WiBiLex.de: Das wissenschaftliche Bibelportal der Deutschen Bibelgesellschaft

Richtlinien für Autor/innen

    1. Leserschaft, Stil

    Das Lexikon richtet sich an Theologiestudierende, Pfarrerinnen und Pfarrer, Religionslehrerinnen und -lehrer sowie Theologiedozentinnen und -dozenten.

    Die Artikel sollen Grundwissen vermitteln sowie klassische und neuere Forschungspositionen mit ihren Argumenten kurz und prägnant darstellen. Eigene Thesen der Verfasserinnen und Verfasser treten in den Hintergrund.

    Die Artikel sollen auf Deutsch in einem klaren, gut lesbaren Stil so geschrieben sein, dass sie Theologiestudentinnen und -studenten der mittleren Semester verständlich sind. Fachbegriffe sollen erläutert werden.

    Kürze gehört zu den Formmerkmalen der Gattung „Lexikonartikel“. Dies gilt um der Leserinnen und Leser willen auch im Internet, wo Überlänge technisch gesehen kein Problem wäre. Autorinnen und Autoren finden Hinweise zur gewünschten Länge ihres Artikels in ihrem ersten Anschreiben. Diese Angaben sind strikt zu beachten.

    2. Inhalt

    Artikel sollen grundsätzlich zunächst bibelkundliches Basiswissen vermitteln, erst dann in die wissenschaftliche Diskussion einführen.

    Artikel zu biblischen Büchern sollen in der Regel wie folgt gegliedert sein: 

    • Name, Titel; 
    • ggf. Person;
    • Aufbau, Inhalt, Komposition (hier soll vor allem ein bibelkundlicher Überblick geboten werden mit einer Grobgliederung des Buches in Kapitelgruppen, im Fall besonders wichtiger Texte in Kapitel; die Gliederung erfolgt in einer Tabelle, s. z.B. Art. Richterbuch; die Tabelle kann von dort kopiert und mit neuem Inhalt versehen werden); 
    • Textüberlieferung;
    • Entstehung;
    • Geschichtlicher Hintergrund;
    • Theologie.

    Artikel zu Orten sollen in der Regel wie folgt gegliedert sein:

    • Name, Etymologie;
    • Biblische Überlieferung;
    • Lage und Identifizierung (mit Angabe der Koordinaten nach dem "Palestine Grid" sowie der Längen- und Breitengrade, damit man die Ortslage mit Google Earth finden kann);
    • Geschichte.

    Artikel zu Personen sollen auch die Etymologie des Namens behandeln.

    Artikel zu Themen sollen auch die Nachbarkulturen Israels berücksichtigen.

    Artikel zu benachbarten Kulturen sollen zum einen deren Geschichte, Kultur, Religion etc. behandeln, zum anderen deren historische und religionsgeschichtliche Bedeutung für Israel, das Vorkommen in der Bibel und das Bild, das von ihnen in der Bibel entworfen wird, sowie die Bedeutung für die Bibelwissenschaft.

    Die jüdische, christliche und ggf. islamische Rezeptionsgeschichte (Frömmigkeit, Kunst, Musik, Literatur) soll nach Möglichkeit einbezogen werden (z.B. David in Kunst, Literatur etc.).

    3. Gliederung

    Die Artikel sollen durch Überschriften klar gegliedert sein, und zwar nach dem System 1.1. – 1.1.1. / 1.1.2. – 1.2.

    4. Fußnoten und Exkurse

    Fußnoten sind – der Gattung „Lexikon“ entsprechend – nicht vorgesehen. Exkurse sind in Petit möglich.

    5. Schreibweise und Sprache

    Die Artikel sollen sich nach der neuen Rechtschreibung richten, damit auch Begriffe wie „Kuss“ über die Suchmaschine gefunden werden.

    Die Art. enthalten keine Worttrennung.

    Die Schreibweise biblischer Namen (Personen, Orte etc.) richtet sich nach der revidierten Lutherbibel von 1984. Wenn die Schreibweise der Einheitsübersetzung stark abweicht, erfolgt im Stichwortverzeichnis ein verlinkter Verweis (z.B. Ijob Hiob). Auch von ägyptischen, assyrischen, babylonischen etc. Namen kann ein verlinkter Verweis auf die biblische, dem Leserkreis meist eher bekannte Namensform erfolgen. In gleicher Weise wird von arabischen Ortsnamen auf die biblischen Namensformen verwiesen, falls eine Identifikation möglich ist (zur Schreibweise s. Transliteration).

    Im Artikel soll der Absatz „Andere Schreibweisen“, der sich nur auf Namen bezieht, ein Auffinden des Artikels mit Hilfe der Suchmaschine ermöglichen.

    Inklusive Sprache mit weiblicher und männlicher Form ist erwünscht, sofern die Lesbarkeit darunter nicht ungebührlich leidet. Das sog. „Berliner I“ (AutorInnen) ist zu meiden. Verfasserinnen und Verfasser können nach eigenem Standpunkt die Begriffe „Altes Testament“ oder „Hebräische Bibel“ verwenden und über die Schreibweise des Gottesnamens entscheiden.

    6. Formatierung

    Oben auf dieser Seite findet sich als Download eine WORD-Datei mit den hier genannten Formatierungen. Autorinnen und Autoren sind gebeten, diese Datei herunterzuladen, unter dem Stichwort des jeweiligen Artikels abzuspeichern und den Artikeln in die Vorlage zu schreiben.

    Seitenrand: rundum 3 cm

    Absatzformatierung immer:

    Blocksatz

    immer; außer Literaturverzeichnis und Abbildungsverzeichnis

    Einzug vor / nach 

    immer 0

    Sondereinzug       

    nie; 
    außer in Überschriften 1.-3. Grades, Literaturverzeichnis und Abbildungsverzeichnis: 1. Zeile 1cm hängend 

    Abstand vor / nach     

    immer 0

    Zeilenabstand 

    immer 1,5 
    außer in Exkursen sowie Literaturverzeichnis und Abbildungsverzeichnis: 1  

    Zeichen immer Arial

    Schriftgröße und Leerzeilen:

    Kopf des Artikels

    1. Zeile

    24pt

    Stichwort

    2. Zeile

    12pt

    „Andere Schreibweise(n): ....“ Für viele Fachbegriffe und Namen gibt es verschiedene Schreibweisen (z.B. Aschkalon / Askalon; Cherub / Kerub; Jeftah / Jiftach; Kyros / Cyrus). Sie werden genannt, damit die Suchmaschine den Artikel findet. Mit dem Vermerk „(engl.)“ sollen zu diesem Zweck auch in der engl. Literatur übliche Schreibweisen von Namen genannt werden. Diese 2. Zeile entfällt, wenn es keine anderen Schreibweisen gibt.

    3. Zeile

     

    1,5zeilige Leerzeile

    4. Zeile

    14pt Kursiv 12pt

    Vor- und Nachname von Verfasserin oder Verfasser; „(letzte Änderung: ....... Datum)“.

    5. Zeile

     

    1,5zeilige Leerzeile

    6.-x. Zeile

    18/14/12pt

    Gliederung mit Links zu Überschriften 1.-3. Grades
    Format entspricht dem der Überschriften 
    (Ausnahme: keine Fett-Schrift; einzeilig; bei Überschriften 1. und 2. Grades Abstand vor 6pt)

    x+1. Zeile

     

    1,5zeilige Leerzeile

    Korpus des Artikels

    Überschrift 1.Grades

    18pt fett

    1,5zeilige Leerzeile davor (mit der Leerzeile, die den Kopf des Artikels abschließt, stehen vor der 1. Überschrift also 2 Leerzeilen)
    „Literaturverzeichnis“, „Abbildungsverzeichnis“ etc. sind Überschriften 1. Grades, werden aber nicht in die Nummerierung einbezogen.
    1. Zeile 1cm hängend

    Überschrift 2. Grades

    14pt fett

    1,5zeilige Leerzeile davor, außer wenn sie einer Überschrift höheren Grades unmittelbar folgt.
    1. Zeile 1cm hängend

    Überschrift 3. Grades

    12pt fett

    1,5zeilige Leerzeile davor, außer wenn sie einer Überschrift höheren Grades unmittelbar folgt.
    1. Zeile 1cm hängend

    Überschriften weiterer Grade

    12pt fett

    1,5zeilige Leerzeile davor, außer wenn sie einer Überschrift höheren Grades unmittelbar folgt.
    Die Überschriften stehen als Teil eines Standardabsatzes als dessen Anfang und werden durchnumeriert mit Klammer: "1)" und dann "a)". 
    Sie werden nicht in die Gliederung aufgenommen. Sie können auch gewählt werden, ohne dass es Überschriften 2. und/oder 3. Grades gibt, wenn die Überschriften der Übersichtlichkeit halber nicht in der Gliederung erscheinen sollen.

    Standardabsatz

    12pt

    Kein Sondereinzug

    Exkurs

    10pt

    1zeilige Leerzeile davor und danach. Die Leerzeile danach entfällt vor einer Leerzeile, die einer Überschrift vorangeht.

    Bildunterschriften

    12pt

    Standardabsatz, rote Schrift

    Literaturverzeichnis

    10pt

    linksbündig; 1. Zeile 1cm hängend 
    Bei einer Untergliederung können Überschriften 2.-4. Grades verwendet werden (Formatierung wie oben), jedoch ohne Nummerierung. 
    Überschriften 4. Grades bilden eigene Zeilen, entsprechen damit in der Formatierung Überschriften 3. Grades, jedoch geht keine Leerzeile voran.
    Nur Überschriften 1. und 2. Grades werden in die Gliederung des Artikels aufgenommen.

    Abbildungsverzeichnis

    10pt

    linksbündig; 1. Zeile 1cm hängend

     

    7. Medien

    Bilder, Filme und Tonelemente können dem Artikel beigegeben und mit ihm – jedoch als eigene Dateien – dem zuständigen Fachherausgeber geschickt werden. Sie müssen einen engen Bezug zum Artikel haben und der Erklärung dienen. Der Speicherumfang darf – dies gilt insbesondere für Filme – nicht zu groß sein. 

    Die Abbildungen werden als Abb. 1 usw. durchnummeriert. Im Text steht über dem Absatz, neben dem ein Bild zu sehen sein soll, als eigener Absatz die Bildunterschrift "Abb. x ......" in roter Schrift.

    Am Ende des Artikels folgt dem Literaturverzeichnis ein Abbildungsverzeichnis. Hier wird die Bildunterschrift wiederholt, es folgen Angaben zur Herkunft, z.B. Maler (Zeitangabe), und – sofern die Bilder urheberrechtlich geschützt sind (s.u.) – Angaben zum Copyright. Für andere Medien ist ein entsprechendes Verzeichnis zu erstellen.

    Bilder müssen jpg-Dateien sein (max. Breite 600 Pixel). Ihre Dateinamen sollen mit "Abb. 1", "Abb. 2"; usw. beginnen. Sofern Verfasserinnen und Verfasser nicht über eigene Bilder z.B. zu einer Ortslage verfügen, können sie Bilder beim Herausgeber anfragen. Er wird die Wünsche sammeln und von Zeit zu Zeit an alle Mitarbeiter in der Hoffnung weiterleiten, dass jemand ein Bild aus seiner privaten Sammlung zur Verfügung stellen kann.

    Landkarten stehen z.B. am Anfang von Artikeln zu Orten und Landschaften. Die für einen Artikel wichtigen Orte werden eingetragen, und zur besseren Orientierung auch bekannte Orte. Unbeschriftete Karten, für die die Deutsche Bibelgesellschaft die Rechte hat, können vom Herausgeber angefordert werden, z.B. die Karten, die sich in den WiBiLex-Art. „Abraham" und „Gibea" finden.

    Bei Filmen ist nicht an Verfilmungen von Bibelstellen gedacht, sondern z.B. an Kameraschwenks über Landschaften und Ortslagen, sofern sie einen besseren Eindruck vermitteln als einfache Bilder. Die maximale Länge beträgt 3-5 Minuten; die Wiedergabe ist nur in einem kleinen Fenster möglich. Tonelemente sollen nur in besonderen Fällen (z.B. rabbinischer Vortrag eines Psalms) eingestellt werden. An Vorträge ist nicht gedacht, an die musikalische Rezeption von Bibeltexten nur in Ausnahmefällen. 

    Wichtig: Verfasserinnen und Verfasser müssen für alle Medien, die sie ihrem Artikel beifügen, die Rechte beschaffen. WiBiLex hat keinen Etat für den Ankauf der Rechte. Zu beachten sind insbesondere die Rechte von Künstlern, Fotographen und dargestellten Personen. Wenn Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Verwendung bestehen, muss die Deutsche Bibelgesellschaft darauf hingewiesen werden. Grundsätzlich können verwendet werden:

    • Bilder, auf die die Deutsche Bibelgesellschaft die Rechte hat (z.B. die Karten und die vielen Zeichnungen auf der CD: W. Zwickel [Hg.], 1000-Bilder-Bibei, Stuttgart 2003);
    • Bilder des British Museums;
    • Bilder der Kieler Bilddatenbank Naher Osten (KiBiDaNo);
    • Bilder der Stiftung BIBEL+ORIENT, Freiburg / Schweiz;
    • Bilder der BIBEL+ORIENT Datenbank Online des BIBEL+ORIENT Museums der Universität Freiburg CH (BODO);
    • selbst erstellte Bilder, die Objekte zeigen, die ihrerseits nicht (mehr) geschützt sind (etwa durch das Urheberrecht) und nicht die Persönlichkeitsrechte darauf abgebildeter Personen verletzen;
    • Lichtbilder (z.B. Fotografien von Landschaften und Antiquitäten ohne besondere schöpferische Leistung des Fotografen), die vor mehr als 50 Jahren erschienen sind (§ 72 Abs. 3 UrhG);
    • Lichtbilder von zweidimensionalen Kunstwerken, wenn der Künstler bereits seit mehr als 70 Jahren verstorben ist (§ 64 UrhG);
    • Lichtbildwerke (z.B. Fotografien mit schöpferischer Leistung des Fotografen, z.B. Abbildungen dreidimensionaler Kunstwerke), wenn Künstler und Fotograf bereits seit mehr als 70 Jahren verstorben sind (§ 64 UrhG).

    Eigene Fotos von Antiquitäten in Museen können verwendet werden, wenn 1. das Fotografieren in dem Museum und 2. das Publizieren des Fotos von dem Museum nicht verboten sind (anderenfalls wäre es zwar keine Verletzung des Urhebergesetzes, aber des Hausrechts des Museums). 

    Bilder Alter Meister finden sich z.B. auf den Seiten „Web Gallery of Art“, „Biblical Art“ und „Artencyclopedia“  (ansonsten können sie gescannt werden). Bilder in H. Greßmann, Altorientalische Bilder zum Alten Testament, Berlin / Leipzig 2. Aufl. 1927, können in der Regel genutzt werden.

    Geben Sie immer genau an, wo Sie ein Bild her haben und wer das Copyright hat! Bei privat gemachten Fotos hat der Fotograf – Sie selbst, Kollegen, Freunde etc. – das Copyright; diese Fotos können in WiBiLex nur verwendet werden, wenn der Inhaber der Rechte sie kostenlos und dauerhaft zur Verfügung stellt.

    Allen, die Bilder zur Verfügung stellen, sei ganz herzlich gedankt!!!

    8. Links auf andere Internetseiten

    Solche Links sind möglich (z.B. auf Texteditionen [Meschastele, Josephus etc.] oder auf Seiten zu Ausgrabungen) und sollen von Verfasserinnen und Verfassern bereits gesetzt werden (im Internet auf die Seite gehen; in WORD: Einfügen – Hyperlink – besuchte Webseiten und dann die Seite anklicken; außerdem Zielframe anklicken, "neues Fenster" wählen, ok; ok).

    9. Interne Links

    Vor Begriffe, zu denen es einen WiBiLex-Artikel gibt, stellen Autorinnen und Autoren einen Pfeil (Begriff), wenn eine Verlinkung sinnvoll erscheint. Da WiBiLex über eine umfassende Suchmaschine verfügt, ist eine weitreichende Verlinkung nicht nötig.

    10. Abkürzungen

    Im eigentlichen Artikel sollen um der besseren Verständlichkeit willen außer grammatischen (Pers., Nom., Gen., Dat., Akk., Fem., Mask., Sg., Pl., Nif., Pi., Pu., Hif., Hof., Hitp. etc.) und dudengerechten Abkürzungen nur wenige Kürzel verwendet werden, nämlich 1) die der biblischen Bücher, der Apokryphen und wichtiger außerbiblischer Schriften neben dem AT, 2) die von neuzeitlichen Text- und Bild-Editionen (z.B. TUAT) sowie von Wörterbüchern und Grammatiken. Sie alle werden nach dem Abkürzungsverzeichnis des WiBiLex abgekürzt. Ausgeschrieben werden Verfasser und Titel antiker Werke, und zwar in der Schreibweise von Schwertners Abkürzungsverzeichnis, für Hebräisch unter Berücksichtigung der vereinfachten Translitertionsregeln (z.B. Josephus, De bello Judaico; Midrasch Bereschit Rabba). Auch das Artikelstichwort wird immer ausgeschrieben.

    Im Literaturverzeichnis werden Reihen, Zeitschriften etc. abgekürzt nach:
    - Schwertner, S., Internationales Abkürzungsverzeichnis für Theologie und Grenzgebiete, Berlin / New York 2. Aufl. 1992; sofern dort nicht vorhanden, nach:
    - Abkürzungen Theologie und Religionswissenschaften nach RGG 4. Aufl., hg. von der Redaktion der RGG 4. Aufl. (UTB 2868), Tübingen 2007.

    11. Angabe von Bibelstellen

    Wenn mehrere Stellen aus dem gleichen biblischen Buch hintereinander angegeben werden, muss die Buchangabe jeweils wiederholt werden, damit die Stelle über die Suchmaschine gefunden werden kann (also nicht wie üblich Jes 9,1-6; 11,1-5, sondern Jes 9,1-6; Jes 11,1-5). Bei Angaben wie „v5f“ ist darauf zu achten, dass im Kontext eine Angabe steht, die der Suchmaschine das Auffinden der Stelle ermöglicht (also Jes 9,5f oder zumindest Jes 9,1-6).

    Versangaben erfolgen nach dem Schema v5f (ohne Punkt und Leerzeichen).

    12. Literaturverzeichnis

    Am Ende des Artikels steht ein Literaturverzeichnis. Dieses ist knapp zu halten. Da es im Internet sehr gute Datenbanken zur Literaturrecherche gibt, können und sollen sich Artikel in WiBiLex auf den Nachweis der verwendeten Literatur beschränken, sowie darauf, interessierte Leserinnen und Leser auf grundlegende Standardwerke und wichtige Aufsätze hinzuweisen.

    Das Literaturverzeichnis beginnt mit einer chronologisch nach Beginn des Erscheinens geordneten Liste der wichtigsten Lexika, die einen Artikel zum Stichwort enthalten. Es wird nur der Titel des Lexikons mit Erscheinungsdatum des Gesamtwerkes genannt. Der Titel des Lexikons wird ausgeschrieben, da die Abkürzungen nicht bei allen Leserinnen und Lesern, die hier zum Weiterstöbern eingeladen werden sollen, als bekannt vorausgesetzt werden können. Die Formatvorlage (s.o.) enthält eine Liste von Lexika, die nur im Blick auf den jeweiligen Artikel überarbeitet werden muss.

    Die weiteren Angaben sind formal nach folgendem Schema gestaltet:

    Buch

    Weippert, H., 1988, Palästina in vorhellenistischer Zeit (Handbuch der Archäologie: Vorderasien II/1), München

    Aufsatz in Zeitschrift

    Miller, J.M., 1975, Geba / Gibeah of Benjamin, VT 25, 145-166

    Aufsatz in Sammelwerk

    Eynikel, E., 1990, Prophecy and Fulfillment in the Deuteronomistic History (1 Kgs 13; 2 Kgs 23,16-18), in: C. Brekelmans / J. Lust (Hgg.), Pentateuchal and Deuterono­mistic Studies (BEThL 94), Leuven, 227-237

    Aufsatz in Festschrift

    Donner, H., 1973, „Hier sind deine Götter, Israel“, in: H. Gese / H.P. Rüger (Hgg.), Wort und Geschichte (FS K. Elliger; AOAT 18), Neukir­chen-Vluyn, 45-50

    Lexikonartikel
    (nur falls im Art. auf diese eingegangen wird)

    Lapp, N.L., 1993, Art. Tell el-Fūl, NEAEHL II, 445-448

    Das Erscheinungsjahr kann statt am Anfang auch am Ende der Angabe stehen, bei Büchern "... München 1988", bei Zeitschriftenaufsätzen "... VT 25 (1975), ...".

    13. Zitierweise

    Im Text wird auf die im Literaturverzeichnis genannten Werke mit Nachname und ggf. Seitenzahl verwiesen, also: (Miller) oder (Miller, 145). Bei mehreren Werken eines Autors tritt zur Unterscheidung das Erscheinungsjahr hinzu. Alle Arbeiten, auf die verwiesen wird, müssen im Literaturverzeichnis erscheinen; Lexikonartikel werden in dem Fall ausführlich angegeben (s.o. 12.).

    14. Hebräische und andere fremdsprachliche Begriffe

    Diese Begriffe sollen immer auch übersetzt werden. Entweder folgt die Übersetzung in Klammern und Anführungszeichen dem fremdsprachlichen Begriff oder dieser in Klammern dem deutschen Begriff.

    15. Hebräisch / Griechisch / Transliteration

    Arabische Ortsnamen werden kursiv geschrieben [s. Transliteration]; die Schreibweise orientiert sich an H. Weippert, Palästina in vorhellenistischer Zeit, München 1988 (Register); ansonsten an BHH (Register).

    Um die elektronische Suche nach transliterierten Namen mit diakritischen Zeichen zu erleichtern, steht hinter diesen in eckigen Klammern eine vereinfachte Schreibung mit denselben Buchstaben ohne diakritische Zeichen; Ausnahme: Alef und Ajin entfallen, š wird als "sch" wiedergegeben (also z.B. Kuntillet ‘Ağrūd [Kuntillet Agrud]).

    WiBiLex will auf den Computern der Leserinnnen und Leser keine besondere Software mit speziellen Zeichensätzen voraussetzen. Deswegen wird ausschließlich die Schrift Arial verwendet. Diese verfügt seit einiger Zeit über einen erweiterten Zeichensatz, zu dem Sonderzeichen sowie griechische und hebräische Schriftsätze gehören („Unicode“). Griechische und hebräische Wörter können deswegen in den Originalschriften oder kursiver Transliteration geschrieben werden. Alle anderen fremdsprachlichen Begriffe müssen kursiv transliteriert werden.

    Erklärungen zur Transliteration mit entsprechenden Tabellen finden sich auf der Homepage von WiBiLex unter „Transliteration“.

    Erzeugen von Hebräisch, Griechisch und Sonderzeichen

    Hebräisch kann aus BibleWorks importiert und (später von der Redaktion) konvertiert werden.

    Man kann die Zeichen (nicht bei älteren Computern) auch direkt eingeben, und zwar in WORD über: Einfügen – Symbol. Oben links muss man die Schriftart „Arial“ und unten rechts „Unicode“ anklicken. Durch Doppelklick auf das gewünschte Zeichen gelangt dieses im Text an die Stelle des Cursors.

    Vokalisierungproblem: Unter den vorgegebenen hebräischen Buchstaben mit Dagesch sitzen die Vokale oft nicht richtig. Wenn man die Buchstaben ohne Dagesch wählt, dann ein Dagesch einsetzt und danach vokalisiert, gibt es keine Probleme (Ausnahme bei Schin / Sin und Cholem; um das Problem zu umgehen, schreibe man Schin/Sin ohne diakritischen Punkt bzw. plene).

    Zeilenumbruch: Bei einer Folge mehrerer hebräischer Worte funktioniert der Zeilenumbruch, wenn man in WORD vor der Eingabe des Hebräischen in der untersten Leiste des Bildschirms das Sprachfeld „de“ anklickt und "hebräisch" wählt.

    Die Eingabe hebräischer und griechischer Unicodezeichen: Ein kostenloses Hilfsprogramm von Tyndale House, das man von der Seite Free Unicode fonts and keybords herunterladen kann, erleichtert diese Eingabe sehr. Eine Seite mit der Tastaturbelegung kann man sich ausdrucken. Für das Hebräische ist insbesondere die Leertaste wichtig, da sie zwischen hebräischen Wörtern automatisch für einen korrekten Zeilenumbruch sorgt.

    16. Verzeichnis der Verfasserinnen und Verfasser

    Nach Abgabe des ersten Artikels schickt die Verfasserin oder der Verfasser die Angaben für das Autorenverzeichnis (Name, Vorname, Titel, Institution bzw. Tätigkeit) an Prof. Dr. Klaus Koenen (AT; koenen@arcor.de) oder Prof. Dr. Stefan Alkier (NT; Alkier@em.uni-frankfurt.de).

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    Was ist WiBiLex?

    Hier entsteht das kostenlos zugängliche wissenschaftliche Bibellexikon der Deutschen Bibelgesellschaft unter dem Namen WiBiLex. Derzeit sind 850 Artikel eingestellt. Bei seiner Fertigstellung wird das Lexikon über 3000 Artikel umfassen.