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Apostelgeschichte

Die Apostelgeschichte (Apg)

Übersicht: Grobgliederung der Apg

Überschrift und Aufbau

Die Überschrift "Taten der Apostel" (πράξεις ἀποστόλων/ praxeis apostolōn) geht wohl auf das 2. Jh. zurück. Sie dient der Abgrenzung von den zu jener Zeit zahlreich entstehenden legendarischen Apostelakten. Zu Verfasser und Entstehungssituation der Apg vergleiche die Ausführungen zum Lk.

Der Aufbau der Apostelgeschichte folgt der Ankündigung Jesu in 1,8: "Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Welt." Zielpunkt der Darstellung in der Apg ist die ungehinderte Reich-Gottes-Predigt des Paulus in Rom (28,31).

Eine wichtige Funktion haben die großen Reden der Apg. Lukas platziert sie im Stil antiker Historiographie an den entscheidenden Punkten seiner Erzählung. Dabei handelt es sich um fiktive Reden, die über die Theologie der redenden Person nichts aussagen. Sie dienen dazu, die vorangegangene bzw. folgende Entwicklung zu begründen und gegebenenfalls zu rechtfertigen.

Die literarischen Quellen

In der Forschung wird viel über Quellen gestritten, die in der Apg möglicherweise benutzt worden sind. Dabei wird häufig eine Kap. 6-15 zugrundeliegende "antiochenische Quelle" angenommen. Die Kriterien, nach denen man die dieser Quelle zuzurechnenden Passagen bestimmen will, bleiben aber problematisch. Sicher scheint hingegen, dass Lukas eine Fülle von Einzeltraditionen benutzt hat (z.B. Petruslegenden, Namenslisten).

In der 2.Hälfe der Apg haben insbesondere die bereits in der Einleitung zu Lk genannten "Wir-Passagen" für Diskussionen gesorgt. Die Benutzung der 1. Person Plural dürfte nicht auf den Bericht eines Augenzeugen, sondern auf Lukas selbst zurückgehen, der sich dem Stil des in 27,1-28,16 benutzten Seefahrtsberichtes anschloss. So gelingt es ihm, wichtige Stücke hervorzuheben (Übergang nach Europa, Reisen nach Jerusalem und Rom). Daneben dürfte er bei der Darstellung der selbständigen Missionsreisen des Paulus (15,36-19,40) ein sogenanntes Itinerar benutzt haben, das kurze Mitteilungen über Reiserouten und besondere Ereignisse an einzelnen Stationen der Reise enthielt.

Das Proömium

Die ersten Sätze der Apg bieten nach der Anrede an Theophilus einen Rückblick auf das Lk. Auf diese Weise werden beide Teile des Doppelwerkes miteinander verknüpft.

Die Zeit bis zur Gabe des Geistes

Übersicht: Apg 1,3-26

Dieser Verknüpfung dienen auch die Schilderungen der letzten Weisungen Jesu an seine Jünger und der Himmelfahrt (1,3-14), die mit leichten Abweichungen Lk 24,36-53 aufnehmen. Nach der Himmelfahrt kehren die Jünger weisungsgemäß nach Jerusalem zurück und finden sich im Gebet zusammen. Die erste Rede des Petrus begründet die Notwendigkeit der Nachwahl eines zwölften Zeugen. 1,21f. nennt die Kriterien der Wahl zum Apostel (1,15-26).

Die Apostel als Zeugen des Evangeliums in Jerusalem

Übersicht: Apg 2,1-8,3

Die Gabe des Heiligen Geistes wird in geisterfüllter Rede erfahrbar. Lukas schildert das als Reden in fremden Sprachen. Die Pfingstpredigt des Petrus interpretiert das Geschehen zunächst im Licht der heiligen Schrift (Joel 3,1-5). Die sich anschließende Missionspredigt folgt einem Schema, das Lukas auch in den folgenden Reden des Petrus verwendet: Jesus ist von den Juden gekreuzigt worden, Gott aber hat ihn auferweckt – Schriftbeweis – Bußruf (2,1-42).

Nach der kurzen Notiz vom Erfolg der Rede fügt der Autor der Apg ein Summarium ein, das ein ideales Bild der Urgemeinde zeichnet (2,43-47). Zwei ähnliche Summarien folgen wenig später (4,32-35; 5,12-16). Lukas stellt die erste Gemeinde als Erfüllung des antiken Ideals der Koinonia (κοινωνία – Gemeinschaft, Teilhabe) dar (4,32-5,11). Zugleich erfüllt sie in vorbildlicher Weise die Forderungen Jesu. Dabei nimmt die Frage des Umgangs mit Besitz wie im Lk breiten Raum ein. Die Besitzenden sorgen durch Verkauf von Immobilien dafür, dass keiner Not leidet. Kurz wird ein entsprechendes Beispiel geschildert (Josef). Dagegen beschreibt Lukas ausführlich die Bestrafung von Hananias und Saphira. Offensichtlich soll ihr Schicksal als Mahnung für die Leser dienen.

Mit der Heilung des Gelähmten im Tempel stehen die Apostel in der Kontinuität des Handelns Jesu. Petrus und Johannes werden verhaftet und müssen sich vor dem Hohen Rat verantworten. Ihnen wird verboten, im Namen Jesu zu predigen oder zu lehren (4,18). In ihrem Gebet bittet die Gemeinde um Kraft zur Verkündigung und um göttliche Legitimation durch "Heilungen, Zeichen und Wunder" (3,1-4,31).

Nachdem Lukas von der Erfüllung des Gebetes der Gemeinde berichtet hat (5,12-16), erzählt er von einer Verhaftung aller Apostel, die zwar zunächst wunderbar beendet wird, dann aber doch zu einem Verhör vor dem Hohen Rat führt. Auf den Vorwurf, sich nicht an das Redeverbot gehalten zu haben, antworten sie mit dem bekannten Wort: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen." (5,29).

Der in 6,1-7 geschilderte Konflikt zwischen "Hebräern" und "Hellenisten" entzündet sich in der Darstellung der Apg an der Frage der Witwenversorgung. Es spricht allerdings einiges dafür, dass Lukas ihn bewusst heruntergespielt hat, da er großen Wert auf die Einmütigkeit und Einigkeit der Urgemeinde legt. Die angeblich zur Witwenversorgung gewählten Diakone treten in der weiteren Darstellung als selbständiger Kreis von Missionaren auf.

Stephanus, die führende Gestalt dieses Kreises, wird verhaftet. Er schildert in seiner Verteidigungsrede, die eher einer Anklage gegen die Juden gleicht, die Geschichte Israels als eine Geschichte des Widerstands gegen Gott (7,51). Er wird gesteinigt und die Gemeinde gerät in eine schwere Verfolgung, die allerdings vor allem die "Hellenisten" zu treffen scheint (vgl. 8,4 und die Namen der dann als Missionare geschilderten Personen). Die "Hebräer" bleiben in Jerusalem zunächst relativ unbehelligt.

Die Verkündigung des Evangeliums in Samaria und in der Küstenebene

Übersicht: Apg 8,4-12,25

Philippus, der zweite wichtige Mann der sieben Diakone, missioniert mit Erfolg in Samaria.

Auch Simon, ein Zauberer, wird durch die von gewaltigen Machttaten begleitete Predigt des Philippus zum Glauben bekehrt und lässt sich taufen. Die Apostel schicken Petrus und Johannes nach Samaria, um die Taufe des Philippus zu legitimieren. Die Getauften empfangen durch Gebet und Handauflegung den Heiligen Geist. Simon bietet den beiden Geld für diese Macht der Handauflegung (Stichwort "Simonie" in der Kirchengeschichte) und wird von Petrus verflucht (8,4-25).

Philippus tauft den Kämmerer der äthiopischen Königin Kandake. Seine christologische Auslegung von Jes 53,7f. führt diesen zum Glauben. So stellt sich Lukas offenbar Mission unter Gottesfürchtigen vor (8,26-40).

In 9,1-31 schildert Lukas die Bekehrung des Saulus, der bis dahin als wütender Verfolger der Gemeinden hervorgetreten war (noch zweimal wiederholt: 22,3-21; 26,4-23; dort jeweils mit starkem Akzent auf die Beauftragung zur Heidenmission). Damit wird der Hauptakteur der Völkermission eingeführt.

Den Übergang zur Heidenmission vollzieht nach der Darstellung der Apg aber Petrus, der Leiter des Apostelkreises (10,1-48). Eine Vision veranlasst den Centurio Kornelius, Boten zu Petrus zu senden. Dieser wird durch eine dreimalige Vision (Tuch voller unreiner Tiere und die Aufforderung zu essen) darüber belehrt, dass Gott alles für rein erklären kann. Während der Predigt vor den versammelten Heiden im Hause des Kornelius kommt der Heilige Geist auf sie herab. Auf dieses göttliche Zeichen hin werden sie getauft. Petrus muss seinen Schritt vor den Judenchristen in Jerusalem rechtfertigen (11,1-18; "Gott hat also auch den Heiden die Umkehr zum Leben geschenkt." [11,18]).

In Antiochia entsteht durch die Predigt der nach der Verfolgung versprengten Christen eine Gemeinde aus den Griechen (die erste uns bekannte Gemeinde, die Heidenchristen einschließt). In ihr spielen Barnabas und Saulus eine wichtige Rolle (11,19-26). Nach 11,26 werden die Jünger dort erstmalig Christen genannt.

Mit der Schilderung der Verfolgung der Jerusalemer Gemeinde durch Herodes (Agrippa) (12,1-23) und ihrer Rahmung durch die Spendenaktion der Antiochener (11,27-30; 12,24f.) verknüpft Lukas die bisherige Darstellung mit der Schilderung der Missionsreisen des Paulus.

Die erste Missionsreise des Paulus

Übersicht: Apg 13,1-28,31

Barnabas und Saulus werden vom Heiligen Geist zur Mission erwählt (13,1-3). Die Reise führt über Seleuzia nach Zypern (13,4-13). Von dort wendet sich Paulus mit seinen Begleitern nach Kleinasien, wo er zunächst vor allem im pisidischen Antiochia wirkt (13,14-52). Über die weiteren Stationen Ikonion, Lystra und Derbe (14,1-20) kehren sie schließlich nach Antiochia zurück (14,21-28).

Schon bei der Schilderung dieser Missionsreise finden sich einige der Schemata, die Lukas auch in der weiteren Darstellung nutzt. Paulus predigt zunächst in der Synagoge und hat dort Erfolg. Das erregt den Neid der Juden, die daraufhin eine Verfolgung gegen ihn anzetteln. Außerdem wird Paulus als Herr über Zauberei und böse Geister geschildert (hier: der Zauberer Elymas; nach diesem Machterweis wird Saulus in Apg Paulus genannt). Gelegentlich betont Lukas ausdrücklich das Wohlwollen der römischen Behörden (der Prokonsul Sergius Paulus wird sogar gläubig).

Das Apostelkonzil

In Antiochia kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen über die Frage der Beschneidung der Heidenchristen (These der Judenchristen aus Judäa: "Wenn ihr euch nicht nach dem Brauch des Mose beschneiden laßt, könnt ihr nicht gerettet werden."[15,1; vgl. V.5]).

Nachdem eine Delegation aus Antiochia nach Jerusalem gesandt worden ist, tritt eine Versammlung der Autoritäten zusammen. Auch hier gibt es heftigen Streit (15,7). Am Ende beschließt die Versammlung auf Vorschlag des Jakobus Auflagen für die Heidenchristen, die Lev 17f. entsprechen (Aposteldekret: Verbot von Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktem und Unzucht [in V.28 die auch später bei Konzilien verwendete Formel: "Der Heilige Geist und wir haben beschlossen"]; 15,1-35). Offensichtlich handelt es sich um dasselbe Ereignis, das Paulus in Gal 2,1-10 schildert. Der Vergleich beider Darstellungen lässt erkennen, dass Lukas eine Kompromißlinie als Ergebnis schildert, die sich wohl erst später durch die Autorität des Jakobus in dessen Einflußgebiet durchgesetzt hat. Nach Paulus haben die Heidenchristen keinerlei Auflagen erhalten.

Die zweite Missionsreise des Paulus

Nach einer heftigen Auseinandersetzung zwischen Paulus und Barnabas brechen beide getrennt zur Mission auf (15,36-41; möglicherweise ist der in Gal 2,11-21 geschilderte Zwischenfall der eigentliche Anlass). Zunächst ziehen Paulus und sein Begleiter Silas durch Syrien und Zilizien. In Derbe gewinnt Paulus Timotheus als weiteren Mitarbeiter. In Kleinasien werden sie durch den Geist Jesu nach Troas gelenkt. Dort ruft eine Vision Paulus nach Europa (16,1-10).

In Philippi haben Paulus und Silas zunächst Missionserfolge, werden dann aber nach einer Geistaustreibung verhaftet und mit Ruten geschlagen (Vorwurf: Sie hätten Sitten und Bräuche verkündet, die von Römern nicht angenommen und ausgeübt werden dürfen). Der Gefängniswärter und seine Angehörigen lassen sich taufen (Erdbeben als göttliches Zeichen). Paulus und Silas erreichen eine öffentliche Rehabilitation (16,11-40).

Über Amphipolis und Apollonia kommen sie nach Thessalonich und Beröa. An beiden Orten zwingen die Juden Paulus zur Abreise. Er wird von den örtlichen Christen nach Athen gebracht (17,1-15).

In Athen hält Paulus auf dem Areopag eine Rede, die als typische Missionsrede an Heiden stilisiert ist (Anknüpfung an die lokale Götterverehrung – Aufruf, sich dem Schöpfergott zuzuwenden – Endgericht durch den Auferstandenen, 17,22-31; vgl. 1Thess 1,9f.). Der Erfolg in Athen bleibt aber vergleichsweise gering.

In Korinth wohnt und arbeitet Paulus bei Aquila und Priszilla. Erst nach dem Eintreffen von Silas und Timotheus widmet er sich ganz der Mission. Als er Erfolg hat, wird er von den Juden vor dem Prokonsul Gallio angeklagt. Dieser lehnt die Klage als politisch irrelevant ab (18,1-17). Über Ephesus kehrt Paulus nach Antiochia zurück (Zwischenstopp in Jerusalem) (18,18-22).

Die dritte Missionsreise des Paulus

Die 3. Missionsreise führt Paulus zunächst nach Galatien und Phrygien, wo er die früher gegründeten Gemeinden besucht. Dann hält er sich 2 Jahre in Ephesus auf. Hier kann er an die Wirksamkeit des Apollos anknüpfen (18,24-28; 19,1-7). Die offensichtlich sehr erfolgreiche Missionstätigkeit von Ephesus aus nennt Lukas nur summarisch (19,10; in diese Zeit fällt die korinthische Korrespondenz). Ihm liegt mehr an den Wundern, die Gott durch Paulus tut (19,11-20), und der Errettung aus der Gefahr, die durch den Aufruhr der Silberschmiede entsteht (19,21-40; Aufruhr erregen nicht etwa Paulus und seine Begleiter).

Die weitere Wirksamkeit in Mazedonien und Griechenland wird nur ganz kurz gestreift. Paulus bricht zur Rückreise nach Troas auf (20,1-6). Dort erweckt Paulus Eutychus von den Toten, der während einer überlangen Predigt zu Tode gestürzt war (20,7-12; der erste Kanzelschläfer).

Von Milet aus lässt Paulus die Ältesten der Gemeinde von Ephesus zu sich rufen und hält vor ihnen eine Abschiedsrede (20,18-35). Die Rede bildet gleichsam das Pendant zur Predigt Jesu in Nazaret (Lk 4,18-27). Zunächst blickt Paulus auf seine Wirksamkeit in Ephesus zurück und dann voraus auf sein weiteres Schicksal. Daran schließt sich eine Ermahnung der Adressaten an, denen sich Paulus als Vorbild empfiehlt (Zentrum: "Und jetzt vertraue ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, aufzubauen und das Erbe in der Gemeinschaft der Geheiligten zu verleihen." V. 32).

Über Tyrus, Ptolemais und Cäsarea reist Paulus mit seinen Begleitern nach Jerusalem (21,1-17). Unterwegs weissagt der Prophet Agabus das gewaltsame Schicksal des Paulus (21,11, Parallelformulierung zum Schicksal Jesu).

Verhaftung und Gefangenschaft des Paulus

Paulus berichtet Jakobus und den Ältesten von seiner Wirksamkeit unter den Heiden. Er wird mit dem Vorwurf konfrontiert, die Diasporajuden zum Abfall vom Gesetz aufzufordern. Als Zeichen seiner Gesetzestreue für die Juden soll er die Erfüllung des Nasiräatsgelübdes für vier Gemeindeglieder finanzieren und sich mit ihnen weihen. Bei einem damit verbundenen Tempelbesuch wird er erkannt und droht gelyncht zu werden. Die römische Kohorte verhaftet ihn, um den Aufruhr zu dämpfen (21,18-40). Paulus hält auf der Freitreppe des Tempels eine Verteidigungsrede (22,1-21). Die Römer wollen Paulus geißeln und verhören. Er verweist auf sein römisches Bürgerrecht (22,22-29).

Die weitere Darstellung in der Apg verfolgt vor allem die Absicht, die politische Ungefährlichkeit des Paulus zu betonen (vgl. vor allem 25,19f.). Allein sein Appell an den Kaiser (25,11) verhindert, dass er freigelassen werden kann (26,31f.). Die Juden und nicht die römischen Behörden erscheinen als die eigentlichen Gegenspieler (22,30-26,32).

Die Reise nach Rom, Ziel der Erzählung

Eine abenteuerliche Reise führt Paulus nach Rom (27,1-28,15). Dort ruft Paulus zunächst die führenden Männer der Juden zusammen und rechtfertigt sich vor ihnen (28,17-28). Die Predigt vor ihnen bleibt aber ohne überzeugenden Erfolg.

Der Schlusssatz der Entgegnung des Paulus an sie und die folgende Notiz über seine ungehinderte Reich-Gottes-Predigt sind nicht nur Ende, sondern auch Ziel der Darstellung. "Den Heiden ist dieses Heil Gottes gesandt worden. Und sie werden hören!"(28,28).

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