Die Herkunft des Namens „Wüste Zin“

Abb. 1 Die Wasser von Meriba (Jan Steen; 17. Jh.).
Die zehn Erwähnungen der Wüste Zin begegnen mehrheitlich in Routenbeschreibungen der → Wüstenwanderung (; ) sowie als Teil der Südgrenze der nachmaligen Besiedlung Kanaans ( als erste Station der Kundschafter; ; .). Eingebettet in den Rahmen der Wüstenwanderungsroute erscheint die Erwähnung von → Mirjams Tod sowie die Erzählung von der wundersam behobenen Wassernot in → Kadesch (; genannt Meribat-Kadesch in ; ; → Meriba).

Abb. 2 Landkarte: Wüste Zin.
Die Wüste Zin grenzt im Osten an das Siedlungsgebiet der → Edomiter, im Norden an die Ausläufer des Stammesgebiets von Juda. Eine genauere Bestimmung ist verquickt mit der (wohl bereits in alttestamentlicher Zeit beginnenden) Kontroverse, ob mit Kadesch immer → Kadesch-Barnea gemeint ist und wo dieser Ort zu lokalisieren ist. Die meisten Texte setzen voraus, dass Kadesch innerhalb der Wüste Zin liegt; in werden die beiden Namen gleichgesetzt.
Literatur-Recherche Bibelwissenschaftliche Literaturdokumentation Innsbruck
Literatur-Recherche Biblische Bibliographie Lausanne
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