Grundlegend lassen sich Prophetenspruch und Prophetenerzählung unterscheiden (→ Prophetische Redeformen). Letztere erzählt vom Auftritt eines Propheten (im Alten Testament nur in Einzelfällen vom Auftritt einer Prophetin), der typischerweise dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Gestalt eine besondere göttliche Eingebung, die ihr zuteil wurde, in einer bestimmten geschichtlichen Situation einem Dritten mitteilt. In den meisten Fällen besteht die Eingebung in einem Gottesspruch, der durch Handlungen und nonverbale Kommunikationselemente ergänzt sein kann. Diesen vom Propheten unter Inanspruchnahme göttlicher Autorität vorgebrachten Spruch nennt man Prophetenspruch.
Die alttestamentlichen Zeugen der prophetischen Auftritte berichten seit dem 8. Jh. v. Chr. nicht mehr vom gesamten Auftritt eines Propheten, sondern halten lediglich den entscheidenden Gottesspruch fest. Mehrere solche Sprüche werden in eigenständigen Sammlungen herausgeben. Damit ist die Vorstellung verbunden, dass jeder Prophet eine in sich einheitliche Sache (dāvār) vertritt, die er in göttlichem Auftrag seinen Hörern verkündet, damit diese die Dramatik ihrer Lage vor Gott verstehen und, falls das überhaupt noch möglich ist, die nötigen Konsequenzen ziehen. Einige Überschriften bringen diese Vorstellung knapp und markant zum Ausdruck: „Wort (dāvār) JHWHs, das geschaut hat N. N. in den Tagen des Königs X“ (; ; ; ).
Die Erzählungen von Propheten basieren auf dieser Vorstellung prophetischer Verkündigung in einer bestimmten geschichtlichen Situation, die sie narrativ entfalten. Sie schildern den Propheten als Handlungsträger und überliefern seine Verkündigung teils in direkter Rede. In vielen Fällen muss man davon ausgehen, dass die Erzählungen eine bestimmte Funktion innerhalb der Komposition einer übergreifenden Geschichtsdarstellung erfüllen sollen. Möglicherweise wurden einzelne Prophetenerzählungen sogar eigens für ihren Kontext geschaffen. So oder so ist damit zu rechnen, dass man Figuren erzählerisch ausgestaltete, so dass sie dem Interesse der übergreifenden Geschichtsdarstellung besser dienen konnten. Die Geschichtsdarstellung insgesamt bildet den interpretatorischen Rahmen, in den der einzelne prophetische Auftritt eingezeichnet wird (vgl. den Auftritt des Propheten → Micha ben Jimla im Krieg des israelitischen Königs gegen die Aramäer in Ramot Gilead, ; oder die Warnung des Gottesmannes → Schemaja gegen Israel in den Krieg zu ziehen, ).
Prophetenerzählungen werden als narrative Texte von anderen Formen schriftprophetischer Überlieferung abgehoben. Als entscheidendes Merkmal gilt nicht die Form, sondern ihr Inhalt, insbesondere die Figur des Propheten, insofern handelt es sich nicht um eine bestimmte Erzählgattung im engeren Sinne.
Für die Prophetenerzählung lassen sich drei Ausgangspunkte vermuten:
● erstens der Visionsbericht des Propheten, der, anders als der Prophetenspruch, nicht poetisch, sondern prosaisch überliefert ist (vgl. ; ; ; .),
● zweitens die in der 1. oder 3. Pers. Singular formulierte prosaische Erzählung über eine symbolische Handlung (vgl. .; u.ö.)
● und drittens die kurzen Erzählungen der Königsbücher, die von prophetischen Auftritten in bestimmten geschichtlichen Situationen aus einem der beiden Reiche berichten (vgl. → Ahija von Silo; ; der Gottesmann → Schemaja nach der Trennung Israels von Juda).
Ausgehend vom Inhalt der Erzählungen lassen sich die Prophetenerzählungen sachlich unterscheiden. Erzählungen, in denen ein Prophetenwort im Mittelpunkt steht (z.B. ; .a) können von den Prophetentaterzählungen oder Wundergeschichten → (Wunder) unterschieden werden (; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ). Letztere lassen sich in Speise- und Vermehrungswunder, Erweckungen und Heilungswunder sowie Wunder als Machterweise für den Propheten, Strafwunder und Weissagewunder unterscheiden. Weiter wurden Prophetengeschichten, die besonders die Geschichte Israels thematisieren, als besondere Form der Prophetenerzählungen benannt (vgl. Plöger, 38-62).
Die Prophetenerzählung stellt die prophetische Verkündigung innerhalb einer konkreten Konstellation und mit Schilderung konkreter Handlungsvollzüge dar. Hauptakteur ist der Prophet, der in aller Regel ohne Begleiter auftritt. Er kommt fast ausschließlich als Übermittler einer göttlichen Botschaft (Prophetenspruch, Vision, Zeichenhandlung) in den Blick. Ein Interesse an der menschlichen Person besteht nur dann, wenn das für die Einordnung der Botschaft von Bedeutung ist. Die Adressaten sind Einzelne oder Gruppen, fast ausschließlich Männer.

Abb. 1 Nathan tritt König David gegenüber.
Viele der erhaltenen Prophetenerzählungen dürften auf tatsächliche Auftritte von Propheten zurückgehen, setzen diese aber vermutlich in gattungstypische Figurenkonstellationen um. Eine häufig gewählte paradigmatische Konstellation dieser Erzählungen ist die des Propheten, der dem (in vielen Fällen gar nicht oder erst sekundär namentlich genannten) König gegenübertritt. Diese König-Prophet-Erzählungen reflektieren die geschichtliche Erfahrung der israelitischen Königszeit mit den Propheten.
Für das Verständnis der Prophetenerzählung ist die Interpretation der Figuren entscheidend, die aus dem Kontext und aus der Einfügung der Erzählung in einen bestimmten literarischen Kontext zu erheben ist. Zu beachten ist dabei eine spezifisch judäische Perspektive der überlieferten Historiographie. Der Gegensatz zwischen dem Propheten und dem König bildet ein durchlaufendes Thema der Prophetenerzählungen in den Königsbüchern. In der deuteronomistischen Geschichtstheologie gipfelt der Gegensatz zwischen König und Prophet im Ruf des Propheten zu Umkehr und zum Toragehorsam (; .; . u.ö.). Trotz aller prophetischen Auftritte gehen letztlich sowohl das Nordreich als auch Juda und Jerusalem zu Grunde. Insofern liegt über allen Prophetenerzählungen ein tragischer Ton: die Propheten wollen Israel und Juda zu Gott zurückführen, haben aber nur sporadischen Erfolg. Die legendarische Ausgestaltung der Erzählung von Jesaja zur Zeit der assyrischen Eroberung () macht das gut deutlich. Zwar kann Jesaja die Errettung Jerusalems im letzten Moment ansagen, was auch eintrifft, am Schluss der Erzählung muss Jesaja aber eine schwere Strafe für das judäische Königshaus prophezeien ().

Abb. 2 Elia wird von Raben versorgt (Ikone, Nowgorod; 14. Jh.).
Neben dem Gegensatz zwischen König und Prophet beschreiben die Erzählungen von → Elia und dessen Nachfolger → Elisa auch breit die Figur des Propheten als eines Wundertäters (; ; ).
In der Rückprojektion wird der Titel Prophet (nābî’) bzw. Prophetin (nəbî’āh) für die Figuren → Abraham (), → Aaron (), → Mirjam () und → Mose, der höher als ein Nabi steht (; vgl. ; ), verwendet. Als Seher wird der nichtisraelitische → Bileam geschildert ().

Abb. 3 Debora führt den Kampf an (Psalter des Hl. Ludwig; 13. Jh.).
Während sich im Deuteronomium, das von der völligen Ablehnung aller nichtprophetischen Formen der Mantik geprägt ist (; → Divination in Israel) und Mose als ersten Inhaber und als Urbild des Amtes des Propheten versteht (vgl. ), keine Prophetenerzählung findet, nennen die Bücher → Josua und → Richter Prophetengestalten. Die Prophetin → Debora führt gemeinsam mit → Barak die Truppen im Kampf gegen → Sisera, den Feldherrn von → Hazor, an (). Eine Erzählung von einem anonymen Propheten, den JHWH in der Situation der Bedrängnis durch die → Midianiter sendet, findet sich in .
In die → Samuel- und → Königsbücher sind umfangreiche Prophetenlegendenkränze von Einzelgestalten eingearbeitet, wie die Erzählüberlieferungen von → Samuel, → Elia und → Elisa zeigen.

Abb. 4 Samuel salbt David (; Wandmalerei in der Synagoge von Dura Europos; 3. Jh.).
Das Geschichtswerk beschreibt die Funktion der Propheten ausführlich zur Zeit der israelitischen und judäischen Könige. Der Zeit der frühen Könige → Saul und → David ordnen die Erzählungen die umfangreiche Überlieferung vom Propheten Samuel zu. Von diesem prototypischen Propheten ist eine Jugendgeschichte überliefert (). Die Erzählungen in , (und ) verbinden mit der Figur das (königliche) Amt eines Richters und weiten so die Funktion des Propheten aus. In Erzählungen von Saul und David wird Samuel als kritischer Gegenpart zu Saul verstanden, dem Samuel seine Verwerfung mitteilt (; vgl. ) und dem der israelitische König ausgeliefert ist (). Das Verhältnis Samuels zum judäischen König ist durchweg positiv gezeichnet. Der Prophet designiert und salbt David, den Ahnherrn der judäischen Dynastie, () und schützt ihn vor der Verfolgung des israelitischen Königs (). Die Erzählungen von Samuel und Saul entsprechen damit der Tendenz der Überlieferungen von König und Prophet in den Königsbüchern und heben im Gegenzug die positive Rolle des Propheten für den judäischen König hervor.
In einer stark deuteronomistisch durchformten Erzählung wird Davids Rolle als König und die Rolle des Propheten am Hof in der Figur des → Nathan erzählerisch reflektiert (; ).
Einen anonymen Gottesmann nennt (vgl. ; ).
Der Prophet → Gad ist nach Berater des judäischen Königs auf der Flucht vor dem israelitischen Herrscher Saul, der David anweist, nach Juda zu ziehen.
→ Ahijas Auseinandersetzung mit → Jerobeam I. schildern die Erzählungen in und .
Eine komplexe Folge von Erzählungen bietet die Überlieferung von → Elia (; ; ), der sich der Zyklus um → Elisa anschließt (; ; ; ). Im Elisa-Zyklus wird auch die Figur des Schülers und Nachfolgers im prophetischen Amt reflektiert (vgl. besonders ). In der Elia-Elisa-Überlieferung finden sich vermehrt Wundererzählungen. Darüber hinaus betont sie die Funktion des Propheten als Weissager, insbesondere innerhalb militärischer Ereignisse (vgl. ) und der dynastischen Zukunft (vgl. ; ).
berichten von der Zeit der assyrischen Belagerung Jerusalems und dem Verhalten des Königs → Hiskia. Während in die Unterordnung des Königs unter → Sanherib eine ausdrückliche Vorbedingung für das politische Überleben Judas bildet, stellen die Jesajatradenten in der Parallelüberlieferung das Vertrauen des Hiskia als König von Juda (in , vgl. ) auf Rettung angesichts der assyrischen Übermacht heraus. Die den Propheten → Jesaja betreffenden Erzählungen (...; ..; ..) enthalten ein Prophetenwort, in dem Jesaja das Exil in Babylon ankündigt (; ).
Selbstständige Einzelüberlieferungen bilden , und . Sie alle variieren die kritische Sicht der judäischen Prophetie auf die Vorgänge in Israel.
Der Auftritt des anonymen Gottesmannes in → Bethel (.) thematisiert die Auseinandersetzung um wahre und falsche Prophetie und hebt die Geschichtswirksamkeit der Kritik der judäischen Prophetie am nordisraelitischen Heiligtum Bethel hervor.
. entfaltet die kriegsentscheidende Rolle des Propheten in der Schlacht des Syrers → Benhadad gegen → Ahab von Israel (vgl. .), die mit einem Sieg der Israeliten über die Syrer endet.
. variiert diese zentrale Rolle des Propheten, indem die Erzählung die unterschiedlichen Rollen der Propheten in Juda und in Israel einander gegenüberstellt und in der Figur des → Micha ben Jimla den integren Propheten präsentiert. Dem für die König-Prophet-Erzählungen grundlegenden Gegensatz zwischen Prophet und König wird der Konflikt zwischen wahrem und falschem Propheten zur Seite gestellt. Dabei wird der Konflikt dadurch zugespitzt, dass dem einzelnen judäischen Propheten Micha eine vom Geist fehlgeleitete Schar von 400 israelitischen Propheten am Königshof gegenüber steht.
Auf der Ebene der deuteronomistischen Redaktoren ist das Prophetenbild in den Erzählungen bestimmt durch die Mahnung zu Umkehr und Toragehorsam (; .; . u.ö.). Israels Geschick wird dadurch zu einer Geschichte fortschreitender Erfüllungen von Unheilsansagen (; ; ).
Im → Jesajabuch wird von der Berufung Jesajas im Rahmen eines Visionsberichts (.) erzählt, dem die Erzählung über die Begegnung des Propheten und seines Sohnes → Schear-Jaschub mit König → Ahas von Juda am Ende der Wasserleitung des oberen Teiches auf der Walkerfeldstrasse folgt (). Die Situation der Belagerung aus der Sicht der prophetischen Tradenten schildern (parallel zu ; s.o.).
Besonders stark ist die → Jeremiaüberlieferung von der erzählerischen Darbietung der prophetischen Botschaft geprägt. Neben einem Berufungsbericht, dem sich ein Visionsbericht anschließt (.), folgen weitere Erzählungen über zeichenhafte Ereignisse (→ Zeichenhandlungen) im Leben des Propheten: der vom Euphratwasser zerfressene Gürtel (); das missratene Werkstück des Töpfers (). Dazu kommen Berichte über Auftritte mit Zeichenhandlung: das Zerbrechen eines irdenen Kruges (), der Auftrag, den Völkern einen Becher zum Trinken aufzunötigen, der sie betrunken werden, taumeln und stürzen lässt (); die Übergabe von Jochhölzern und Stricken an die Teilnehmer einer Konspirationsversammlung gegen Babel (.), Jeremias Auftritt mit einem Joch und → Hananjas Gegenauftritt (.), das Einmauern von Gründungssteinen vor dem Haus des Pharaos für den Aufbau eines Zeltes → Nebukadnezzars (), der Kauf eines Ackers ().
Gezielt werden biographische Einzelheiten des Propheten zum Thema der prophetischen Verkündigung gemacht. Der Prophet wird selbst zum Zeichen durch den Verzicht auf Frau und Kinder (). Die in der 1. Person in poetischer Form verfassten sogenannten „Konfessionen“ (; ; ; ; ) kann man als Reflexionen über das Leiden des Propheten an seinem Auftrag und insofern als Teil einer biographischen Prophetenerzählung verstehen, in deren größerem Zusammenhang sie möglicherweise entstanden sind.
Großes Gewicht erhalten Erzählungen von Konflikten Jeremias mit anderen Propheten. In wird vom Versuch der Beseitigung Jeremias berichtet, in warnt Jeremia vor den Propheten, die die baldige Rückkehr der babylonischen Gola erwarten, zeigt, wie Jeremia sich mit dem Gegenpropheten Hananja auseinandersetzt, und enthält Drohworte gegen den Priester → Schemaja, der am Tempel die Aufsicht über die Propheten ausübte. Eine Erzählung über die Rechabiter als vorbildhafte Befolger des Wortes Gottes findet sich in .
Als weiterer Schwerpunkt lässt sich der Konflikt des Propheten mit dem König nennen. Eindrucksvoll erzählt wird, wie der am wärmenden Feuer sitzende König → Jojakim die Buchrolle Jeremias Seite für Seite ins Feuer warf (). Am häufigsten wird von Begegnungen Jeremias mit Judas letztem König → Zedekia berichtet ( und ): Jeremia tritt vor Zedekia und fordert ihn zur Kapitulation auf (), er kritisiert die Rücknahme der Sklavenbefreiung (), er weist Zedekias Ersuchen um Fürbitte ab (), er wird von Zedekia zu heimlichen Konsultationen geholt (; ) und schließlich erlebt er den Fall Jerusalems und die Wegführung Zedekias mit (), während er selbst vom obersten General der Eroberer befreit wird ().
Im → Amosbuch ist ein kurzer Bericht in den Visionenzyklus eingefügt (). Er erzählt vom Verweis des judäischen Propheten Amos durch den Priester des israelitischen, dem König unterstehenden Heiligtums in Bethel und endet mit einer Unheilsansage des Amos (; → Amazja). Auf diese Weise wird illustriert, dass das von Amos visionär empfangene Gotteswort abgewiesen wurde.
Das → Jonabuch stellt eine Erzählung von der Flucht und von der späteren Gerichtsansage des Propheten in Ninive dar. Die Handlungsfolge dieser in hellenistischer Zeit entstandenen, in ihrer Struktur dem Midrasch ähnlichen Prophetenerzählung hat zahlreiche außerisraelitische Parallelen. Sie wurde als „Novelle“ oder „weisheitliche Lehrerzählung“ bzw., wegen ihrer Durchdringung mit ironischen Elementen, als „Satire“ bezeichnet (Wolff).
Die Erforschung der Schriftprophetie widmet sich seit der Mitte des 20. Jh.s, insbesondere unter dem Einfluss von S. Mowinckel (Prophecy and Tradition, 1946), den redaktionellen Überarbeitungs- und Umstrukturierungsprozessen, in deren Verlauf die Schüler des jeweiligen Propheten dessen Erbe aktualisierten. Innerhalb dieser Prozesse spiegeln die Prophetenerzählungen die Auseinandersetzung mit einer prophetischen Gestalt, die sie in die Konfliktkonstellationen ihrer Zeit einzeichnen und mittels der den Rezipienten eine bestimmte Auffassung vom Geschichtsverlauf nahe gebracht werden soll.
Die literarische Entwicklung der Gattung „Prophetenerzählung“ zeigt sich in allen Erzählbereichen und ist durch unterschiedliche Trägerkreise bedingt. Vermutlich wurden in den Samuel- und Königsbüchern ältere Kerne von Überlieferungen, die vom klaren Gegensatz zwischen Prophet und König bestimmt sind, überarbeitet. Ausgehend von einzelnen Episoden wuchsen Erzählkränze, in die spätere Bildungen, z.B. Jugendüberlieferungen (vgl. ) oder Wundererzählungen, eingebaut wurden.
Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck
Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne
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