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Lexikon

Maon / Mëuniter

Andere Schreibweise: Maôn / Meuniter, Meunim, Mehunim, Megunim, Maonites, Méounites, Méounim, Munim

Erasmus Gaß

(erstellt: Okt. 2011)

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© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abb. 1 Karte zur Lage von Maon.

Maon ist eine Stadt im Stammesgebiet Juda. Aus ihr stammt der Viehzüchter → Nabal. Östlich von ihr liegt die Wüste Maon, in der sich → David mit seinen Leuten vor → Saul versteckt hielt.

Die nur in den Chronikbüchern erwähnten Mëuniter können mit einem Ort Maon verbunden werden, der ausweislich moderner Ortsnamen in vier unterschiedlichen Regionen gesucht werden kann: Juda, Moab, Edom und Südarabien. Da sie fast durchwegs als Feinde Israels gelten, ist kaum das judäische Maon gemeint, zumal dort offenbar Kalebiter lebten. Die Mëuniter haben auch nichts mit dem außerbiblisch erwähnten Stamm der Mu’najja zu tun. Vielleicht sind sie zumindest literarisch mit dem in der Alten Welt für seinen Weihrauchhandel bekannten Volk der Minäer gleichzusetzen.

1. Name

1.1. Maon. Der Ortsname Maon (hebräisch מָעוֹן mā‘ôn, griechisch Μααν bzw. Μαων) lässt sich von der Wurzel ‛ÛN III „wohnen“ ableiten und bedeutet „Lager / Wohnung“. Für eine solche Ableitung sprechen auch arabisch ma‛ān „Wohnung“ oder altsüdarabisch m‛wn „Wohnung“. Da dieser Ortsname offenbar mit einer ursprünglich halbnomadischen Siedlungsform zusammenhängt, ist hier wohl an eine Niederlassung von Hirten gedacht. Eine ähnliche Ableitung schlägt schon Hieronymus mit habitaculum „Wohnung“ vor (Liber interpretationis Hebraicorum nominum 36:10)

1.2. Mëuniter. Neben dem Ortsnamen Maon gibt es eine Pluralform מְעוּנִים Mə‛ûnîm, die kaum appellativ im Sinne von „Wohnungen / Behausungen“ verstanden werden kann, sondern für eine Bevölkerungsgruppe steht. An den Ortsnamen Maon wurde nämlich eine Gentiliznisbe und ein Pluralmorphem m suffigiert. Mə‛ûnîm sind demnach „Bewohner von Maon“. Das Gentiliz Mə‛ûnîm steht durchweg im Plural. Es ist entweder mit Artikel determiniert oder steht indeterminiert im Rahmen einer Constructusverbindung mit dem nomen regens bənē.

Für dieses Gentiliz sind zwei unterscheidbare Formen belegt, מְעוּנִים Mə‛ûnîm (2Chr 20,1; 2Chr 26,7; Neh 7,52) und מְעִינִים Mə‛înîm (nur Ketiv in 1Chr 4,41; Esr 2,50), die aber nicht auf zwei unterschiedliche Volksgruppen zurückzuführen sind. Die divergierende Schreibweise ist ein textkritisches Problem.

Die LXX-Überlieferung gibt diese Bevölkerungsgruppe – abgesehen von Esr 2,50 (Μαωνιμ) und Neh 7,52 (Μεϊνωμ) – durchwegs mit Μιναιοι wieder, identifiziert somit die biblischen Mëuniter mit dem in der Alten Welt für seinen Weihrauchhandel bekannten Volk der Minäer.

2. Belege

2.1. Der Ortsname Maon

2.1.1. Maon in Juda

2.1.1.1. Der Ort Maon ist im Alten Testament fünfmal belegt. Er lag nach Jos 15,55 im Stammesgebiet von Juda im VIII. Distrikt, und zwar in der Nähe der Städte Karmel, Zif und Jutta. Die südlich von Jeschimon gelegene Gegend wird nach 1Sam 23,24.25(2x) als Wüste Maon bezeichnet. Vermutlich befindet sich die Wüste Maon östlich von Maon (de Vos 440). Hier versteckte sich → David mit seinen Gefolgsleuten, als er vor → Saul flüchtete.

Aus der Stadt Maon stammte nach 1Sam 25,2 der einflussreiche Bürger → Nabal, der es als Hirte zu gewissem Wohlstand gebracht hatte. Nabal wohnte zwar in Maon, unterhielt aber im benachbarten Ort → Karmel Viehgeschäfte. Insofern müssen die beiden Orte Maon und Karmel nahe beisammen liegen, worauf schon Jos 15,55 hinweist. Nach dem Tod Nabals heiratete David dessen Frau → Abigajil. Wahrscheinlich wollte David dadurch seinen politischen Einfluss in dieser Region verstärken.

Die judäische Stadt Maon wurde vermutlich nach einem Nachkommen Kalebs benannt. Das würde 1Chr 2,42-45 entsprechen und zum übrigen biblischen Befund passen, nach dem die Kalebiter in dieser Region gesiedelt haben (1Sam 25,3).

2.1.1.2. Außerbiblisch ist die judäische Stadt Maon ebenfalls belegt. Sie wird auf Arad-Ostrakon 25 (→ Arad; → Epigraphik), das aus Stratum VI stammt und damit in den Anfang des 6. Jh.s v. Chr. zu datieren ist, erwähnt, wo von der Lieferung von Gerste berichtet wird (Arad(6):25,4). Vielleicht befindet sich Maon in der Nähe der beiden Orte Ober- und Unter-Anim, die ebenfalls auf diesem Ostrakon genannt werden.

Im Onomastikon des → Eusebius wird Maon zum Stamm Juda gerechnet. Diese Stadt befindet sich im östlichen Daroma, eine Bezeichnung für das Gebirge südlich von Hebron (130,12; Onomastikon).

Im rabbinischen Schrifttum wird das Toponym Maon gerne mit „Juda“ verbunden (Mekhilta Jitro 1), um diesen Ort von anderen Orten mit den gleichen Namen zu unterscheiden. Außerdem wird im Babylonischen Talmud die dortige Synagoge erwähnt (Traktat Schabbat 139a; Text Talmud).

Ganz abwegig ist die Lokalisierung der Stadt Maon, die in der Davidserzählung erwähnt wird, am See Genezareth westlich des Ortes Tiberias, die Estori ha-Farhi vorgeschlagen hat (Edelmann 46b).

2.1.2. Maon im Ostjordanland

Schließlich gibt es einen weiteren biblischen Ort mit demselben Namenselement, der sich gemäß der literarischen Beleglage im Ostjordanland befindet. Die verschiedenen Verbindungen Bet-Meon (Jer 48,23), Bet-Baal-Meon (Jos 13,17) und Baal-Meon (Num 32,38; 1Chr 5,8; Ez 25,9) sind aller Wahrscheinlichkeit nach nur unterschiedliche Namensformen für ein und denselben Ort. Dieser Ort ist auch in rabbinischer Literatur belegt (Reeg 93f).

2.2. Die Volksgruppe der Mëuniter

Mëuniter werden nur in den → Chronikbüchern, deren historische Aussagekraft nicht über jeden Zweifel erhaben ist, und in → Esra / Nehemia erwähnt. Insofern ist es kaum möglich, zuverlässige Hinweise aus der hebräischen Bibel auf diese selten belegte Volksgruppe zu erhalten.

2.2.1. Mëuniter im Bereich des Negev. Nach 1Chr 4,41 vernichtete der Stamm Simeon zur Zeit → Hiskias die Mëuniter (nach dem Ketiv Meïniter) und nahm ihr Land in Besitz. Die weiteren Operationen des Stammes Simeon im Gebirge → Seïr nach 1Chr 4,42-43 könnten darauf hinweisen, dass die Auseinandersetzung mit den Mëunitern im Osten stattgefunden hat. Jedoch muss das Toponym Seïr nicht ausschließlich östlich der → Araba liegen. Da der Stamm Simeon zudem traditionell im westlichen Negev lokalisiert wird (Na’aman 70), könnten die Mëuniter südöstlich von Gaza gesiedelt haben. Eine räumliche Eingrenzung der Mëuniter ist somit ausweislich dieses Belegs nicht möglich. Alles in allem kann mit dieser Notiz der Stamm der Mëuniter bestenfalls im Süden Palästinas lokalisiert werden. Eine solche Siedlungsaktivität des Stammes Simeon zu dieser späten Zeit der judäischen Monarchie ist jedoch kaum glaubwürdig (optimistischer hingegen Japhet 147). Zudem ist 1Chr 4,34-41 literarisch sekundär (Mittmann 218f) und gibt möglicherweise eine falsche Zeit an (Eph‛al: zu spät, Noth: zu früh).

Nach 2Chr 26,7 hat Usija die Mëuniter zusammen mit den → Philistern und den → Arabern von Gur-Baal überwunden. Die Verbindung mit den Philistern könnte auf eine Lokalisierung dieser Mëuniter im nordwestlichen Negev hindeuten. Aufgrund der literarischen Kontrastierung der Taten Usijas zu denen von Amazja darf man jedoch berechtigte Zweifel am historischen Wert dieser Notiz hegen (Kalimi 281).

2.2.2. Mëuniter im Ostjordanland. In 2Chr 20,1 wird MT mehā‛ammônîm textkritisch zu mehāmə‛ûnîm zu verbessern sein, da die doppelte Erwähnung der → Ammoniter kaum sinnvoll erscheint und nach 2Chr 20,10 und 2Chr 20,22 an der feindlichen Invasion neben den Ammonitern und → Moabitern eine dritte Bevölkerungsgruppe aus dem Gebirge Seïr beteiligt ist. Aufgrund der Präpositionsverbindung mit min war offenbar nur ein Teil der Mëuniter an dem feindlichen Übergriff beteiligt. Eine Zusammenstellung der Mëuniter mit den Moabitern und Ammonitern und der Vorstoß der Aggressoren von jenseits des Toten Meeres (2Chr 20,2) legt eine Verortung der Mëuniter im Ostjordanland nahe. Zumindest auf redaktioneller Ebene sind die Mëuniter mit den Bewohnern von Seïr gleichzusetzen, zumal die Völkerreihe Moabiter – Ammoniter – Mëuniter in 2Chr 20,1 mit der Auflistung Ammoniter-Moabiter-Bewohner Seïrs in 2Chr 20,10 korreliert. Die Lokalisierung des Konfliktes und dieser Bevölkerungsgruppe im Süden bzw. Südosten Palästinas spielt vermutlich auf die tatsächlichen Verhältnisse der Erzählzeit an, als sich in diesem Bereich die Idumäer niederließen (Welten 144f).

2.2.3. Wenn die chronistische Überlieferung zu den Mëunitern historisch zuverlässig ist, was jedoch stark bezweifelt werden darf, könnte folgende Siedlungsgeschichte rekonstruiert werden: Nach 2Chr 20 hat es bereits im 9. Jh. v. Chr. kriegerische Auseinandersetzungen mit den Mëunitern gegeben. Zu dieser Zeit sind die Mëuniter vielleicht in den südlichen Negev vorgedrungen und hätten sich nach 2Chr 26 noch bis ins 8. Jh. v. Chr. dort halten können. Gemäß 1Chr 4 wären sie erst Anfang des 7. Jh.s v. Chr. gänzlich verdrängt worden. Eine solche Rekonstruktion ist jedoch nicht über jeden Zweifel erhaben.

Die Mëuniter zählen nach Esr 2,50 // Neh 7,52 zu den Tempeldienern, die nach dem Babylonischen Exil nach Jerusalem zurückgekehrt sind. Da neben den Mëunitern auch die Nefusiter genannt werden, die aufgrund von Gen 25,15 und 1Chr 1,31 mit einem ismaelitischen Stamm namens Nafisch verbunden werden können, handelt es sich bei den Mëunitern offenbar um einen Araberstamm. Fraglich ist allerdings, weshalb Ausländer zum Tempeldienst herangezogen worden sind. Dieses Problem scheint schon die Septuaginta zu sehen, da sie hier die Bezeichnungen des MT transkribiert und nicht – wie sonst üblich – mit Μιναιοι wiedergibt. Nach Flavius Josephus waren die Mëuniter sogar geheiligte Sklaven, so genannte Hierodulen (Antiquitates XI, 128; Text gr. und lat. Autoren).

2.2.4. Ri 10,12 ist ein Sonderfall: Hier wird das Toponym Maon nicht zur Bezeichnung eines bestimmten Ortes, sondern für eine Bevölkerungsgruppe gebraucht, die zusammen mit anderen Völkern Israel bedrängt hat. Oft wird an dieser Stelle Maon mit Midianiter ausgetauscht (LXX; Lemaire 133), was aber nicht nötig ist. Der vermutlich späte Zusatz Ri 10,11-12 ist syntaktisch und inhaltlich ohnehin schwierig genug (Groß 553f). Die Zusammenstellung der Maoniter mit den Amalekitern könnte sich dem Umstand verdanken, dass beide Bevölkerungsgruppen zumindest nach Ansicht von Ri 10,11-12 Beziehungen zueinander gepflegt haben. Gesicherte historische Ereignisse kann man jedenfalls aus Ri 10,11-12 kaum noch rekonstruieren. Eine Bedrängung Israels in vorstaatlicher Zeit durch die Bewohner von Maon ist darüber hinaus nirgendwo sonst greifbar.

2.2.5. Fazit. Alles in allem lässt sich das Siedlungsgebiet der biblischen Mëuniter nicht mehr verorten. Sicher ist nur, dass die Mëuniter, wenn es sie überhaupt gegeben hat, im südlichen Palästina gesiedelt haben. Ihr Territorium kann westlich oder östlich der Araba gelegen haben und im Laufe der Zeit gewechselt haben. Da es im südlichen Palästina verschiedene Orte gegeben hat, die mit den Mëunitern verbunden werden können, sind prinzipiell verschiedene Lokalisierungen möglich. Neben den unten genannten Orten Chirbet el-Ma‛īn und Chirbet Ma‛n wäre somit der östliche Ort Ma‛ān (Koordinaten: 2207.9562; N 30° 11' 38'', E 35° 44' 12'') ebenfalls nicht auszuschließen (so Simons 62).

2.2.6. Der Stamm der Mu’najja In Inschrift ND 400 aus Nimrud wird ein Stamm Mu’najja erwähnt, der vermutlich im südlichen Palästina zu suchen ist. Gegen diese Bevölkerungsgruppe hat Tiglat-Pileser III. unmittelbar nach der Unterwerfung des Hanun von → Gaza und vor der Schlacht mit der Araberkönigin Schamschi gekämpft (Text bei Wiseman; Borger / Tadmor; Tadmor: Summ.8:22').

Der Stamm der Mu’najja wurde immer wieder mit den biblischen Mëunitern gleichgesetzt. Die assyrische Nisbe /ajja/ ist auf jeden Fall vom Wortkörper zu trennen, so dass als Grundform Mu’n verbleibt. Der Wechsel von /a/ zu einem assyrischen /u/ in der Umgebung eines Laryngals ist durchaus gebräuchlich (Knauf 115), so dass Mu’najja von Ma’n (akkadische Wiedergabe von arabisch Ma‛n) abgeleitet werden kann. Ma‛n ist jedoch ein Name, der im arabischen Onomastikon zahlreich belegt ist, so dass eine Verbindung zu den biblischen Mëunitern nicht zwingend ist. Außerdem muss man bei einer solchen Gleichsetzung die neuassyrische Tilgung des Langvokals /ō/ hinreichend erklären. Die Mu’najja aus ND 400 waren somit keine Mëuniter, sondern Altnordaraber. Der Umstand, dass Tiglat-Pileser III. offenbar 9.400 Menschen bei der kriegerischen Auseinandersetzung umgebracht hat, spricht vor allem für die Stärke dieser Bevölkerungsgruppe. Nach ND 400 siedelten die Mu’najja „unterhalb (des Baches / Weges) von Ägypten“. Demzufolge muss man diese Bevölkerungsgruppe im Norden der Sinaihalbinsel verorten (Knauf 114; Tadmor 179).

3. Lage von Maon

Im südlichen bzw. südöstlichen Palästina sowie in Arabien befinden sich einige Orte, die aufgrund ihres Namens Ma‛īn bzw. Ma‛ān immer wieder mit den biblischen Orten Maon / Bet-Baal-Meon bzw. mit den biblischen Mëunitern verbunden worden sind. Der Befund soll kurz skizziert werden. Allerdings können diese arabischen Ortsnamen ebenso mit minäischer Besiedlung verbunden werden, so dass sich ein Bezug zu den biblischen Mëunitern erübrigt.

3.1. Maon in Juda

Der judäische Ort Maon im Bergland von Juda wird seit den Forschungen von Edward Robinson aus dem Jahr 1838 mit Chirbet Ma‛īn (Koordinaten: 1627.0909; N 31° 24' 36'', E 35° 08' 01'') identifiziert (Robinson 493f; Abel 1938, 377; Simons 321). Der Wechsel von /ō/ zu /ī/ in der arabischen Übertragung lässt sich vielleicht damit erklären, dass man bei der Herausbildung des arabischen Toponyms von späterer minäischer Siedlungstätigkeit an diesem Ort ausgegangen ist. Für eine Identifizierung spricht außerdem die Nähe zu Chirbet Kirmil (Koordinaten: 1628.0925; N 31° 25' 28'', E 35° 08' 04''), dem biblischen Ort Karmel.

Aufgrund seiner strategischen Lage konnte Chirbet Ma‛īn Jerusalem von Südosten schützen. Dieser Ort liegt zudem an der Römerstraße, die von Hebron nach Mampsis und Elat führte. Die judäische Stadt erstreckte sich über die Hügelkuppe und die östlichen und nördlichen Hänge, während der nordwestliche Hang von einem arabischen Dorf überdeckt wird.

Der archäologische Befund auf Chirbet Ma‛īn weist in die Frühbronzezeit, in die Eisenzeit II sowie in die hellenistische bis byzantinische Zeit (Ofer II-84.III-59f; de Vos 603). Zahlreiche Wein- und Olivenpressen aus römisch-byzantinischer Zeit wurden am westlichen Hang entdeckt (Magness 97). Auf der höchsten Erhebung befand sich ein 9,3 x 10,3 m großes, aus Quadersteinen gebautes byzantinisches Fort, das durch eine Ost-West-Mauer in zwei Flügel geteilt wurde. Den nördlichen Flügel betrat man durch ein Tor. Im Nordosten befand sich ein Wachturm. Der südliche Flügel wurde vermutlich bewohnt (Hirschfeld 82). Dieses Fort gehörte zu einem Festungsgürtel, der von Norden nach Süden verlief (Keel / Küchler 757).

© Zeichnung Erasmus Gaß nach Ilan / Amit, 1993, 942

Abb. 2 Synagoge von Chirbet Ma‛īn, 1. Bauphase.

Die Synagoge von Chirbet Ma‛īn.

Chirbet Ma‛īn ist vor allem für die dort am nördlichen Hang entdeckte Synagoge bekannt (Amit 89-113). Es handelt sich um einen nord-südlich ausgerichteten, 10,5 x 15,5 m großen Langraum mit ungefähr 1 m starken Mauern aus Quadersteinen. Die Synagoge stammt aus dem 4.-7. Jh. n. Chr. und weist zwei Bauphasen auf. Im 7. Jh. n. Chr. wurde die Synagoge allmählich aufgegeben und danach von Halbnomaden genutzt.

In der ersten Bauphase hatte die Synagoge in der östlichen Langwand drei Eingänge. Zu dieser Zeit gab es noch keine Pfeiler, so dass das Dach wohl von einer Holzkonstruktion getragen wurde. Der Boden wurde von einem Mosaik geschmückt, das großteils zerstört worden ist. An den Wänden fand man die Überreste von Bänken. In der nördlichen Wand stand in einer rechteckigen Nische, die nach außen überstand, vermutlich der Toraschrein. Die Synagoge von Maon unterscheidet sich von den meisten benachbarten Synagogen dadurch, dass sie kein Breitraumgebäude gewesen ist.

© Zeichnung Erasmus Gaß nach Ilan / Amit, 1993, 942

Abb. 3 Synagoge von Chirbet Ma‛īn, 2. Bauphase.

In der zweiten Bauphase, die in das 6. Jh. n. Chr. zu datieren ist, wurde der Synagogenraum um 3,5 m verkleinert, indem eine Mauer mit zwei Eingängen eingezogen worden ist. Der auf diese Weise abgetrennte südliche Raum diente als Eingangsbereich und Lagerraum. Zwei der drei ursprünglichen Eingänge wurden nun verfüllt. Im nördlichen Gebetsraum wurden zwei Reihen mit je drei rechteckigen Pfeilern eingebracht sowie in der jeweiligen Reihe noch ein Pilaster an der Nord- und Südwand. Auf den Pfeilern und Pilastern ruhten nun die Bögen, die die Dachkonstruktion trugen. Das beschädigte Mosaik wurde durch Steinpflasterung ausgeglichen.

Unterhalb des südwestlichen Bereichs der Synagoge befand sich eine Mikwe (rituelles Tauchbad), die von außen betreten werden konnte und aus zwei ungleichen in den Fels geschlagenen Räumen bestand. Das Wasser wurde durch den kleineren Raum, der als Ankleideraum verwendet wurde, geleitet und füllte ein 3 x 3 x 4 m großes Becken im größeren Raum. Von der Mikwe konnte man über eine kleine Öffnung ein Tunnelsystem betreten.

Zu den bemerkenswerten Funden zählen die Überreste einer ursprünglich mindestens 1,6 m hohen Menora (siebenarmiger Leuchter) aus weißem Marmor. Die einzelnen Arme des Leuchters bestanden aus abgerundeten Trommeln die sich von 16,5 cm auf 6,5 cm Durchmesser verjüngten (Amit 143-165).

3.2. Maon bei Gaza

Ungefähr 20 km südlich von Gaza befindet sich mit Chirbet el-Ma‛īn (Koordinaten: 0937.0822; N 31° 19' 45'', E 34° 24' 31'') ein weiterer Ort, der möglicherweise den biblischen Namen bewahrt hat. Hier wurde eine Synagoge gefunden, die wahrscheinlich in das 5.-7. Jh. v. Chr. zu datieren ist.

© Zeichnung Erasmus Gaß nach Yogev, 209

Abb. 4 Synagoge von Chirbet el-Ma‛īn.

Die Synagoge von Chirbet el-Ma‛īn.

Im Februar 1957 entdeckte S. Levy dort zufälligerweise ein Mosaik aus dem 6. Jh. n. Chr., das eine aramäische Widmungsinschrift enthält. Bei den folgenden Ausgrabungen trat eine Synagoge zu Tage, die mit einem bunten 10,2 x 5,4 m großen Mosaik geschmückt ist. Der Toraschrein befand sich – Jerusalem zugewandt – in der nordöstlichen Mauer vor einer nach außen halbkreisförmig vorspringenden Apsis. Meist wird die Anlage als dreischiffige Basilika gedeutet (Keel / Küchler). Erst spätere Ausgrabungen konnten einen besseren Plan des fragmentarisch erhaltenen Grundrisses liefern. Westlich des Mosaiks hat man eine Wand ergraben, die in Stärke und Bauweise der östlichen Mauer entspricht. Beide Mauern verlaufen parallel zueinander, sind aber mit fast 20 m zu weit voneinander entfernt, als dass sie ein Dach tragen könnten. Insofern sind sie als Temenosmauern zu deuten. Diese Mauern umschließen einen mit polierten Kalksteinblöcken gepflasterten Außenhof, der sich außerhalb des eigentlichen Synagogengebäudes befand (Yogev). Vor der Apsis entdeckte man eine 0,6 x 0,75 m große Bema (erhöhte Plattform), die vom Ausgräber für den Ort des Toraschreins gehalten wurde. Allerdings stand der Toraschrein vermutlich in der dahinter liegenden Apsis. Der Zweck der Bema ist nicht bekannt, vielleicht eine Lesekanzel. Im Westen entdeckte man Pflasterung aus vier verschiedenen Bauphasen (Yogev). Im Osten fand man ein verputztes Becken, das vermutlich als Mikwe zu deuten ist, und die Überreste eines Wassersystems mit Zisterne.

Das Mosaik ist durch Weinranken in insgesamt 55 Medaillons gegliedert, die nicht alle erhalten sind. Die Medaillons enthalten Abbildungen von Tieren, Bäumen, Vasen und Fruchtkörben. Vor dem Toraschrein ist eine Menora mit Etrog, Lulav und Schofar abgebildet. Über der von Löwen flankierten Menora befindet sich außerhalb des Rahmens in einer tabula ansata eine aramäische Inschrift, die die Spendenwilligkeit der Gemeinde und dreier Privatpersonen besonders hervorhebt: „Es sei zum Guten gedacht der ganzen Gemeinde, die dieses Mosaik gemacht hat; außerdem Daisin, Thoma und Juda, die gestiftet haben die Summe von drei Denaren“ (Hüttenmeister / Reeg 304). Da die Buchstaben schlecht ausgeführt sind, waren die Künstler offenbar mit diesen Zeichen nicht vertraut.

Die künstlerische Ausführung ähnelt dem Mosaik der Synagoge von Gaza und der Kirche von Schallal, so dass wahrscheinlich dieselbe Werkstätte für alle drei Werke verantwortlich zeichnet. Diese Mosaiken sind vermutlich in die erste Hälfte des 6. Jh.s n. Chr. zu datieren. Unterhalb des Mosaiks befand sich ein Mosaik einer früheren Bauphase, das die gleichen Ausmaße aufweist. Insofern wird die frühere Synagoge ebenfalls nur ein Einraumgebäude gewesen sein.

Westlich der Synagoge fand man bei neueren Ausgrabungen in zwei Arealen mehrere öffentliche und private Gebäude aus Lehmziegeln, die im 6./7. Jh. n. Chr. entstanden sind (Seriy / Nahshoni).

© Zeichnung Erasmus Gaß nach Abel 1924, 111

Abb. 5 Menois auf der Madabakarte.

Der byzantinische Ort Menois.

Chirbet el-Ma‛īn ist wahrscheinlich nicht mit dem byzantinischen Ort Menois gleichzusetzen (so aber noch Tsafrir / Di Segni / Green 183), der von → Eusebius erwähnt wird (Onomastikon 130:7f; Onomastikon) und auch auf der Madabakarte abgebildet ist (Abel 1924, 116). Eusebius identifiziert darüber hinaus fälschlicherweise Madmanna aus Jos 15,31 mit Menois, einem „nahe bei Gaza gelegenen Städtchen“.

Menois ist vermutlich auf Chirbet Ma‛n (Koordinaten: 0849.0821; N 31° 19' 40'', E 34° 18' 58'') zu suchen (Alt 53f). Nach alter Tradition ist dieser Ort gewaltsam zerstört und die Steine für Bauarbeiten im Nachbarort Chān Jûnis (Koordinaten: 0836.0839; N 31° 20' 38'', E 34° 18' 08'') abgetragen worden. In diesem Bereich verlief die westliche Grenze des Limes Palaestinae (Codex Theodosius 7,4,30). In Menois war darüber hinaus eine Einheit illyrischer Reiter stationiert (Notitia Dignitatum 34,19,2). Für eine Lokalisierung des Kastells Menois auf Chirbet Ma‛n sprechen verkehrsgeographische und strategische Gründe. Dieser Ort liegt nämlich auf erhöhter Position in der Nähe der alten Römerstraße. Das dazugehörige Städtchen wird sich wohl in unmittelbarer Nachbarschaft befunden haben, vielleicht in ‛Abesān, 3,5 km östlich von Chirbet Ma‛n, wo man spätantike Bebauung festgestellt hat (Alt 54).

4. Minäer

In der Tradition der → Septuaginta werden die biblischen Mëuniter meist mit den Minäern gleichgesetzt (→ Saba). Möglicherweise entsprach die Wiedergabe der LXX tatsächlich der Intention des masoretischen Textes. Da die Minäer zur Abfassungszeit der Chronikbücher eine wichtige Kraft im Wirtschaftssystem des Vorderen Orients waren und im Negev als Konkurrenten im Handel auftraten, wäre es durchaus möglich, dass die Autoren diese wirtschaftliche Opposition retrospektiv in die Texte eingetragen haben. Eine solche Lösung verzichtet zudem auf eine historische Auslegung der umstrittenen Belege aus den Chronikbüchern.

Bei den Minäern handelt es sich um eine Bevölkerungsgruppe, die den südarabischen Staat Ma‛īn im heutigen Jemen gebildet hat (Karten s. → Zofar Abb. 1 und → Saba Abb. 3 und 8). Das Kernland der Minäer lag in der Umgebung der großen Oase am Fluss Maḏāb, die später al-Ǧauf genannt wurde. Das wichtigste Zentrum des minäischen Staates war die Hauptstadt Qarnāwu, die mit dem heutigen Ort Ma‛īn (N 16° 07' 40'', E 44° 48' 53'') gleichzusetzen ist.

© Zeichnung Erasmus Gaß nach Breton 1994, 106

Abb. 6 Plan der minäischen Hauptstadt Ma‛īn / Qarnāwu.

Der archäologische Befund in Ma‛īn.

Dieser Ort befindet sich auf einer künstlichen Aufschüttung, die sich 15 m über das Talniveau erhebt. Dank dieser Hügellage konnten Überschwemmungen durch Wildbäche verhindert werden. Der Ort wird von einer viereckigen Mauer mit Türmen an den Ecken umgeben. Der Grundbestand dieser Ummauerung könnte aufgrund der Inschriften bereits ins 5./4. Jh. v. Chr. weisen (Breton 1994, 108). Drei Monumentaltore mit flankierenden Bastionstürmen jeweils ungefähr in der Mitte der Seitenmauer gewährten Zutritt zur Stadt. Vermutlich hat es ein weiteres, kleineres Tor im Norden gegeben.

© Zeichnung Erasmus Gaß nach Schmidt, 154

Abb. 7 Plan des östlichen Tempels von Ma‛īn.

In der Stadt selbst entdeckte man im östlichen Stadtteil einen 7 x 9 m großen, fensterlosen Tempel mit sechs Monolithstützen, der aufgrund seiner Gründungshöhe vermutlich aus einer der letzten minäischen Siedlungsphasen der Stadt stammt.

© Zeichnung Erasmus Gaß nach Breton 1998, 63

Abb. 8 Plan des westlichen Tempels von Ma‛īn.

Westlich davon befand sich ein weiterer Tempel mit einem Eingangsportal aus sechs Säulen, von dem allerdings nur noch Fundamente erhalten sind. 800 m nordöstlich der Stadt liegt eine rechteckige Kultanlage vielleicht schon aus der Mitte des 5. Jh.s v. Chr., die gemäß einer Bauinschrift der Gottheit ‛Aṯtar geweiht war (Schmidt 1982a).

© Zeichnung Erasmus Gaß nach Schmidt 146

Abb. 9 Plan des ‛Aṯtar-Tempels außerhalb von Ma‛īn.

Im Hof dieses vermutlichen Staatstempels fand man mehrere Inschriften, die Eheschließungen mit ausländischen Frauen belegen. Früher nannte man diese Inschriften auch „Hierodulenlisten“, da man davon ausging, dass diese Frauen dem Tempel dediziert worden sind. Allerdings handelt es sich wohl eher um Rechtsurkunden, die die Zugehörigkeit der angeheirateten Ehefrauen zur minäischen Gesellschaft begründen und legitimieren sollen. Diese Inschriften sind vor allem auf den vier Seiten eines großen Steines angebracht. Daneben existieren noch Fragmente auf sechs weiteren Steinen.

Um 400 v. Chr. errangen die Minäer die Kontrolle über die Weihrauchstraße und konnten Handelskolonien vom westlichen Arabien bis ans Mittelmeer gründen. Nach Plinius waren die Minäer sogar die ersten, die den Handel mit Weihrauch betrieben haben (Naturalis historia XII 30,54; Text gr. und lat. Autoren). Der bedeutendste palästinische Stützpunkt der Minäer war Gaza. Vermutlich gingen die Minäer mit den philistäischen Hafenstädten eine Aktionsgemeinschaft ein.

Wenn man die biblischen Mëuniter tatsächlich mit den Minäern gleichsetzt, dann könnte man diese durchaus in der näheren Umgebung von Gaza im westlichen Negev verorten. Die Chronikautoren hätten dann aktuelle wirtschaftliche Rivalitäten mit den Minäern in die vorexilische Zeit zurückprojiziert.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

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Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Karte zur Lage von Maon. © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
  • Abb. 2 Synagoge von Chirbet Ma‛īn, 1. Bauphase. © Zeichnung Erasmus Gaß nach Ilan / Amit, 1993, 942
  • Abb. 3 Synagoge von Chirbet Ma‛īn, 2. Bauphase. © Zeichnung Erasmus Gaß nach Ilan / Amit, 1993, 942
  • Abb. 4 Synagoge von Chirbet el-Ma‛īn. © Zeichnung Erasmus Gaß nach Yogev, 209
  • Abb. 5 Menois auf der Madabakarte. © Zeichnung Erasmus Gaß nach Abel 1924, 111
  • Abb. 6 Plan der minäischen Hauptstadt Ma‛īn / Qarnāwu. © Zeichnung Erasmus Gaß nach Breton 1994, 106
  • Abb. 7 Plan des östlichen Tempels von Ma‛īn. © Zeichnung Erasmus Gaß nach Schmidt, 154
  • Abb. 8 Plan des westlichen Tempels von Ma‛īn. © Zeichnung Erasmus Gaß nach Breton 1998, 63
  • Abb. 9 Plan des ‛Aṯtar-Tempels außerhalb von Ma‛īn. © Zeichnung Erasmus Gaß nach Schmidt 146
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