Nach der Datan-Abiram-Erzählung in Num 16* wurden Datan und Abiram, die beiden Söhne des Rubeniters Eliab, mit ihren Familien von der Erde verschlungen, nachdem sie gegen Mose rebelliert hatten.
Die Erzählung wurde von der Pentateuchredaktion mit der priesterlichen Erzählung über den Aufstand von → Korach und 250 Männern gegen → Mose und → Aaron verknüpft. Sie ist in der Exilszeit als Fortschreibung der (älteren) vorpriesterlichen Kundschaftergeschichte (Num 13f.*) entstanden, da die Vorwürfe der beiden Männer in . den gescheiterten Versuch der Landnahme in voraussetzen. Mit der Erzählung sollte gezeigt werden, dass Mose trotzdem als Führer nicht in Frage gestellt werden durfte (zur Rekonstruktion der Erzählung vgl. L. Schmidt, 63f.).
Die anderen Texte über Datan und Abiram sind nicht älter als die Pentateuchredaktion. In , das nachträglich in . eingefügt wurde, wird nur die Vernichtung Datans und Abirams durch die Erde erwähnt, weil der Ergänzer in ihr einen mit dem Untergang des ägyptischen Heeres durch die Wasser des Schilfmeeres () vergleichbaren großen Machterweis JHWHs sah.
Die Formulierung „die Gemeinde Abirams“ in ist eine bewusste Abwandlung von „Korach und seine / deine Gemeinde“ in ... Der Verfasser überging Korach, weil die Korachiten Sänger am zweiten Tempel waren. Auch in dem Zusatz wird die Endgestalt von Num 16 vorausgesetzt (vgl. auch [Lutherbibel: ]).
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