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Lexikon

Ofra

Andere Schreibweise: Ophra ; Ophrah

Klaus Koenen

(erstellt: Nov. 2013)

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1. Name

© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abb. 1 Karte zur Lage von Ofra.

Etymologie und Bedeutung des Namens Ofra (עָפְרָה ‘åfrāh) sind unsicher. Der Name geht vielleicht auf עֹפֶר ‘ofær „Junghirsch / Junggazelle“ oder auf עָפָר ‘āfār „Staub“ bzw. ein von derselben Wurzel gebildetes Adjektiv „staubfarben / erdfarben / ocker / rosa“ (vgl. arabisch ‘ufrat „ocker / rosa“) zurück und bedeutet dann „Junghirschort“ oder auf eine Eigenart des Bodens bezogen „Staubort“ bzw. „Ockerort“ (vgl. Gaß, 270f.).

In der → Septuaginta wird der Name unterschiedlich wiedergegeben, Γοφερα Gophera in 1Sam 13,17; 1Chr 4,14, Αφρα Aphra bzw. Εφραθα Ephratha in Jos 18,23 und Εφραθα Ephratha in Ri 6,11.24; Ri 8,27.32; Ri 9,5. Bei → Josephus findet sich auch die Schreibung Ἐφρά Ephra (Antiquitates V,6,5.7; Text gr. und lat. Autoren), bei → Euseb sind neben Ἐφραθά Ephratha (Onomastikon 80,2f.; Eusebs Onomastikon) und Ἀφρά Aphra (Onomastikon 28,4) auch Ὀφρά Ophra (Onomastikon 142,2) und Ἐφρών Ephrōn (Onomastikon 86,1) belegt.

2. Ofra in Benjamin

2.1. Biblische Überlieferung

Das benjaminitische Ofra wird im Alten Testament nur an zwei Stellen erwähnt: Jos 18,23 nennt den Ort in einer Liste der Städte Benjamins und 1Sam 13,17f. erzählt, wie die Truppen der → Philister bei ihren Kämpfen mit → Saul von → Michmas aus in drei Abteilungen ausrücken, und zwar nach Ofra, nach Bet-Horon (Westen) und ins Grenzland (Osten).

2.2. Identifizierung und Lage

Ofra wird häufig mit dem Efron von 2Chr 13,19 und dem Ephraim von 2Sam 13,23 identifiziert. Die drei Namen wären dann – vielleicht zu verschiedenen Zeiten – für denselben Ort gebraucht worden (Schunck).

Ofra lag nach Jos 18,23 in Benjamin. Nach 1Sam 13,17f. ist der Ort nördlich von Michmas zu suchen. Da nämlich das zweite und dritte Truppenkontingent der Philister nach Westen und Osten ausrücken, dürfte das erste nach Norden ziehen – ein Zug nach Süden scheidet aus, weil dort Saul in → Gibea seine Truppen sammelt (1Sam 13,15).

Aufgrund der Namensähnlichkeit lässt sich Ofra mit Efron / Efrajin (Ketib עֶפְרוֹן ‘æfrôn / Qere עֶפְרַיִן ‘æfrajin) identifizieren, einer Stadt, die in der Hebräischen Bibel nur in 2Chr 13,19 belegt ist und von der dort erzählt wird, dass der judäische König → Abija (909-907 v. Chr.) sie nach einem Sieg über das Nord-Reich Israel ebenso wie die Städte → Bethel und → Jeschana eingenommen habe. Auch wenn die Notiz keinen historischen Wert hat, kann man ihr entnehmen, dass Efron wie Bethel und Jeschana im Grenzgebiet von Nord- und Süd-Reich gelegen hat. Dem entspricht, dass der arabische Geograph Yāqūt al-Ḥamawī noch im 13. Jh. n. Chr. einen Ort ‘Afrā als „eine Festung Palästinas nahe Jerusalem“ (III, 688) kennt (zur Festung s.u.).

Aufgrund dieser Informationen legt sich eine Identifizierung von Ofra / Efron mit dem bereits eisenzeitlich besiedelten eṭ-Ṭajjibe nahe (Koordinaten: 1784.1513; N 31° 57' 13'', E 35° 18' 00''; 863 m ü.M.). Der Ort liegt am Ost-Rand des Gebirges in den Ausläufern des → Baal Hazor auf einer Kuppe und bietet die letzte Station des Kulturlands unmittelbar vor dem Steilabfall in die sandigen Schluchten des Jordangrabens. Man hat von hier – zumal vom Dach der zerfallenen Kreuzfahrerburg – einen weiten, strategisch wichtigen Blick, besonders nach Osten bis ins moabitische Bergland, vor allem aber auf den Jordangraben sowie die Straße von → Jericho und kann damit den Zugang zum Bergland überwachen.

Ob man für die Identifizierung mit eṭ-Ṭajjibe auch anführen kann, dass Bewohner noch im 19. Jh. behaupteten, ihr Ort habe einmal ‘Afra geheißen (Einsler, 65), ist fraglich, da deren Wissen nicht auf die Kontinuität des Namens zurückgehen muss, sondern auf der Wiedereinführung durch Palästinaforscher und Missionare im 19. Jh. basieren kann.

Zur Umbenennung in eṭ-Ṭajjibe kam es vielleicht, weil Ofra im Arabischen missverständlich ist. Unabhängig von seiner ursprünglichen Bedeutung weist der Name im Arabischen nämlich eine große Nähe zur Wurzel ‘fr auf, die ein übles Tun und ein Unglück bezeichnet und von der ‘ifrīt „Dämon / Teufel“ abzuleiten ist. Deswegen wurde die Stadt vielleicht wie andere Orte mit vergleichbaren Namen umbenannt, und zwar in eṭ-Ṭajjibe „die Gute“, was möglicherweise auf Ṭajjibat el-Ism „der Name ist gut“ zurückgeht und in Umkehrung des vermeintlich negativen Namens „(Ort mit dem) guten Namen“ bedeutet (vgl. Hartmann, 536-538; Keel / Küchler / Uehlinger, 324). Wenn das aus 1Makk 5,46 bekannte Efron mit dem jordanischen eṭ-Ṭajjibe (Koordinaten: 2175.2164; N 32° 32' 30'', E 35° 43' 10'') zu identifizieren ist, wäre hier die gleiche Umbenennung bezeugt (Hölscher, 141f.).

Ein größerer Ort namens Ephraim (אֶפְרַיִם ’æfrajim „Weideland“ < פרה prh „fruchtbar sein“) lag nach 2Sam 13,23, dem einzigen Beleg in der Hebräischen Bibel, in der Nähe des → Baal Hazor. Der Name hat sich in dem byzantinischen Ort Aiphraim erhalten, den → Euseb mit dem Ofra von Jos 18,23 identifiziert und für den er als Entfernung von → Bethel 5 Meilen angibt (Onomastikon 28,4f.; Eusebs Onomastikon). Der eisenzeitlich besiedelte Ort, der dem Baal Hazor am nächsten liegt und für den die Angabe Eusebs zutrifft, ist eṭ-Ṭajjibe, so dass sich eine Identifizierung mit ihm und damit verbunden die Gleichsetzung mit Ofra und Efron nahelegt, obgleich Ephraim nicht mit Ajin, sondern mit Alef geschrieben wird (allerdings bezeugt eine LXX-Handschrift [L] in der Schreibweise Γοφραιμ Gophraim eine Variante mit Ajin).

Der Identifizierung Ephraims mit eṭ-Ṭajjibe scheint Onomastikon 86,1f. zu widersprechen. Dort gibt Euseb – freilich zu Unrecht an das nicht hierher gehörige Efron von Jos 15,9 anknüpfend – für die Entfernung von Jerusalem nach dem zu seiner Zeit großen Ort Ephraim (Ἐφραίμ Ephraim) ca. 20 Meilen an. Da → Bethel von Jerusalem 12 Meilen entfernt ist (Onomastikon 40,20f.), ergibt sich hier für die Strecke Bethel – Ephraim eine Entfernung von 8 Meilen, also eine Differenz von 3 Meilen gegenüber Onomastikon 28,4f. (wo allerdings Αἰφράιμ Aiphraim steht). Tatsächlich beträgt die Entfernung ca. 8 Meilen, wenn man den nach Norden ausholenden Bogen der heutigen Straße misst und für die römische Zeit voraussetzt, dagegen nur 5 Meilen, wenn man den direkten Saumpfad nimmt. Die abweichenden Meilenangaben Eusebs lassen sich also vereinbaren, ja sprechen sogar für die Identifizierung von Ephraim mit eṭ-Ṭajjibe, da sie bei dieser Lokalisierung erklärbar sind (vgl. Noth, 264-270; andere Identifizierung → Chirbet el-Merǧame). Auf der anderen Seite muss man, da fraglich ist, warum Euseb unterschiedliche Entfernungssysteme zur Angabe desselben Ortes verwendet, angesichts der unterschiedlichen Schreibweisen damit rechnen, dass Euseb zwei verschiedene Orte meint, doch hätte es dann in großer Nähre zwei Orte mit fast gleichem Namen gegeben.

Wenn Joh 11,54 notiert, dass Jesus mit seinen Jüngern nach Ephraim (Ἐφραίμ Ephraim) am Rande der Wüste floh, mag eben dieses Ephraim gemeint sein – so jedenfalls die Madaba-Karte, die rechts unter Jericho über Remmon vermerkt: „Ephron oder Ephraia, wohin der Herr ging“.

Mit dem Distrikt Aphairema (Αφαιρεμα), der nach 1Makk 11,34 um 145 v. Chr. von Samaria an Juda überging und folglich im Grenzgebiet von Juda und Samaria gelegen haben muss, ist wohl das Gebiet um die wohl mit Efron / Ofra zu identifizierende Stadt Ephraim gemeint (vgl. Josephus, Antiquitates XIII,4,9).

2.3. Geschichte

An den Hängen des Dorfhügels von eṭ-Ṭajjibe konnte man, als sie noch nicht bebaut waren, Keramik aller Epochen von der Eisenzeit bis in die Neuzeit, vor allem aber der → Eisenzeit I und II finden. In römischer Zeit eroberte Vespasian im Jahr 69 n. Chr. Bethel und Ofra / Ephraim, ehe er zur Belagerung Jerusalems ansetzte (Josephus, Bellum Judaicum IV,9,9).

Aus byzantinischer Zeit stammen Reste einer Kirche, insbesondere eines Mosaikfußbodens mit der Inschrift K(YPI)E BOHΘ[E … KYPIA]KON „Herr, hilf … dem Kyriakos“ (5.-6. Jh. n. Chr.). Diese Reste finden sich an der Nord-Seite der 1931 erbauten griechisch-orthodoxen Kirche, die ca. 100 m südlich der Kuppe des Ortshügels liegt und dem Hl. Georg gewidmet ist.

Am südöstlichen Rand des Ortes steht eine Kirchenruine, die el-Chaḍr „der Grüne“ genannt wird (Pringle, 340-344). Der Name meint eine Gestalt, die Züge des Propheten Elia und des Drachentöters Georg in sich vereint. Von ihr glaubt man, dass sie Wunder vollbringen und das Denken der Menschen bestimmen kann. Bei der Ruine sind im Wesentlichen drei Bauphasen zu unterscheiden. In byzantinischer Zeit entstand hier im 6. Jh. eine dreischiffige Basilika mit Narthex (ca. 22 x 27 m), von der vor allem das Süd-Schiff erhalten ist. Im Mittelschiff haben die Kreuzfahrer eine wesentlich kleinere einschiffige Basilika errichtet (innen 15,45 x 6,65 m), die dem Hl. Georg gewidmet war und deren West-Mauer noch hoch ansteht. Der südliche Annex ist von ihnen erneuert worden. Aus späterer Zeit stammen Anbauten im Westen, zum Teil im Bereich des byzantinischen Narthex. Sie waren ausweislich der Treppe zweistöckig. Hier befindet sich auch eine Zisterne. Im Süd-Schiff sieht man einen Taufstein mit kreuzförmigem Becken. In der Nordwest-Ecke des Mittelschiffs führt eine Treppe in eine kleine Krypta.

100 m südlich von el-Chaḍr liegt die Höhle des Elia, die dem Propheten als Versteck gedient haben soll und vermutlich schon in byzantinischer Zeit zu einer Kapelle umgestaltet worden ist. Unweit der Höhle befindet sich in einem Garten ein Grab mit Rollstein.

In der Kreuzfahrerzeit wurde der Ort Effraon genannt, trug aber auf → Elia verweisend auch den Namen St. Helyes, da der Prophet hier von Engeln die wunderbare Mahlzeit erhalten haben soll, die ihn auf seinem Weg zum Horeb 40 Tage ohne Speise auskommen ließ (1Kön 19,4ff.).

Die ansehnliche Ruine einer Kreuzfahrerburg, die Saladin 1187 n. Chr. erobert hat, befindet sich im Zentrum des Ortes auf dem Gipfel des Hügels. Im Mittelpunkt der Anlage, deren äußere, im Norden noch gut erkennbare Mauer den Gipfel rahmte, liegt ein an Ecken und Seiten von Türmen geschützter Raum (28 x 28 m). Ein älterer Turm (15 x 15 m) grenzt südöstlich an (Pringle, 339f.).

3. Ofra in Manasse

3.1. Biblische Überlieferung

Ofra in Manasse ist der Heimatort von → Gideon und seinem Sohn → Abimelech. Dort soll Gideon bei seiner Berufung der Engel Jahwes erschienen sein und dort soll er daraufhin einen Altar mit dem Namen „Jahwe ist Friede“ errichtet haben (Ri 6,11-24). Nach Gideons Sieg über die → Midianiter in der Jesreel-Ebene erzählt Ri 8,22-27, dass Gideon aus den erbeuteten Schätzen in Ofra ein Götterbild (Efod) machte, welches Israel zum Verhängnis werden sollte. Nach seinem Tod wurde Gideon in Ofra im Familiengrab bestattet (→ Grab; → Bestattung). Während Gideon sehr positiv gezeichnet wird, vor allem in seiner Weigerung, über Israel zu herrschen (Ri 8,22f.), wird sein Sohn Abimelech, den Gideon mit einer Frau aus → Sichem hat (Ri 8,31), als brutaler Herrscher negativ dargestellt. Er tötet in Ofra seine 70 Halbbrüder (Ri 9,5) und wird daraufhin in Sichem zum König erhoben.

Literarhistorisch fällt auf, dass Ofra in den vermutlich ältesten Gideon-Erzählungen, die vom Sieg über die Midianiter handeln, nicht erwähnt wird, sondern nur im späteren Rahmen, nämlich in der einleitenden Berufungserzählung (→ Berufung) und der Heiligtumslegende von Ofra sowie am Ende in den Erzählungen von der Herstellung des Efod und vom Begräbnis (vgl. Gaß, 339-344). Dennoch mag die Verbindung Gideons zu Ofra alt sein, da sich die Grabnotiz mit ihrer Lokalisierung nicht mit der Tendenz späterer Tradenten erklären lässt (vgl. Groß, 398f.).

3.2. Identifizierung und Lage

Gideons Vater Joasch wird in Ri 6,11 als Abiësriter (אֲבִי הָעֶזְרִי ’ǎvî hā‘æzrî) vorgestellt und Ri 6,24 spricht vom „Ofra der Abiësriter“ (vgl. Ri 8,32; vgl. ferner Ri 6,34; Ri 8,2). Nach Jos 17,2 war Abiëser (אֲבִיעֶזֶר ’ǎvî‘æzær) eine Sippe in Manasse (vgl. Num 26,30 [אִיעֶזֶר ’î‘æzær]; 1Chr 7,18). Wie andere Namen von Sippen Manasses (vgl. Donner 1990, 198f.) erscheint auch der Name Abiëser auf den Ostraka aus → Samaria (Nr. 13 und 28; → Epigraphik), und zwar als Name eines Distrikts (vgl. HAE I/1, 86f.). Dieser lässt sich aufgrund der Lokalisierung der in den beiden betreffenden Ostraka ebenfalls genannten Orte twl und ’lmtn südwestlich von → Sichem verorten. In dem damit abgesteckten Bereich ist Ofra mit Donner (1990) am ehesten mit Tell Ṣōfar am westlichen Ortsrand von Nablus zu identifizieren (Koordinaten: 1733.1818; N 32° 13' 45'', E 35° 14' 40''; vgl. Gaß mit Diskussion anderer Vorschläge). Der Ort lag an der wichtigen Straße zur Küste und war nach der Oberflächenkeramik in der Früh- und Spätbronzezeit, der Eisenzeit I und II sowie von der hellenistischen bis in arabische Zeit besiedelt (Gaß, 276).

Davon ausgehend, dass die Gideon- und die Abimelecherzählungen erst sekundär miteinander verknüpft worden sind, ursprünglich jedoch selbständig waren und an andere Orte gebunden sind, hat man gemeint, dass es außer dem Ofra bei Sichem, wo Abimelech verortet ist (Ri 9,5), auch in der Jesreelebene, wo Gideon die Midianiter besiegt und folglich anzusiedeln sei, einen Ort namens Ofra (Ri 6,11.24; Ri 8,27.32) gegeben habe. Für diesen wird aufgrund der Namenskontinuität vor allem el-‘Affūle (r wurde im Arabischen zu l; Koordinaten: 1774.2240; N 32° 36' 38'', E 35° 17' 27'') vorgeschlagen (vgl. Kallai, 422-424 und mit gründlicher Diskussion Gaß, 270-278.335-344). Zwingend ist die Annahme eines weiteren Ofra jedoch nicht. Eher ist – so Groß (399) – Abimelech sekundär in Ri 9,5 mit Ofra, der Heimat der Gideon-Familie, in Verbindung gebracht worden, um ihn als Brudermörder und damit als Gewaltmenschen abzuqualifizieren.

4. Ofra als Personenname

1Chr 4,14 nennt unter den Nachkommen → Kalebs einen ansonsten nicht bekannten Ofra.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

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Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Karte zur Lage von Ofra. © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
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