und erzähle alle deine Wunder.
und lobe deinen Namen, du Allerhöchster,
sie sind gestürzt und umgekommen vor dir.
du sitzest auf dem Thron, ein rechter Richter.
ihren Namen vertilgst du auf immer und ewig.
die Städte hast du zerstört; jedes Gedenken an sie ist vergangen.
er hat seinen Thron bereitet zum Gericht,
und die Völker regieren, wie es recht ist.
ein Schutz in Zeiten der Not.
denn du verlässest nicht, die dich, HERR, suchen.
verkündigt unter den Völkern sein Tun!
und vergisst nicht ihr Schreien.
sieh an mein Elend unter meinen Feinden,
der du mich erhebst aus den Toren des Todes,
in den Toren der Tochter Zion fröhlich sei über deine Hilfe.
ihr Fuß ist gefangen im Netz, das sie gestellt hatten.
Der Gottlose ist verstrickt in dem Werk seiner Hände.
ZWISCHENSPIEL. SELA.
alle Heiden, die Gott vergessen!
die Hoffnung der Elenden wird nicht ewig verloren sein.
lass alle Heiden vor dir gerichtet werden!
dass die Heiden erkennen, dass sie Menschen sind. SELA.
verbirgst dich zur Zeit der Not?
sie werden gefangen in den Ränken, die er ersann.
und der Habgierige sagt dem HERRN ab und lästert ihn.
»Es ist kein Gott«, sind alle seine Gedanken.
Deine Gerichte sind ferne von ihm,
er handelt gewaltsam an allen seinen Feinden.
es wird für und für keine Not haben.«
seine Zunge richtet Mühsal und Unheil an.
er mordet die Unschuldigen heimlich,
seine Augen spähen nach den Armen.
er lauert, dass er den Elenden fange;
er fängt ihn und zieht ihn in sein Netz.
und durch seine Gewalt fallen die Unglücklichen.
er hat sein Antlitz verborgen, er wird's nimmermehr sehen.«
Vergiss die Elenden nicht!
und in seinem Herzen sprechen: »Du fragst doch nicht danach«?
denn du schaust das Elend und den Jammer;
es steht in deinen Händen.
du bist der Waisen Helfer.
und suche seine Bosheit heim,
dass man nichts mehr davon finde.
