen funktionell nicht ganz klar bestimmbare, kompakte, festungsartige Gebäude mit Pfeilerhallen oder Höfen, die sich im Zentrum (Tell eš-Šerī‛a, Gebäude 906; Tell el-Chuwēlife / Tel Ḥalîf [Tell el-Chuwelife / Tel Halif]; Koordinaten: 1373.0879; N 31° 22' 58'', E 34° 51' 57''], Residency House) oder in einer Ecke des Bauwerks (→ Geser [Koordinaten: 1425.1407; N 31° 51' 34'', E 34° 55' 15''], Canaanite Castle; → Taanach [Koordinaten: 171.214; N 32° 31' 20'', E 35° 13' 10''], Westburg; Tell el-‛Aǧǧūl, Palast III) befinden. Auch die etwas spätere Zitadelle von Tell Abū Ḥawām ([Tell Abu Hawam]; Koordinaten: 1522.2452; N 32° 48' 03'', E 35° 01' 09'') könnte diesem Mischtyp aus Palast und Festung angehören.

© public domain (Foto: Klaus Koenen, 2010)

Abb. 4 Thronsaal des Oberstadtpalastes von Hazor (Spätbronzezeit).

In den urbanen Zentren bleiben über die gesamte Spätbronzezeit zentrale Innenhöfe das kennzeichnende Merkmal der Paläste, so bei den Gebäuden Megiddo 5020 und 2041 (Stratum VIII-VII), die beidseitig des Stadttores vielleicht eine Zitadelle bildeten (Herzog, 169), oder in der Oberstadt von Hazor, wo im Innenhof zwei Reihen von Pfeilern eine teilweise Überdachung andeuten. Ein Eingang mit zwei Säulen, die Fassadenverkleidung mit Orthostaten und andere architektonische Elemente könnten in Hazor vielleicht auf nordsyrische Einflüsse hinweisen (Bonfil / Zarzecki-Peleg).

Daneben sind eine Reihe von Gebäuden aufgrund ihrer abweichenden Bauweise ohne Steinfundamente, des quadratischen oder rechteckigen Grundrisses mit massiven Außen- und dünneren Innenmauern und einer überdachten Halle im Zentrum des Erdgeschosses als ägyptische Gouverneurspaläste bzw. Festungen identifiziert worden, weil sie aufgrund dieser Merkmale größeren ägyptischen Wohnhäusern – etwa in Tell el-Amarna (Koordinaten: N 27° 38' 42'', E 30° 53' 50'') – gleichen (Oren 1984; Weippert, 271-274; Oren 1992, 117-120).

© Zeichnung S. Halama nach W.M.F. Petrie, Beth-Pelet 1 (Publications of the Egyptian Research Account and the British School of Archaeology in Egypt 48), Pl. LIV

Abb. 5 Grundriss des ägyptischen Gouverneurspalastes von Tell el-Fār’a Süd (Spätbronzezeit).

Oft sind sie an sonst unbesiedelten Orten die einzigen Gebäude (z.B. Tell Chēdar / Tel Mor [Koordinaten: N 31° 49' 23'', E 34° 39' 23'']; Aphek; Tell el-Fār‘a Süd [→ Tell el-Fār‘a Süd; Tell el-Fara; Koordinaten: 1006.0770; N 31° 16' 56'', E 34° 28' 57'']; Tell el-Ḥesī [→ Tell el-Ḥesī; Tell el-Hesi; Koordinaten: 124.106; N 31° 32' 52'', E 34° 43' 49'']), einige weisen durch Eckrisalite auch einen deutlich festungsartigen Charakter auf (Tell Ǧerīše [Tell Gerise; Koordinaten: 1320.1667; N 32° 05' 35'', E 34° 48' 23'']; Tell Chēdar; Dēr el-Balaḥ [Der el-Balah; Koordinaten: N 31° 25' 08,38'', E 34° 21' 05,77'']).

© public domain (Foto: Klaus Koenen, 2010)

Abb. 6 Ägyptische Gouverneursresidenz in Bet-Schean (Gebäude 1500; Spätbronzezeit).

Durch ägyptische Architekturelemente, Inschriften Dokumente und ägyptische Inventare als ägyptische Gouverneursresidenzen ausgewiesen sind die Paläste in Tell el-Fār‛a Süd, Tell eš-Šerī‛a (Gebäude 2502), → Bet-Schean (Koordinaten: 1977.2124; N 32° 30' 15'', E 35° 30' 10''; Gebäude 1500, 1700), und Aphek (Palast VI). Letzterer wurde allerdings nicht in ägyptischer Bauweise errichtet, sondern besaß massive Steinfundamente und einen andersartigen Grundriss. Die Gebäude ägyptischen Stils zeugen von dem Vorhandensein einer ägyptischen Administration und ägyptischem Einfluss auf den Palastbau in Palästina von der Spätbronzezeit bis in die frühe Eisenzeit hinein.

3.4. Die Eisenzeit (ca. 1200-333 v. Chr.)

3.4.1. Die Frühe Eisenzeit und die Königszeit

© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abb. 7 Eisenzeitliches Volutenkapitell („protoäolisches Kapitell“; Eisenzeit II).

Neben noch bestehenden ägyptischen Gouverneurspalästen (etwa in Tell eš-Šerī‛a und Bet-Schean) repräsentiert das monumentale Gebäude 2072 in Megiddo, neben dem Stadttor gelegen, den Palastbau Palästinas in der Frühen Eisenzeit (12.-11. Jh. v. Chr.). Es besaß einen großen Hof, von dem aus zwei Nebenhöfe die Räume des Erdgeschosses erschlossen, sowie ein Treppenhaus.

Ab dem 10. Jh. v. Chr. zeichneten sich monumentale Gebäude in Palästina bautechnisch aus durch den Gebrauch von Kalksteinquadern für die Fundamente und unteren Mauerpartien sowie durch Volutenkapitelle – wohl in Türlaibungen und auf Säulen im Eingang.

Zeichnung © S. Halama für den WiBiLex Artikel Palast nach R.S. Lamon / G.M. Shipton, Megiddo I, Seasons of 1925-34. Strata I-IV (OIP 42), Fig. 12

Abb. 8 Grundriss des Palastes Megiddo 1723 (Eisenzeit II).

Palastgebäude des 10.-8. Jh.s v. Chr. lagen meist am Stadtrand in der Nähe des Tores (Megiddo, Stratum VA, Gebäude 6000; Lachisch, Palast A-C; Tell el-Fār‘a Nord [Tell el-Fara; → Tirza; Koordinaten: 1823.1882; N 32° 17' 14'', E 35° 20' 16''], Gebäude 148-149A) oder am entgegengesetzten Ende des Ortes (Megiddo, Stratum VA, Gebäude 1723; Hazor, Zitadelle; Samaria). Sie wurden häufig mittels Podien oder Terrassen über die Umgebung erhoben (Lachisch; Megiddo 338) oder in Komplexe mit großen Höfen integriert (Megiddo 1723; Lachisch; Samaria).

© public domain (Foto: Klaus Koenen, 2010)

Abb. 9 Eine Rampe in der „Davidsstadt“, die wohl zum Unterbau der Palastes in Jerusalem gehörte.

Ein Volutenkapitell sowie derartige Terrassierungen angrenzend an die Befestigungen des 10. Jh.s v. Chr. wurden auch im Nordosten der Davidsstadt in Jerusalem gefunden. Sie bauten auf einer spätbronzezeitlichen Terrasse, dem mutmaßlichen Standpunkt der jebusitischen Zitadelle, auf und könnten den Standort des Palastes Davids anzeigen (Mazar).

© public domain (Foto: Klaus Koenen, 2010)

Abb. 10 Das Podium von Tel Dan, das vielleicht den Unterbau eines nicht erhaltenen Palastes darstellt.

Ein nahezu quadratisches Podium aus Basaltblöcken und Bossenquadern mit einer Freitreppe in → Tel Dan (Koordinaten: 2112.2948; N 33° 14' 51'', E 35° 39' 05''), vom Ausgräber als Kultpodium interpretiert (Biran), könnte gleichfalls den Unterbau eines nicht erhaltenen Palastes darstellen (Weippert, 540).

Viele Gebäude – nicht nur Paläste – basieren auf einer fast quadratischen Anlage mit zentraler Halle, die an drei Seiten von Räumen umgeben ist (z.B. Megiddo 6000; Jericho; Hazor, Zitadelle; Lachisch, Palast A). Diese Anlage konnte um weitere Räume und Anbauten ergänzt werden und leitete sich vielleicht vom Vierraumwohnhaus ab (Lehmann / Killebrew). In manchen Palästen wurden die Räume hingegen um Innenhöfe angeordnet (Megiddo 1723; Samaria). In Samaria wurde ein natürlicher Hügel durch Terrassierungen, Stütz- und Befestigungsmauern zur befestigten Akropolis ausgebaut. Der Zugang muss im Osten gelegen haben, die Reste eines Palastgebäudes („Palast → Omris“) wurden in der Südwestecke des ummauerten Bereiches freigelegt. Vorgefunden wurden ein nahezu quadratischer Innenhof, der an allen vier Seiten von Räumen umgeben ist, und Reste südlich und nördlich angrenzender Trakte. Zu einem späteren Zeitpunkt (vermutlich unter → Ahab) wurde die Akropolis vergrößert und die Befestigung erneuert. In → Ramat Rahel (Koordinaten: N 31° 44' 24'', E 35° 13' 00''), Stratum VB, wurden Reste eines weiteren Palastes freigelegt. Mit Ausnahme des Königspalastes von Samaria dürften alle archäologisch bekannten Paläste der Zeit lokalen Statthaltern gedient haben.

© public domain (Foto: Klaus Koenen, 2010)

Abb. 11 Palast 6000 in Megiddo (Stratum VA; Eisenzeit II).

Einen Einfluss des nordsyrischen Hilani-Palasttyps, der v.a. durch einen weiten, säulengestützen Eingang und die darauf folgenden parallelen Räume der Eingangshalle und des Hauptraumes gekennzeichnet wurde, kann aufgrund mangelnder architektonischer Übereinstimmungen in Palästina nicht nachgewiesen werden (Fritz 1983b; Takata; Lehmann / Killebrew). Ein in der Bauweise dem Hilani ähnliches Gebäude in → Bethsaida / et-Tell (Koordinaten: 2094.2574; N 32° 54' 37", E 35° 37' 50") z.B. dürfte entgegen der Rekonstruktion der Ausgräber (Arav / Bernett) eher einen schmalen Eingang denn gemauerte Säulenbasen besessen haben und muss zudem ins 10. Jh. v. Chr. und somit früher als die Etablierung des Hilani-Typus in Nordsyrien am Übergang vom 10. zum 9. Jh. v. Chr. datiert werden.

3.4.2. Palästina unter assyrischer, babylonischer und persischer Herrschaft

© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abb. 12 Isometrische Rekonstruktion der perserzeitlichen Residenz von Lachisch (Eisenzeit II).

Im 7. Jh. v. Chr. wurde die Palastanlage von Ramat Rahel neu errichtet (Stratum VA). Reste eines mutmaßlichen Palastes wurden innerhalb einer Zitadelle mit weiteren Gebäuden und einem großen Hof freigelegt. Planung und Bautechnik verorten den Komplex, der der einzige bislang bekannte dieser Zeit in Juda ist, in der lokalen Tradition. Bemerkenswert sind die Gartenanlagen außerhalb des Komplexes, welche durch aufwendige Terrassierungen und Bewässerungsanlagen ermöglicht wurden. Ab dem späten 8. Jh. v. Chr. dominierte sonst in Palästina – mit wenigen Ausnahmen (Tell Ǧemme [Tell Gemme; Koordinaten: 0971.0888; N 31° 23' 13", E 34° 26' 52"], Gebäude BZ des 6. Jh.s v. Chr.) – ein neuer Palasttyp. Die neu errichteten Gebäude verfügten meist über einen rechteckigen Grundriss, in dessen Zentrum ein großer Hof lag. An drei oder allen vier Seiten dieses Hofes lagen eine, zwei oder in Ausnahmen drei Reihen von Räumen, wobei oft ein größerer, repräsentativer Raumkomplex an einer der Schmalseiten des Hofes identifiziert werden kann (Megiddo, Gebäude 1052 und 1369; Bozra / Buṣērā [Koordinaten: 2077.0170; N 30° 44' 45'', E 35° 36' 14''], Gebäude A [spätes Gebäude]; Hazor, Gebäude 3002; Lachisch, Residenz; Tell Ǧemme, Gebäude AO).

Eine Ableitung aus mesopotamischen Bauformen ist wahrscheinlich, aber in den Details umstritten (Fritz 1979; Weippert, 600; Reich, 214-215). Technische Kennzeichen, die mesopotamische Einflüsse belegen, sind u.a. die Bevorzugung von Lehmziegeln als Baumaterial, Türeinrichtungen mit im Boden eingelassenen Angelsteinen und Steinplatten zu deren Abdeckung sowie an der Türschwelle, Abwasserkanäle und Backsteinpflaster. Allerdings muss nicht jedes Gebäude, bei dem solche Einrichtungen gefunden wurden, ein Palast gewesen sein, so dass sich einige fragmentarisch freigelegte Gebäude nicht sicher hier einordnen lassen. Paläste dieses Bautyps wurden im Wesentlichen unverändert von der assyrischen bis in die persische Zeit hinein weitergenutzt oder neu errichtet.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

  • Reallexikon der Assyriologie und vorderasiatischen Archäologie, Berlin 1928ff
  • Biblisch-historisches Handwörterbuch, Göttingen 1962-1979
  • Biblisches Reallexikon, 2. Aufl., Tübingen 1977
  • Neues Bibel-Lexikon, Zürich u.a. 1991-2001
  • The New Encyclopedia of Archaeological Excavations in the Holy Land, Jerusalem 1993 / Suppl. 2008
  • The Anchor Bible Dictionary, New York 1992
  • The Oxford Encyclopedia of Archaeology in the Near East, Oxford / New York 1997
  • Religion in Geschichte und Gegenwart, 4. Aufl., Tübingen 1998-2007

2. Weitere Literatur

  • Arav, R. / Bernett, M., 2000, The bīt ḫilāni at Bethsaida: Its Place in Aramean / Neo-Hittite and Israelite Palace Architecture in the Iron Age II, IEJ 50, 47-81
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  • Bonfil, R. / Zarzecki-Poleg, A., 2007, The Palace in the Upper City of Hazor as an Expression of a Syrian Architectural Paradigm, BASOR 348, 25-47
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Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Palast B1 von Tel Jarmut (Frühbronzezeit). © Zeichnung S. Halama nach Miroschedji, 2000, Fig. 4
  • Abb. 2 Grundriss des Palastes Megiddo 4031 (Mittelbronzezeit). © Zeichnung S. Halama nach G. Loud, Megiddo II, Seasons of 1935-39, Text (OIP 62), Chicago 1948, Fig. 380
  • Abb. 3 Grundriss des Oberstadtpalastes von Hazor (Spätbronzezeit). © Zeichnung S. Halama für den WiBiLex-Artikel Palast nach R. Bonfil / A. Zarzecki-Poleg, The Palace in the Upper City of Hazor as an Expression of a Syrian Architectural Paradigm (BASOR 348) 2007, 25-47, Fig. 4
  • Abb. 4 Thronsaal des Oberstadtpalastes von Hazor (Spätbronzezeit). © public domain (Foto: Klaus Koenen, 2010)
  • Abb. 5 Grundriss des ägyptischen Gouverneurspalastes von Tell el-Fār’a Süd (Spätbronzezeit). © Zeichnung S. Halama nach W.M.F. Petrie, Beth-Pelet 1 (Publications of the Egyptian Research Account and the British School of Archaeology in Egypt 48), Pl. LIV
  • Abb. 6 Ägyptische Gouverneursresidenz in Bet-Schean (Gebäude 1500; Spätbronzezeit). © public domain (Foto: Klaus Koenen, 2010)
  • Abb. 7 Eisenzeitliches Volutenkapitell („protoäolisches Kapitell“; Eisenzeit II). © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
  • Abb. 8 Grundriss des Palastes Megiddo 1723 (Eisenzeit II). Zeichnung © S. Halama für den WiBiLex Artikel Palast nach R.S. Lamon / G.M. Shipton, Megiddo I, Seasons of 1925-34. Strata I-IV (OIP 42), Fig. 12
  • Abb. 9 Eine Rampe in der „Davidsstadt“, die wohl zum Unterbau der Palastes in Jerusalem gehörte. © public domain (Foto: Klaus Koenen, 2010)
  • Abb. 10 Das Podium von Tel Dan, das vielleicht den Unterbau eines nicht erhaltenen Palastes darstellt. © public domain (Foto: Klaus Koenen, 2010)
  • Abb. 11 Palast 6000 in Megiddo (Stratum VA; Eisenzeit II). © public domain (Foto: Klaus Koenen, 2010)
  • Abb. 12 Isometrische Rekonstruktion der perserzeitlichen Residenz von Lachisch (Eisenzeit II). © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
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