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Lexikon

Kolossae

Angela Standhartinger

(erstellt: Sept. 2011)

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1. Name

Die Herkunft des Namens Kolossä (Κολοσσαί; Kolossai; Colossae) wird diskutiert. Teilweise wird er vom griechischen Wort κολοσσός (kolossos) abgeleitet, das sich auf eine heute nicht mehr erkennbare Felsformation beziehen könnte, andere vermuten einen gräzisierten einheimischen Namen. Nach Strabo, Geographie 12. 578 (8.16), gab die Stadt ihren Namen einer schwarzen Wollfarbe.

2. Biblische Überlieferung

Kolossä wird in Kol 1,2 als Adresse des → Kolosserbriefs genannt. Obgleich → Paulus nach Apg 16,6 und Apg 18,23 Phrygien durchwandert haben soll, ist die Gemeinde nach Kol 1,4 und Kol 2,1f Paulus persönlich nicht bekannt. Als ihr Gründer wird Epaphras genannt (Kol 1,7f; Kol 4,12f). → Onesimus (vgl. Phlm 10) erscheint als Mitarbeiter des Paulus aus Kolossä (Kol 4,9). Fünf weitere im Kolosserbrief genannte Namen von Mitarbeitern des Paulus stimmen mit dem → Philemonbrief überein: Aristarch, Markus, Lukas, Demas und Archippus (Kol 4,10-14; Kol 4,17 / Phlm 2; Phlm 23f). Daher vermuten seit der Alten Kirche viele Auslegungen auch die Hausgemeinde des Philemon und der Aphia in Kolossae. Einige Handschriften fügen am Ende des Philemonbriefs als subscriptio hinzu: „An Philemon und Aphia, die Herren des Onesimus, und an Archippos, den Diakon der Gemeinde in Kolossae.“ Jedoch hat Eduard Lohse gezeigt, dass die Namensliste des Kolosserbriefs vom Philemonbrief literarisch abhängig ist. Daher lässt sich über den Ort der Gemeinde im Haus von Philemon und Aphia (Phlm 1) historisch wenig sicheres sagen.

Die Gemeinde in Kolossae steht nach dem Kolosserbrief mit den Gemeinden in den Nachbarstädten → Laodizea (vgl. Apk 3,14-22) und Hierapolis in regem Austausch (Kol 2,1; Kol 4,13; Kol 4,15). Briefe des Paulus und aus den Gemeinden sollen ausgetauscht werden (Kol 4,16). Man teilt auch den Gemeindegründer Epaphras (Kol 4,13). Ob es in Kolossä aber bereits im 1. Jh. eine Gemeinde in paulinischer Tradition gab, ist in der Forschung umstritten. Wegen des für die paulinische Mission ungewöhnlichen Ortes, einer Kleinstadt im Landesinneren, seiner möglichen Zerstörung im Jahr 61 / 62 durch ein Erdbeben und der universalistischen Tendenz des an die ganze Menschheit gerichteten Briefes (Kol 1,6; Kol 1,23; Kol 2,1 u.ö.), vermuten einige Auslegerinnen und Ausleger hinter der Ortsangabe „an die Heiligen in Kolossä“ (Kol 1,2) eine AdressatInnenfiktion.

3. Lage und Überreste der Stadt

Karte: aus der große Elektronische Bibelatlas, Deutsches Bibelwerk Stuttgart

Abb. 1 Karte von Kolossä und Umgebung.

Der Ruinenhügel von Kolossä (370 47‘ 13“ N, 290 15‘ 36“ O) liegt ca. 4 km nordwestlich von Honaz (Chonai / Chonae) und 20 km östlich von Denizli im antiken Phrygien an der Grenze zu Karien. Die Stadt im Tal des Lykos, eines Nebenflusses des Mäanders, beherrschte im 5. Jh. den Durchgang vom Mäandertal zur anatolischen Hochebene an der alten Handelsroute von Ephesus an den → Euphrat. Der Lykos verläuft in der Nähe der Stadt einige Male unterirdisch. Die Bedeutung, die die Stadt im 5. und 4. Jh. vor Chr. genoss, schwand in hellenistisch-römischer Zeit durch den Aufschwung der beiden bedeutenderen Nachbarstädte, dem ca. 15 km nordöstlich gelegenen, im 3. Jh. v. von Antiochos II gegründeten Laodizea und dem ca. 19 km nördlich gelegenen Hierapolis, mit denen Kolossä den südlichsten Zipfel eines sich nach Nordosten erstreckenden Dreiecks bildet (Abb. 1). In römischer Zeit gehörte es zur Provinz → Asia. Die Entfernung zur Provinzhauptstadt Ephesus beträgt ca. 180 km.

Foto: Standhartinger

Abb. 2 Ruinenhügel von Kolossä.

Nachrichten aus der Stadt fließen spärlich, da bisher keine Ausgrabungen durchgeführt wurden (Mare; Trainor). Bekannt ist die Stadt für ihre Wollproduktion (Strabo, Geographie 12. 578 (8.16)). Archäologische Überreste sind als Nekropole am Nordufer des Lykos und in einem 60 m seine Umgebung überragenden Akropolishügel zu entdecken (Abb. 2). Hier zeigen sich an der Oberfläche Spuren öffentlicher Gebäude, u.a. eines Theaters mit zwölf bis fünfzehn Sitzreihen a maximal 60 Plätzen (Bean). Dies spricht dafür, dass Kolossä in römischer Zeit eine Kleinstadt war.

4. Geschichte

Die Herkunft des Namens Kolossä (Κολοσσαί; Kolossai; Colossae) wird diskutiert. Teilweise wird er vom griechischen Wort κολοσσός (kolossos) abgeleitet, das sich auf eine heute nicht mehr erkennbare Felsformation beziehen könnte, andere vermuten einen gräzisierten einheimischen Namen. Nach Strabo, Geographie 12. 578 (8.16), gab die Stadt ihren Namen einer schwarzen Wollfarbe.

4.1 Griechische, hellenistische und frührömische Zeit

Bronzezeitliche Tonfunde zeigen, dass die Gegend lange besiedelt war. Die älteste Notiz über Kolossä stammt von Herodot (7.30), der vom Durchzug des Perserkönigs → true durch diese „große Stadt der Phrygier“ erzählt. Auch → Kyros der Jüngere hat auf seinem Feldzug gegen Ataxerxes 401 v. Chr. in der „stark bewohnten, großen und reichen Stadt“ Station gemacht (Xenophon, Anabasis 1.2,6). Diodorus Siculus berichtet von der Ermordung des persischen Satrap Tissaphernes 395 v. Chr. in Kolossä (14.80.8, vgl. auch Polyaenus, Strategika 7,16). Seit dem späten 2. Jh. vor Chr. ist eine städtische Münzprägung belegt.

4.2 Römische Kaiserzeit

Abbildung: Buckler, W. H. und Calder, W. M., Monumenta Asiae Minoris Antiqua (MAMA) VI: Monuments and Documents from Phrygia and Caria, Manchester: Manchester University Press 1939, Nr. 48a, Plate 10 mit freundlicher Genehmigung des Verlags.

Abb. 3 Grabstein aus Kolossä (heute Honaz). Dargestellt ist eine typische Bankettszene. Auf dem Speisesofa liegen eine männliche und eine weibliche Person.

Abbildung: MAMA VI. Nr. 47, Plate 10, mit freundlicher Genehmigung des Verlags.

Abb. 4 Grabstein aus Kolossä (heute Honaz). Die Inschrift lautet oben: Grüße an die Vorübergehen­den: Unten: Der Verein der Freunde ehrt Gluko.

Plinius zählt Kolossä zwar noch zu den bedeutenden Städten Phrygiens (oppida celeberrima Plinius, Naturgeschichte 5.145 (41)), aber er wiederspricht sich an anderer Stelle selbst (5.105 (29)). Strabon, der einige Zeit in Hierapolis verbrachte, nennt Kolossä ein unbedeutendes Städtchen (πόλισμα; Strabo, Geographie 12.576 (8,13)). Die nächste Nachricht über Kolossä stammt aus dem 4. Und 5. Jh. n. Chr.: Eusebius (Chronik II S. 154 [Schöne] = Hieronymus, Chronik S. 183 [Helm]) und Orosius (Weltgeschichte 7,12) berichten, dass Kolossä, neben Laodizea und Hierapolis, im Jahr 61 / 62 n. Chr. von einem Erdbeben zerstört wurde.

Diese Nachricht ist in der neutestamentlichen Forschung viel diskutiert worden. Bo Reike schloss daraus, dass der Kolosserbrief zu Lebzeiten des Paulus verfasst worden sein muss, da die Stadt später nicht mehr bestanden habe. Andreas Lindemann vermutete dagegen hinter der Adresse eine geschickte, weil inzwischen unüberprüfbare, Fiktion. Das Erdbeben von 61 / 62, das nach Tacitus die Stadt Laodizea betraf, die aus eigener Kraft den Wiederaufbau finanzieren konnte (Tacitus, Annales 14.27.1), ist allerdings keineswegs das einzige in der Region. Für die ersten beiden Jahrhunderte nach Christus sind fünf weitere Erdbeben für Laodizea belegt (Broughton). Vor allem aber lassen kontinuierliche Münzprägungen aus dem 2. / 1. Jh. vor Chr. bis zur Mitte des 3. Jh. n. Chr. nicht vermuten, dass die Stadt in den 60er Jahren des 1. Jh. verlassen wurde (Aulock).

Münzen und Inschriften belegen eine typische Verfassung mit Stadtrat (boulē / βουλή) und Bürgerschaft (dēmos / δῆμος). Ämter wie z.B. Archon, Schreiber, Marktaufseher, Vorsitzender eines Ephebeninstituts sind belegt. Eine Inschrift nennt einen zweifachen Sieger bei olympischen Spielen. Auch Grabsteine mit Bankettdarstellungen (Abb. 3) und Hinweise auf die Existenz eines Vereins (Abb. 4) sind erhalten. Münzen mit Darstellungen der Artemis von Ephesus sowie der Wiederherstellung der Eintracht (homonoia) zwischen Kolossä und Aphrodisias im Jahr 180 n. Chr. deuten auf institutionalisierte politische Verbindungen.

4.3 Byzantinische Zeit

Abbildung: Bodleian Library Oxford, MS. Gr. th. f. 1, fol. 8r: The Miracle of Michael at Chonai, mit freundlicher Genehmigung von „The Bodleian Libraries, University of Oxford“

Abb. 5 Wunder des Hl. Michael in Chonai.

Das sich in der Mitte des 4. Jh. versammelnde Regionalkonzil von Laodizea bestimmt im → Kanon 35: „Die Christen sollen nicht die Kirche Gottes verlassen und hingehen, Engel anzurufen und festliche Andacht zu halten zu deren Ehren, wie es vorgebracht wird.“ Wenig später steigt eine dem → Erzengel → Michael geweihte Kirche zwischen Kolossä und Chonai zum überregionalen Heilsort und Pilgerzentrum auf. Eine mehrfach überlieferte Legende erzählt wie Michael durch an einer Erdspalte (chonē; χώνη) erfahrenen Heilungen Heiden bekehrt und seine von Archippus geleitete Kirche mit Naturwundern (im Boden verschwindende Wasserströme) vor heidnischen Angriffen rettet (Rintelen 88-92; Rohland 80-86, Bennett). Der Michaelskult scheint zunächst ein → Kult des Volkes gewesen zu sein. Möglicherweise kritisiert bereits Kol 2,18 (Hannah), jedenfalls aber Theodoret (5. Jh. n. Chr.) in seinem Kommentar zum Kolosserbrief (Patrologia Graeca 82,613) Engelverehrung in Kolossä. Im hohen Mittelalter gehörte Chonai jedoch zu den wichtigsten Pilgerstädten Kleinasiens (Foss). Ihr großer Erfolg und zahlreiche Erdbeben führten vermutlich dazu, dass Kolossä im 7. Jh. zu Gunsten von Chonai verlassen wurde.

5. Götter und Religionen

Abbildung: H. v. Aulock, Münzen und Städte Phrygiens II, Tübingen 1987, Wasmuth Verlag, Nr. 448, Tafel 15, mit freundlicher Genehmigung des Wasmuth Verlags.

Abb. 6 Münze aus der Zeit des Hadrian (117-138). Lagernder Flussgott Lykos. Rechte mit Schilfrohr nach vorn gehalten, in der Linken Schilfrohr (oder Harpune?) und sich auf Felsen stützend.

Auf den Münzen der Stadt wird häufig der Flussgott Lykos dargestellt (Abb. 6). Außerdem werden Zeus, Demeter, Athena, Artemis von Ephesus, → Helios, Dionysos, Men, Hygieia, Asklepios, Sarapis und → Isis abgebildet. Dies spricht für ein griechisch-hellenistisch geprägtes kulturelles Bewusstsein mit lokalen Einflüssen (Men, Lykos). Das von Herodot (7.30) und Plinius (Naturgeschichte 31,29 (20)) beobachtete Naturphänomen des unterirdisch verschwindenden Fluss Lykos, mag bereits früh auch eine kultische Verehrung erfahren haben und als Heilzentrum genutzt worden sein. Es wurde mit dem Michaelskult christianisiert.

Breit belegt ist eine große Zahl jüdischer Bewohner in der Gegend seit hellenistischer Zeit. Antiochos III (223-187) siedelte 2000 jüdische Familien aus → Mesopotamien und → Babylonien in Phrygien an (Josephus, Antiquitates 12.147-153). In einem Brief an den römischen Konsul Caius Rubilius erklärt der Magistrat von Laodizea die Juden zu Freunden und Bundesgenossen und bittet für sie um das Privileg nach den väterlichen Sitten zu leben und den → Schabbat zu feiern (Josephus, Antiquitates 14.241-246). Mit Cicero (Pro Flaccus 68f.) lässt sich die jüdische Bevölkerung in der Gegend im 1. Jh. v. Chr. auf ca. 9000 freie Männer schätzen.

Christlich-jüdische Kontakte hatten in der Gegend lange bestand. Das Regionalkonzil von Laodizea (4. Jh.) verbietet in den Kanones 29, 37 und 38 den Schabbat zu begehen, von Juden Geschenke oder → ungesäuertes Brot anzunehmen und mit ihnen gemeinsam zu feiern.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

  • Ruge, W., Kolossai, Paulys Realencyclopädie 11,1, Stuttgart 1921,1119f.
  • Moule, C. F. D., Kolossä, Biblisch-historisches Handwörterbuch II, Göttingen 1964, 975f.
  • Laub, F., Kolossä, Neues Bibel-Lexikon II, Zürich u.a. 1995, 528.
  • Arnold, C. E., Colossae, The Anchor Bible Dictionary I, New York 1992, 1089-90.
  • Drew-Bear, T., Kolossai, Der Neue Pauly, Stuttgart / Weimar 6, 1999, 667f.
  • Zwickel,W., Kolossä, Calwer Bibellexikon, Stuttgart 2003, 750.

2. Monographien und Aufsätze

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  • Bean, G., 21985, Kleinasien III. Jenseits des Mäander. Karien mit dem Vilayet Mugla, Stuttgart / Berlin / Köln / Mainz, 268-270
  • Belke, K. / Mersich, N., 1990, Phrygien und Pisidien (Tabula Imperii Byzantini 7; DÖAW.PH 211), Wien, 309-311
  • Bennett, A.L., 2005, Archaeology from Art. Investigating Colossae and the Miracle of the Archangel Michael at Kona, Near East Archaeological Society Bulletin 50, 15-26
  • Broughton, T.R.S., 1959, Roman Asia Minor, in: Tenney Frank (Hg.), An Economic Survey of Ancient Rome IV, New Jersey, 601f
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  • Buckler, W.H. / Calder, W.M., 1939, Monumenta Asiae Minoris Antiqua VI: Monuments and Documents from Phrygia and Caria, Manchester, 15-18 und Plate 8-10
  • Cadwallader, A., 2006, Revisiting Calder on Colossae, AnSt 56, 103-111
  • Cadwallader, A., 2007, A new Inscription, a correction and a confirmed sighting from Colossae, EpigrAnat 40, 109-118
  • Cadwallader, A. / Trainor, M. (Hg.), 2011, Colossae in Space and Time. Linking to an Ancient City, NTOA/SUNT 94
  • Foss, C., 2002, Pilgrimage in Medieval Asia Minor, Dumbarton Oaks Papers 56, 129-151
  • Hannah, D.D., 1999, Michael Traditions and Angel Christology in Early Christianity (WUNT II/109), Tübingen, 104-114
  • Lindemann, A., 1981, Die Gemeinde von „Kolossä“. Erwägungen zum „Sitz im Leben“ eines pseudopaulinischen Briefes, WuD 16, 111-134
  • MacDonald, D., 1984, The Homonoia of Colossae and Aphrodisias, Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 33, 25-27 und Tafel 9,2
  • Mare, W.H., 1976, Archaeological Prospects at Colossae, Archaeological Society Bulletin 7, 39-59
  • Müller, D., 1997, Topographischer Bildkommentar zu den Historien Herodots II: Kleinasien, Tübingen, 163-165
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  • Rintelen, W.v., 1971, Kult- und Legendenwanderung von Ost nach West im frühen Mittelalter, Saec. 22, 77-86
  • Rohland, J.P., 1977, Der Erzengel Michael. Arzt und Feldherr. Zwei Aspekte des vor- und frühbyzantinischen Michaelskult (Beihefte ZRGG 19), Leiden
  • Ṣimṣek, Celal, 2002, Kolossai, Arkeoloji ve Sanat 107, 3-16
  • Trainor, M., 2008, Epaphras. Paul’s Educator at Colossae, Collegeville
  • Trainor, M., 2006, Unearthing Ancient Colossae, http://www.compassreview.org/summer02/8.html

Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Karte von Kolossä und Umgebung. Karte: aus der große Elektronische Bibelatlas, Deutsches Bibelwerk Stuttgart

  • Abb. 2 Ruinenhügel von Kolossä. Foto: Standhartinger

  • Abb. 3 Grabstein aus Kolossä (heute Honaz). Dargestellt ist eine typische Bankettszene. Auf dem Speisesofa liegen eine männliche und eine weibliche Person.

    Abbildung: Buckler, W. H. und Calder, W. M., Monumenta Asiae Minoris Antiqua (MAMA) VI: Monuments and Documents from Phrygia and Caria, Manchester: Manchester University Press 1939, Nr. 48a, Plate 10 mit freundlicher Genehmigung des Verlags.

  • Abb. 4 Grabstein aus Kolossä (heute Honaz). Die Inschrift lautet oben: Grüße an die Vorübergehen­den: Unten: Der Verein der Freunde ehrt Gluko.

    Abbildung: MAMA VI. Nr. 47, Plate 10, mit freundlicher Genehmigung des Verlags.

  • Abb. 5 Wunder des Hl. Michael in Chonai.

    Abbildung: Bodleian Library Oxford, MS. Gr. th. f. 1, fol. 8r: The Miracle of Michael at Chonai, mit freundlicher Genehmigung von „The Bodleian Libraries, University of Oxford“

  • Abb. 6 Münze aus der Zeit des Hadrian (117-138). Lagernder Flussgott Lykos. Rechte mit Schilfrohr nach vorn gehalten, in der Linken Schilfrohr (oder Harpune?) und sich auf Felsen stützend.

    Abbildung: H. v. Aulock, Münzen und Städte Phrygiens II, Tübingen 1987, Wasmuth Verlag, Nr. 448, Tafel 15, mit freundlicher Genehmigung des Wasmuth Verlags.

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