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Musik / Musikinstrumente

1. Quellen

Musik (hebr. zmr), Gesang (hebr. šîr) und Tanz sind im antiken Palästina, das sich von der Musikkultur seiner Nachbarländer nicht wesentlich unterscheidet, durch archäologische, literarische, ikonographische, epigraphische und ethnologische Quellen belegt. Alle Quellen sind auf ihre Art fragmentarisch und selektiv und sind im Hinblick auf die Musik Quellen „zweiter Hand“: sie stammen im Allgemeinen weder von Musikern, noch ist die Darstellung von Musik ihr primärer Zweck.

Das gilt auch für das Alte Testament als literarische Quelle für die Musik des antiken Palästina. Profane, alltägliche Musik aus dem Raum der Familie oder des Hofes wird kaum dargestellt. Das Instrumentarium, das aus archäologischen und ikonographischen Quellen gut bekannt ist, kommt in der Bibel nur ausschnittweise vor: Kultmusik (und zwar die, im Jerusalemer Jahwe-Tempel stattfand) und das entsprechende Personal, die levitischen Priester, stehen im Vordergrund der biblischen Zeugnisse. Kultinstrumente, zumal solche, die in der beginnenden Geschichte des Frühjudentums eine Rolle spielten (Schofar, Trompete), sind stark überrepräsentiert.

Die Musik des antiken Palästina selbst (z.B. Musiktheorie, Terminologie, Rhythmik, Melodik, Notation, Instrumentierung, Gesangspraxis und Spielpraxis vor allem der komplexeren Instrumente) ist nicht rekonstruierbar. Jedoch sind Musik, Tanz und Gesang menschliche Grundkonstanten, weshalb manche Äußerungen des musizierenden Menschen zwar ihre Gestalt, nicht aber ihren Anlass und Sinn verändert haben (vgl. Martial epigrammata 14,54; [Lutherbibel: ]; ; ).

2. Musik

Abb. 1 Ensemble aus Aulos, Trommel und Leier (Eisenzeit II).

Musik ist im Allgemeinen ein gemeinschaftliches und gesellschaftliches Ereignis. Meist werden Musikinstrumente nicht einzeln, sondern zu mehreren aufgezählt: In vorhellenistischer Zeit ist vor allem die Kombination von Aulos (Blasinstrument; s.u.), Leier und Rahmentrommel gut belegt, und zwar in kultischer wie auch profaner Musik (vgl. ; ; ; ; ; ; Kammerer, 1998, 1804f). Auch andere instrumentale Ensembles sind belegt, in der hellenistischen und späteren Zeit auch mit größerer Varianz in der Besetzung, (vgl. ...; .; ; ).

Schon aus der Natur mancher Instrumente (z.B. Schrapstäbe, Stabklappern, Sistren, Trommeln) geht hervor, dass sie (wie das einfache Klatschen; vgl. ; ) zur Begleitung von Gesang oder Tanz gedacht sind. Aber auch Ensembles anderer Instrumente werden so eingesetzt (vgl. ; ). Das Alte Testament bewahrt, auch abgesehen von den Psalmen und ihren nicht im einzelnen zu klärenden aufführungspraktischen Hinweisen, eine Reihe von Liedern. Das Spektrum dieser Gesänge reicht von Kriegs-, Schlacht- oder Freudenrufen (.; ) über Tanzlieder (; ; ; ), Spottlieder (), Trinklieder ( [?]; vgl. ), Liebeslieder (), Klage- und Leichenlieder () bis hin zu Arbeitsliedern (; vgl. ).

Abb. 2 Von Aulos, Leier und Trommel begleiteter Reigentanz (Eisenzeit II).

Tänze und Tänzer, vor allem in kultischem Kontext, sind besonders ikonographisch belegt. Es hat sowohl Einzel-, als auch Paar- und Gruppentänze (Reigen; hebr. māchôl; griech. χορός) gegeben (vgl. ; ...; ; ; ; ; ; : Hinktanz um den Altar?; zu den ikonographischen Belegen s. Kammerer, 1998, 1805f).

© Stefan Kammerer

Abb. 3 Tonständer mit Musikern (Eisenzeit II).

Dass die Musik als Teil des Kultes eine große Rolle spielte, belegen zahlreiche Quellen (neben der Architektur von Kultstätten besonders Votivgaben, Votivschreine, Figurinen und Tonständer). Ständer aus Ton oder Bronze (Kammerer, 1998, 1808) zeigen Musiker, Sänger und Tänzer nebeneinander und symbolisieren so eine Art kultisches Ensemble. Instrumente wurden solistisch (Harfe, Leier, Aulos, Rassel, Becken) oder als Ensemble (Leier, Rahmentrommel, Aulos), zur Begleitung von Gesang oder von Prozessionen und Tänzen eingesetzt (vgl. ; ; ; .; ;). In bestimmten Fällen gehörte ein spezialisiertes musikalisches Inventar zum Kult vor allem „importierter“ Gottheiten. In den spätbronzezeitlichen Tempeln von Bethel und Bet-Schean hat man ägyptisierende Musikinstrumente wie Klappern oder Sistrengriffe mit Hathordekoration gefunden. Auch „freie“, nicht an ein bestimmtes Heiligtum gebundene „prophetische“ Gruppen bedienten sich der Musik ().

Literarisch (vgl. ; ; ; ) und ikonographisch (z.B. auf Siegeln, Münzen oder Lampen; s. Kammerer, 1998, 1810) konnten Musikinstrumente zum abbreviatorischen Symbol für eine Gottheit oder deren Kult werden.

3. Musiker

Im Kult waren Berufsmusikerinnen und -musiker beschäftigt. Während die beliebtesten Musikinstrumente wie Leier, Trommel und Aulos sowohl von Männern als auch von Frauen gespielt werden konnten, scheint der kultische Tanz eher die Sache der Frauen gewesen zu sein (vgl. aber ). Angesichts der engen räumlichen und ideologischen Verbindung von offiziellem Kult und staatlicher Hofhaltung kann man in den Kultmusikern (hohe?) Beamte sehen (vgl. ; ; ). Die Zugehörigkeit dieser Musiker zur Oberschicht des Staates zeigt sich auch an ihrer Einbeziehung in die Deportation durch die Assyrer (TUAT 1, 390). Im nachexilischen Juda wurde die Tradition des Hof- und Tempelorchesters durch (levitische) Musiker fortgesetzt (. u.ö.; ; ).

© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

Abb. 4 Musikantengruppe: Lautenspieler, Aulosbläser, (jugendlicher?) Musiker mit Klangstäben, Tänzer (9. Jh. v. Chr.).

Auch außerhalb von Hof und Tempel hat es Berufsmusiker (und -sänger?) gegeben (; ; ; ), ebenso wandernde Musiker () oder musizierende Gaukler. Auch Prostituierte konnten als Musikerinnen (; ) dargestellt werden. Für die rituelle Totenklage gab es professionelle (?) Klagefrauen (.; ; vgl. ), die ikonographisch mit entblößtem Oberkörper und über dem Kopf zusammengeschlagenen Armen dargestellt werden (Kammerer, 1998, 1808).

4. Musikinstrumente

4.1. Schlaginstrumente (Idiophone, Membranophone)

An Idiophonen sind Klappern, Becken, Glöckchen, Sistren, Gefäßrasseln, Schrapstäbe und möglicherweise Rahmenrasseln belegt.

Klappern (dekoriert mit dem Hathorgesicht) sind (teils als Inventar aus ägyptischen Tempeln) in Syrien und Palästina (Ugarit, Bet-Schean; Tell es-Samak) archäologisch belegt. Im Alten Testament werden möglicherweise ebenfalls Stabklappern () als Kultinstrumente erwähnt.

© Stefan Kammerer

Abb. 5 Becken mit Votivinschrift aus ’Elyāchīn (Eisenzeit III).

Becken aus Bronze sind seit der Frühbronzezeit archäologisch und literarisch gut belegt (hebr. mәṢiltajîm, ṢælṢəlîm; griech. κύμβαλον; lat. Cymbalum; vgl. ; ; u.ö.). Sie konnten einzeln und paarweise gespielt werden und treten vornehmlich als Kultinstrumente, Votivgaben und Grabbeigaben auf. Kleinformatige Instrumente aus nachhellenistischer Zeit sind vielleicht Teile von Gabelbecken (griech. κρόταλον).

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Abb. 6 Gabelbecken und Beckenspieler.

Glöckchen aus Bronze treten in großer Zahl vor allem als Grabbeigaben in nachhellenistischer Zeit auf (hebr. pa‘ǎmôn; griech. κώδων; lat. tintinnabulum). Auch als apotropäisch wirkende Anhängsel an (Priester-)Gewändern (; [Lutherbibel: ]; Josephus, Antiquitates 3,7,4 Text gr. und lat. Autoren) und dem Zaumzeug von Pferden () sind sie (auch ikonographisch und archäologisch) belegt.

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Abb. 7 Zwei Sistren.

Auch Sistren sind wie Klappern im Alten Testament sehr schwach (hebr. vielleicht šālîš in ; griech. σεĩστρον; lat. sistrum), archäologisch aber gut belegt, und zwar als spezifisch ägyptisches Kultinstrument in Zeiten und Orten starken ägyptischen Einflusses in Palästina (Spätbronzezeit: Ägyptische Tempel in Timna [Wādī l-Menē‘īye; Wadi l-Meneiye] und Bethel; Eisenzeit: Ekron).

© Stefan Kammerer

Abb. 8 Rassel aus Tell Bēt Mirsim (Eisenzeit I).

Als Gefäßrasseln (hebr. mәna‘an‘îm; griech. πλαταγή; lat. crepitaculum) bezeichnet man tönerne Hohlkörper mit theriomorpher oder bikonischer Form, die mit kleinen Steinchen, Samen, Tonkügelchen oder Ähnlichem gefüllt und als Schüttelidiophone zu gebrauchen waren. Diese Rasseln waren billig, robust und einfach herzustellen, was ihre gute archäologische Bezeugung von der Frühbronzezeit an erklärt (im Alten Testament nur in belegt). Die Fundzusammenhänge (Gräber, Wohnhäuser, Tempel) sind ebenso weit gestreut wie die Verwendungszwecke der Rasseln, die als Spielzeug, Kultinstrument, (apotropäische) Grabbeigabe, Amulett und Instrument der „häuslichen“ Musik zu interpretieren sind.

Schrapstäbe oder Knochenratschen (Knochen mit parallelen Einkerbungen auf ihrer Oberseite, die mit Hilfe eines Stabes oder Plektrums gespielt werden konnten) und Rahmenrasseln (Chalkophon, apulisches Sistrum) sind lediglich archäologisch bzw. ikonographisch belegt.

© Stefan Kammerer

Abb. 9 Tonfigur aus Tell es-Samak (Eisenzeit II).

An Membranophonen sind, abgesehen von wenigen Belegen für Röhrentrommeln, vor allem Rahmentrommeln (hebr. tof; griech. τύ(μ)πανον / τυμπάνιον; lat. ty(m)panum) ikonographisch und literarisch (z.B. ; ; ; ; ) als kultisches und profanes Musikinstrument sehr gut belegt. Die ikonographischen Zeugnisse sind vor allem die in der Eisenzeit und auch später weit verbreiteten Tonfiguren, die Frauen mit Rahmentrommeln darstellen. Sie konnten als Votivgabe, Spielzeug, Amulett, Grabbeigabe oder Darstellung einer Göttin dienen. Auch auf sog. zypro-phönizischen Metallschalen (9.-7. Jh.), die levantinischer Herkunft sind und durch Handel und Kolonisation der Phönizier von Assyrien bis ins westliche Mittelmeer Verbreitung gefunden haben (s. Markoe 1985), sind Frauen mit Rahmentrommeln oft als Teil eines Ensembles zusammen mit Aulos und Leier im Rahmen von Bankett- oder Prozessionsszenen dargestellt (s. Abb. 1).

4.2. Saiteninstrumente (Chordophone)

An Chordophonen (hebr. ngn „ein Saiteninstrument spielen“) sind vor allem Leier und Harfe, weniger häufig die Laute belegt.

© Stefan Kammerer

Abb. 10 Tanzender Leierspieler (Eisenzeit I ?).

Die Leier (hebr. / aram. kinnôr; griech. κιθάρα; lat. cithara) stellt das am häufigsten bezeugte Chordophon im syrisch-palästinischen Bereich dar (vgl. Lawergren 1998). Sie ist literarisch (z.B. ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ), ikonographisch, glyptisch und numismatisch (z.B. Münzen aus der Zeit des Bar-Kochba-Aufstandes) gut belegt und taucht in vielfältigen musikalischen Zusammenhängen in höfischem und kultischem Kontext auf, unter anderem als Musikinstrument mit apotropäischer Wirkung ().

Die Harfe (hebr. nævæl / nevæl (‘āsôr) [?]; davon griech. νάβλα(ς), lat. nablum / nablium) ist in Form der Winkelharfe ikonographisch belegt, wenn auch weit schlechter als die Leier. Im Alten Testament wird sie recht häufig in ähnlicher Funktion wie die Leier erwähnt (vgl. ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; ; [Lutherbibel: ]; ).

Für die Laute (mit drei Saiten [?] hebr. šālîš [?] in , wenn nicht ein Sistrum gemeint sein sollte) gibt es im antiken Palästina nur wenige rundplastische und ikonographische Belege, darunter eine Terrakottaplakette mit der Darstellung eines tanzenden Lautenspielers (mit Gesichtsmaske?) aus Dan (Biran, 1986, 168-173).

4.3. Blasinstrumente (Aerophone)

An Aerophonen sind Auloi (zum Begriff s.u.), Flöten und Trompeten belegt (organologisch zählt auch der alttestamentliche šôfār zu dieser Gattung).

Aufgrund der Darstellungen des Aulos (hebr. chālîl [?]; s. ; ; ; ; ; ; griech. ἀυλός; lat. tibia; s. Abb. 1-4) aus dem syrisch-palästinischen Raum ist nicht zu entscheiden, ob es sich um Doppeloboen oder Doppelklarinetten handelt, da das Mundstück im Allgemeinen nicht zu erkennen ist. Den Terminus Aulos kann man verwenden, da er die Bestimmung des Mundstücks (Gegen- oder Aufschlagzunge) offen lässt und den entwicklungsgeschichtlichen Zusammenhang zu den Instrumenten der griechisch-römischen Zeit verdeutlicht. Der Aulos ist vielfach als Instrument in profanem und kultischen Kontext bezeugt, oft im Ensemble mit Rahmentrommel und Leier. In der hellenistischen und nachhellenistischen Zeit begegnet er auf verschiedenen Bildträgern vor allem im Rahmen mythologischer (dionysischer) Szenen.

Flöten sind im antiken Palästina ebenfalls belegt, und zwar in Form von Knochenflöten, die seit dem Neolithikum archäologisch nachweisbar sind. Meist handelt es sich um (Fragmente von) Knochenröhren mit einer bis sechs Bohrungen in der Längsachse, wobei die Bestimmung als Flöte nicht immer sicher ist. Längsflöten aus Rohr oder ähnlichem Material mit ihrer typischen Spielhaltung sind in Palästina erst seit der römischen Zeit nachweisbar. Seit der hellenistischer Zeit sind auch Panflöten (griech. σῦριγξ; lat. syrinx; möglicherweise auch in : mašrôqî) belegt. Ob der hebr. Terminus ‘ûgāb in ; ; ; eine Flöte bezeichnet, ist unklar.

Verschiedene Arten von Trompeteninstrumenten sind in Palästina belegt: Dies sind, neben verschiedenen archäologisch nachweisbaren Schneckentrompeten (griech. κόχλος; lat. bucina) vor allem der alttestamentliche šôfār (auch qæræn [hajjôbel]; griech. κέρας; lat. cornu, bucina) (vgl. 4Q285 Frg. 8). Er taucht im Alten Testament in verschiedenen Zusammenhängen auf: Als militärisches Signalinstrument (z.B. ; ; ; ; ; ; ; ; ), als metaphorisches Symbol für Krieg und Schrecken (; ; ; ; ; ; ; ; 1QM VIII.XVI,3-9.11-13) und als Instrument des Kultes (teilweise als rein literarisches Motiv) im Zusammenhang mit der Theophanie Jahwes, Festen, Kultfeiern und Prozessionen (; ; Jos 6; ). Zahlreiche ikonographische Belege zeigen den šôfār (oft zusammen mit → Menora, → Lulab und Ethrog) als Instrument des Synagogengottesdienstes.

Ebenfalls reichlich im Alten Testament, vor allem im Chronistischen Geschichtswerk, belegt sind Längstrompeten (hebr. chǎṢôṢrâh; griech. σάλπιγξ; lat. tuba; vgl. 1Chr 15f; ; .; ; ; ) als Instrument des Jerusalemer Tempelkults der Perserzeit und der hellenistischen Zeit. Aus römischer Zeit ist die Darstellung solcher Instrumente unter anderem auf dem Titusbogen, dem Mosaikfußboden der Synagoge in Sepphoris sowie auf Münzen des Bar-Kochba-Aufstands erhalten (s. Kammerer, 1998, 1804; Braun, 2002, 14-16).

Literaturverzeichnis

Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck

Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne

1. Lexikonartikel

  • Reallexikon der Assyriologie und vorderasiatischen Archäologie, Berlin 1928ff
  • Biblisches Reallexikon, 2. Aufl., Tübingen 1977
  • Neues Bibel-Lexikon, Zürich u.a. 1991-2001
  • Die Musik in Geschichte und Gegenwart, 2. Aufl., Kassel u.a. 1994-1999
  • Religion in Geschichte und Gegenwart, 4. Aufl., Tübingen 1998ff.
  • Calwer Bibellexikon, Stuttgart 2003

2. Weitere Literatur

  • Biran, A., 1986, The Dancer from Dan, the Empty Tomb, and the Altar Room, IEJ 36, 168-178
  • Braun, J., 1999, Die Musikkultur Altisraels / Palästinas (OBO 164), Freiburg (Schweiz) / Göttingen
  • Braun, J., 2002, Music in Ancient Israel / Palestine, Grand Rapids
  • Kammerer, S., 1998, Art. Vorderasien B: Syrien und Palästina, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, 2. Aufl., Kassel u.a., Sachteil 9, 1790-1816
  • Lawergren, B., 1998, Distinctions among Canaanite, Philistine, and Israelite Lyres, and Their Global Lyrical Contexts, BASOR 309, 41-68
  • Markoe, G., 1985, Phoenician Bronze and Silver Bowls from Cyprus and the Mediterranean (University of California Publications: Classical Studies 26), Berkeley
  • Mitchell, T.C., 1992, The Music of the Old Testament Reconsidered, PEQ 124, 124-143
  • Seidel, H., 1989, Musik in Altisrael (BEAT 12), Frankfurt u.a.

Abbildungsverzeichnis

  • Abb. 1 Ensemble aus Aulos, Trommel und Leier; zypro-phönizische Reliefschale aus Olympia (Eisenzeit II); aus: H. Gressmann, Altorientalische Bilder zum Alten Testament, Berlin / Leipzig 1927, Abb. 457
  • Abb. 2 Von Aulos, Leier und Trommel begleiteter Reigentanz; zypro-phönizische Reliefschale aus Idalion (Eisenzeit II); aus: H. Gressmann, Altorientalische Bilder zum Alten Testament, Berlin / Leipzig 1927, Abb. 456
  • Abb. 3 Tonständer mit Musikern („musicians’ stand“) aus Aschdod (Eisenzeit II); Umzeichnung von S. Kammerer nach Bayer, B., The Finds that could not be, BAR 8, 1982, 32 (© Stefan Kammerer)
  • Abb. 4 Musikantengruppe: Lautenspieler, Aulosbläser, (jugendlicher?) Musiker mit Klangstäben, Tänzer; Orthostaten-Relief aus Karkemiš (9. Jh. v. Chr.) (© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)
  • Abb. 5 Becken mit Votivinschrift aus ’Elyāchīn (Eisenzeit III); Umzeichnung von S. Kammerer nach Deutsch, R. / Heltzer, M., 1994, Forty New Ancient West Semitic Inscriptions, 73 (© Stefan Kammerer)
  • Abb. 6 Gabelbecken und Beckenspieler (© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)
  • Abb. 7 Zwei Sistren (© Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)
  • Abb. 8 Rassel aus Tell Bēt Mirsim [Tell Bet Mirsim] (Eisenzeit I); Umzeichnung von S. Kammerer nach Bayer, B., The Finds that could not be, BAR 8, 1982, 21 (© Stefan Kammerer)
  • Abb. 9 Tonfigur aus Tell es-Samak (Eisenzeit II); Umzeichnung von S. Kammerer nach Bayer, B., The Finds that could not be, BAR 8, 1982, 26 (© Stefan Kammerer)
  • Abb. 10 Tanzender Leierspieler; Fragment eines bemalten Tonständers aus Tell Dēr ‘Allā [Tell Der Alla] (Eisenzeit I?); Umzeichnung von S. Kammerer nach Ibrahim, M.M. / van der Kooij, G., Excavations at Deir Alla, 1994, Newsletter of the Institute of Archaeology and Anthropology, Yarmouk University 16, 1994, 17 (© Stefan Kammerer)

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