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Lexikon

Amenophis IV. / Echnaton

Andere Schreibweise: Amenhotep IV. / Akhenaten (engl.)

Stefanie Hardekopf

(erstellt: Dez. 2008)

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1. Einleitung

Amenophis IV., der sich in seinem 5. Regierungsjahr in Echnaton umbenannte, war der 10. Pharao der 18. Dynastie und des ägyptischen → Neuen Reiches. Er folgte seinem Vater → Amenophis III. auf den Thron und regierte ca. von 1351 bis 1334 v. Chr. 17-18 Jahre lang. Er war der erste und bedeutendste Herrscher der sogenannten Amarna-Zeit, die nach der von ihm neu gegründeten Hauptstadt Achetaton, dem heutigen (Tell) el-Amarna (Koordinaten: N 27° 38' 42'', E 30° 53' 50''), benannt ist und die Regierungszeiten Amenophis’ IV. / Echnatons und seiner Nachfolger bis → Tutanchamun umfasst.Als Amarna-Zeit wird heute eine eigenständige Epoche innerhalb der ägyptischen Geschichte bezeichnet, die durch einen radikalen, aber nur kurzlebigen Bruch mit der Tradition gekennzeichnet ist: die vom König verordnete Hinwendung zu einer heno- oder sogar monotheistischen Verehrung des Sonnengottes unter gleichzeitiger Abwendung von der polytheistisch geprägten ägyptischen Götterwelt, auch als Amarna-Religion bezeichnet, und die Rückkehr zur Tradition kurz nach dem Tod Echnatons.

Auch die Kunst dieser Zeit setzt sich sowohl in der Themenwahl als auch der Ikonographie und des Stils so sehr von derjenigen der vorangehenden und nachfolgenden Epochen ab, dass sie speziell als Amarna-Kunst bezeichnet wird.

Das Herrschaftsgebiet Amenophis’ IV. / Echnatons umfasste neben Ägypten auch Nubien und den westlichen vorderasiatischen Raum bis zum → Orontes und grenzte an das Einflussgebiet des Reiches der → Mitanni, die im Laufe seiner Regierungszeit von den → Hethitern verdrängt wurden. Aufgrund der von Thutmosis IV. begonnenen und von Amenophis III. weitergeführten Heiratspolitik unterhielt Ägypten bei der Thronbesteigung Amenophis’ IV. mit seinen nördlichen Nachbarn weitgehend friedliche Beziehungen.

Für die Regierungszeit Amenophis’ IV. / Echnatons ist eine große Anzahl an vielfältigen Text- und Bildquellen überliefert: von Palast-, Tempel- und Grabwänden, Stelen und Statuen, diplomatischer Korrespondenz mit Vasallen und benachbarten Herrschern im Vorderen Orient (→ Amarna-Briefe) bis hin zu beschrifteten Weinkrügen. Diese Quellen sind jedoch häufig unvollständig, in ihren Aussagen unklar, stammen aus sekundärem Kontext und werden teilweise konträr interpretiert. Die unterschiedlichen Forschungsmeinungen wurden zuletzt von M. Gabolde zusammengestellt und diskutiert (Gabolde 1998).

2. Name und Titulatur

2.1. Amenophis IV. – Regierungsjahre 1-5

Geburtsname: Jmn-ḥtp nṯr-ḥq3-W3st („Amun ist zufrieden, Gott und Herrscher von Theben“);

Thronname: Nfr-chprw-R‘ w‘-n-R‘ („Vollkommen an Erscheinungsformen ist Re, Einziger des Re“);

Horus-Name: K3-ncht q3j-šwtj („Starker Stier, mit hohem Federpaar“);

Herrinnen-Name: Wr-nswjt-m-Jpt-swt („Groß an Königtum in Karnak“);

Goldhorus-Name: Wṯs-ch‘w-m-Jwnw-šm‘ („Der die Kronen im oberägyptischen Heliopolis [= Karnak] erhebt“).

2.2. Echnaton – Regierungsjahre 5-17/18

Geburtsname: 3ch-n-Jtn („Nützlicher für Aton“);

Thronname: Nfr-chprw-R‘ w‘-n-R‘ („Vollkommen an Erscheinungsformen ist Re, Einziger des Re“);

Horus-Name: K3-ncht mrj-Jtn („Starker Stier, geliebt von Aton“);

Herrinnen-Name: Wr-nswjt-m-3cht-Jtn („Groß an Königtum in Achetaton“);

Goldhorus-Name: Wṯs-rn-n-Jtn („Der den Namen des Aton erhebt“).

3. Familie

1) Eltern. Amenophis III. und die „große Königsgemahlin“ (= Hauptgemahlin) Teje.

2) Geschwister.

Zuweisung gesichert:

  • Thutmosis: „ältester Königssohn“, „Vorsteher der Priester in Ober- und Unterägypten“, „Sem-Priester“ und „Großer der Leiter der Handwerker“ (= Hoherpriester des Ptah in Memphis);
  • Satamun: „Königstochter“ und „große Königsgemahlin“ von Amenophis III.;
  • Isis: „Königstochter“ und „Königsgemahlin“ von Amenophis III.;
  • Henuttaneb: „Königstochter“;
  • Nebetah: „Königstochter“.

Zuweisung unsicher:

  • Siatum: „Königssohn“;
  • Aacheper[...]ra[...]: „Königssohn“; so überliefert als Name für zwei Königssöhne neben möglicherweise zwei weiteren, deren Namen und Titel nicht erhalten sind;
  • Tutanchaton (= → Tutanchamun):„Königssohn“ (s. auch Kinder);
  • Semenchkare: nicht mit dem Titel „Königssohn“ belegt;
  • Baketaton: „Königstochter“ (s. auch Töchter);
  • 16 Frauen ohne Angabe einzelner Namen: „Königskinder“.

3) Gemahlinnen

Zuweisung gesichert

  • Nofretete: „große Königsgemahlin“ (= Hauptgemahlin);
  • Kija: „hochgeliebte Gemahlin des Königs“;
  • Taduchepa: kein Titel belegt, Tochter des mitannischen Herrschers Tuschratta, möglicherweise identisch mit Kija.

Zuweisung unsicher

  • eine Tochter des babylonischen Herrschers Burnaburiasch;
  • Meritaton: „große Königsgemahlin“ (s. auch Töchter).

4) Kinder

Zuweisung gesichert

  • Meritaton: „Königstochter“; Mutter: Nofretete;
  • Maketaton: „Königstochter“; Mutter: Nofretete;
  • Anchesenpaaton: „Königstochter“; Mutter: Nofretete;
  • Neferneferuaton-tascherit: „Königstochter“; Mutter: Nofretete;
  • Neferneferure: „Königstochter“; Mutter: Nofretete;
  • Setepenre: „Königstochter“; Mutter: Nofretete;
  • [Name nicht erhalten]: „Königstochter“; Mutter: Kija; möglicherweise identisch mit Baketaton (s. auch Geschwister).

Zuweisung unsicher

  • Tutanchaton (= → Tutanchamun):„Königssohn“; Mutter: Nofretete oder Kija? (s. auch Geschwister);
  • Meritaton-tascherit: „Königstochter“; Mutter: Meritaton (s. auch Enkel);
  • Anchesenpaaton-tascherit: „Königstochter“; Mutter: Anchesenpaaton (s. auch Enkel).

5) Enkel (Existenz unsicher)

  • Meritaton-tascherit: „Königstochter“; Mutter: Meritaton (s. auch Kinder);
  • Anchesenpaaton-tascherit: „Königstochter“; Mutter: Anchesenpaaton (s. auch Kinder).

4. Amenophis vor der Thronbesteigung

Amenophis IV. wurde als Sohn des Pharaos → Amenophis III. und dessen Hauptgemahlin Teje geboren. Thronfolger war vermutlich zunächst sein älterer Bruder Thutmosis, der in Memphis das Amt des Hohenpriesters inne hatte; er verstarb noch in der Regierungszeit seines Vaters. Von Amenophis IV. ist vor seiner Thronbesteigung nur eine Nennung als „wahrer Königssohn“ auf einem Siegelabdruck aus dem Palastbereich seines Vaters in Malqata auf der Westseite Thebens bekannt. Bei seiner Thronbesteigung war er, so ein Brief des Tuschratta, der älteste Sohn von Amenophis III. und Teje.

5. König Amenophis IV. – Regierungsjahre 1-5

Das Alter Amenophis’ IV. bei seiner Thronbesteigung ist unbekannt. Zumeist wird ein jugendliches Alter vermutet, zum einen aufgrund von Reliefdarstellungen, die ihn mit seiner Mutter anstelle seiner Gemahlin zeigen, und zum anderen aufgrund eines Briefes des Tuschratta, der Amenophis IV. an dessen Mutter Teje verweist, um sich von ihr über Absprachen zwischen Amenophis III. und Tuschratta informieren zu lassen (Gabolde 1998, 11-14). Ein höheres Alter bei seiner Thronbesteigung lässt sich damit jedoch nicht ausschließen (Murnane 2001, 10-11).

Ungeklärt ist die Frage, ob Amenophis IV. von seinem Vater zum Koregenten ernannt wurde. Die vertretenen Positionen reichen von Ablehnung bis zu einer gemeinsamen Regierungszeit von mehr als 10 Jahren. Sie basieren auf unterschiedlichen Rekonstruktionen und Interpretationen einiger weniger Belege, zumeist mit gemeinsamer Nennung beider Könige, Objekten mit der Nennung und Darstellung von Amenophis III. in Achetaton, das erst im 5. Regierungsjahr Amenophis’ IV. gegründet wurde, und stilistischen Vergleichen. Unter Berücksichtigung aller zur Verfügung stehenden Informationen scheint eine Koregentschaft heute eher unwahrscheinlich (Gabolde 1998, 62-98).

In den ersten fünf Regierungsjahren fand vermutlich die Eheschließung mit → Nofretete und die Geburt der ersten Tochter Meritaton statt.

In diesem Zeitraum feierte Amenophis IV. bereits ein Sed-Fest, das traditionellerweise erst im 30. Regierungsjahr eines Pharao begangen wurde und der Bekräftigung und Erneuerung seiner Herrschaft dienen sollte; die Bedeutung des Festes für Amenophis IV. ist unklar.

Aus den ersten Regierungsjahren Amenophis’ IV. sind nur vereinzelte Bauprojekte belegt. Im Tempel seines Vaters in Soleb in Nubien, in dem Amun-Re und der vergöttlichte Amenophis III. verehrt wurden, führte er die Bauarbeiten fort. Im Tempelbezirk des Amun in Karnak auf der Ostseite Thebens ließ er einen Kultbau errichten, der jedoch nicht Amun, sondern dem Sonnengott Re-Harachte-Aton in Menschengestalt mit Falkenkopf geweiht war. Die Fokussierung auf den Sonnenkult – eine Entwicklung, die bereits unter Amenophis III. belegt ist – zeigt sich auch in dem sonst für Könige nicht belegten Titel „Hoherpriester des Re-Harachte“, den Amenophis IV. auf einer Stele in Ǧebel es-Silsileh trägt.

 © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abb. 1 Echnaton, Nofretete und die älteste Tochter Meritaton opfern Aton.

Bereits die weiteren Bauwerke Amenophis’ IV. in Karnak zeigen einige der für seine Regierungszeit kennzeichnenden Charakteristika der Amarna-Religion und Amarna-Kunst: Sie sind allein dem Sonnengott → Aton geweiht und aus vergleichsweise kleinen Steinblöcken („Talatat“) errichtet, deren Format sowohl Herstellung und Transport als auch das Verbauen an sich erleichterten. Der Sonnengott Aton wird nicht anthropomorph, sondern abstrakt als „Strahlenaton“ dargestellt: als Sonnenscheibe mit Uräus-Schlange und in Händen endenden Strahlen. Der König zeigt sich in Adoration oder beim Opfer vor dem Gott, der dem König und seiner Familie Leben und Machtsymbole überreicht. Amenophis IV. wird dabei vermehrt von Nofretete und seinen Kindern begleitet. Königin und Kinder können auch ohne Amenophis IV. dargestellt sein. Insgesamt fällt gegenüber Darstellungen früherer Pharaonen eine gesteigerte Bedeutung der Königsfamilie in der Ikonographie auf. Die Darstellungsweise des Königs und seiner Familienmitglieder zeigt für die ägyptische Ikonographie einzigartige Merkmale (Abb. 1): Der König hat ein langes, schmales Gesicht mit vollen Lippen; Bauch, Hüften und Oberschenkel sind voluminös, der übrige Körper eher schmal, einige Statuen zeigen ihn geschlechtslos. Diese Abweichungen von der traditionellen Ikonographie wurden auf unterschiedliche Weise zu erklären versucht: als symbolische Darstellung Amenophis’ IV. als androgyner Schöpfergott oder als reale Abbildung von Krankheitssymptomen (Gabolde 1998, 9-11).

Über die Außenpolitik Amenophis’ IV. ist kaum etwas bekannt. Vermutlich aus seinem 2. Regierungsjahr stammt ein Brief des mitannischen Herrschers Tuschratta, in dem dieser die Lieferung von Goldstatuen einfordert, die ihm noch Amenophis III. versprochen hätte, wie auch dessen Gemahlin Teje bestätigen könne, und die Amenophis IV. hätte bereits liefern sollen.

Aus Jahr 5 stammt der letzte datierte Beleg für Amenophis IV. unter diesem Namen: Es handelt sich dabei um einen vermutlich nie abgeschickten Brief des memphitischen Domänenverwalters Ipi, in dem er dem König über den ordnungsgemäßen Zustand der Götterkulte in Memphis Bericht erstattet.

6. König Echnaton – Regierungsjahre 5-17/18

6.1. Regierungsjahre 5-12

Im 5. Regierungsjahr findet der offizielle Bruch Amenophis’ IV. mit der Tradition statt: Er ändert Geburtsnamen und Titulatur, gründet Achetaton als neue Residenz mit Aton als einziger dort verehrter Gottheit und einer nahezu vollständig neu konzipierten Theologie.

Die Änderung des Geburtsnamens ist vor Amenophis IV. / Echnaton bisher für keinen Pharao belegt. Amenophis („Amun ist zufrieden“) IV. nennt sich fortan Echnaton („Nützlicher für Aton“) und ersetzt in seiner Titulatur alle Hinweise auf den Gott Amun und dessen Kultzentrum Karnak mit Verweisen auf Aton und dessen neues Kultzentrum Achetaton.

Vermutlich in Jahr 6 wird die Tochter Maketaton geboren und spätestens in Jahr 8 Anchesenpaaton. Bis in Jahr 12 folgen die Töchter Neferneferuaton-tascherit, Neferneferure und Setepenre.

6.1.1. Achetaton und der Aton-Kult

Aus dem Textverarbeitungs-Programm Visual Glyph

Abb. 2 Die Hieroglyphe Achet = „Horizont“.

Die neu gegründete politische und religiöse Hauptstadt Achetaton „Horizont / Lichtland des Aton“ (www.amarnaproject.com) liegt in Mittelägypten fast auf halber Strecke zwischen Theben und Memphis. Das Gebiet wurde vermutlich aus zwei Gründen ausgewählt: Zum einen erinnert die Gebirgsformation im Osten mit einem Wadi als Einschnitt bei Sonnenaufgang mit der Sonne zwischen den beiden Bergketten an die Hieroglyphe Achet „Horizont“ (Abb. 2). Zum anderen war das Gebiet unbesiedelt und von keiner Gottheit besetzt.

Das Stadtgebiet ließ Echnaton durch mindestens 15 Felsstelen auf dem Ost- und Westufer des Nils begrenzen, von denen die ersten in seinem 5. und die übrigen in seinem 6. Regierungsjahr, z.T. mit Ergänzungen in Jahr 8, angefertigt wurden.

Die Stelen aus Jahr 5 liefern den frühesten Beleg für die Verwendung des Namens Echnaton und der neuen Titulatur. Der Text enthält eine Proklamation des Königs über die auf Wunsch seines göttlichen Vaters Aton erfolgte Neugründung von Achetaton mit Kultbauten für den Gott und die für ihn zu veranstaltenden Feste. Die städtebaulichen Pläne sahen neben den Kultbauten Palastanlagen, eine Begräbnisstätte für die Königsfamilie, Gräber für das Kultpersonal des Aton und hochgestellte Beamte vor. Daneben erwähnt Echnaton eine Reihe von Berichten, die er und seine Vorfahren erhalten hätten und die eine Eskalation erkennen ließen; auf was er sich hierbei bezog, ist nicht erhalten. Die Interpretationen konzentrieren sich einerseits auf einen übermäßigen Einfluss der Priesterschaft des Amun auf die Politik und andererseits auf eine Pest-Epidemie, die zumindest gegen Ende der Amarna-Zeit aus dem vorderasiatischen Raum belegt ist und die vermutlich schon vorher in Ägypten wütete.

Besonders für die Texte der früheren Stelen wurde dabei eine der gesprochenen Sprache, dem Neuägyptischen, nahestehende Form verwendet, während zuvor die meisten offiziellen ägyptischen Denkmäler in einer älteren Sprachstufe, dem Mittelägyptischen, abgefasst waren.

Die Stelen aus Jahr 6 enthalten einen Schwur Echnatons, die Stadt nicht wieder zu verlassen.

Die Gründung Achetatons bedeutete die Verlegung der Residenz, der Königsnekropole und des religiösen Zentrums und die Erschaffung eines neuen Kultzentrums für den Sonnengott, der in seiner anthropomorphen Form als → Re / Re-Harachte bereits ein Kultzentrum in → Heliopolis besaß.

Auf unbesiedeltem Gebiet auf dem Ostufer des Nils entstand eine Stadt mit Palästen, Kultbauten, Verwaltungsgebäuden und Wohnhäusern. Die Nekropole wurde entgegen der Tradition auf dem Ostufer angelegt, das Königsgrab selbst in dem Wadi, und nahe dem Eingang zum Wadi eine Siedlung für die Arbeiter an den Gräbern.

Die Architektur Achetatons war auf die neue Aton-Religion (→ Aton), die heute auch als Amarna-Religion bezeichnet wird, ausgerichtet: Da dort nur die Sonnenscheibe Aton verehrt werden durfte und diese jeden Tag zu sehen war, wurde für die Verehrung des Gottes kein Kultbild benötigt. Daher waren die Kultbauten nicht mehr mit einem verborgenen Sanktuar für das Kultbild ausgestattet, sondern als offene Höfe mit Altären gestaltet.

Die früher in den Festkalendern alljährlich vorgeschriebenen Prozessionsfeste mit den jeweiligen Götterbildern wurden abgelöst von Ausfahrten des Königs mit Nofretete im Streitwagen auf der heute so genannten Königsstraße, die parallel zum Nil durch das gesamte Stadtgebiet führte. Der König und seine Familie als einzige Mittler zum Sonnengott bildeten damit auch das Motiv für die Hausaltäre der Bewohner von Achetaton.

Die alten Götterbilder und Götterhymnen wurden abgeschafft und machten Platz für Naturdarstellungen und das Lob der Erschaffung der Natur und allen Lebens durch Aton in den Aton-Hymnen (→ Aton). Dennoch wurden in der Stadt auch viele kleinformatige Bildnisse anderer Götter gefunden, deren Existenz das Fortleben einzelner Aspekte der alten Kulte im Privatbereich belegt (Stevens 2006).

© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abb. 3 Echnaton mit Familie verleiht Ehrengold.

Vermutlich aufgrund der Anlage des Königsgrabes auf dem Ostufer ließ Echnaton auch die Felsgräber der Beamten in dessen Nähe am Westhang der Felsformation anlegen, die damit entgegen der Tradition West-Ost ausgerichtet waren. Die Darstellungen in den Privatgräbern sind auf das Diesseits ausgerichtet und thematisch auf den König mit seiner Familie als Mittler zum Sonnengott beschränkt. Sie zeigen die Königsfamilie bei der Ausfahrt, beim Opfer im Tempel oder dem Verleihen des Ehrengoldes an verdiente Beamte (Abb. 3). In diesen Gräbern ist auch der sogenannte große Sonnen-Hymnus an Aton, zu dem Parallelen in Ps 104 feststellbar sind, überliefert (→ Hymnen und Gebete in Ägypten). Im Königsgrab finden sich Darstellungen der Königsfamilie beim Kult und über den Tod der Maketaton und mindestens einer weiteren Tochter trauernd. Aufgrund dieser Darstellungen wird von einigen Forschern vermutet, dass in der Amarna-Religion die Existenz eines Jenseits (→ Jenseitsvorstellungen in Ägypten) negiert wurde.

6.1.2. Der Aton-Kult außerhalb Achetatons

Außerhalb Achetatons ist der Aton-Kult hauptsächlich durch Tempelbauten in → Heliopolis, → Memphis und Achmim belegt; Blöcke von Aton-Tempeln an anderen Orten sind vermutlich nur aus Theben und el-Amarna verschleppt und als Baumaterial weiterverwendet worden (Katalog Genf 2008, 143-170; Gabolde 1998, 36-37). Echnatons Bautätigkeit in Karnak wurde dagegen vermutlich parallel zum endgültigen Umzug in die neue Residenz eingestellt: Mit der Übersiedlung des Hofes wurde es obsolet, in Theben weitere Kultbauten zu errichten.

Über die Bautätigkeit hinaus ist die Amarna-Religion außerhalb Achetatons vor allem durch die Verfolgung des Gottes Amun, der ihm verbundenen Götter Mut und Chons sowie der Göttin Nechbet belegt. Bei dieser Verfolgung wurden deren Namen und Darstellungen entfernt und teilweise durch die anderer Götter ersetzt. Aufgrund der expliziten Verfolgung des Amun konzentrierte sich diese Tätigkeit hauptsächlich auf dessen Hauptkultort Theben und kann erst nach der Aufgabe von Echnatons Bautätigkeit in Karnak, vermutlich in Jahr 8, begonnen haben.

Dass die übrigen Tempel im Land geschlossen wurden und verfielen, wie es die Restaurations-Inschrift Tutanchamuns beschreibt, könnte übertrieben sein (Gabolde 1998, 32-34).

Die in der Ägyptologie traditionell als Monotheismus bezeichnete Religion des Echnaton wird gelegentlich auch eher im Sinne eines Henotheismus interpretiert.

6.1.3. Außenpolitik

Außenpolitisch ist nur ein Feldzug Echnatons gegen Nubien aus seinem 10., 11. oder 12. Regierungsjahr auf einer Stele aus Buhen in Nubien überliefert, bei dem ein Überfall der Nubier geahndet wurde. Möglicherweise steht dieser Feldzug in Zusammenhang mit einem großen Fest in Jahr 12, das in zwei Gräbern in el-Amarna dargestellt ist und bei dem ausländische Gesandte Echnaton Tribute brachten.

Aus der keilschriftlichen diplomatischen Korrespondenz (→ Amarna-Briefe) stammen zusätzliche Informationen zu Echnatons Außenpolitik bezüglich der nördlichen Nachbarn, ihre Datierung innerhalb seiner Regierungszeit ist jedoch unklar. In einem Brief beschwert sich der babylonische Herrscher Burnaburiasch, dass seine Tochter, die bereits formal mit Echnaton verheiratet war, nicht standesgemäß abgeholt würde. Weitere Briefe von Vasallen enthalten mehrfach Bitten um militärische Hilfe gegen Angreifer, denen Echnaton allem Anschein nach nicht nachgekommen ist. Ob Letzteres auf die Einschätzung Echnatons der politischen Situation oder eine Vernachlässigung der Außenpolitik zurückzuführen ist, lässt sich anhand des Materials nicht eindeutig klären.

6.2. Regierungsjahre 12-17/18

Die einzigen Daten aus der Regierungszeit Echnatons nach dessen 12. Regierungsjahr stammen von Krugaufschriften.

In diesem Zeitraum kommt es zu mehreren Todesfällen in der Königsfamilie: Echnatons Töchter Maketaton, Neferneferure und Setepenre sterben und werden ebenso wie die Königsmutter Teje im Königsgrab von Achetaton bestattet (Gabolde 1998, 136-138).

Aus unbekannter Ursache werden die Darstellungen von Echnatons Gemahlin Kija und ihrer Tochter durch die der Töchter Echnatons Meritaton und Anchesenpaaton mit jeweils deren eigener Tochter ersetzt. Möglicherweise war Kija verstorben, wurde verstoßen oder war in ihre Heimat zurückgekehrt. Da diese Darstellungen eine Tochter vorgaben, wird von einigen Forschern vermutet, dass es die nur hier belegten Töchter der Meritaton und der Anchesenpaaton nie gegeben habe. Vorausgesetzt, dass sie doch gelebt haben, wurden sie auch als Töchter Echnatons angesehen, da beide als „Königstochter“ bezeichnet werden; diesen Titel kann jedoch auch die Enkelin eines Königs tragen.

Sicher ist, dass zumindest noch ein weiteres Kind in die Königsfamilie geboren wurde, das im Königsgrab von Achetaton in der Szene am Totenbett der Maketaton auf dem Arm einer es stillenden Frau dargestellt ist. Die Beischrift zu dieser Darstellung ist teilweise zerstört, erhalten ist nur der Name Nofretetes in einer Filiationsangabe. Wenn sich die Inschrift auf das Kind bezieht, hat man hier entweder den Beleg für eine siebte Tochter der Nofretete oder für einen Sohn, dessen Name M. Gabolde als Tutanchatons rekonstruiert hat (Gabolde 1998, 118-124); dies ist jedoch nicht unumstritten (Murnane 2001, 15-16).

Die große Königsgemahlin Nofretete scheint am Ende von Echnatons Regierungszeit die Position einer Regentin innegehabt zu haben, ohne jedoch mit ihrem Mann gleichgestellt gewesen zu sein (Krauss 2007, 297-307). Ob Nofretete Echnaton überlebte, ist unbekannt; es gibt keinen Hinweis auf eine Bestattung von ihr im Königsgrab von Achetaton.

Echnaton starb nach Ausweis von Krugaufschriften nach der Weinernte des Jahres 17 und vor der des Jahres 18. Er wurde im Königsgrab von Achetaton beigesetzt (Gabolde 1998, 137-138); das Grab wurde jedoch später ausgeraubt und die wenigen erhaltenen Objekte seiner Grabausstattung zerschlagen aufgefunden.

7. Nachleben

7.1. Die Nachfolge Echnatons

Wie die Nachfolge Echnatons in den ca. vier Jahren vor der Thronbesteigung Tutanchatons (→ Tutanchamun) aussah, ist ungelöst. Dies umfasst die Fragen, ob es eine Koregentschaft mit Echnaton gab, um wie viele Pharaonen welchen Geschlechts es sich bei den Namen Semenchkare-Anchcheperure (mask.), Neferneferuaton-Anchcheperure (mask.) und Neferneferuaton-Anchetcheperure (fem.) handelte, wie sie mit Echnaton verwandt waren, ob es sich bei ihnen um bereits unter anderem Namen bekannte Familienmitglieder Echnatons handelt und wie lange sie jeweils regierten (Gabolde 1998, 147-226; Gabolde 2007; Krauss 2007).

Für weitere Unklarheit sorgt die sogenannte dachamunzu-Affäre, die in einem Bericht des hethitischen Herrschers Schuppiluliuma I. und seines Sohnes Murschili II. überliefert ist. Er berichtet von einem Brief einer namentlich nicht genannten ägyptischen „Königsgemahlin“ (=dachamunzu), in dem diese Schuppiluliuma I. bat, ihr einen seiner Söhne als Gemahl zu schicken: Ihr Gemahl, dessen Name in dem Text als Nibchururia wiedergegeben wird, sei verstorben und sie habe keinen männlichen Nachkommen. Nach Überprüfung der Richtigkeit dieser Angaben hätte Schuppiluliuma I. seinen Sohn Zannanza geschickt, der aber noch vor seiner Ankunft in Ägypten umgebracht worden sei.

Unklar bleibt hierbei nicht nur, welche Königin diesen Brief abschickte – Nofretete (als Witwe Echnatons), Meritaton (als Witwe Echnatons) oder Anchesenpaaton (als Witwe Tutanchamuns) –, sondern auch, ob Zannanza auf der Reise an einer Krankheit verstarb, von politischen Gegnern umgebracht wurde oder ob er Ägypten nicht doch erreichte.

Diese Variablen ergeben eine Vielzahl an möglichen Konstellationen. Die neueste Untersuchung des Materials kommt zu dem einleuchtenden Vorschlag, dass Semenchkare (Semenchkare-Anchcheperure) als Gemahl der Königstochter Meritaton und damit Schwiegersohn Echnatons diesem ohne Koregentschaft auf den Thron gefolgt sei. Später hätte er seine Namen in Anlehnung an die Echnatons und Nofretetes (Neferneferuaton-Anchcheperure) abgeändert. Nach seinem Tod wäre ihm Meritaton auf den Thron gefolgt, die für ihre Herrschaft die Namen ihres Mannes in weiblicher Form (Neferneferuaton-Anchetcheperure) angenommen hätte. Auf Meritaton wäre dann nach einer nur kurzen Regierungszeit Tutanchaton auf dem Thron gefolgt (Krauss 2007).

7.2. Die Restauration

Die Restauration der traditionellen Kulte setzte bereits unter Semenchkare ein, aus dessen 3. Regierungsjahr über ein Graffito ein Totentempel von ihm in Theben belegt ist.

Spätestens unter → Tutanchamun („Lebendes Abbild des Amun“), der vermutlich zur gleichen Zeit seinen Geburtsnamen Tutanchaton („Lebendes Abbild des Aton“) abgelegt hatte, wurde Theben mit dem Gott Amun wieder das religiöse Zentrum des Landes und Memphis die Residenzstadt. Die alten Kulte wurden wieder mit Stiftungen ausgestattet, die Restaurierung der in der Amarna-Zeit erfolgten Zerstörungen und der Abbau der Kultbauten Echnatons in Karnak und ihre Verwendung als Baumaterial begann (Eaton-Krauss 2003). Die Amarna-Zeit selbst wurde als Zeit einer Krankheit umschrieben.

Vermutlich wurden die im Königsgrab von Achetaton beigesetzten Mitglieder der Königsfamilie in die thebanische Nekropole umbestattet: So wurden → Uschebtis der Teje, auf denen sie als Königsmutter bezeichnet wird, im Grab ihres Mannes gefunden (Gabolde 1998, 139-144). In dem kleinen Grab KV 55 wurde ein völlig zerstörter, ehemals kostbar verzierter Holzsarg gefunden, der vermutlich ursprünglich für Kija hergestellt, aber später für Echnaton umgearbeitet war, und von dem die Namen entfernt worden waren. Er enthielt die Mumie eines jungen Mannes, der je nach Einschätzung der paläopathologischen Untersuchungen als Echnaton oder Semenchkare identifiziert wird.

Unter → Haremhab wurde Achetaton als Stadt endgültig aufgegeben und begonnen, die Bauten Echnatons als Baumaterial zu verwenden. Eine von der Regierung angeordnete systematische Zerstörung des Namens Echnatons in den Inschriften ist unwahrscheinlich und war aufgrund der Verwendung der Blöcke als Füllmaterial auch nicht notwendig.

Zu Beginn der 19. Dynastie folgte die damnatio memoriae: Echnaton und seine Nachfolger bis einschließlich Eje, dem Vorgänger Haremhabs, wurden in den in Tempeln angebrachten Königslisten zur Ehrung der genannten Pharaonen nicht aufgeführt. Während die Namen zumindest einiger dieser Könige in einigen Archiven noch dokumentiert blieben, wie die Überlieferung bei → Manetho belegt, wurde ansonsten vermieden, diese Könige namentlich zu nennen. So sind aus der Regierungszeit Ramses’ II. zwei Fälle belegt, in denen ein Datum aus der Regierungszeit Echnatons unter Vermeidung seines Namens negativ umschrieben wurde: In der Inschrift im Grab des Mes in Saqqara wird diese Zeit als „Zeit des Feindes / Verbrechers von Achetaton“ genannt, und in einem Brief an den Bürgermeister von Theben Paser wird entweder Echnaton als „Frevler / Rebell“ oder seine Regierungszeit als „Rebellion“ umschrieben.

Der Gott Aton wurde nicht verfolgt, auch wenn seine unter Echnaton errichteten Tempel als Steinbrüche verwendet wurden. Er verlor seine Position als eigenständige Gottheit und erhielt wieder die Bedeutung wie vor der Amarna-Zeit: die eines von mehreren Aspekten des Sonnengottes. Der Sonnenkult selbst hatte in der folgenden Ramessiden-Zeit im Vergleich zur Voramarna-Zeit jedoch eine gesteigerte Bedeutung.

7.3. Die Erinnerung an die Amarna-Zeit

Die traumatische Erfahrung der Regierungszeit Echnatons blieb in der antiken Überlieferung in Erinnerung. So ist beispielsweise eine Erzählung bei Manetho überliefert, die in der Zeit Amenophis’ III. spielt:

Der König vertreibt die Aussätzigen aus den Städten, damit sich die Götter ihm zeigen. Die Aussätzigen lassen sich unter der Führung des ägyptischen Priesters Osarsiph in Avaris nieder (Avaris war die von den → Hyksos, einer aus Vorderasien ins Nildelta eingewanderten Volksgruppe, die vor der 18. Dynastie die Herrschaft über Ägypten innehatte, gegründete Hauptstadt). Die Aussätzigen gründen eine Religion, die die Gesetze der ägyptischen Religion umkehrt. Zu ihrer Unterstützung rufen sie die Hyksos zurück und beherrschen mit ihnen Ägypten über einen Zeitraum von 13 Jahren, während der sich Osarsiph in Moses umbenennt. Schließlich werden sie von Amenophis und seinem Enkel Ramses vertrieben.

Varianten dieser Erzählung sind auch von anderen griechisch-römischen Autoren überliefert. Die Erinnerung an die Fremdherrschaft durch die Hyksos verschmolz hier mit der Reminiszenz an den religiösen Umsturz und möglicherweise der an eine Pest-Epidemie während der Regierungszeit Echnatons. So wurde die religiöse Bedrohung durch eine kleine, in sich geschlossene Gruppe in Ägypten, die sich mit ihren Werten gegen die Tradition gestellt hatte, mit einer gefährlichen Seuche im Land verbunden und zu einer Bedrohung von außen umgedeutet (Assmann 1998, 54-72; Schneider 1998, 76-98).

Echnaton selbst dagegen geriet in Vergessenheit, bis sein Namen nach der Entzifferung der Hieroglyphen im 19. Jh. wieder gelesen werden konnte.

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

  • Lexikon der Ägyptologie, Wiesbaden 1975-1992
  • Lexikon der Pharaonen, München 1996
  • The Oxford History of Ancient Egypt, Oxford 2000
  • The Oxford Encyclopedia of Ancient Egypt, Oxford 2001

2. Weitere Literatur

  • Akhénaton et Néfertiti. Soleil et ombres des pharaons, Genf 2008
  • Aldred, C., 1988, Akhenaten, King of Egypt, London
  • Assmann, J., 1984, Ägypten. Theologie und Frömmigkeit einer frühen Hochkultur, Stuttgart, 232-267
  • Assmann, J., 1998, Moses, der Ägypter. Entzifferung einer Gedächtnisspur, Wien
  • Eaton-Krauss, M. / Krauss, R., 2001, Rezension zu Gabolde, M., D’Akhenaton à Toutânkhamon, Lyon 1998, BiOr 58, 91-97
  • Eaton-Krauss, M., 2003, Restorations and Erasures in the Post-Amarna Period, in: Hawass, Z.A. / Brock, L.P. (Hgg.), Egyptology at the Dawn of the Twenty-first Century, Proceedings of the Eighth International Congress of Egyptologists, Cairo, 28 March - 3 April 2000, Bd. 2, Cairo, 194-202
  • Freed, R. / Markowitz, Y.J. / D’Auria, S.H. (Hgg.), 1999, Pharaohs of the Sun. Akhenaten, Nefertiti, Tutankhamen, London
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3. Websites

Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Echnaton, Nofretete und die älteste Tochter Meritaton opfern Aton. © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
  • Abb. 2 Die Hieroglyphe Achet = „Horizont“. Aus dem Textverarbeitungs-Programm Visual Glyph
  • Abb. 3 Echnaton mit Familie verleiht Ehrengold. © Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart
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