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Lexikon

Eisenzeit I

Uta Zwingenberger

(erstellt: Febr. 2007)

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Orte der Eisenzeit I (Beispiele): → Ai; → Bethel; → Bull Site; → Chirbet ed-Dawwāra; → Chirbet el-Mšāš; → Chirbet Raddana; → Gibea; → Gibeon

1. Grobcharakteristik

Die Eisenzeit I (oder: frühe Eisenzeit) in Palästina ist eine Übergangsphase. Die befestigten Städte und Stadtstaaten der vorausgehenden → Bronzezeit verfallen zusehends, wenn auch einzelne Städte in der Küsten- und der Jesreel-Ebene weit in die Eisenzeit I hinein fortdauern. Parallel dazu entstehen in den entlegenen Berglandregionen u.a. durch zunehmende Sesshaftwerdung zahllose kleine Dörfer. Während ein Teil der Siedlungen sich als nicht überlebensfähig erweist, sind die anderen zu zunehmender Arbeitsteilung und Kooperation gezwungen, was schließlich zur Entwicklung der Territorialstaaten der → Eisenzeit II beiträgt. Die Eisenzeit I ist wesentlich durch eine landwirtschaftliche Lebensweise in Auseinandersetzung mit Naturgegebenheiten und Kultureinflüssen geprägt.

In einem größeren räumlichen und zeitlichen Rahmen wird der Wandel durch verschiedene ökologisch-ökonomische und politische Faktoren begünstigt, v.a. durch den Zusammenbruch des spätbronzezeitlichen Fernhandels und das Entstehen eines Machtvakuums nach dem Untergang des Hethiterreichs, dem Vordringen der Seevölker sowie dem Rückgang und schließlich Ende ägyptischer Herrschaft über Palästina. Auf demselben Hintergrund vollzieht sich parallel das Erstarken der an der Küste sesshaften → Philister.

2. Datierung

Klassisch datiert man die Eisenzeit I in die Jahre 1200 bis 1000 v. Chr. Bei dieser Epoche des Übergangs wird aber besonders deutlich, dass Jahreszahlen den Wandel menschlicher Lebensäußerungen immer nur unzureichend wiedergeben. So lässt sich der Beginn der Dorfgründungen durchaus schon um 1250 v. Chr. ansetzen, während spätbronzezeitlich-städtische Phänomene bis mindestens 1150 v. Chr. verbreitet sind (Weippert, 1988, 26.352-355).

Stärker diskutiert wird jedoch das Enddatum. In der ersten Hälfte des 20. Jh.s wurde es – orientiert an der biblischen „Reichsteilung“ (1Kön 12; 2Chr 10) oder am Palästinafeldzug Pharao → Scheschonqs – um etwa 900 v. Chr. angesetzt (Garstang / Vincent / Albright / Pythian-Adams, 1922, 9; Wright, 1961, 94-97). Seit Mitte des 20. Jh.s hat sich – aufgrund präziserer Klassifizierungsmöglichkeiten der Bergland- und der Philister-Keramik, aber in Anlehnung an das biblische Datum vom Beginn des davidischen Königreichs – das Jahr 1000 v. Chr. als Endpunkt etabliert (Aharoni / Amiran, 1958; heute als „High Chronology“, „hohe Chronologie“ bezeichnet). Seit biblisch verankerte Datierungen als immer weniger tragfähig gelten und auch methodische Schwierigkeiten deutlich wurden, tritt daneben das noch umstrittene Konzept der „Low Chronology“ („niedrige Chronologie“ = Spätdatierung). Danach reichen sowohl architektonische und keramische Fundstücke wie auch die Übergangsprozesse der frühen Eisenzeit bis in die Mitte des 9. Jh.s v. Chr. Neben Datierungen mit der Radiokarbon-Methode liegen dieser Auffassung neuere Ausgrabungen und Uminterpretationen im Norden Israels (v.a. in → Megiddo), Bezüge zu den Nachbarvölkern und die Erkenntnis zugrunde, dass ein entwickeltes Staatsgebilde kaum vor dem Ende des 9. Jh.s denkbar ist (Finkelstein, 1996a; Finkelstein, 1996b; für eine ausführliche Auseinandersetzung mit den Kontrahenten und weiteren Literaturangaben Finkelstein, 2005). Zwischen der traditionellen Datierung und der „Low Chronology“ wird in jüngster Zeit zudem eine Mittelposition vertreten („modified High Chronology“, „modifizierte hohe Chronologie“; Mazar, 2005).

3. Bezeichnungen

3.1. „Eisenzeit“

Der Begriff „Eisenzeit“ stammt aus einer Zeit (bis in die 80er Jahre des 20. Jh.s), in der man davon ausging, dass Eisen der Bronze als Material für Werkzeuge grundsätzlich qualitativ überlegen sei und dass mit dem Beginn der Eisenzeit Eisen Bronze als vorherrschenden Werkstoff abgelöst habe. Unter Berufung auf Jos 17,14-18 oder Ri 1,19 nahm man an, dass die Bewohner kanaanäischer Städte im Flachland durch ihren Eisenbesitz den Siedlern im Bergland militärisch überlegen gewesen seien und diesen den Zugang zur neuen Technologie verwehrt hätten.

Diese Annahmen sind aber inzwischen für die Eisenzeit I in mehrfacher Hinsicht widerlegt (Waldbaum, 1978, 67-73; McNutt, 1990, 148-151.192-205; Hopkins, 1985, 222-223): Zum einen ist Eisen der Bronze erst qualitativ überlegen, wenn es zu Stahl ausgehärtet wird, was in der frühen Eisenzeit technologisch nur in Ansätzen möglich war. Zweitens sind in dieser Zeit Eisenwerkzeuge gegenüber Bronze- und Feuersteinwerkzeugen vergleichsweise selten, so dass von einer Verdrängung der Bronze durch Eisen noch keine Rede sein kann. Drittens finden sich – im Widerspruch zu Jos 17,14-18 – in den dörflichen Siedlungen des Berglands durchaus Eisenwerkzeuge.

Die Bezeichnung „Eisenzeit“ kann also für die frühe Eisenzeit nur im Sinne einer eingeführten Terminologie ohne wesentliche inhaltliche Bedeutung verwendet werden. Gegenüber den biblisch geprägten Formulierungen „Landnahmezeit“ und „Richterzeit“ wird sie in der Archäologie dennoch bevorzugt.

3.2. „Landnahmezeit“ und „Richterzeit“

Die Begriffe „Landnahmezeit“ und „Richterzeit“ (sowie das engl. „Israelite Period I“) werden als alternative Bezeichnungen zu „Eisenzeit I“ verwendet. Inhaltlich verweisen sie auf Ereignisse, die die biblische Geschichtskonstruktion in dieser Epoche stattfinden lässt. Dies sind vor allem der Aufenthalt im Ostjordanland (Num 21-36), die kriegerische Eroberung des Westjordanlandes als „Landnahme“ des von Gott gegebenen Territoriums (Jos 1-12), seine im Wesentlichen friedliche Verteilung an die zwölf Stämme (Jos 13-21) und das Ringen der Israeliten um ein gottgefälliges Leben zwischen den ursprünglich im Land ansässigen Völkern (Ri).

4. Die früheisenzeitlichen Siedlungen

© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abb. 1 Die Regionen des früheisenzeitlichen Siedlungsprozesses.

Die nachfolgend beschriebenen Phänomene des Siedlungsprozesses und der Dorfkultur beziehen sich auf sämtliche Berglandregionen Judäas, Samarias und Gäliläas, den Negev und den ostjordanischen Höhenzug, unterscheiden diese Gegenden aber zugleich von der Entwicklung in der Küsten- und der Jesreel-Ebene. Regionale Besonderheiten innerhalb des Berglandes sind dabei durchaus charakteristisch für die früheisenzeitlichen Siedlungen.

4.1. Der Siedlungsprozess

Der mindestens zweihundertjährige Siedlungsprozess ist durch zunehmende Siedlungsdichte und Expansion geprägt. Am Ende der Eisenzeit I gibt es – je nach Region – fünf- bis zwanzigmal so viele Siedlungen wie in der Spätbronzezeit. 80 bis 90 % der früheisenzeitlichen Dörfer wurden an Orten gegründet, die in der Spätbronzezeit nicht besiedelt waren. Der Siedlungsprozess erstreckt sich von Regionen mit relativ guten Konditionen in schwierigere Gegenden: im judäischen und samarischen Bergland vom zentralen Höhenzug aus in die östlichen und westlichen Randgebiete sowie nach Süden in den spätbronzezeitlich nicht erschlossenen Negev, in Galiläa von Süden ins östliche Untergaliläa und ins spätbronzezeitlich kaum besiedelte Obergaliläa. Obwohl die neuen Siedlungen mit einer durchschnittlichen Größe von 0,5 bis 1 ha ausgesprochen klein sind, steigt die Bevölkerungsdichte insgesamt stark an. Gegen Ende der frühen Eisenzeit verliert knapp die Hälfte der Siedlungen den Kampf gegen die schwierige ökologisch-ökonomische Situation und wird aufgegeben. Je größer und je näher an Wasserquellen die Siedlungen sind, desto wahrscheinlicher ist ihr Weiterbestehen in die Eisenzeit II. Durch Zunahme der Siedlungsdichte sowie Kooperationen zur Intensivierung der Arbeitskraft und möglicherweise auch Heiratsbeziehungen zwischen den Dörfern entstehen im Übergang zur Eisenzeit II regionale Zusammenballungen von Siedlungen, die „Bausteine“ für die späteren Territorialstaaten bilden (Fritz, 1996, 75-79; Zwingenberger, 2001, 102-110.496-499.547-548; Beiträge in Groß, 2006).

4.2. Die früheisenzeitliche Dorfkultur

Die materiale Kultur spiegelt in all ihren Bereichen eine Gesellschaft, die sich im Sesshaftwerdungsprozess befindet, in weitgehender Autarkie und lokaler Individualität am Lebensnotwendigen und den örtlichen Gegebenheiten ausgerichtet ist, angemessen und kreativ auf knappe Wasserressourcen und karge Bodenverhältnisse reagiert und sich an einheimischen Vorbildern aus nomadischem oder sesshaftem Kontext orientiert. Mit den drei Bezugsgrößen Hausgemeinschaft, Dorfgemeinschaft und Ansammlung mehrerer Dörfer ist sie auf dem Weg zu immer stärkerer Arbeitsteilung und Kooperation.

Überwiegend lagen die Siedlungen in strategisch günstiger Position auf Anhöhen mit steilen Abhängen an mehreren oder allen Seiten. Wasserquellen und relativ gute Böden in der Nähe sind nachgeordnete Kriterien für die Wahl des Siedlungsortes. Mit einer Kombination aus Schaf- und Ziegenhaltung sowie Getreideanbau, ergänzt um Rinderhaltung und teilweise Gartenbau (Wein, Oliven) konnten die Siedler flexibel auf die schwierigen ökologischen Konditionen reagieren. Mancherorts – aber seltener als gemeinhin angenommen – terrassierten sie das steile Gelände durch waagerechte Steinmauern, um es vor Bodenerosion zu schützen und leichter beackern zu können.

Die variantenreich und planlos angelegten Siedlungen bestanden als Gehöft aus einem einzigen Haus mit Nebengebäuden, vereinten als Haufendorf mehrere Gehöfte oder wurden als ringförmige Ortschaften aus „Reihenhäusern“ gebildet, die mit ihren Rückwänden eine gemeinsame geschlossene Außenfront bildeten und im Innern des Dorfes eine Freifläche umschlossen. Gelegentlich gibt es Hinweise auf ein vor-dörfliches Stadium ohne feste Häuser. Durch einen Häusergürtel, eigenständige Mauern oder wieder verwendete Mauerverläufe aus Vorgängersiedlungen bildeten viele Dörfer in sich geschlossene Einheiten, wenn auch von Befestigungsanlagen in militärischem Sinn keine Rede sein kann. Eine soziale Hierarchie der Bewohner lässt sich nicht ableiten; auch Vermutungen über administrative Gebäude bleiben im Unsicheren. In manchen Siedlungen war der Wohnbereich von einem offensichtlich gemeinschaftlich genutzten landwirtschaftlich-handwerklichen Bereich mit Arbeitsflächen, Silos zur Getreideaufbewahrung, Backöfen oder simplen Metallschmelzanlagen getrennt.

Die steinernen Häuser boten Lebens-, Vorrats- und Schutzraum für Menschen und Tiere. Ein überdachter Zentralraum oder offener Hof war manchmal mit einer umlaufenden Bank oder einer großen runden Feuerstelle ausgestattet und im Allgemeinen von zwei bis vier schmaleren Nebenräumen flankiert. Ein oder zwei Nebenräume konnten durch eine offene, halbhoch oder vollständig vermauerte Pfeilerreihe abgetrennt sein. In der Nähe vieler Häuser finden sich Wasserzisternen, die in ihrer Bauweise oft auf das jeweilige Gestein abgestimmt sind.

Bei der groben Keramik herrschen Gefäße mit hohem Nutzwert im landwirtschaftlichen Alltag, nämlich voluminöse Vorratskrüge für Wasser, Öl, Wein oder Getreide sowie Kochtöpfe in zahlreichen regionalen und zeitlichen Varianten, vor. Schüsseln und Kannen gab es vergleichsweise selten, individuelles Geschirr gar nicht. Bemalte, mit einem Tonüberzug versehene oder polierte Keramik nimmt im Laufe der frühen Eisenzeit zu, bleibt aber im Bergland nahezu bedeutungslos. Auch das Werkzeugrepertoire war konservativ: Neben Mörsern und Reibsteinen aus Ober- und Unterstein wurden vorrangig Werkzeuge aus Stein oder Feuerstein, aber auch bronzene und eiserne Messer, Äxte, Hacken, Pflugspitzen sowie Pfeil- und Speerspitzen verwendet (→ Arbeitsgeräte). Alle handwerklichen Tätigkeiten, also Stein- und Holzverarbeitung für den Hausbau sowie die Herstellung von Keramik und Metallgeräten, wurden so einfach und autark wie möglich ausgeführt. Inner- und interdörfliche Kooperation war hier aber unumgänglich, zumal die Rohstoffe teilweise aus benachbarten Berglandregionen stammen. Manche Materialien oder Produkte müssen sogar aus dem südlichen Jordangraben, Ägypten oder Anatolien ins Bergland gelangt sein, vermutlich über Zwischenhandel mit den Nachbarregionen, der schon längere Zeit zurückliegen konnte.

Trotz vieler Bemühungen konnten früheisenzeitliche Kultstätten bisher nicht definitiv nachgewiesen werden. Die wenigen Kleinfunde thematisieren u.a. die Sorge um Fruchtbarkeit und lassen an familiäre Kulte innerhalb der Wohnhäuser denken. Bestattungen wurden in unbefestigten Erdgräbern oder in Höhlen- oder Felskammergräbern vorgenommen. Als Grabbeigaben finden sich Gegenstände des persönlichen Bedarfs oder Schmuckstücke mit schützend-apotropäischer Bedeutung.

Eine einzelne Tonscherbe mit einer fünfzeiligen Schreibübung aus ‘Izbet Ṣarṭa (→ ‘Izbet Ṣarṭa [Izbet Sarta]) zeugt davon, dass die Schreibkultur keineswegs ausgeprägt, die Alphabetschrift aber bereits entwickelt war.

4.3. „Typisch israelitische“ Formen und importierte Technologien?

Zahlreiche Phänomene der Dorfkultur galten lange Zeit als Kennzeichen, um die Bewohner als „israelitisch“ zu qualifizieren. Sie hätten sich dadurch als eigenständige ethnische Gruppe von den ansässigen Kanaanäern unterschieden oder bestimmte Bräuche und Techniken bei ihrer Einwanderung „mitgebracht“. Inzwischen hat sich in allen Bereichen gezeigt, dass diese Zuordnung keineswegs unproblematisch ist:

Aus: Zwingenberger, 2001, 257 bearbeitet; © public domain (Zeichnung: Uta Zwingenberger)

Abb. 2 Varianten früheisenzeitlicher Hausgrundrisse.

1) „Vierraumhäuser“. Die früheisenzeitlichen Häuser entwickeln sich zwar in späterer Zeit zum klassischen Grundriss der „Vierraumhäuser“ mit einem hinteren Breitraum, drei parallel nach vorne weisenden Längsräumen und unterteilenden Pfeilerreihen. Dieser Typ lässt sich aber nach jüngeren Ausgrabungen nicht mehr auf später israelitisches Gebiet beschränken und kann daher keine ethnische Zuordnung leisten. Zudem ist es methodisch problematisch, die früheisenzeitlichen Hausformen v.a. rückwirkend durch ihre Nachfolger zu definieren. Früheisenzeitlich weisen die Grundrisse eine große Vielfalt auf. Sie werden – in der Forschung unterschiedlich – auf langrechteckige Nomadenzelte, bronzezeitliche Bauernhäuser oder beides zurückgeführt, sind aber zugleich in Anpassung an Bodengegebenheiten und landwirtschaftliche Lebensbedürfnisse entstanden (Shiloh, 1970; Braemer, 1982; Finkelstein, 1988, 254-259; Schaar, 1991; Hübner, 1992; Zwingenberger, 2001, 256-263; Kamlah, 2006, 124-125).

Analoges gilt für das Layout der Gesamtsiedlungen, das für die spätere Zeit typisierend durch eine äußere Befestigungsmauer, einen parallelen Gürtel von Gebäuden und eine Ringstraße beschrieben werden kann (Shiloh, 1978, 36-51; dagegen Braemer, 1982, 29; Herzog, 1992, 231-247; de Geus, 1993, 72*).

Aus: Weippert, 1988, 396 (bearbeitet)

Abb. 3 Varianten früheisenzeitlicher Vorratskrüge („Collared Rim Jar“ aus dem untergaliläischen und ostjordanischen Bergland [1], „galiläischer Pithos“ [2] und Variante des Negev [3]).

2) „Collared Rim Jars“. Auch für die großen ovoiden „Collared Rim Jars“ („Kragenrand-Krüge“) hat sich herausgestellt, dass sie nicht auf später israelitisches Gebiet beschränkt sind. Vielmehr treten Vorratskrüge und Kochtöpfe – da sie leichter vor Ort hergestellt als über weite Entfernungen transportiert werden konnten – in unterschiedlichen regionalen Ausprägungen auf. Die Vorratskrüge entsprechen den Bedürfnissen agrarischer Subsistenzwirtschaft, die auf Vorratshaltung angewiesen war, entwickeln aber zugleich keramische Formen der Spätbronzezeit weiter (Albright, 1937, 25; dagegen Ibrahim, 1978; Weippert, 1988, 397; Finkelstein, 1988, 275-285; Esse, 1991; Gaß, 2006, 102; Kamlah, 2006, 124).

3) Zisternenbau und Terrassierung. Unverputzte Zisternen und Terrassenfeldbau galten als „typisch israelitische“ Technologien, für die sich einwandernde Siedler das notwendige Fachwissen aus ihren – unterschiedlich beschriebenen – Herkunftsregionen mitgebracht hätten (Callaway, 1984, 56). Archäologische Erkenntnisse deuten inzwischen viel mehr darauf hin, dass Zisternen nicht einheitlich, sondern unterschiedlich in Anpassung an die jeweiligen Gesteinsarten gebaut wurden (Hopkins, 1985, 265; Zwingenberger, 2001, 381).

Die Terrassierung des Geländes ist eine Technik, die sich in der frühen Eisenzeit erst anfanghaft und ebenfalls in Auseinandersetzung mit den lokalen Gegebenheiten entwickelt hat (Ron, 1966, 113.116; Hopkins, 1985, 173-186; Zwingenberger, 2001, 329-331).

4.4. Der Hintergrund der früheisenzeitlichen Siedler

Die Erforschung der früheisenzeitlichen Dorfkultur trägt wesentlich dazu bei, die Frage zu beantworten, wer die Siedler waren und welchen geographischen, gesellschaftlichen und kulturellen Hintergrund sie hatten. Den größeren theoretischen Rahmen dieser Frage bilden die sog. Landnahmemodelle (→ Landnahme). Ihre sehr unterschiedlichen Ansätze lassen sich in drei Gegensatzpaaren ausdrücken: 1) geographische Herkunft: fremd oder einheimisch, 2) ursprünglicher Lebensstil: nomadisch oder sesshaft, 3) Siedlungsprozess: als sukzessive Entwicklung oder als gezielter Akt der religiösen oder sozialen Abgrenzung.

1) Die archäologischen Befunde zeigen, dass die Siedlungsbevölkerung vielfach durch einheimisches, mittel- oder spätbronzezeitliches Kulturgut beeinflusst war, wenn diese Kontinuität auch nur selten ungebrochen ist. Allenfalls kleine Bevölkerungsteile können aus entfernteren Regionen eingewandert sein.

2) Die Diskussion um einen eindeutig nomadischen oder sesshaften Hintergrund ist noch nicht beendet. Da es Argumente für beides gibt und für die Siedler nur die ansonsten ungewöhnliche Kombination aus Viehzucht und Ackerbau existenzsichernd sein konnte, ist am ehesten an eine Bevölkerung zu denken, die sowohl aus ehemaligen Bergland-Nomaden wie aus Bewohnern der spätbronzezeitlichen Städte bestand.

3) Ob in dieser Zeit schon ein „Israel“ als entscheidungsfähige Einheit und Identität existiert hat, wird vehement kontrovers diskutiert. Archäologisch gibt es keinerlei Hinweise, dass der Siedlungsprozess ein dezidierter Akt der Abgrenzung gewesen sei. Vielmehr stellt er sich als vielschichtige Entwicklung dar, in der Anpassung an die Naturgegebenheiten sowie Übernahme und innovative Modifikation von Kulturmustern die treibende Kraft sind.

4.5. Die Diskussion um Jerusalem

© public domain (Foto: Klaus Koenen, 1989)

Abb. 4 „Stepped Stone Structure“ in Jerusalem.

Gestalt und Bedeutung Jerusalems in der Eisenzeit I werden in den letzten Jahren kontrovers diskutiert. Aufsehen erregende Meldungen von der Entdeckung des davidischen Palasts (Mazar, 2006; vgl. jedoch Thiel / Zwickel, 2006) unterstützen das biblische Bild von einer über Jahrhunderte dicht besiedelten und befestigten jebusitischen Stadt, die in der ausgehenden Spätbronze- und beginnenden Eisenzeit um eine massive Stützstruktur, die „Stepped Stone Structure“ („gestufte Steinstruktur“) ergänzt und später von David erobert worden sei (Cahill / Tarler, 1992). Kleinschrittige Revisionen der Grabungsgeschichte können der Eisenzeit I hingegen nur wenige keramische und architektonische Überreste zuordnen und zeichnen ein gegensätzliches Bild: Nach einer Besiedlungslücke vom 17. bis zum Ende des 13. Jh.s v. Chr. sei das früheisenzeitliche Jerusalem eine bescheidene dörfliche Siedlung von 300 bis 600 Einwohnern gewesen, in der am Ende der frühen Eisenzeit die Terrassen angelegt wurden, die erst in der Eisenzeit IIA zur „Stepped Stone Structure“ mit weiteren Gebäuden ausgebaut worden seien (Franken / Steiner, 1992; Lehmann / Niemann, 2006, 141-142). Zu diesen beiden Extrempostitionen gibt es leichte Modifikationen, aber kaum vermittelnde Ansätze.

5. Der wissenschaftliche Horizont des Themas

Viele der bisher angesprochenen wissenschaftlichen Kontroversen (Datierung s. Abschnitt 2, Begrifflichkeit s. Abschnitt 3, Ethnizität und Herkunft s. Abschnitte 4.3 und 4.4, Bedeutung Jerusalems s. Abschnitt 4.5) wurzeln darin, dass hinter ihnen unterschiedliche Grundpositionen und hermeneutische Ansätze stehen. Die Diskussion um ein angemessenes Verständnis der frühen Eisenzeit ist noch immer im Gange und für das Verhältnis von Archäologie und Exegese, aber auch für die historische Interpretation biblischer Texte im Allgemeinen von exemplarischer Bedeutung.

5.1. Methodologisch im Schnittfeld von Archäologie und Exegese

In der Frühzeit der biblischen Archäologie im ausgehenden 19. Jh. nahm man an, dass biblische Texte im Wesentlichen als Berichte von historischen Ereignissen verstanden werden könnten, deren archäologische Spuren nur zu suchen seien. Der baldige Nachweis, dass eine kriegerische Einnahme des Westjordanlandes mit nachhaltigen Zerstörungen in → Jericho (Jos 6) oder → Ai (Jos 7-8) archäologisch nicht haltbar ist, gehört zu den grundlegenden Impulsen für eine Neubestimmung des Verhältnisses von Archäologie und Exegese. Dabei wird gefordert, Textauslegung und archäologische Forschung zunächst unabhängig von einander zu betreiben und beide erst abschließend in historische Hypothesen einfließen zu lassen (Keel / Küchler / Uehlinger, 1984, 366-377; Frevel, 1989; Finkelstein 2002). Die Archäologie versucht in kulturanthropologischem Sinn, ein möglichst breites Bild aller Lebensäußerungen der Menschen zu zeichnen und sich weniger auf bedeutende Gestalten oder Ereignisse zu konzentrieren (s. Abschnitt 4.2). In der Bibelwissenschaft setzt sich die Erkenntnis durch, dass biblische Texte v.a. als theologische Konstruktionen von Geschichte aus dem Blickwinkel einer späteren Zeit zu lesen sind (populärwissenschaftlich in jüngerer Zeit am umfassendsten Finkelstein / Silberman 2002; → Erzählende Gattungen 1.1.4.).

5.2. Inhaltlich in der Diskussion zwischen „Maximalisten“ und „Minimalisten“ und im Focus von Biblizismus und Nationalismus

Diese beiden Zugangsweisen von Archäologie und Bibelwissenschaft etablieren sich zwar zunehmend als Standard, sind aber längst noch nicht unumstritten. Gerade die Diskussion, ob und ab wann biblische Texte auch als Spiegel historischer Fakten gelesen werden können, geht zwischen „Maximalisten“ (v.a. William G. Dever, Baruch Halpern), die Exodus, Landnahme und davidisch-salomonisches Königtum als historische Geschehnisse verstehen, und „Minimalisten“ (v.a. Niels Peter Lemche, Thomas L. Thompson, Philip R. Davies, Keith Whitelam), die eine historische Relevanz biblischer Texte frühestens für das 7. Jh. v. Chr. gelten lassen, heftig und teilweise polemisch hin und her. Natürlich wird sie durch zunehmenden Bibelfundamentalismus angeheizt. Zugleich wird erst in jüngster Zeit thematisiert, dass die Frage nach der Frühgeschichte der Israeliten im Land von nicht zu unterschätzender politischer Bedeutung im modernen Israel ist und dass das Geschichtsverständnis der Bibel für die historische Selbstvergewisserung der Palästinenser nicht folgenlos bleibt (Whitelam, 1996).

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

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Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Die Regionen des früheisenzeitlichen Siedlungsprozesses. © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
  • Abb. 2 Varianten früheisenzeitlicher Hausgrundrisse. Aus: Zwingenberger, 2001, 257 bearbeitet; © public domain (Zeichnung: Uta Zwingenberger)
  • Abb. 3 Varianten früheisenzeitlicher Vorratskrüge („Collared Rim Jar“ aus dem untergaliläischen und ostjordanischen Bergland [1], „galiläischer Pithos“ [2] und Variante des Negev [3]). Aus: Weippert, 1988, 396 (bearbeitet)
  • Abb. 4 „Stepped Stone Structure“ in Jerusalem. © public domain (Foto: Klaus Koenen, 1989)
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