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Lexikon

Junia

Christine Jacobi

(erstellt: Febr. 2016)

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1. Einführung

Junia war eine frühchristliche → Missionarin und → Apostelin aus dem 1. Jh. n. Chr. Ihr Name „Junia“ (oder „Junias“; in Röm 16,7 im Akkusativ: Ἰουνιαν) begegnet innerhalb einer ausführlichen Grußliste des → Paulus an ihm bekannte Christen in Rom im 16. Kapitel des → Römerbriefes:

ἀσπάσασθε Ἀνδρόνικον καὶ Ἰουνίαν τοὺς συγγενεῖς μου καὶ συναιχμαλώτους μου, οἵτινές εἰσιν ἐπίσημοι ἐν τοῖς ἀποστόλοις, οἳ καὶ πρὸ ἐμοῦ γέγοναν ἐν Χριστῷ.

Grüßt Andronikus und Junia, meine Stammesgenossen und Mitgefangenen, die ausgezeichnet unter den Aposteln sind und die auch vor mir zu Christus gehörten.

Junia wird demnach zusammen mit einem Mann namens Andronikus erwähnt, der ihr Gefährte oder sogar Ehemann war, und beide werden als „ausgezeichnet unter den Aposteln“ (ἐπίσημοι ἐν τοῖς ἀποστόλοις / episēmoi en tois apostolois) hervorgehoben. Nicht nur für die wissenschaftliche Erforschung des frühen Christentums, sondern auch für den gegenwärtigen Diskurs um die kirchenleitende Funktion von Frauen ist Röm 16,7 deshalb von Bedeutung: Da es sich bei dem Namen trotz exegetischer Kontroversen mit großer Wahrscheinlichkeit um das Femininum „Junia“ handelt und die bezeichnete Person eine Frau ist, kann zum paulinischen Zeugnis zahlreicher Frauen in gemeindeleitender Funktion Röm 16,7 als der erste und im Neuen Testament einzige explizite Beleg für eine weibliche Apostelin hinzutreten.

2. Biografisches und forschungsgeschichtliche Kontroversen

2.1. Biografische Angaben in Röm 16,7 und weitere Überlieferungen

Zu der Person der Junia ist außer den knappen Angaben in Röm 16,7 nichts historisch Gesichertes bekannt. Außerhalb des Römerbriefes haben sich aus frühchristlicher Zeit keine Überlieferungen zur Person der Junia erhalten. Erst im dritten Jahrhundert überliefert Bischof Epiphanius von Salamis († 403) in dem ihm zugeschriebenen Index discipulorum, dass ein „Junias, an den Paulus auch erinnert, Bischof von Apameia in Syrien wurde“ (125,19f). Die Zuverlässigkeit der Nachricht ist umstritten und wird auch dadurch geschmälert, dass Epiphanius neben der in Röm 16,3 erwähnten Priska auch Junia für einen Mann hält: Er verwendet in dem zitierten Satz das maskuline Relativpronomen.

Aus den Angaben des Paulus im Römerbrief lässt sich schlussfolgern, dass Junia vermutlich eine freigelassene → Sklavin aus → Rom oder → Kleinasien war, die sich bereits zu einem frühen Zeitpunkt der christlichen Gemeinde angeschlossen hatte. Darauf weist die Herkunft des Namens „Junia“ hin, der ein in griechischen und römischen Inschriften über 250 Mal belegter lateinischer Frauenname war (vgl. Metzger, 475) und an Angehörige und vor allem Freigelassene des Geschlechts der Junier (gens Iunia) vergeben wurde (Epp, 23). Die Bezeichnung als „Landsleute“ oder „Stammesgenossen“ durch Paulus lässt darauf schließen, dass Andronikus und Junia jüdische Christusanhänger waren. Der Stelle im Römerbrief ist noch zu entnehmen, dass sich Junia und Andronikus schon vor Paulus zum Christentum bekehrt hatten.

Paulus waren sie möglicherweise durch eine gemeinsame Haft aufgrund ihrer Verkündigungstätigkeit bekannt, denn er bezeichnet sie als „meine Mitgefangenen“ (συναιχμάλωτοί μου / synaichmalōtoi). Dies kann freilich auch metaphorisch zu verstehen und auf die Gefahren und Mühen des Verkündigungsdienstes bezogen sein, wie bereits → Johannes Chrysostomos und Theodoret von Kyrus vermuten (vgl. auch Kittel).

2.2. Waren Junia und Andronikus Apostel? Die Kontroverse um ein inklusives oder exklusives Verständnis von Röm 16,7b: ἐπίσημοι ἐν τοῖς ἀποστόλοις (die ausgezeichnet sind unter den Aposteln)

Die paulinische Aussage οἵτινές εἰσιν ἐπίσημοι ἐν τοῖς ἀποστόλοις / hoitines eisin episēmoi en tois apostolois („die ausgezeichnet sind unter den Aposteln“) legt nahe, dass Paulus Junia und Andronikus zu den Aposteln zählte. So wurde die Näherbestimmung in der frühen Kirche und in der weiteren Forschungsgeschichte mehrheitlich interpretiert, eine der wenigen Ausnahmen bildet Th. Zahn in seinem Römerbriefkommentar von 1910, der Junia und Andronikus nicht zu den Aposteln rechnet. In jüngerer Zeit ist die Semantik von ἐπίσημος / episēmos (ausgezeichnet, hervorragend, berüchtigt) in dem zitierten Relativsatz erneut problematisiert worden (Burer / Wallace, 2001). Da ἐπίσημος / episēmos in Röm 16,7b mit einer präpositionalen Wendung im Dativ stehe (ἐν / en / in, bei, unter), inklusive Bedeutung dagegen üblicherweise durch Genitivverbindungen (ἐκ / ek / aus, unter, von) wiedergegeben werden, sei die Aussage nach M.H. Burer und D.B. Wallace exklusiv zu interpretieren. Das einzig wirklich relevante Beispiel für den exklusiven Gebrauch bietet Euripides, Hipp. 101,3 (vgl. Belleville), wo die Göttin → Aphrodite als „berühmt unter den Sterblichen“ (σεμνή γε μέντοι κἀπίσημος ἐν βροτοῖς / semnē ge mentoi kapisēmos en brotois) beschrieben wird – freilich im Griechisch des 5.Jh.s v. Chr. Nach der semantischen Argumentation bei Burer / Wallace sei jedoch auch Röm 16,7 mit „bekannt bei den Aposteln“ zu übersetzen. Somit seien Junia und Andronikus nicht Teil des Apostelkreises gewesen. Die English Standard Version übersetzt dementsprechend mit „well known to the apostles“.

Das Adjektiv ἐπίσημος / episēmos kann allerdings auch mit „hervorragend, sich auszeichnend“ wiedergegeben werden, und dies entspricht eher der wörtlichen Bedeutung von ἐπίσημος / episēmos. Zudem lassen sich durchaus Belege für den Gebrauch von ἐπίσημος ἐν / episēmos en mit Dativ anführen, bei denen die bezeichneten Personen Teil der entsprechenden Gruppe sind (so Lucian, Merc. Cond. 28; Josephus, BJ 2,418; weitere Beispiele bei Belleville, 245). Für ein inklusives Verständnis in Röm 16,7 spricht schließlich das Zeugnis einiger Kirchenväter, die die damit charakterisierten Personen selbstverständlich für Apostel hielten. Johannes Chrysostomus, Bischof von Konstantinopel († 407), hebt in seinem Kommentar zum Römerbrief die Auszeichnung der Junia durch den Aposteltitel hervor: „Wie groß ist die Tugend dieser Frau, dass sie würdig gewesen ist, Apostel genannt zu werden“ (Hom. Rom. 31,2 [PG 60,669f]). Bis in die Gegenwart wird in dieser Tradition am 17. Mai das Gedenken an Junia und Andronikus durch die griechisch-orthodoxe Kirche begangen. In neutestamentlicher Wissenschaft votiert derzeit eine Mehrheit der Exegeten für das inklusive Verständnis (vgl. Epp 69-78; Bauckham, 172-180; Belleville, 242-248).

Damit ist gleichwohl noch nicht festgelegt, was der Aposteltitel genau beinhaltet, denn für das frühe Christentum kann noch kein einheitliches Verständnis von ἀπόστολος / apostolos (Apostel) vorausgesetzt werden. So tritt im Neuen Testament eine später entstandene und auf den Zwölferkreis beschränkte Konzeption des Apostelbegriffs (vgl. Apg 1,21f) neben älteren Interpretationen, die den semantischen Schwerpunkt auf die nachösterliche Verkündigungstätigkeit und Erscheinungserfahrungen des Auferstandenen (vgl. Röm 1,1; 1Kor 9,5; 1Kor 15,5-7; Gal 1,7) bzw. die Sendung durch eine Gemeinde legen (2Kor 8,23; Phil 2,25 jeweils mit Gemeindebezug; vgl. Gerber, 119-131; → Aussendung / Mission / Apostel).

2.3. „ΙΟΥΝΙΑΝ“: Der Streit um Junias Geschlecht und diskutierte Namensvarianten

Zwar gehen Burer / Wallace in ihrem Artikel davon aus, dass es sich bei Junia um eine Frau handelte. Allerdings läuft auch ihre These darauf hinaus, dass Junia keine Apostelin war. Die Kontroverse darüber, ob das Apostelamt seit den Anfängen Männern vorbehalten war, wurde in der Kirchengeschichte und der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Römerbrief nicht nur anhand der Semantik von ἐπίσημος / episēmos, sondern vorrangig anhand der Frage nach einer femininen oder maskulinen Namensform „Junia(s)“ diskutiert.

In den ältesten Majuskeln begegnet der Name ohne Akzentsetzung im Akkusativ: ΙΟΥΝΙΑΝ / IOUNIAN. Die fehlende Akzentsetzung macht den Akkusativ mehrdeutig und prinzipiell auch auf männliche Namensformen zurückführbar. Alternativ zur weiblichen Namensform Ἰουνία / Iounia (Junia) und abhängig von der Akzentsetzung in Röm 16,7 werden daher weitere Namen diskutiert:

  • Ἰουνιᾶς Iounias (Junias) als Kontraktion des gut belegten männlichen Namens Junianus (in Analogie zu den ebenfalls kontrahierten Namen Patrobas, Hermas und Olympas in Röm 16,14f). Bei dieser Lösung, für die u.a. Walter Bauer und Kurt Aland im Griechischen Wörterbuch zum Neuen Testament (61988) votieren, muss der Akkusativ in Röm 16,7 mit einem Circumflex stehen: Ἰουνιᾶν / Iounian. Dieser Hypothese widersprechen jedoch griechische Handschriften, die Akzentsetzungen bieten und statt eines Circumflex einen Akut setzen (Ἰουνίαν / Iounian). Sie deuten damit auf die weibliche Namensvariante Ἰουνία hin.
  • Das Problem der Akzentsetzung wird umgangen, wenn hinter dem Akkusativ der männliche Name Ἰουνίας als Variante des lateinischen Namens Junius vermutet wird (und dann im Akkusativ ebenfalls mit Akut steht). Allerdings ist diese Namensform, ebenso wie die o.g. Namenskontraktion, nirgends bezeugt.

Gegen den männlichen Namen „Junias“ sprechen darüber hinaus die sahidischen und syrischen Übersetzungen, die eine weibliche Person voraussetzen (vgl. Plisch). Auch die in P46, einigen Minuskeln, altlateinischen Handschriften und der bohairischen Übersetzung überlieferte Textvariante „Julia“ verweist indirekt darauf, dass der Akkusativ in Röm 16,7 als feminine Form interpretiert wurde.

Mit Ausnahme des o.g. Epiphanius von Salamis bestätigt schließlich die patristische Auslegung die feminine Namensdeutung (vgl. Johannes Chrysostomos, Theodoret von Kyros, Johannes von Damaskus, s. dazu Fàbrega, 54-64). Auch alle kritischen Textausgaben des Neuen Testaments ab der Ausgabe des Erasmus von Rotterdam (1516) bis zur 12. Auflage des Novum Testamentum Graece (1923) boten eine Akzentsetzung des Akkusativs in Röm 16,7, die den weiblichen Namen voraussetzt. Dennoch hatten bereits Aegidius von Rom (1245-1316), Schüler des Thomas von Aquin, in seinen Opera Exegetica, Opuscula I, und nach ihm → Martin Luther in seinen einflussreichen Bibelübersetzungen von 1522 / 1534 den männlichen Namen „Junias“ vorgezogen. Mit der 13. Auflage des „Nestle“ (1927) und der ersten Auflage des englischen Greek New Testament 1966 durch die United Bible Society fand „Junias“ auch in wissenschaftliche Textausgaben Eingang und verbreitete sich von dort in zahlreiche Bibelübersetzungen und wissenschaftliche Kommentare zum Römerbrief (Bienert, 707f). Es schlug sich darin die Überzeugung nieder, dass eine Frau nicht zum Kreis der Apostel zählen könne (vgl. Metzger, 475).

Erst in jüngerer Zeit, nämlich im 5. Nachdruck der 27. Auflage des Nestle-Aland von 1998 und dann auch im Greek New Testament, gelangte ohne weitere Erklärungen der Name „Junia“ wieder in den Haupttext der wissenschaftlichen Ausgaben. Feministische Exegese und theologische Frauenforschung in den 60er und 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, insonderheit der bahnbrechende Aufsatz der US-amerikanischen Theologin B. Brooten über Junia (1977), hatten den Boden für diese Entwicklung bereitet.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

  • Bauer, W., 1-51928-1958, Ἰουνιᾶς, in: Griechisch-Deutsches Wörterbuch zu den Schriften des Neuen Testaments und der übrigen urchristlichen Literatur, Berlin, 751 (vgl. Aland, K. / Aland, B. [Hg.], 61988)
  • Bienert, D.C., 2009, JUNIA, BBKL 30 (Ergänzungen 17), 706-710
  • Kittel, G., 1933, αἰχμάλωτος, ThWNT 1, 195-197
  • Lampe, P., 1992, Junia/s, ABD 3, New York, 1127

2. Weitere Literatur

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  • Bauckham, R., 2002, Gospel Women. Studies of the Named Women in the Gospels, Grand Rapids
  • Belleville, L., 2005, Ἰουνιαν... ἐπίσημοι ἐν τοῖς ἀποστόλοις. A Re-examination of Romans 16.7 in Light of Primary Source Materials, NTS 51, 231-249
  • Brooten, B., 1977, Junia... Outstanding among the Apostles (Romans 16:7), in: L. Swindler / A. Swindler (Hg.), Women Priests. A Catholic Commentary on the Vatican Declaration, New York, 141-144; dt. Übersetzung: Junia... Hervorragend unter den Aposteln (Röm 16,7), in: E. Moltmann-Wendel (Hg.), Frauenbefreiung. Biblische und theologische Argumente, München 31982
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