verhüllst dir (das Auge) in Zeiten der Not?
möchten sie selbst sich fangen in den Anschlägen, die sie ersinnen!
und der Wucherer gibt dem HERRN den Abschied, lästert ihn.
»Es gibt keinen Gott!« – dahin geht all sein Denken.
deine Strafgerichte bleiben himmelweit fern von ihm,
alle seine Gegner – er bietet ihnen Hohn.
nun und nimmer wird Unglück mich treffen!«
unter seiner Zunge birgt sich Unheil und Frevel.
ermordet den Schuldlosen insgeheim (oder: im Versteck),
nach dem Hilflosen spähen seine Augen.
er lauert, den Elenden zu haschen;
er hascht den Elenden, indem er ihn in sein Netz zieht;
und die Hilflosen (oder: Unglückseligen) fallen ihm in die Klauen.
hat sein Antlitz verhüllt: er sieht es nimmer!«
vergiß die Elenden nicht!
darf denken in seinem Herzen: »Du fragst nicht danach«?
achtest du wohl, in deine Hand es zu nehmen;
der Waise bist du ein Helfer.
und suche des Bösewichts gottloses Wesen heim,
bis nichts mehr von ihm zu finden!
verschwinden müssen die Heiden aus seinem Lande!
du stärkst ihren Mut, leihst ihnen dein Ohr,
nicht soll ein Mensch, der zur Erde gehört, noch ferner schrecken (oder: trotzen).




