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Lexikon

Jesreel

Andere Schreibweise: Jezreel ; Yizreel

Katharina Pyschny

(erstellt: Mai 2013)

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© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abb. 1 Karte zur Lage von Jesreel.

Jesreel bezeichnet im Alten Testament unterschiedliche Größen:

a) die Jesreel-Ebene (עֵמֶק יִזְרְעֶאל) im Norden Israels, nördlich des Karmels (Jos 17,16; Ri 6,33; Hos 1,5);

b) den Ort Jesreel am Ostrand der gleichnamigen Ebene (Jos 19,18; 1Kön 18,45f; 1Kön 21,1.23; 2Kön 8,29 [// 2Chr 22,6]; 2Kön 9,10.15.16.17.30.36.37; 2Kön 10,6.7.11 sowie als Gentiliz „Jesreeliter“ in 1Kön 21,4.6.7.15.16; 2Kön 9,21.25); an mehreren Stellen ist nicht eindeutig, ob die Ebene oder der Ort gemeint ist (1Sam 29,1.11; 2Sam 2,9; 2Sam 4,4; 1Kön 4,12; Hos 1,4).

c) eine unlokalisierte Siedlung im Süden des judäischen Berglandes (Jos 15,56; 1Sam 25,43 sowie als Gentiliz in 1Sam 27,3; 1Sam 30,5; 2Sam 2,2; 2Sam 3,2; 1Chr 3,1);

d) ein Personenname in der Genealogie Judas in 1Chr 4,3, der jedoch auf den judäischen Ort Jesreel anspielt;

e) ein Sohn des Propheten Hosea, dessen Name allerdings als Symbolname zu verstehen ist.

1. Name

Der Name Jesreel (hebräisch: יִזְרְעֶאל jizrə‘æ’l) bedeutet „Gott sät“ oder „Gott möge säen“. Er verdankt sich der Jesreel-Ebene, die als Korn- und Fruchtkammer Israels von großer landwirtschaftlich-ökonomischer Bedeutung war. Von ihr hat die Stadt den Namen übernommen.

Seit der röm.-hell. Zeit sind für die Stadt Jesreel mehrere Namensvarianten bekannt: Die Septuaginta bietet als griechische Form Ιεζραελ Iezrael u.ä., das Buch → Judit Εσδρηλων Esdrēlōn (Jdt 1,8; Jdt 3,9 (nicht in Lutherbibel); Jdt 4,6 (Lutherbibel: Jdt 4,5); Jdt 7,3), Josephus Ἱεζαρήλ Hiezarēl (Antiquitates VIII, 13,8; Text gr. und lat. Autoren), → Eusebius Εσδραηλα Esdraēla (Onomastikon 108,13; Eusebs Onomastikon). Die Vulgata hat als lateinische Form Iezrehel, der Pilger von Bourdeaux Stradela (Itinerarium Hierosolymitanum M. X) und Wilhelm von Tyrus parvum Gerinum (XXII, 26). Burchardus de Monte Sion kennt die Stadt in der arabischen Bezeichnung Zaracin, bei Estori haFarchi ist im 13./14. Jh. das arabische Dorf Zer‘īn belegt, dessen Name sich in der arabischen Bezeichnung Chirbet Zer‘īn erhalten hat.

2. Lage und Identifizierung

Entgegen der älteren Annahme, Jesreels sei mit Ǧenīn zu identifizieren, kann es mittlerweile, da sich der arabische Ortsname Zer‘īn nur von hebräisch יִזְרְעֶאל jizrə‘æ’l ableiten lässt, als gesichert gelten, dass Jesreel mit Chirbet Zer‘īn zu identifizieren ist (Koordinaten: 1810.2182; N 32° 33' 28'', E 35° 19' 45''; etwa 100 m über N.N.). Der Ort liegt auf einem annähernd rechteckigen Hügelrücken (ca. 400 x 200 m) am Süd-Ost-Rand der gleichnamigen Ebene und am Fuße des → Gilboagebirges. Die gegenüber der Umgebung leicht erhöhte Lage bietet einen ausgezeichneten Blick über die Jesreel-Ebene und auf die Gebirge ringsum: nach Westen in Richtung → Megiddo, nach Norden in Richtung Galiläa und nach Osten in Richtung Gilead. Von strategisch-militärischer und handelspolitischer Bedeutung ist die Lage Jesreels an der Hauptstraße zwischen → Megiddo und → Bet-Schean bei der Abzweigung nach Samaria. Die Wasserversorgung Jesreels basierte auf Zisternen sowie auf einer Quelle, die nordöstlich der Siedlung, jedoch relativ weit entfernt im Tal lag.

3. Biblische Überlieferung

3.1. Jesreel als königlicher Residenzort

Im Alten Testament ist Jesreel insbesondere als Residenzort nordisraelitischer Könige aus der Omriden-Dynastie bekannt (1Kön 18,45f; 1Kön 21,1; → Omri; → Ahab).

3.1.1. Die Erzählung von Nabots Weinberg. Israels König Ahab (871-852 v. Chr.) und seine Ehefrau → Isebel werden mit Jesreel verbunden, insofern der Ort der Schauplatz ihres Justizmordes an dem Jesreeliter → Nabot ist (1Kön 21; 2Kön 9,25f.). Ahab strebt den Ausbau seiner Residenz in Jesreel an und möchte zu diesem Zweck Nabots Weinberg, der nahe seinem Palast gelegen ist und ihm als Gemüsegarten dienen soll, käuflich erwerben. Als Nabot jedoch den Verkauf des Weinberges verweigert, schmiedet Isebel ein Komplott: Sie bezichtigt Nabot der Gotteslästerung, so dass er gesteinigt wird. Daraufhin kann sich Ahab den Weinberg aneignen.

Die Erzählung ist keinesfalls als historischer Tatsachenbericht zu verstehen. Vielmehr stellt sie eine narrative Ausgestaltung der Negativbewertung Ahabs und Isebels dar, die thematisch nicht nur den Fremdgötterdienst, sondern vor allem auch die Problematik sozialer Gewalt und willkürlicher Rechtsverletzung durch gesellschaftliche Eliten in den Blick nimmt. Unabhängig von den forschungsgeschichtlich immer noch umstrittenen Fragen der literarischen Einheitlichkeit und des Alters der Erzählung erweist sich die Verortung des Geschehens in Jesreel (1Kön 21,1) als sperrig. Denn eine explizite Lokalisierung der Ereignisse bietet einzig der in text- und literarkritischer Hinsicht schwierige Vers 1Kön 21,1. Dabei ist der syntaktische Bezug des Relativsatzes „…, der in Jesreel war“ (אֲשֶׁר בְּיִזְרְעֶאל) keineswegs eindeutig: Sollte er sich auf „Nabot, den Jesreeliter“ beziehen, stellt er eine redundante bzw. überflüssige Näherbestimmung dar. Gilt der Bezug dem Weinberg – was die wesentlich wahrscheinlichere Variante ist –, dann sind die syntaktisch ungeschickte Stellung sowie das grammatisch überschüssige Relativpronomen bemerkenswert. In inhaltlicher Hinsicht kommt erschwerend hinzu, dass es in Jesreel oder der Jesreel-Ebene wohl kaum Weinberge gegeben hat, da diese an Hängen angelegt waren. Auch die Rückkehr Ahabs nach Samaria in 1Kön 20,43 sowie die Erwähnung eines Palastes (1Kön 21,1) – ein solcher wäre in Samaria anders als in Jesreel archäologisch nachgewiesen! – lassen eher an Samaria als Schauplatz der Erzählung denken. Dieser Eindruck wird ebenfalls durch einen Blick in die Textgeschichte verstärkt, da in der Septuaginta die beiden einzigen expliziten Texthinweise auf Jesreel (V. 1: „der in Jesreel war“; V. 8: „in seiner Stadt“) fehlen. Auch unabhängig von der Frage nach der textgeschichtlichen Priorität lässt sich insgesamt festhalten, dass die Verortung der Ereignisse von 1Kön 21 in Jesreel nicht ursprünglich oder – vorsichtiger formuliert – zumindest fraglich ist. Sollte die Tendenz der jüngeren Forschung zur Spätdatierung dieser Erzählung zutreffend sein, dann könnte 1Kön 21 nachträglich mit Jesreel verbunden worden sein, um eine kompositorische Brücke zu 2Kön 9-10 und damit dem Ende des Elia-Elisa-Zyklus zu schaffen.

Abb. 2 Der Fenstersturz der Isebel in Jesreel (Matthäus Merian d. Ä.; 17. Jh.).

Abb. 2 Der Fenstersturz der Isebel in Jesreel (Matthäus Merian d. Ä.; 17. Jh.).

3.1.2. Die Jehu-Revolution. Auch die blutige Jehu-Revolution (2Kön 9-10), die letztendlich zum Sturz der Omriden-Dynastie führt, ist nicht nur in Samaria, der Hauptstadt des sog. Nordreiches, sondern auch in Jesreel situiert. Im Auftrag JHWHs lässt Elisa → Jehu von einem Prophetenjünger zum König über Israel salben. Daraufhin zieht Jehu nach Jesreel, wo Ahabs Sohn → Joram, der König von Israel, krank daniederliegt und der judäische König → Ahasja zu Besuch weilt. Im Rahmen eines Putsches bringt Jehu Joram um (2Kön 9,4); Ahasja wird auf der Flucht so stark verwundet, dass er in Megiddo stirbt (2Kön 9,27). Auch die in Jesreel weilende Isebel findet bei der Jehu-Revolution den Tod (2Kön 9,30-37). Nachdem sie auf Befehl Jehus von ihren eigenen Hofleuten aus dem Fenster geworfen worden ist, wird sie von Pferden zertrampelt und ihr Leichnam von Hunden zerfressen. Nachdem Jehu ferner die 70 Söhne Ahabs von ihren eigenen Hofleuten in Samaria köpfen lässt (2Kön 10,1-11), bricht er selbst in die Hauptstadt auf und erschlägt alle übrigen Angehörigen aus dem Haus Ahabs (2Kön 10,17).

Auch diese Erzählung erhebt keinesfalls den Anspruch eines objektiven historischen Berichtes, sondern zielt vor allem darauf, für das Königtum Jehus zu werben und die Dynastie der Jehuiden zu legitimieren. Anders jedoch als in 1Kön 21 stehen hier historische Ereignisse des 9./8. Jh. v. Chr. im Hintergrund. Die Diskussion um die Historizität der Jehu-Revolution ist recht komplex und wird besonders in jüngerer Zeit mit der → Inschrift von Tel Dan in Verbindung gebracht, die Auseinandersetzungen zwischen Israel und den Aramäern unter Hasael (ca. 843-803 v. Chr.) belegt. Unabhängig von der Frage, ob Jehu als Verbündeter oder Vasall Hasaels an die Macht kommt, ist bemerkenswert, dass 2Kön 9-10 zufolge Jesreel im Rahmen dieser militärischen Auseinandersetzungen eine nicht unerhebliche Rolle zukommt. Ausgehend von der neueren Aramäer-Forschung, die eine sich an den Verkehrs- und Handelswegen orientierende, schrittweise Ausdehnung Arams nach Süden im 10./9. Jh. v. Chr. annimmt, ließe sich Jesreel als ein wichtiger Grenzort zwischen Aram und Israel bezeichnen.

Sowohl 2Kön 9-10 als auch 1Kön 21 werfen die Frage nach der Verhältnis- und Funktionsbestimmung von Jesreel und Samaria auf. Die Annahme → Albrecht Alts, in der Zeit der Omriden hätten zwei Hauptstädte bzw. königliche Residenzen existiert – eine für den kanaanäischen, nicht-jahwistischen (Samaria) und eine für den genuin israelitischen (Jesreel) Bevölkerungsanteil des Nordreiches – argumentiert nicht nur auf der Grundlage unerwiesener, religiös-ethnisch differenzierender Siedlungsmuster und einer klaren Grenzlinie in der gemischten Bevölkerung, sondern setzt auch einen starken geschichtlichen bzw. religionsgeschichtlichen Kontrast zwischen Israel und Kanaan voraus, der nach der neueren Diskussion um die Entstehung Israels bzw. die sog. Landnahme aufzugeben ist. Auch auf der Grundlage des biblischen Befundes ist die Existenz zweier gleichberechtigter Hauptstädte oder eine Dualität der Staatsverwaltung unplausibel; zumal Samaria – und nicht Jesreel – ausdrücklich als Verwaltungszentrum benannt wird (z.B. 1Kön 22,1; 2Kön 10,1). Die forschungsgeschichtlich bedeutende Hypothese, bei diesen beiden Städten handle es sich um eine Sommer- und eine Winterresidenz, ist ebenfalls nicht ganz unproblematisch. Zwar ist das Nebeneinander von saisonalen Residenzen im syro-palästinischen Raum bezeugt (Inschrift des Königs Barrakib von → Samal; TUAT I, 630f), doch fehlt die biblische (wie auch die archäologische) Evidenz, um Jesreel als Winterresidenz ansprechen zu können. Weder 2Kön 9-10 noch die in der Lokalisierung unsichere (!) Erzählung 1Kön 21 können diese Beweislast tragen, zumal dort Jesreel nicht einmal Teilfunktionen einer königlichen Residenz(-stadt) explizit zugesprochen bekommt. Auf der Grundlage von 2Kön 9-10 und den sich darin widerspiegelnden Auseinandersetzungen zwischen Aram und Israel erscheint es eher plausibel, Jesreel als militärischen Vorposten Israels zu betrachten (s.u.).

Da die Stadt Jesreel mit blutigen und grausamen Ereignissen verbunden wird und die Jesreel-Ebene das klassische Schlachtfeld Palästinas bietet, nicht zuletzt, weil hier Streitwagen eingesetzt werden konnten (vgl. Ri 4,7; Ri 6,33; 1Sam 29,1.11), kann Jesreel im Alten Testament als ein Symbolname für Blutvergießen, Grausamkeit und Brutalität verwendet werden. Diese Assoziationen und Konnotationen werden insbesondere durch die symbolhafte Verwendung des Toponyms im → Hoseabuch aufgerufen.

3.2. Jesreel im Hoseabuch

Innerhalb von Hos 1-2 wird der Ortsname Jesreel mehrfach – jedoch jeweils mit unterschiedlichen Intentionen – verwendet (Hos 1,4.5; Hos 2,2.24).

3.2.1. Jesreel als Ort des Unheils. Parallel zu den Namen der Prophetenkinder „Nicht-Erbarmen“ und „Nicht-mein-Volk“ avanciert „Jesreel“ in Hos 1,4 zu einem Droh- und Gerichtsnamen, mit dem unter Anspielung auf das Blutvergießen Jehus in der Stadt Jesreel das bevorstehende Gericht über das Königtum des Hauses Israel angekündigt wird. Die blutigen Ereignisse der Jehu-Revolution werden hier als Grund für den Untergang der Jehu-Dynastie stilisiert. In Hos 1,5 bezieht sich „Jesreel“ dagegen nicht auf die Stadt, sondern auf die Ebene als Schauplatz einer militärischen Niederlage Israels. Dabei könnte in historischer Perspektive Israels Verlust der Herrschaft über die Jesreel-Ebene, die mit dem Feldzug Tiglatpilesers III. 733 v. Chr. einherging, im Hintergrund stehen.

3.2.1. Jesreel als Ort des Heils. Die symbolhafte Verwendung von „Jesreel“ für das schuldige und unheilvolle Israel in Hos 1,4-5 wird im Heilswort Hos 2,1-3 gänzlich aufgebrochen. Der geradezu akklamatorisch wirkende Satz „groß ist der Tag Jesreels“ (Hos 2,2*) rückt die Heils- und Errettungsperspektive in den Blick und verbindet diese mit dem „Ort“ Jesreel. Dieser „unheilvolle“ Ort, der in Hos 1,4-5 mit militärischen Auseinandersetzungen, Schuld und Strafe sowie dem Untergang der Omriden-Dynastie assoziiert wurde, wird nun zum Schauplatz der Vereinigung Israels und Judas unter einem Haupt und somit des endgültigen Sieges JHWHs. Dass dabei bewusst nicht nur auf die Stadt, sondern gleichermaßen auch auf die Jesreel-Ebene angespielt wird, machen Hos 2,24-25 deutlich, wo zum einen auf die wirtschaftliche Prosperität der Jesreel-Ebene (Hos 2,24) und zum anderen auf die etymologische Bedeutung Jesreels („Gott / El möge säen“) angespielt wird (Hos 2,25). Indem Gott Israel neu in das Land „einsät“, steht Jesreel nun symbolhaft für das durch JHWH erneuerte Gottesvolk.

4. Geschichte

Die Grabungsgeschichte von Tell Jesreel ist zu Beginn durch viele Oberflächensurveys charakterisiert (z.B. von N. Zori [im Rahmen seines Surveys des Bet-Schean-Tals in den 50er Jahren] oder von M. Oeming [1984]). Ein neuzeitliches, dicht besiedeltes Dorf auf dem Tell wie auch antike und rezente Schutt- und Trümmerschichten erschwerten ausgedehntere systematische Ausgrabungen. Erst im Zuge baulicher Vorarbeiten zum Aufbau eines Museums wurden zufällig die Überreste zweier Ecktürme der Eisenzeit IIB entdeckt, die den Ausgangspunkt weiterer Erforschungen bildeten. Daraufhin erfolgten 1987 erste Notgrabungen im Auftrag der Israelischen Antikenbehörde auf dem Areal innerhalb der Ecktürme (P. Porat, O. Feder, S. Agadi) und am südöstlichen Abhang des Tells (O. Yogev). In den Jahren 1990-1995 wurden von D. Ussishkin und J. Woodhead im Auftrag der Tel Aviv University und der British School of Archaeology in Jerusalem die ersten methodisch-systematischen und bislang umfangreichsten Ausgrabungen durchgeführt. Unter der Projektbezeichnung „The Jezreel Expedition“ werden seit 2009 von einem Team der Universitäten von Haifa und Evansville erneut Ausgrabungen auf dem Tell durchgeführt (http://www.jezreel-expedition.com/)

4.1. Voreisenzeitliche und früheisenzeitliche Besiedlung

Von früher neolithischer bzw. chalkolithischer Besiedlung in Jesreel zeugen lediglich Keramik und einige Kleinfunde der Wadi Rabbah Kultur (Flint, Faustkeile, Steinbeile). Der Keramikbefund impliziert darüber hinaus eine (eher spärliche) Besiedlung des Ortes bereits in der Frühbronzezeit I und III, der Mittelbronzezeit II und der Spätbronzezeit. Die in Füllschichten der Anlage der Eisenzeit IIB aufgefundene Keramik spricht dafür, dass Jesreel in der Eisenzeit I besiedelt war, auch wenn sich über Größe und Charakter der Siedlung nichts Genaues sagen lässt.

4.2. Die omridische Anlage der Eisenzeit IIB

Schematische Zeichnung von © Katharina Pyschny für den WiBiLex- Artikel Jesreel nach: Ussishkin, 2010, 34

Abb. 3 Plan zur omridischen Anlage in Jesreel (Eisenzeit IIB).

Die bedeutendsten archäologischen Funde stammen aus der Eisenzeit IIB. Die Ausgräber konnten eine massive Befestigungsanlage aus dem 9. Jh. v. Chr. freilegen, die nach dem Keramikbefund (in Korrelation mit den biblischen Aussagen über die Bautätigkeit der Omriden) und angesichts der architektonischen Analogien zu Samaria den Omriden zugeschrieben wird. Es handelt sich um eine symmetrische, rechtwinklige Anlage von 289 x 157 m, die auf einer durch aufwendige Auffüll- und Einebnungsarbeiten entstandenen Plattform errichtet worden ist. Sie besaß eine durch einen Erdwall bzw. ein Glacis gestützte Kasemattenmauer mit vier vorspringenden quadratischen Ecktürmen. Zusätzlich war der Komplex an drei Seiten – die einzige Ausnahme bildete die nördliche Seite, wo dies möglicherweise aufgrund des recht steilen Abhangs als nicht notwendig erachtet worden ist – von einem bis zum Fels ausgehobenen Graben (Breite: 8-12 m) umgeben.

An der südwestlichen Seite der Anlage befand sich ein Stadttor. Aufgrund des äußerst schlechten Erhaltungszustandes lässt sich nicht mehr mit Sicherheit sagen, ob es sich dabei um ein Vier- oder Sechskammertor gehandelt hat. Östlich des Tores befand sich ein an die Kasemattenmauer angrenzendes rechteckiges Gebäude (23 x 15 m).

Im Areal vor dem Stadttor konnte kein stützender Erdwall ausgemacht werden, und auch der Graben besaß in diesem Bereich lediglich die Hälfte seiner regulären Breite. Vermutlich wurde das Stadttor über eine (Klapp- / Zug-)Brücke passiert. Zwischen dem Stadttor und dem Graben vermutet D. Ussishkin eine Art von „Piazza“. Über das Innere der Anlage ist verhältnismäßig wenig bekannt, da das Innenareal durch viele alt- und neuzeitliche Besiedlungen zerstört worden ist. Aus diesem Grund wurde am intensivsten im Bereich der Ecktürme und des Stadttores und nicht im Innenbereich gegraben.

Häufig nimmt man an, dass es in der Anlage eine königliche Residenz gegeben hat (z.B. Finkelstein; Ussishkin), auch wenn eine solche – genauso wie königliche Verwaltungsgebäude – archäologisch bislang nicht nachgewiesen ist. Überreste zweier „öffentlicher“ Gebäude konnten nur in der Nähe des Stadttores und des nordöstlichen Eckturmes ausgemacht werden. In den Kammern der Kasemattenmauer und in ihrem Umfeld wurden nur wenige, zudem eher äußerst ärmliche, archäologische Überreste aufgefunden. Überwiegend handelt es sich dabei um häusliche Gebrauchskeramik.

In der zweifelsohne planmäßig konstruierten und vermutlich in einem Zuge errichteten Anlage lassen sich keinerlei größere architektonische Veränderungen feststellen oder Bauphasen unterscheiden, was zusammen mit der Einheitlichkeit der gefundenen Keramik für einen relativ kurzen Verwendungszeitraum der Anlage – lediglich bis in die zweite Hälfte des 9. Jh.s v. Chr. – spricht.

Angesichts des großen Ausmaßes der Anlage (289 x 157 m) und der recht aufwendigen Befestigung verwundert diese kurze Verwendungsdauer, zumal sich eine umfassende Zerstörung archäologisch nicht fassen lässt. Einzig in zwei Räumen des südöstlichen Turmes konnten eindeutige Hinweise auf Zerstörungen durch Feuer nachgewiesen werden. Dies und die an der südlichen Seite der Umfriedung aufgefunden Pfeilspitzen könnten darauf hindeuten, dass Jesreel im Rahmen einer militärischen Aktion zerstört wurde. Diese könnte entweder mit der Jehu-Revolution (so Ussishkin / Woodhead) oder dem militärischen Druck durch Aram-Damaskus in Verbindung gebracht werden. Da eine Zerstörung und unmittelbar darauf folgende Aufgabe Jesreels durch Jehu angesichts seiner verkehrsstrategisch günstigen Lage unwahrscheinlich ist, ist eher davon auszugehen, dass Jesreel in der 2. Hälfte des 9. Jh.s v. Chr. von Hasael (so Na’aman) zerstört worden ist.

Die vorteilhafte geographische Lage und die aufwendigen Befestigungsmaßnahmen sprechen dafür, dass Jesreel vor allem strategisch-militärischen Zwecken diente: zum einen der Verteidigung nach außen, zum anderen einer Herrschaftsstabilisierung nach innen. Unter den Omriden wurde nicht nur Samaria zu einem königlichen Residenzort mit Palastanlage ausgebaut, sondern wurden darüber hinaus als erste Anzeichen territorialer Staatlichkeit weitere innen- wie außenpolitisch strategisch wichtige repräsentative und militärische Funktionalbauten errichtet, nicht nur in Jesreel, sondern auch in → Dan, → Hazor, → Megiddo und → Geser.

Vor diesem Hintergrund verwundert es keineswegs, dass die Anlage von Jesreel besonders in archäologischer und architektonischer Hinsicht einige signifikante Parallelen zu Samaria aufweist. In beiden Fällen handelt es sich um eine rechtwinklige Anlage, die auf dem Gipfel einer Anhöhe errichtet und von einer durch ein Glacis gestützten Kasemattenmauer umgeben worden ist. Doch stützt die etwas gröbere Bauweise der Anlage von Jesreel wie auch das gegenüber Samaria signifikante Fehlen von Luxusware (z.B. kein Elfenbein, keine Inschriften) die Annahme einer vornehmlich militärisch-strategischen Bedeutung Jesreels. Möglicherweise hat Jesreel in diesem Sinne auch als omridischer Streitwagenstützpunkt gedient (so z.B. Niemann, Berlejung). Berücksichtigt man die verkehrs- und militärstrategisch günstige Lage Jesreels, die Datierung der Anlage, ihren einfachen, aber massiven Charakter, das Fehlen von öffentlichen Gebäuden wie auch die intentionale Zerstörung vor dem Hintergrund der neueren Aramäerforschung, dann liegt es nahe, Jesreel als einen militärischen Vorposten Israels gegen den anwachsenden Druck der Aramäer zu bezeichnen.

4.3. Die späteren Epochen

Aus: Ch.W. Wilson, Picturesque Palestine, Sinai and Egypt, Bd. I, New York 1881, 265

Abb. 4 Festung aus türkischer Zeit auf Chirbet Zer’īn (Holzstich, 19. Jh.).

Nach der Zerstörung verlor Jesreel erheblich an Bedeutung. Für die späte Eisenzeit sind nur wenig Besiedlungspuren oberhalb der zerstörten Anlage belegt. Sie beinhalten überwiegend Keramik und einen Krughenkel mit Königsstempel, d.h. der Aufschrift lmlk „dem König gehörig“, wie sie im 8./7. Jh. in Juda verbreitet waren, aber im nördlichen Jesreel sehr auffällig sind. Vier Gräber wurden in der Nähe des zerstörten Tores (Areal A) gefunden. Sie stammen aus der späten Eisenzeit und scheinen sich innerhalb der damaligen Siedlung befunden zu haben. Da das Siedlungsareal der späten Eisenzeit jedoch nicht mit Sicherheit bestimmt werden kann, ist eine Verbindung zwischen den Gräbern und der Siedlung nicht zweifelsfrei erwiesen. Angesichts dessen, dass weitere Gräber aus der gleichen Zeit am nordwestlichen Abhang des Tells gefunden worden sind, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Gräber ebenfalls außerhalb der Siedlung lokalisiert waren.

Eine erneute Blüte Jesreels ist erst wieder in spätrömisch-byzantinischer Zeit erkennbar, in der der Ort seine größte, den gesamten Hügel umfassende Ausdehnung erreicht. Einige Weinkelter und andere Installationen weisen auf landwirtschaftliche Aktivitäten hin. Darüber hinaus sind aus römisch-byzantinischer Zeit Felsengräber in der Umgebung gefunden worden.

Im Mittelalter war die Siedlung auf den nordwestlichen Teil des Hügels beschränkt. Aus dieser Zeit sind Ruinen einer einschiffigen Kreuzfahrerkirche erhalten (ca. 26,60 x 7,40 m), die dem Templerorden gehörte. Später wurde auf dem Tell das arabische Dorf Zer‘īn erbaut, das bei Estori haFarchi im 13./14. Jh. belegt ist. Aus türkischer Zeit stammt eine kleine Festung (18,60 x 17,30 m) mit einem quadratischen Anbau – wahrscheinlich ein Turm – von 5,8 m Seitenlänge.

5. Jesreel und die sog. Chronologiedebatte

In der Palästinaarchäologie hat sich Tell Jesreel vor allem innerhalb der sog. Chronologiedebatte und der Frage nach dem 10 Jh. in Israel / Palästina zu einer äußerst wichtigen „key site“ entwickelt. Für die Low Chronology (Finkelstein), die bislang als salomonisch angesehene Architektur (z.B. Paläste, Stadttore; vor allem Megiddo VA-IVB; Hazor X-IX; Jokneam XIV; Geser VIII) in die omridische Zeit datiert, ist Jesreel von Bedeutung, da der Ort nur eine Siedlungsphase aufweist und diese in omridischer Zeit anzusetzen ist, so dass die Keramik von Jesreel die Musterkeramik für die Keramik der Omriden-Zeit bieten kann. So führt Finkelstein für seine Spätdatierung von Megiddo VA-IVB (9. Jh.), die traditionell für salomonisch gehalten werden (2. Hälfte 10. Jh.), unter anderem die Übereinstimmung mit der omridischen Keramik aus Jesreel an.

Die Argumentation Finkelsteins ist nicht unwidersprochen geblieben. Zum einen wird die Zuverlässigkeit der eisenzeitlichen Loci in Jesreel in Frage gestellt (A. Ben-Tor): Die stark gestörte Stratigraphie von Tell Jesreel und der quantitativ und qualitativ recht limitierte Keramikbefund dort seien kein zureichender Ausgangspunkt für eine weitgehende Modifikation der Chronologie der Eisenzeit II. Zum anderen wird angenommen, dass Keramik, wie sie in Jesreel gefunden wurde, über einen sehr langen Zeitraum verwendet worden ist, also sowohl im 9. als auch im 10. Jh. verbreitet war (A. Mazar), so dass sie einer Datierung in die salomonische Zeit nicht widerspricht.

Tabelle zur Chronologiedebatte.

Tabelle zur Chronologiedebatte.

Die Diskussion um die Conventional, die Low und neuerdings auch die Modified Conventional Chronology ist noch nicht an ein Ende gelangt, auch wenn sich die Positionen immer mehr anzunähern scheinen (s. Tabelle).

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

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Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Karte zur Lage von Jesreel. © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
  • Abb. 2 Der Fenstersturz der Isebel in Jesreel (Matthäus Merian d. Ä.; 17. Jh.).
  • Abb. 3 Plan zur omridischen Anlage in Jesreel (Eisenzeit IIB). Schematische Zeichnung von © Katharina Pyschny für den WiBiLex- Artikel Jesreel nach: Ussishkin, 2010, 34
  • Abb. 4 Festung aus türkischer Zeit auf Chirbet Zer’īn (Holzstich, 19. Jh.). Aus: Ch.W. Wilson, Picturesque Palestine, Sinai and Egypt, Bd. I, New York 1881, 265

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