
Abb. 1 Araber auf der Flucht vor assyrischen Soldaten (Ninive; 7. Jh.)
„Araber“ (hebr.
Südarabien wird im Alten Testament dagegen als → Saba bezeichnet (; ; . [LXX Αραβες / Αραβια]), wie z.B. die Königin von Saba zeigt ( par. ), die später zu einer christlichen Heiligen avancierte (vgl. schon par. ).
Araber können dabei als Händler ( par ; ), als Tributäre und Kleinviehzüchter (), Wegelagerer (; vgl. ; ) und – in offenbar absichtsvoll geänderter masoretischer Vokalisation – auch als ‚Mischvolk’ (; ) bezeichnet werden. Darin kommt die ambivalente Wahrnehmung arabischer Nachbarkulturen durch das sedentäre Israel zum Ausdruck, das sich spätestens seit der achämenidisch-hellenistischen Zeit einer zunehmenden Arabisierung Südpalästinas gegenübersah.
Mit dem Ethnonym „Araber“ können im Alten Testament der Stamm bzw. die Personen → Kedar, Geschem / Gaschmu (; ; ) und Nabatäer bezeichnet werden (; ; ; vgl. ; ). Aus historisch-philologischer Sicht sind auch Midianiter und Ismaeliter als Araber zu verstehen.
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