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Lexikon

Grab (AT)

Robert Wenning

(erstellt: Jan. 2006)

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1. Bedeutung des Grabes im Alten Testament

© public domain (Foto: Klaus Koenen, 1984)

Abb. 1 Eingang eines Felskammergrabs (Beth Šemeš).

Angaben über Gräber im Sinne von Grabtypen und architektonischen Elementen der Gräber finden sich im Alten Testament fast gar nicht. Alttestamentlich steht die → Bestattung im Vordergrund und das Bestattetwerden im Familiengrab (→ Totenklage; → Leiche).

1.1. Grabtermini

Das Alte Testament unterscheidet terminologisch keine Grabformen und Grabtypen; die übliche Bezeichnung für ein Grab ist qævær; die pluralische Verwendung könnte mehrräumige Anlagen anzeigen. Die Form qәvûrāh meint eine bestimmte Grabanlage, vielleicht auch einen Gräberkomplex. Mit miškāv wird die Grablege (s.u.) bezeichnet (2Chr 16,14). Inschriftlich sind zwei allgemeine Bautermini im Grabkontext überliefert (Jerusalem, Ostnekropole Grab 35; 8. Jh.): chædær für eine hinter einer vorderen Felskammer zurückliegende Grabkammer, ṣәrîach für eine Felskammer. Dagegen werden Bezeichnungen wie „Grube“ (bôr) nur im übertragenden Sinn für Gräber verwendet. Wenn die von Abraham gekaufte Höhle von Machpela als Begräbnisstätte seiner Familie (Gen 23) mit dem Terminus für eine (Zu-)Fluchthöhle (mә‘ārāh) belegt wird, steht dahinter eine Intention, die über die allgemeinen Grabbezeichnungen hinaus weist. Die Gräber der bәnê hā‘ām (2Kön 23,6; Jer 26,23) sind kein Ausdruck für Massengräber, sondern reguläre Grabtypen, Erd- oder Felsgräber, in denen ordnungsgemäß bestattet wurde, nur blieben sie ohne die Betreuung durch die Familie.

1.2. Im Alten Testament genannte Gräber und archäologischer Befund

Unabhängig von der Vielzahl eisenzeitlicher Gräber ist der archäologische Befund bei keinem der im Alten Testament genannten Gräber bis in die Eisenzeit zurück verfolgbar. In allen Fällen handelt es sich um jüngere Traditionsbildungen. Beispiel: die Höhle von Machpela unter dem heutigen Ḥaram in → Hebron geht auf eine Doppelhöhle der Mittelbronzezeit zurück, die erst seit hasmonäischer Zeit als Grabstätte der Patriarchen verehrt wurde (Yeivin 1985 / 86; Arnon 1992).

Aus den alttestamentlichen Grabnotizen zur der Bestattung der Könige Judas lässt sich die Art dieser Begräbnisstätte nicht erkennen. Nur die ungefähre Lage intra muros auf dem Südosthügel Jerusalems wird von Neh 3,16 erhellt. Archäologisch sind die Königsgräber bisher nicht nachgewiesen (die oft dafür angeführten „Stollen“ dürften erst aus herodianischer Zeit stammen, mit späteren Veränderungen, und haben nichts mit Gräbern gemein; Wenning 1994, 792-801). Dagegen wurde jüngst reklamiert, zwei Königsgräber der Omriden in Samaria nachweisen zu können (Franklin 2003).

Am „konkretesten“ wird alttestamentlich noch Jes 22,16. Die Formulierung „hoch oben im Felsen“ für das Grab eines hohen judäischen Hofbeamten verweist auf ein Grab in der Ostnekropole von → Jerusalem (Silwān), ohne dass eine Identifizierung möglich ist. Die Abhängigkeit der Gräber von der Palastarchitektur veranlasst den Propheten, das Grab mit einer Wohnung zu vergleichen. Lage, Inschriften (bes. die eines Haushofmeisters), Qualität der Gräber und Besonderheiten der Grabarchitektur und der Bestattungskultur führen zur Annahme, dass hier die Nekropole der Hofbeamten aus dem 8. Jh. vorliegt (Ussishkin 1986; setzt den Beginn der Nekropole um 850 wohl viel zu früh an).

2. Grabformen

2.1. Bestand eisenzeitlicher Gräber in Palästina

Die Erhebung eisenzeitlicher Gräber ergibt für Juda rund 450 ausgegrabene Gräber, knapp 300 weitere Gräber sind bekannt, für Israel rund 280 + ca. 150 Gräber, aus den übrigen Regionen Palästinas und des Ostjordanlandes rund 1380 + ca. 300 Gräber. Die Publikationslage ist oft nicht befriedigend. Erst seit 1979 haben Gräber der Eisenzeit über die Diskussion und Typologie der Grabinventare hinaus breiteres Interesse gefunden (Abercrombie 1979; Bloch-Smith 1992; Barkay 1994; Wenning 1994; Yezerski 1995; Hizmi / De-Groot 2004; Wenning 2005).

2.2. Grabformen

Gemäß der bei den Israeliten allein zulässigen Sitte der Körperbestattung (→ Bestattung) finden sich Erd- und Felsgräber als Grabformen. Die Wahl der Grabform, des Grabtyps und der Beigaben ist neben dem religiösen Grundverständnis über die Toten und evtl. ein Jenseits stark von lokalen Traditionen abhängig. Während Grabtypen über ethnische Grenzen hinweg Verbreitung finden, definieren Grabform und Bestattungskultur die Identität der Bestatter. Großräumlich auf Palästina bezogen gibt es keine homogene Bestattungskultur, sondern es lassen sich unterschiedliche regionale Ausprägungen und Entwicklungen fest machen. So gibt es nicht „das israelitische Grab“, auch das Bankgrab kann nicht als solches definiert werden.

Krug-, Brand- und Feuerbestattungen kommen in Juda nicht, aber in den benachbarten Regionen vor (Bienkowski 1982). In Ammon und Moab lebt im 9./8. Jh. die spätbronzezeitliche Sitte der Sarkophagbestattung wieder auf (Yassine 1975). Unbefestigte und damit für Vergänglichkeit anfällige Erdgräber (Mulden, Senkgräber) sind nur an wenigen Orten aufgedeckt worden, während an den Seiten befestigte Erdgräber, sogenannte Kistengräber (außerhalb Judas, meist frühe Eisenzeit [→ Eisenzeit I]), naturgemäß besser erhalten blieben. Beschriftete Grabstelen oder Reliefstelen sind in Israel nur von phönizischen Gräbern bekannt. Die Felsgräber lassen sich in Höhlen- und Kammergräber aufteilen. Sie sind, verglichen mit denen der Bronzezeit, als meist kleinere Räume in den Fels geschlagen und gegenüber dem Zugangsniveau vertieft, so dass sie als Hypogäen (= „unterirdische Kammer“) bezeichnet werden können; oberirdische Grabbauten (Mausoleen) gibt es nicht, falls man die Monolithgräber der Ostnekropole in Jerusalem nicht als solche ansprechen will (das bekannteste dieser kleinen Gruppe ist das sog. Grab der Tochter des Pharao, Ostnekropole Grab 3) (Ussishkin 1986, 43-60).

2.3. Lage der Gräber

Abgesehen von den Königsgräbern und der gelegentlichen assyrischen Sitte intramuraler Wannenbestattungen im 7. Jh. in assyrischen Provinzen Palästinas liegen alle Gräber extra muros, meist nahe der Siedlung; sie können sogar dicht an die Stadtmauer heranreichen. Die Gräber liegen an den Hängen der Siedlung oder am Hang eines der Siedlung direkt gegenüberliegenden Hügels. Oft sind mehrere Gräber in einem Register dicht an dicht ausgehauen. Manchmal gruppieren sich Gräber um einen gemeinsamen Hof, vielleicht ist dies die Begräbnisstätte einer Sippe. Gräber solcher Ensembles oder eines bestimmten Hangs bezeichnet man als Nekropole und benennt sie häufig nach den Himmelsrichtungen im Verhältnis zur Siedlung. Die Wahl der Nekropolenplätze und auch die Ausrichtung der Gräber selbst hängt überwiegend von den örtlichen Gegebenheiten ab. Die Anzahl der Gräber an den einzelnen Orten Judas nimmt vom 10.-8. Jh. beständig zu.

2.4. Außenbereiche der Gräber, Grabeingang

Die Hanglage der Gräber lässt durchweg keine Platzgestaltung vor den Gräbern zu, zumindest ist nirgendwo ein solcher Grabhof architektonisch gefasst. Das schließt nicht aus, dass kleinere Gruppen im Gelände um das Grab ihre Feiern abhalten konnten. Wo Stufen zum Grabeingang herabführen, ist auf der untersten Ebene eine kleine Plattform geschaffen. Sie ist für den Verschlussmechanismus der Gräber notwendig. Er besteht aus einem schweren Steinblock mit Rahmenprofil, der passgenau in den Grabeingang gesetzt wird. Ein Prellstein hält ihn in seiner Lage. Der Eingang selbst ist oft nur 1 x 1 Elle (45 x 45 cm) groß, mehr ein Schlupfloch als eine Tür. Als einziger Dekor der niedrigen Grabfassade können symmetrische Profilabsätze vorkommen. Spuren von Grabtünche sind nicht bezeugt. Grabinschriften sind nur für die Ostnekropole und vermutlich die Nordwestnekropole am Tempelberg bei Gräbern des Hofadels nachzuweisen, aber ansonsten unüblich gewesen. Insgesamt lagen die Gräber eher unauffällig am Hang als dass sie durch Gestaltung hervorgehoben waren.

2.5. Grabdekore

Die Größe der Gräber und die Qualität der Steinmetztechnik variieren nach den Möglichkeiten der Auftraggeber. Alle Flächen sind bei Kammergräbern geglättet, während bei Höhlengräbern zumindest der Deckenbereich grob belassen wird. Die qualitätsvollste Bearbeitung findet sich bei den Gräbern der Ostnekropole Jerusalems. Hier und bei wenigen von ihnen abhängigen Gräbern finden sich Imitationen einer gebauten Architektur, ansonsten sind mit Ausnahme eines Grabes von Tell ‘Ēṭūn [Tell Etun], wo figurale Elemente (Torlöwen innen!, Stier- / Kuhprotome) eingebracht sind (Ussishkin 1974, 109-114), keine Dekore an den Wänden, Decken und Grablegen der Gräber vorhanden, weder Malereien noch Inschriften (Ausnahme Chirbet el-Qōm [→ Chirbet el-Qōm; Chirbet el-Qom] mit der berühmten Urijahu-Inschrift und vereinzelten Namensgraffiti zur Bezeichnung bestimmter Grablegen; Dever 1969/70).

3. Grabtypen

3.1. Typologie der Felsgräber, Terminologie

Aus: C.C. McCown, Tell en-Naṣbeh I, New Haven 1947, fig. 7

Abb. 2 Höhlengrab mit Felsbank (Tell en-Naṣbe, Grab 54).

Für eine Typologie der Felsgräber wird stets auf Loffreda (1968) zurückgegriffen. Er geht von der Grundrissform der Gräber aus (Typ T trapezoid, R rechteckig, S square / quadratisch, M mehrräumig, C rundliches cave / Höhle). Das Repertoire der Grabtypen ist aber stärker zu differenzieren, wobei besonders die Form der Grablegen anzuzeigen ist.

Ein neues System der Typologie bietet Wenning (1994):

● Höhlengrab mit Bank als Grablege (HB; Abb. 2),

● Höhlengrab mit Wandnische / loculus als Grablege (HL; Abb. 3),

● Kammergrab mit Bank als Grablege (KB; Abb. 4),

● Kammergrab mit Wandnische / loculus als Grablege (KL; Abb. 5),

Die Grundrissform wird durch vorangestellten Kleinbuchstaben angezeigt. Bei mehrräumigen Anlagen sind Vorkammer (VK), Zentralkammer (ZK) und Doppelkammer (KK) zu unterscheiden.

Aus: G. Edelstein u.a., The Necropolis at Tell ‘Aitun, Qadmoniot 4 (1971), 87

Abb. 3 Höhlengrab mit Wandnischen (Tell ‘Eṭūn, Grab 3).

Bei Kammergräbern mit Bank als Grablege bildet eine in den Raum reichende / stehengebliebene Felsbank die Grablege. Wo sich umlaufend drei Grabbänke finden, bezeichnet man den Typ auch als Diwangrab. Als Besonderheit weisen einige Grabbänke plastisch erhabene Kopfrahmen auf, um den Kopf im Verwesungsprozess in seiner Haltung zu fixieren.

Nach D. Mackenzie, Excavations at Ain Shems (APEF 2), London 1912/13, plate 5

Abb. 4 Kammergrab mit Felsbank (Bet-Schemesch, Grab 2).

Bei Kammergräbern mit Wandnische als Grablege sind die Wandnischen hochgelegen und längs zum Raum vertieft (anders als die in die Tiefe führenden Stollengräber seit hellenistischer Zeit), wobei der Nischenraum über dem Nischenboden / Grablege fast bis an die Decke reicht. In Anlehnung an frührömische Gräber findet sich hierfür zum Teil die irrige Bezeichnung als Arkosolgräber (= Bogengräber). Da aber kein Bogen über der Grablege vorhanden ist, muss der Typ als Quadrosolgrab angesprochen werden. Wo der Boden der Wandnische sarkophagartig vertieft ist, spricht man von einem Trogkammergrab.

Aus: Ussishkin, 1974 fig. 5

Abb. 5 Kammergrab mit Wandnischen (Tell ‘Eṭūn, Grab 5).

Während Diwangräber nur einen engen Gang besitzen, die Bestattung vorzunehmen, aber die Beigaben auf der Grabbank gestellt werden können, bietet bei Quadrosolgräbern die Grabkammer zunächst einen eigenen Raum, die Bestattung und evtl. Bestattungsriten durchzuführen, bis die Beigaben auf dem Fußboden unter der Wandnische arrangiert wurden. Separate Räume in den Gräbern für die Balsamierung der Leichname sind die Ausnahme (Jerusalem, St. Étienne).

© public domain (Foto: Klaus Koenen, 1989)

Abb. 6 Grablege in einem Felskammergrab (Jerusalem, St. Étienne).

Wenn die drei Grablegen beim Diwangrab oder die vier bis fünf beim Quadrosolgrab nicht ausreichten, alle Toten der Familie bzw. der Nutzer des Grabes zu bestatten, konnte axial (Doppelgrab), rechtwinklig (Seitengrab) oder diagonal (Zweiggrab) abzweigend eine weitere Grabkammer ausgehauen werden.

Die Entsorgung der Altgebeine (keine Zweitbestattung wie in Ossuarien herodianischer Zeit) erfolgte in der Knochengrube (Repositorium) im Fußboden, unter den Grabbänken, in einer Wandgrube oder in einem separaten kleinen Nebenraum. Gelegentlich finden sich Gräber ohne Knochengrube und in der Eisenzeit IIC zunehmend, aber nicht normativ, Gräber, bei denen die Toten auf Dauer auf den Grablegen verbleiben sollten. Sie imitieren eine Bestattungssitte einiger vornehmer Gräber des späteren 8. Jh.s und spiegeln die Tendenz zur Ausprägung individuellen Selbstverständnisses.

3.2. Entwicklung der Felsgräber

Die frühen eisenzeitlichen Gräber setzen spätbronzezeitliche Traditionen (Gonen 1992) fort. Erst im 8. Jh. bildet sich eine Standardisierung des Bankgrabes (Diwantyp) heraus. Generell bestehen über die gesamte Eisenzeit Höhlen- und Kammergräber nebeneinander, die Typgruppe Höhlengrab ist in der Eisenzeit I, die Typgruppe Kammergrab in der Eisenzeit II verbreiteter. Die Nekropolen von → Geser, → Lachisch, Tell en-Naṣbe [→ Mizpa; Tell en-Nasbe ], Tell ‘Ēṭūn [Tell Etun] und Tell Chalīf [Tell Chalif] erlauben, die Entwicklung der Grabtypen in Juda nachzuzeichnen (Wenning 1994; 2005, 122-127). Sie vollzieht sich vielschichtig, nicht linear von Höhlen zu Kammern. Eine Linie führt von Höhlen mit Nischen in Bodenhöhe bzw. mit Wandnischen zu den Quadrosolgräbern (HL), eine andere von Höhlen mit unregelmäßigen Felsabsätzen zu Höhlen mit Grabbänken (HB). Die frühen Quadrosolgräber entwickeln sich in der Eisenzeit IIB zu Kammergräbern (KL). Als Neubeginn werden in der EZ IIA erste kleine rechteckige Felskammern ausgehauen (Lachisch Grab 521), deutlich als Familiengrab, anfänglich nur mit einer Felsbank (KB), dann aber durchgängig als Diwangrab. Die Gräber der Eisenzeit IIA zeigen, dass die Technik, Gräber anzulegen, neu erlernt werden musste. Die Entwicklung zum Bankgrab vollzog sich dagegen nicht, wie oft behauptet, über die so genannten Philistergräber von Tell el-Fār‘a Süd [Tell el-Fara]. Zwischen den einzelnen Entwicklungslinien und Typen gibt es Beziehungen, die zu Anlehnungen und Mischformen (Tell en-Naṣbe Grab 5) führten.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

(Grab bzw. Grave / Tomb; vgl. Bestattung / Burial)

  • Biblisch-historisches Handwörterbuch, Göttingen 1962-1979
  • Bibellexikon, Einsiedeln u.a. 1968
  • Theologisches Wörterbuch zum Alten Testament, Stuttgart 1970-1994 (קבר)
  • Theologische Realenzyklopädie, Berlin / New York 1976-2005
  • Biblisches Reallexikon, 2. Aufl., Tübingen 1977
  • Neues Bibel-Lexikon, Zürich u.a. 1991-2001
  • The Anchor Bible Dictionary, New York 1992
  • Religion in Geschichte und Gegenwart, 4. Aufl., Tübingen 1998ff.

2. Weitere Literatur

  • Abercrombie, J. R., 1979, Palestinian Burial Practices from 1200 to 600 B.C., PhD Thesis University of Pennsylvania (unpubliziert)
  • Arnon, N., 1992, The Cave of Machpelah, Niqrot Zurim 18, 27-36 (hebr.)
  • Barkay, G., 1994, Graves and Burial in Judah of the Biblical Period, in: I. Singer (Hg.), Graves and Burial in the Land of Israel in Ancient Times, Jerusalem, 96-163 (hebr.)
  • Bienkowski, P.A., 1982, Some Remarks on the Practise of Cremation in the Levant, Levant 14, 80-89
  • Bloch-Smith, E., 1992, Judahite Burial Practices and Beliefs about the Dead (JSOT.S Series 123), Sheffield (vgl. Rezension R. Wenning, ZDPV 109, 1993, 177-181; R. Tappy, BASOR 298, 1995, 59-68)
  • Dever, W. G., 1969/70, Iron Age Epigraphic Material from the Area of Khirbet el-Kôm, HUCA 40/41, 139-204
  • Franklin, N., 2003, The Tombs of the Kings of Israel. Two Recently Identified 9th-Century Tombs from Omride Samaria, ZDPV 119, 1-11
  • Gonen, R., 1992, Burial Patterns and Cultural Diversity in Late Bronze Age Canaan, Winona Lake
  • Hizmi, H. / De-Groot, A., 2004, Burial Caves and Site in Judea and Samaria from the Bronze and Iron Ages, Jerusalem
  • Loffreda, S., 1968, Typological Sequence of Iron Rock-Cut Tombs in Palestine, Liber Annuus 18, 244-287
  • Ussishkin, D., 1974, Tombs from the Israelite Period at Tel ‘Eton, Tel Aviv 1, 109-127
  • Ussishkin, D., 1986, The Village of Silwan. The Necropolis from the Period of the Judean Kingdom, Jerusalem
  • Wenning, R., 1994, Eisenzeitliche Gräber in Jerusalem und Juda. Eine Dokumentation des lokalen Bestattungswesens. Eine archäologische Untersuchung der Topographie, Architektur und Typologie der Gräber, der Grabinventare, der Bestattungssitten und der Totenpflege. Habilitationsschrift Kath. Universität Eichstätt (noch unpubliziert)
  • Wenning, R., 1997, Bestattungen im königszeitlichen Juda, ThQ 177, 82-93
  • Wenning, R. 2005, „Medien“ in der Bestattungskultur im eisenzeitlichen Juda?, 109-150; in: C. Frevel (Hg.), Medien im antiken Palästina (FAT II 10), Tübingen
  • Yassine, K. N., 1975, Anthropoid Coffins From Raghdan Royal Palace Tomb in Amman, ADAJ 20, 57-68
  • Yeivin, Z., 1985/85, The Underground of the Cave of Machpela, Israel – ‘am vearetz 20-21, 52-63 (hebr.)
  • Yezerski, I., 1995, Burial Caves in the Land of Judah at the Iron Age. Archaeological and Architectural Aspects, MA Thesis Tel Aviv University (hebr.)

Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Eingang eines Felskammergrabs (Beth Šemeš). © public domain (Foto: Klaus Koenen, 1984)
  • Abb. 2 Höhlengrab mit Felsbank (Tell en-Naṣbe, Grab 54). Aus: C.C. McCown, Tell en-Naṣbeh I, New Haven 1947, fig. 7
  • Abb. 3 Höhlengrab mit Wandnischen (Tell ‘Eṭūn, Grab 3). Aus: G. Edelstein u.a., The Necropolis at Tell ‘Aitun, Qadmoniot 4 (1971), 87
  • Abb. 4 Kammergrab mit Felsbank (Bet-Schemesch, Grab 2). Nach D. Mackenzie, Excavations at Ain Shems (APEF 2), London 1912/13, plate 5
  • Abb. 5 Kammergrab mit Wandnischen (Tell ‘Eṭūn, Grab 5). Aus: Ussishkin, 1974 fig. 5
  • Abb. 6 Grablege in einem Felskammergrab (Jerusalem, St. Étienne). © public domain (Foto: Klaus Koenen, 1989)

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