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Lexikon

More

Andere Schreibweise: Moreh

Erasmus Gaß

(erstellt: April 2010)

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© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abb. 1 Karte zur Lage des Hügels von More (Ǧebel ed-Daḥī) und der Terebinthe(n) von More (Sichem).

Der Ortsname More findet sich im Alten Testament in Verbindung mit den Nomina „Terebinthe“ und „Hügel“. Vermutlich sind zwei Orte im Blick: zum einen die Terebinthe von More in der Nähe von → Sichem, zu der → Abram nach seinem Auszug aus → Haran gekommen war (Gen 12,6) bzw. die Terebinthen von More als Zielpunkt des Einzugs der Israeliten in das Verheißungsland (Dtn 11,30), die ebenfalls bei Sichem zu finden wären, und zum anderen der Hügel von More in der Jesreelebene, wo die Schlacht → Gideons gegen die → Midianiter stattfand (Ri 7,1).

1. Name

Der Ortsname More (hebräisch: מוֹרֶה môræh; griechisch: Αμωρα Amōra bzw. ὑψηλός hypsēlos „hoch“; lateinisch: Inlustris bzw. Excelsus) ist eine Nominalform der Wurzel JRJ-III „unterweisen“. Dieser Name verweist entweder auf die kultische oder die religiös-pädagogische Bedeutung des Ortes, je nachdem ob man môræh als „Wahrsager“ oder als „Lehrer“ übersetzen darf. Neuerdings wurde auch vorgeschlagen, dass môræh, abgeleitet von JRJ-II „tränken“ (Nebenform von RWJ), mit „Frühregen“ wie in Jo 2,23 zu übersetzen wäre (Niditch, 95). In Jo 2,23 ist dieses Wort jedoch hapax legomenon und textkritisch ohnehin nicht über jeden Zweifel erhaben. Außerdem ist die Bedeutung „Hügel des Frühregens“ wenig sinnvoll.

1. Gottesbaum von More: Das Namenselement More taucht ausschließlich als Nomen rectum in Constructusverbindungen mit den Nomina אלון „Terebinthe“ (im Singular oder Plural) oder גבעה „Hügel“ auf. In der Verbindung mit אלון „Terebinthe“ als Nomen regens ist vermutlich an „Orakelterebinthe(n)“ gedacht, also ein Baum bzw. ein kultischer Hain, der für Anfragen an eine Gottheit Verwendung fand.

2. Hügel More. Der „Hügel More“ ist ausweislich der Bedeutung des Lexems More wahrscheinlich eine Anhöhe, auf der man in einem Heiligtum Orakel oder Weisungen erteilte (Borée, 82). Diese unspezifische Qualifizierung, die auf viele kultische Orte zutreffen kann, hilft allerdings kaum weiter für eine Identifizierung. Manchmal wird sogar erwogen, dass das Nomen regens גבעה „Hügel“ der eigentliche Ortsname ist. Dann wäre dieser Ort Gibea als Gibeat-More von anderen Orten gleichen Namens durch den Zusatz „More“ unterschieden (Weidenkaff, 28). Vielleicht ist dieser Name auch als Wortspiel gebraucht. In diesem Sinne könnte der Name des Hügels More auch für die Lehre stehen, die den feindlichen Midianitern von Gideon erteilt wird (Görg, 42).

3. Sowohl beim „Gottesbaum von More“ als auch beim „Hügel von More“ muss More nicht notwendigerweise ein besiedelter Ort gewesen sein. Denn das Nomen rectum More kann beide Worte lediglich qualifizieren, nämlich als „Orakelterebinthe“ bzw. als „Orakelhügel“. Die beiden Nomina „Terebinthe“ bzw. „Hügel“ werden durch das zusätzliche Element also nicht lokalisiert, sondern qualifiziert. Ein Ort More ist demnach nicht unbedingt erforderlich. More scheint also keine Bezeichnung für zwei unterschiedliche Orte zu sein. Für ein solches Verständnis spricht auch die Wiedergabe durch LXX und Vulgata. More wird in beiden Übersetzungen fast nie als Eigenname betrachtet. In diesem Sinne überträgt LXX das Namenselement More adjektivisch mit ὑψηλός hypsēlos „hoch“, während die Vulgata die Adjektive inlustris „glänzend“ bzw. excelsus „hoch“ verwendet. Nur in Ri 7,1 gibt LXX den Hügel von More als Ortsnamen wieder, nämlich Γαβααθ Αμωρα.

2. Belege

Das Namenselement More findet sich im Alten Testament nur dreimal, und zwar ausschließlich in der Form einer Constructusverbindung mit den Bezugswörtern אֵלוֹן ’elôn „Terebinthe“ (Gen 12,6 im Singular; Dtn 11,30 im Plural) und גִּבְעַת giv‛at „Hügel“ (Ri 7,1).

1. Der „Gottesbaum“ von More steht nach Gen 12,6 in der Gegend von → Sichem, nach Dtn 11,30 allerdings gegenüber von → Gilgal, also offenbar im westlichen Jordangraben. Allerdings wird in Dtn 11,29 darauf verwiesen, dass der genannte „Gottesbaum“ in der Nähe der Berge → Garizim und → Ebal liegen wird, so dass ebenfalls an die Gegend von Sichem gedacht ist.

Auf diese Lokalisierung verweist wohl auch Gen 35,4, wenn → Jakob unter der Terebinthe bei Sichem die fremden Kultgegenstände begräbt. In Gen 35,4 fehlt allerdings ein nomen rectum More, da nur von הָאֵלָה hā-’elāh „die Terebinthe“ die Rede ist. Auch Jos 24,26 weiß von einer bekannten Terebinthe beim Heiligtum von Sichem. Jedoch ist fraglich, ob Gen 35,4 und Jos 24,26 aufgrund des Fehlens von More und der abweichenden Nominalform הָאַלָּה hā’allāh mit dem biblischen Elon-More verbunden werden darf. Auffällig ist allerdings, dass man auch in Gen 35,4 und Jos 24,26 in die Gegend von Sichem gelangt.

2. Der „Hügel“ von More liegt hingegen nach Ri 7,1 nördlich der Quelle Harod und damit in der Jesreelebene. Hier weist das Namenselement More demnach in eine Gegend, die nördlich von Sichem zu suchen ist.

Die Syntax von Ri 7,1 lässt sich nicht eindeutig auflösen (Gaß, 282). Vermutlich ist die zweite Vershälfte folgendermaßen zu verstehen: „und das Lager Midians war in bezug auf ihn (= Gideon) nördlich, nämlich vom Hügel More, im Tal“. Diese eigentümliche Konstruktion erklärt den Aufenthaltsort des Midianiterlagers in der Jesreelebene näher: Die → Midianiter befinden sich also in der Ebene zum einen nördlich von → Gideon, und damit auf der anderen Seite des Hügels More (Täubler, 257; Scherer 267ff). Eine andere Deutung wäre es, dass sich das Lager der Midianiter lediglich nördlich des Hügels von More im Tal befindet, wobei sich der Hügel von More in jeder Richtung ausgehend vom Lager Gideons erheben kann.

Bei der topographischen Verortung der Lagerplätze der Kontrahenten wird zudem kaum an befestigte Orte gedacht sein: Gideon versammelt seinen Heerbann an einer Quelle. Analog werden auch die Midianiter ihr Lager nicht bei einer Stadt aufgeschlagen haben, sondern an einem Ort, der durch näher zu bezeichnende Erhebungen bestimmt werden konnte.

3. Lage

3.1. Hügel von More

© Erasmus Gaß

Abb. 2 Blick auf den Hügel von More (Ǧebel ed-Daḥī).

Die Lokalisierung des Hügels von More im Bereich der Jesreelebene hängt von der syntaktischen Deutung von Ri 7,1 ab. Zwei unterschiedliche Lokalisierungsvorschläge wurden bislang entwickelt:

a) Ǧebel Fuqū‛a (u.a. Buhl, 103): Der Hügel von More könnte der nördlichste Teil des Gebirges → Gilboa, des modernen Ǧebel Fuqū‛a (Koordinaten: 1900.2100; N 32° 28' 50'', E 35° 24' 56''), sein. Da für den Hügel von More nicht die ganze Gebirgskette, die ja ansonsten biblisch mit dem Toponym Gilboa bezeichnet wird, sondern nur ein besonders herausragender Punkt in Frage kommen kann, wäre vielleicht an el-Mazār (Koordinaten: 1841.2148; N 32° 31' 35'', E 35° 21' 28'') zu denken. Falls Gibeat-More ein besiedelter Ort gewesen ist, könnte er demnach mit el-Mazār gleichgesetzt werden.

Die Erhebung el-Mazār befindet sich südlich zum Lagerplatz Gideons, der an der Quelle Harod sein Heer versammelte. Dieser Lokalisierungsvorschlag ist also nur dann möglich, wenn sich die Ortsangabe „nördlich“ nicht auf Gideon als Bezugspunkt, sondern auf die Position des Lagers der Midianiter im Verhältnis zum Hügel von More bezieht. In diesem Fall könnte sich das Midianiterlager nämlich auch südlich der Quelle Harod = ‛Ēn Ǧālūd (Koordinaten: 1836.2174; N 32° 32' 59'', E 35° 21' 19''), befunden haben. Eine solche topographische Verortung widerspricht aber Ri 7,9, wo berichtet wird, dass Gideon zu den Midianitern hinabsteigt. Denn selbst wenn die Midianiter nördlich vom Hügel von More, der sich dann im Gilboa-Gebirge erhebt, im Tal lagern, befinden sich beide Lager in der Ebene und ein Hinabsteigen wäre obsolet. Anders hingegen, wenn Gideon erst über den Hügel More steigen muss, von dem er zu dem Lager der Midianiter dann hinabsteigen kann (Groß, 432f)

b) Ǧebel ed-Daḥī (u.a. Gaß, 282f): Aufgrund der syntaktischen und lexikalischen Probleme bei einer Ansetzung im Gilboagebirge ist es besser, den Hügel More bei en-Nebī Daḥī (Koordinaten: 1831.2248; N 32° 37' 03'', E 35° 20' 56'') bzw. Ǧebel ed-Daḥī (Koordinaten: 1838.2249; N 32° 36' 53'', E 35° 21' 43'') zu suchen. Das Lager der Midianiter befand sich vermutlich auf der nördlichen Seite des Ǧebel ed-Daḥī (Manor, 31). Gideon hat dann erst noch diesen Berg überwinden müssen, um die Midianiter anzugreifen, was bestens zur Erzählung passt, in der berichtet wird, wie Gideon nach Ri 7,9 zum feindlichen Lager hinabsteigt (JRD). In diesem Fall könnten die Midianiter bei ‛Ēn ha-More (Koordinaten: 1825.2262; N 32° 37' 39'', E 35° 20' 33'') gelagert haben. Die Anwesenheit einer Quelle spricht darüber hinaus für den Lagerplatz eines Heeres. In der Nähe des Ǧebel ed-Daḥī befindet sich Khirbet Timra, die den biblischen Namen More mitunter bewahrt haben könnte (Lagrange, 131). Allerdings wäre bei der Übertragung des biblischen Toponyms dessen Etymologie aus der Wurzel JRJ nicht mehr berücksichtigt worden.

Ergebnis: Die Ortsangabe „Hügel von More“ bezieht sich somit kaum auf einen befestigten Ort Gibeat-More. Es ist eher an eine Näherbestimmung des Geländes gedacht. Wenn man einen Lagerplatz der Midianiter bei dieser Erhebung sucht, wäre ‛Ēn ha-More ein geeigneter Kandidat.

3.2. Terebinthe von More

© Erasmus Gaß

Abb. 3 Blick von Osten auf Sichem; im Hintergrund die Berge Garizim und Ebal.

Im Bereich von Sichem befinden sich drei topographische Bezeichnungen mit dem Namenselement „Terebinthe“, nämlich אֵלוֹן מוֹרֶה „Terebinthe(n) von More“ (Gen 12,6; Dtn 11,30), אֵלוֹן מֻצָּב „Terebinthe von Mussab“ (Ri 9,6) und אֵלוֹן מְעוֹנְנִים „Terebinthe von Meonenim“ (Ri 9,37). Immer wieder wurden folglich die Terebinthen von More mit den in der → Abimelech-Erzählung erwähnten Bäumen gleichgesetzt. Elon-Meonenim könnte auch aufgrund des Namens „Gottesbaum der Wahrsager“ mit Elon-More aus Gen 12,6 gleichgesetzt werden. Elon-Meonenim kann jedoch kaum mit Elon-Mussab identifiziert werden, da die unterschiedliche Bezeichnung in ein und derselben Erzählung einer Gleichsetzung widerrät (Simons, 296f).

Eine Lokalisierung dieser Bäume in der Region von Sichem ist bislang nicht geglückt, da es in dieser Gegend mehrere Möglichkeiten für die Verortung eines Kultplatzes gibt. Meist nimmt man an, dass die heiligen Bäume östlich von Sichem zu suchen seien (Wächter 1987). So befindet sich z.B. bei der Quelle von ‛Askar (Koordinaten: 1775.1804; N 32° 13' 03'', E 35° 17' 30'') ein bearbeiteter Felsblock, der auf einen heiligen Ort hinweisen könnte (Schenke, 164; Wächter 1976, 86). Auf eine solche Lokalisierung könnte auch das Itinerarium Burdigalense hinweisen, das einen Ort Sechar kennt, wo Jakob einen Brunnen grub und Platanen gepflanzt hat (It Burd 588:3).

Nach dem Onomastikon des → Eusebius befindet sich die berühmte Sichemseiche (Βαλανος Σικιμων), die vielleicht auch mit der Terebinthe von More identifiziert werden kann, außerhalb von Sichem nahe dem Josephsgrab (Eus On 54:23-24; Text Kirchenväter 3), das heute Qabr Jûsuf (Koordinaten: 1770.1799; N 32° 12' 47'', E 35° 17' 07'') heißt, aber im Laufe der Zeit gewandert ist. Hier wird von Eusebius zumindest Elon-Mussab aus Ri 9,6 lokalisiert.

Nach samaritanischer Tradition ist Elon-More auf alle Fälle in der Gegend um Sichem zu lokalisieren. Die samaritanischen Schriftgelehrten haben nämlich in Dtn 11,30 nach dem Wort More das Toponym Sichem eingeschoben (Klein, 39). Eine Identifizierung von Elon-More mit Sichem muss damit nicht notwendigerweise intendiert sein. Vielmehr soll nur unterstrichen werden, dass sich bei Sichem die berühmte Elon-More befindet, wo der Erzvater Abraham einen Altar gebaut hat. Die Samaritanische Chronik lokalisiert den Ort Elon-More nicht auf Tell Balāṭa (Koordinaten: 1768.1800; N 32° 12' 49'', E 35° 16' 55''), wo auch das biblische Sichem zu verorten ist (so Schmitt, 142), sondern offenbar südöstlich von Sichem, da sie eine von Baba Rabba erbaute Steinsynagoge südlich des Josephsgrabes zwischen Elon-More als östlichen und dem Berg Garizim als westlichen Bezugspunkt kennt (Sam Chron §8:18). Da bereits das Josephsgrab südöstlich von Sichem liegt, muss sich dann auch die Steinsynagoge südöstlich von Sichem befinden. Östlich von der Steinsynagoge ist dann Elon-More zu lokalisieren.

Im modernen Toponym Balāṭa könnte sich jedoch der Name πλατανος, die griechische Übersetzung von Elon, erhalten haben (Schmitt, 142). Dieses Toponym findet sich als פלטנוס plṭnws überdies auch in rabbinischer Literatur (Reeg, 514). Möglicherweise ist das Toponym Balāṭa aber auch eine korrupte Lesart des arabischen Wortes ballūṭ „Eiche“. Außerdem könnte die Namensform Balāṭa auf das aramäische Kognat ballûṭā bzw. auf das griechische Lexem βαλανος als Alternativnamen von Sichem zurückgeführt werden (Wright, 200f). Auf alle Fälle bewahrt das moderne Toponym den antiken Ortsnamen, unabhängig davon, welcher Etymologie man folgt. Eusebius kennt noch einen Βαλανος Σικιμων, der mit dem Toponym Elon-Mussab aus Ri 9,6 zu identifizieren ist (Eus On 54:23; Text Kirchenväter 3).

Ergebnis: Die Terebinthe von More befindet sich demnach wohl südöstlich von Sichem. Eine genauere Verortung kann nicht mehr angegeben werden. Ob der Ort jemals besiedelt war, kann ebenfalls nicht mehr entschieden werden.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

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  • Biblisch-historisches Handwörterbuch, Göttingen 1962-1979
  • Eerdmans Dictionary of the Bible, Grand Rapids 2000
  • The Interpreter's Dictionary of the Bible, New York 1962
  • The New Interpreter's Dictionary of the Bible, Nashville 2006-2009

2. Weitere Literatur

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  • Boling, R.G., 1975, Judges. Introduction, Translation and Commentary (AB 6A),Garden City
  • Borée, W., 1930, Die alten Ortsnamen Palästinas, 2. Aufl., Leipzig (Nachdruck Hildesheim 1968)

  • Buhl, F., 1896, Geographie des alten Palästina (Grundriss der theologischen Wissenschaften 2/4), Freiburg
  • Cohen, J.M., 1981, A Samaritan Chronicle. A source-critical Analysis of the Life and Times of the Great Samaritan Reformer, Baba Rabbah (Studia post biblica 30), Leiden
  • Gaß, E., 2005, Die Ortsnamen des Richterbuches in historischer und redaktioneller Perspektive (ADPV 35), Wiesbaden
  • Görg, M., 1993, Richter (NEB AT 31), Würzburg
  • Groß, W., 2009, Richter (HThKAT), Freiburg
  • Klein, S., 1912, Zur Topographie des alten Palästina, ZDPV 35, 38-43.
  • Malamat, A., 1953, The War of Gideon and Midian. A Military Approach, PEQ 85, 61-65
  • Manor, D.W., 1987, The Topography and Geography of the Jezreel Valley as they Contribute to the Battles of Deborah and Gideon, Near East Archaeological Society Bulletin 28, 25-33
  • Niditch, S., 2008, Judges. A Commentary (OTL), Louisville
  • Reeg, G., 1989, Die Ortsnamen Israels nach der rabbinischen Literatur (Beihefte zum Tübinger Atlas des Vorderen Orients B/51), Wiesbaden
  • Rösel, H.N., 1976, Studien zur Topographie der Kriege in den Büchern Josua und Richter, ZDPV 92, 10-46
  • Schenke, H.-M., 1968, Jakobsbrunnen - Josephsgrab - Sychar. Topographische Untersuchungen und Erwägungen in der Perspektive von Joh. 4,5.6, ZDPV 84, 159-184
  • Scherer, A., 2005, Überlieferungen von Religion und Krieg. Exegetische und religionsgeschichtliche Untersuchungen zu Richter 3-8 und verwandten Texten (WMANT 105), Neukirchen-Vluyn
  • Schmitt, G, 1995, Siedlungen Palästinas in griechisch-römischer Zeit. Ostjordanland, Negeb und (in Auswahl) Westjordanland (Beihefte zum Tübinger Atlas des Vorderen Orients B/93), Wiesbaden
  • Simons, J., 1959, The Geographical and Topographical Texts of the Old Testament. A Concise Commentary in XXXII Chapters (Studia Francisci Scholten memoriae dicata 2), Leiden
  • Täubler, E., 1958, Biblische Studien. Die Epoche der Richter, Tübingen
  • Wächter, L., 1976, Das Baumheiligtum bei Sichem, Folia Orientalia 17, 71-86
  • Wächter, L., 1987, Zur Lokalisierung des sichemitischen Baumheiligtums, ZDPV 103, 1-12
  • Weidenkaff, C., 1921, Ist ‛ēn dschālūd die alttestamentliche Harodquelle?, PJB 17, 18-31
  • Wright, G.R.H., 1967, The Place Name Balāṭah and the Excavations at Shechem, ZDPV 83, 199-202

Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Karte zur Lage des Hügels von More (Ǧebel ed-Daḥī) und der Terebinthe(n) von More (Sichem). © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
  • Abb. 2 Blick auf den Hügel von More (Ǧebel ed-Daḥī). © Erasmus Gaß
  • Abb. 3 Blick von Osten auf Sichem; im Hintergrund die Berge Garizim und Ebal. © Erasmus Gaß

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